Innovation einfach machen.

Innovation einfach machen.

By Bianca PrommerBusiness
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Innovation einfach machen. episodes

  • Innovationsmanagement 2025: Was kommt, was bleibt, was zählt?

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Welche Entwicklungen beeinflussen 2025 das Innovationsmanagement? Genau darum geht es in der heutigen Podcast-Folge. Lass uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Veränderung einfach machen. So schön, dass du auch heute wieder dabei bist. Ja, das neigt sich zu Ende. Zeit, auch mal einen Blick nach vorne zu werfen. Und zwar möchte ich heute mit dir fünf konkrete Entwicklungen für das Innovationsmanagement besprechen, die ich sehe, die hier Einfluss nehmen werden. Wir können es auch Trends nennen, aber ich denke eher, es sind eher Entwicklungen.

    Bianca Prommer [00:00:42]:

    Und das liegt mir wirklich sehr, sehr am Herzen, darauf zu schauen, wie Innovationsmanagement sich einfach verändern wird, wie du in deinem Unternehmen Innovation noch stärker fördern kannst, vor allem in Zeiten der Krise, Einsparungen, Ressourcenknappheit, sich mal da anzuschauen, was bewegt denn das Innovationsmanagement, was tut sich da denn und vor allem auch, wie kannst du diese Entwicklungen dann auch für dich nutzen. Lass uns da gleich loslegen. Ich habe vieles vorbereitet, musste auch schauen, dass ich ein bisschen mit dem Zeitkontingent zurechtkomme, aber da wird es dann auch noch zusätzliche Podcastfolgen mit ein paar weiteren Details geben. Also, Trend oder Entwicklung Nummer eins, die ich hier sehe, ist die Demokratisierung der Innovation. Was meine ich damit und was steckt dahinter? Innovation wird oftmals sehr losgelöst gesehen. Innovation wird oftmals so als, das wird im Elfenbeinturm entwickelt, da gibt es eine Innovationsabteilung, da gibt es eine R&D-Abteilung, da gibt es also Bereiche, die sich Innovation kümmern sollen, die Ideen haben sollen. Und das denke ich, und es zeigt sich ja auch schon in diesem Jahr, das wird 2025 nicht mehr funktionieren. Innovation kann nicht losgelöst betrachtet werden.

    Bianca Prommer [00:02:10]:

    Innovation kann nicht auf bestimmte Personen übertragen werden, auf bestimmte Bereiche übertragen werden, sondern aus meiner Sicht braucht Innovation jeden einzelnen innerhalb des Unternehmens. Egal ob das der CEO ist, eine Führungskraft ist, der R&D Mitarbeiter oder die R&D Mitarbeiterin ist oder auch die Reinigungsfachkraft in deinem Unternehmen ist. Ideen können überall passieren, nämlich aus Problemstellungen heraus. Zum Beispiel ist die Vertriebsmitarbeiterin oder der Servicetechniker direkt beim Kunden vor Ort. Das heißt, die hören dort, was den Kunden beschäftigt, was den Kunden bewegt, was den Kunden schlaflose Nächte bereitet, was der Kunde sich wünscht. Dort entsteht ganz, ganz viel. Das heißt, die haben auch die Möglichkeit, hier dann entsprechende Ideen zu entwickeln. Die Reinigungsfachkraft beispielsweise sieht ganz andere Problemstellungen im Unternehmen.

    Bianca Prommer [00:03:09]:

    Also warum nicht auch die nutzen, in Richtung Prozessinnovation zu denken. Das heißt, ich bin fest davon überzeugt, dass es hier notwendig ist, jeden Einzelnen im Unternehmen in die Innovation zu integrieren und hier wirklich Innovation für jeden möglich zu machen. Egal, ob das ist, wie gesagt, die Reinigungsfachkraft oder der CEO ist. Es braucht ja also wirklich alle Menschen, die hier Probleme erkennen, Bedürfnisse erkennen, Trends erkennen und dann entsprechend hier gefördert werden, Ideen zu entwickeln. Und in dem Zusammenhang spielt natürlich auch das ganze Thema Diversität mit. Das heißt, je diverser ein Unternehmen aufgestellt ist, je diverser ein Team, ein Innovationsteam, ein Workshopteam aufgestellt ist, desto mehr Perspektiven kommen da rein und desto mehr Ideen kommen da rein, desto mehr neue Ideen entstehen auch und deshalb bin ich fest davon überzeugt, wenn wir es schaffen, Innovationen wegzune...

    28 min
  • Von der Hierarchie zur Eigenverantwortung - Der Praxis-Guide

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Was braucht es eigentlich dafür, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Entscheidungen übernehmen und vor allem dafür auch die Verantwortung übernehmen? Genau dieser Frage gehen wir in der heutigen Podcast-Folge nach. Lass uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen in der neuen Folge von Veränderung einfach machen. So schön, dass du dabei bist. Ja, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es sind jetzt noch genau drei Podcastfolgen mit der heutigen in diesem Jahr und ich habe da noch einiges vorbereitet für dich. Das heißt, heute geht es Entscheidungen, Eigenverantwortung, Entscheidungen übernehmen. Nächste Woche geht es die Trends 2025 im Innovationsmanagement und dann gibt es auch noch eine ganz, ganz wunderbare Folge über ein ganz konkretes Werkzeug, das ich dir mitgeben werde und zwar die Culture Safari.

    Bianca Prommer [00:00:57]:

    Also das ist schon mal ein Ausblick, was sich in diesem Jahr noch im Podcast erwarten wird. Und du hast jetzt vielleicht schon mitbekommen, dieser Podcast hat sich ja sehr, sehr stark weiterentwickelt. Es geht jetzt ganz, ganz stark das Thema Innovationskultur. Das heißt Innovationsfähigkeit, Innovationskompetenz, Innovationsbereitschaft und was es eben braucht, hier als Organisation wirklich innovativ zu werden. Ja, noch ein kleiner Werbehinweis, ja, wenn du es noch nicht mitbekommen hast, wir haben im Mitte Dezember und seit 13 Tagen, also heute ist ja der Tag der Veröffentlichung dieses Podcasts, und seit 13 Tagen gibt es einen täglichen Innovations-Advents-Kalender mit ganz ganz konkreten Tipps und zwar auf LinkedIn. Absolut kostenlos, du brauchst dich nicht registrieren, da jetzt irgendwie eine E-Mail-Adresse bei mir anzugeben. Nein, du brauchst einfach nur auf LinkedIn folgen. Gerne auch alternativ auf Instagram.

    Bianca Prommer [00:02:00]:

    Also wenn du sagst, ich nutze lieber Instagram, bitte auch gerne. Also auf LinkedIn und auf Instagram gibt es einen Innovations-Adventskalender. 24 Tage lang teile ich jeden Tag einen konkreten Tipp, ein konkretes To-Do für eine gelebte Innovationskultur. Also lasst ihr das auf keinen Fall entgehen. Unter anderem findest du dort auch noch zusätzliche Tipps zur heutigen Podcast-Folge rund das Thema Eigenverantwortung. Gut, jetzt lasst uns loslegen. Es geht also Eigenverantwortung. Vor kurzem hat mich ein Kunde angesprochen, das ist nicht der erste Kunde, der mich darauf angesprochen hat.

    Bianca Prommer [00:02:41]:

    Das kommt in letzter Zeit tatsächlich immer häufiger vor. Und zwar, wie schaffen wir es, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Entscheidungen übernehmen? Der Grundgedanke ist ja ganz interessant dahinter und zwar wollen die nämlich, dass Entscheidungen dort getroffen wird, wo die Expertise liegt. Und nicht, weil die Hierarchie sagt, es muss jetzt von der und der Führungskraft entschieden werden. Vor allem, weil die Führungskraft ja auch gar nicht mehr alles wissen kann in der heutigen Zeit und deshalb ja Experten und Expertinnen innerhalb des Teams hat. Jetzt ist es zwar schön gesagt und jetzt würde ich davon ausgehen oder könnte man davon ausgehen, Mitarbeiter haben nur darauf gewartet, endlich Entscheidungen selbst treffen zu können. Ganz so einfach ist es nicht. Weil was meine Kunden immer wieder erleben ist tatsächlich, dass man zwar sagt, hey liebe Leute, ihr dürft es erst entscheiden, ihr habt die Expertise, entscheidet da mal, dass sich diese Mitarbeitenden dann aber zurücklehnen und abwarten und schauen, was passiert, wer übernimmt jetzt die Verantwortung und wer übernimmt hier diese Entscheidung. Dabei ist ja dieser Gedanke, Entscheidungen dort zu treffen, wo die Expertise liegt, gerade auch was das Thema Innovation betrifft, total wichtig.

    Bianca Prommer [00:03:55]:

    W...

    25 min
  • KI im Innovationsmanagement: Interview mit Sylvia Stankova

    Bianca Prommer [00:00:03]:

    Hallo und herzlich willkommen Silvia. So schön, dass du heute in meiner Podcast-Folge da bist.

    Sylvia Stankova [00:00:09]:

    Vielen herzlichen Dank, dass ich da sein darf und herzliche Grüße in die Nähe von Graz, einer meiner Lieblingsstädte.

    Bianca Prommer [00:00:16]:

    Ja, total schön. Du warst vor kurzem in Graz, auch einen Kurs aufzunehmen. Das nächste Mal treffen wir uns dann ja auch persönlich. Da freue ich mich schon sehr darauf. Bisher kennen wir uns ja hauptsächlich von LinkedIn aus den ein oder anderen gemeinsamen LinkedIn Lives, die wir zum Thema Führung auch gemeinsam gemacht haben mit anderen ganz wunderbaren Expertinnen. Und da wird es dann wirklich mal Zeit, dass wir uns persönlich treffen. Nächstes Jahr wird es klappen. Sehr schön, da freue ich mich sehr.

    Bianca Prommer [00:00:47]:

    Silvia, wir sprechen heute über KI und deshalb meine erste Frage an dich. Wie würde denn KI dich vorstellen? Also was würde mir denn KI über dich erzählen?

    Sylvia Stankova [00:01:01]:

    Ganz tolle Sachen. In Vorbereitung für dieses Interview habe ich mal wieder, noch mal erneut, perplexity gefragt. Und perplexity würde dir sagen, dass der berufliche Hintergrund, also Das heißt, es gibt Unterpunkte, Expertise in KI und Transformation. Silvia bringt über 15 Jahre Erfahrung in Transformation und Change Management mit. Das kann ich so unterschreiben, das ist richtig. Ihr Fokus liegt auf der praktischen Anwendung von KI-Tools und Strategien, Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dann gibt es noch die Dienstleistungen, die ich anbiete. Maßgestaltete Schulungen und Beratung.

    Sylvia Stankova [00:01:39]:

    Ja, Medienpräsenz, was du gerade schon erwähnt hast, auf LinkedIn, Influencerin aktiv Und dann noch meine Auszeichnungen und Zertifikate. Das ist, was aktuell Perplexity für mir teilt, mit allen, die jetzt meinen Namen eingeben würden. Und alles, was da drin steht, stimmt.

    Bianca Prommer [00:01:58]:

    Das ist schon spannend, oder? Perplexity ist ja schon eines der Tools, die wir ja gut nutzen können und wir kommen dann ja auch im weiteren Verlauf auf weitere Tools. Bei Plexity ist das schon sehr spannend, weil was ich ja schön finde, ist ja, dass da noch die Quellen dabei sind, also woher kommt diese Information, wo man dann draufklicken kann, noch einmal verifizieren kann. Also das ist für mich tatsächlich mittlerweile ein Ersatz zu Google geworden, ehrlich zu sein.

    Sylvia Stankova [00:02:26]:

    Und das wird mehr und mehr kommen. Das heißt OpenAI hat auch sein Search-JPG ausgerollt. Das heißt eine ganz klare Konkurrenz zu klassischem Google. Google arbeitet aber natürlich auch schon an einigen anderen Features mit AI, aber Perplexity ist aktuell auch mein Go-To-Tool, welches ich auf jeden Fall jedem empfehlen würde, was vielleicht dann auch noch später kommt, alles rund Innovation.

    Bianca Prommer [00:02:51]:

    Genau, da kommen wir dann auch gleich dazu. Bin ich auch schon sehr gespannt, was du uns da mitgebracht hast. Du hast mir jetzt im Vorgespräch gerade was erzählt, was ich tatsächlich noch nicht gewusst habe und zwar von dieser Pflicht der KI-Weiterbildung, Ausbildung ab 2025. Magst du da vielleicht auch noch kurz was, obwohl das jetzt gar nicht geplant war, aber ich finde das so spannend gerade.

    Sylvia Stankova [00:03:15]:

    Genau, wir haben innerhalb von der EU den EU AI Act oder auch die KI, die EU KI VO-Verordnung, wo dann sozusagen jetzt ab 2025 Februar, das Ganze wurde ja schon vor über bald einem Jahr, also vor nicht ganz einem Jahr abgeschlossen. Und jetzt trifft Artikel 4 in Kraft, dass alle, die KI in irgendeiner Form ein...

    39 min
  • Design Thinking für Kulturwandel: Wie du eine echte Innovationskultur entwickelst

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Eignet sich Design Thinking eigentlich für den Kulturwandel? Dieser Frage gehen wir in der heutigen Podcast-Folge nach. Und zwar schauen wir uns im Detail an, wie wir Design Thinking nutzen können, eine positive Innovationskultur zu ermöglichen. Lasst uns loslegen! Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Veränderung einfach machen. Heute packen wir ein Thema an, das mir besonders am Herzen liegt und zwar das Thema Innovationskultur und wir kombinieren es mit einem zweiten Thema, das mir ganz ganz wichtig ist und zwar Design Thinking. Das heißt wir werden uns anschauen, wie du mit Design Thinking die Innovationskultur in deinem Unternehmen gestalten und positiv beeinflussen, etablieren kannst. Und zwar mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deines Unternehmens gemeinsam. Es geht also nicht darum, Innovationskultur auf einem Blatt Papier zu denken oder irgendwie ja theoretisch durchzudenken, sondern es geht hier wirklich ganz gezielte Vorgehensweisen, die du in deinem Unternehmen umsetzen kannst. Vor kurzem hat mich nämlich die Frage erreicht, ob Design Thinking auch für die Organisationsentwicklung geeignet ist.

    Bianca Prommer [00:01:26]:

    Also das Unternehmen hat bisher Erfahrung mit Design Thinking im Innovationsbereich, das heißt im Produktservicebereich Und jetzt war so die Frage, nutzt uns Design Thinking als Haltung, als Methode, als Prozess hier vielleicht auch die, ja, oder die Kultur einfach zu prägen. Und wir haben uns das dann näher angeschaut und haben dann beschlossen auch wirklich das Thema Innovationskultur zu fördern. Und zwar eine Innovationskultur, die einerseits natürlich auch kleine Ideen fördert, Verbesserungen von bestehenden Produkten und Services fördert, als auch wirklich neue Ideen fördert, die vielleicht sogar zu normalen Geschäftsmodellen führt. Und meine Antwort auf die Frage, eignet sich Design Thinking für die Organisationsentwicklung bzw. Für den Kulturwandel? Gleich einmal vorweg, ein klares Ja. Warum? Ich habe ja schon mehrmals gesagt und wenn du mir schon länger folgst, egal ob auf LinkedIn, in meinen Blogbeiträgen oder hier im Podcast, ich habe schon öfters gesagt, dass Mitarbeitende die Kundinnen und Kunden der Veränderung sind. Das heißt, Design Thinking nutzen wir ja, userzentrierte, also kundenzentrierte, menschenzentrierte innovationen auf den markt zu bringen. Und eine Veränderung wie ein Kulturwandel hat eben auch Kundinnen und Kunden und zwar die Mitarbeitenden in deinem Unternehmen.

    Bianca Prommer [00:02:59]:

    Und warum also nicht diese Kultur oder den Kulturwandel, die Organisationsentwicklung aus der Perspektive der Mitarbeitenden heraus zu denken und sich hier wirklich vorzustellen, gut, wir machen das hier für unsere Mitarbeitenden, Wir machen es für unsere Unternehmen, wir machen es dafür, dass wir langfristig erfolgreich sind. Und wenn wir jetzt den Menschen eben in den Mittelpunkt stellen, dann können wir hier wirklich etwas schaffen, was auch für die Mitarbeitenden ist. Und es geht also nicht darum, Kultur von oben zu diktieren, was ohnehin nicht funktioniert, sondern es geht ja darum, den Wandel gemeinsam zu gestalten, und zwar mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam zu gestalten. Und da kann halt aus meiner Erfahrung heraus Design Thinking eine ganz, ganz tolle Möglichkeit sein. Weil Design Thinking ist natürlich für viele eine Methode, ein Prozess, ein Werkzeugkoffer. Was aber Design Thinking ja noch viel mehr ist, ist, sie bringt eine bestimmte Haltung mit. Design Thinking hat eine bestimmte Haltung. Und zwar eben vom Menschen aus zu denken, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, iterativ zu arbeiten, zu lernen, schnelles Feedback zu bekommen, sich dann auch weiterzuentwickeln.

    Bianca Prommer...

    34 min
  • ThinkFeel your Future: Neue Wege der Zukunftsgestaltung mit Ute Reingard Schmidt

    Bianca Prommer [00:00:02]:

    Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Podcast Veränderung einfach machen. Heute gleichzeitig auch als LinkedIn live. Das heißt, diese Podcast Folge wird jetzt live auf LinkedIn gestreamt, damit auch die Zuschauerinnen und Zuschauer hier ganz aktiv Fragen einbringen können. Und da meine riesengroße Bitte, postet eure Kommentare, kommt mit uns ins Gespräch, stellt eure Fragen und wir gehen dann auch am Ende sehr gerne darauf ein. Das heutige Thema ist Think, Feel, Your Future und ich habe einen ganz besonderen Gast eingeladen dazu. Bevor ich diesen Gast gleich vorstelle und warum wir heute über dieses ganz besondere Thema sprechen, es geht hier auch Zukunftsmethoden, die vielleicht ein bisschen außergewöhnlich sind, die im ersten Moment vielleicht auch zu einem kleinen innerlichen Widerstand vielleicht sogar schon provozieren, aber ich denke gerade das ist ja auch die Basis von Innovation. Ich habe vor kurzem ein ganz ganz tolles Interview mit einem Innovationsexperten auch geführt mit dem Chase von Wülfen und der hat auch gesagt, dass also das Nein beendet nicht die Innovation, sondern das ist der Zeitpunkt, wo die Innovation startet. Und heute kann so ein kleines Nein passieren.

    Bianca Prommer [00:01:28]:

    Warum sage ich das? Weil ich das selbst erlebt habe. Ich durfte mit meinem heutigen Gast in den letzten Wochen und Monaten ganz ganz intensiv arbeiten. Und die meinten, die mir hier jetzt auf LinkedIn folgen, die wissen, ich bin ein absoluter Kopfmensch. Bei mir geht es Methoden, Zahlen, Daten, Fakten. Da geht es ganz ganz stark darum, einen roten Faden für alles zu haben. Wirklich für jedes Thema irgendein Werkzeug, irgendeine Methode aus dem Hut zu zaubern. Und im Grunde bin ich jemand, der wirklich alles mit dem Verstand lösen möchte. Jetzt hat sich aber im Frühjahr Sommer 24 ein privates Thema bei mir ergeben und dieses Thema war nicht mit dem Verstand zu lösen.

    Bianca Prommer [00:02:12]:

    Also ich habe zwar gewusst, was ich gerne erreichen möchte, Ich habe aber keine Ahnung, wie ich es erreichen kann. Also zu diesem Zeitpunkt war es was klar, aber nicht das wie. Und das hat mich tatsächlich verrückt gemacht, wenn ich keinen Weg dorthin finde. Und dann hat mir die liebe Ute, mein heutiger Gast, Ute Reingert-Schmidt, ein Angebot, lass uns da doch mal zusammenarbeiten. Ich habe da was für dich, was genau dabei helfen kann. Und das war der Zeitpunkt, wo ich mit Ute begonnen habe zu arbeiten. Sie hat mir täglich Impulse geschickt, Audios, Aufgaben geschickt, wir haben regelmäßig dann auch gesprochen, reflektiert und für mich hat sich das Wie, also ich bin noch mittendrin, da bin ich jetzt auch so ehrlich, ich bin noch mittendrin, aber Schritt für Schritt löst sich das ganze jetzt auch auf. Das heißt, ich bewege mich immer weiter in das Was hinein.

    Bianca Prommer [00:03:06]:

    Und ich kam mich dann einen Satz darin und habe gesagt, Ute, du musst bitte in einem Podcast kommen, wobei das ja heute schon das zweite Mal tatsächlich ist, liebe Ute. Und zwar hat sie gesagt, Bianca, dieses Problem wirst du nicht mit dem Verstand lösen können. Denn der Verstand hat keine Erfahrung damit. Dafür braucht es neue Methoden.

    Ute Reingard Schmidt [00:03:27]:

    Und genau

    Bianca Prommer [00:03:28]:

    darüber möchte ich heute mit dir sprechen. Hallo und herzlich willkommen, liebe Ute.

    Ute Reingard Schmidt [00:03:34]:

    Hallo, liebe Bianca. Vielen Dank für deine Einladung in dein Podcast. Ich freue mich riesig, dass ich hier bin und bin ganz gespannt, wie wir unsere nächsten 40, 45 Minuten für unsere Zuhörer so spannend gestalten, dass jeder was mitnimmt.

    Bianca Prommer [00:03:57]:

    Ja, es wird sicher e...

    58 min
  • Breaking Innovation Barriers: Interview with Gijs van Wulfen

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Breaking innovation barriers. This is the title of the new book of my today's guest in this podcast, and this is the reason why we are talking in English today. It's my first English podcast episode, and I'm really exciting, about this. And yeah. So it's all about breaking innovation barriers and 15 strategies to win the management buy in. So let's start the new episode. Innovators often find themselves facing countless barriers when attempting to revolutionize markets and organizations. Our biggest challenge is to get the management buy in to prioritize innovation and once we're on our way to keep their commitment during the whole development of our innovative initiative.

    Bianca Prommer [00:00:59]:

    In this podcast today, I interview the acclaimed author, Gies van Wulfen, on his new book, breaking innovation barriers, empowering you with 15 practical strategies to overcome the main barriers to innovation. You will learn how to win the buy in of managers and investors, transforming your vision and dreams into tangible reality. So let's have a a great and insightful chat with Hays Van Buren. Welcome. Welcome, Hays. Nice to have you here on my podcast. Great to have you here.

    Gijs van Wulfen [00:01:48]:

    Thank you. I feel honored to I feel honored to, really.

    Bianca Prommer [00:01:53]:

    Yeah. So I'm following you since 2017. And in the intro, I've already already shown you my my book. I've the first book of you which I have read, it was the Innovation Expedition. And I bought it in 2017, so 7 years from now. And, yeah, now you are in the podcast. Great to have you.

    Gijs van Wulfen [00:02:15]:

    What was your takeaway on your book?

    Bianca Prommer [00:02:18]:

    So the most important thing for me was the map, the expedition map. So going from one point to the next one, so you it's a journey. And I think innovation is a journey and where we go together. And for me, it's the most important

    Gijs van Wulfen [00:02:36]:

    thing. Yeah. Well, of course, may I may I interrupt you, Bianca, because it's the difference between a journey and an expedition.

    Bianca Prommer [00:02:44]:

    Yeah. Okay. So what's the difference for you? Well

    Gijs van Wulfen [00:02:48]:

    and that's the point with innovation. You know, creativity is a journey, but innovation is an expedition. An expedition has a goal. We want to go to the moon. We want to go to Antarctica. And, and that's the difference with a journey. Right? Ah. A journey the journey is a destination.

    Gijs van Wulfen [00:03:08]:

    But within that with innovation, Bianca, you all you really have this goal, and I'm only set aside when we deliver. So it is depicted as a journey, but it is an expedition because we need to deliver as innovators.

    Bianca Prommer [00:03:22]:

    Yes.

    Gijs van Wulfen [00:03:22]:

    Activity is a tool, and it's not the goal. So for us, the journey is not the goal. The journey must be pleasant. It will be unpleasant too as you know. So that's, yeah, that's that's short short already into the innovation definition also.

    Bianca Prommer [00:03:40]:

    I like this, this, difference, because, yeah, so I I'm just thinking in German, of course. So it's the first podcast in English for me. And I'm just thinking in German, and I'm thinking, okay, is is there a difference in our meaning? And I think it's because of my German translate translation, but I can absolutely understand.

    Gijs van Wulfen [00:04:02]:

    Is it right? Yes.

    Bianca Prommer [00:04:08]:

    Yeah. Absolutely. But I think we are not using expedition as many as the horizon. So No. That's the reason, I think. But today, we are not talking about your first book. We are talking...

    1 hr 10 min
  • Lohnt sich die Ausbildung interner Design Thinking Moderatoren?

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Lohnt es sich eigentlich interne Design Thinking Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden? Dieser Frage gehen wir in der heutigen Podcast Episode nach. Lasst uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen in der neuen Folge von Veränderung einfach machen. Ja, heute geht es die Frage, lohnt es sich eigentlich interne Design Thinking Workshop Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden? Und diese Frage ist deswegen aufgetaucht, weil ich gerade von einem solchen Seminar in einem Unternehmen komme. Im Frühjahr haben wir einen riesengroßen Design Thinking Workshop bei einem Kunden veranstaltet und da waren so viele Erlebnisse und Erfahrungen und Erkenntnisse dabei, dass sich das Unternehmen gedacht hat, naja, lass uns doch hier mal intern auch Moderatorinnen und Moderatoren ausbilden. Und das CTO ist dann auf mich zugekommen, wir haben dann ein Konzept festgelegt, wie wir hier entsprechend Design Thinking in die Organisation bringen, wie dieses Training aufgebaut werden soll und haben dann hier wirklich gemeinsam überlegt, was macht hier Sinn. Ich möchte in der heutigen Folge jetzt auch einmal so darauf eingehen, was sind denn die drei Hauptargumente dafür, dass es sich hier wirklich auch lohnt, interne Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden. Wir haben in diesem Unternehmen mittlerweile zehn dieser Moderatorinnen und Moderatoren ausgebildet und das über einen Zeitraum von rund zweieinhalb Monaten mit immer wieder Pause dazwischen, wo sie dann auch in die Anwendung gegangen sind, die haben auch ihre ersten Kurzworkshops moderiert, haben hier wirklich gesehen, welche Vorteile das Ganze auch bringt, wenn wir hier mit Design Thinking arbeiten.

    Bianca Prommer [00:01:53]:

    Aber wenn du dir jetzt gerade so sagst, naja, aber was ist denn Design Thinking eigentlich? Vielleicht ganz kurz erklärt. Design Thinking ist ein menschenzentrierter Innovationsansatz. Ich sage es bewusst nicht, es ist eine Methode oder es ist ein Prozess, sondern Design Thinking ist mehr. Design Thinking ist eine Haltung. Design Thinking ist ja auch eine Methode, ein Werkzeugkoffer und auch ein Prozess. Aber vor allem ist es auch diese Haltung, die wir mitbringen, den Nutzer und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen und von dort aus dann zu denken. Und Design Thinking gibt es eigentlich schon sehr sehr lange. Tatsächlich ist der Begriff Design Thinking das erste Mal 1965 erwähnt worden.

    Bianca Prommer [00:02:43]:

    Es hat dann erste Entwicklungen gegeben, erste entsprechende Papers, die quasi veröffentlicht worden sind, aber vor allem der ganz entscheidende Durchbruch, den hat es dann in den 90er Jahren gegeben, wo David Cayley von IDEO und das Stanford University da sozusagen gemeinsam gearbeitet haben und hier Design Thinking auch wirklich zu dieser praxistauglichen Methode entwickelt haben. Und seitdem geht es da wirklich Schritt für Schritt voran. Es ist also wirklich eine etablierte Methode, ein etablierter Ansatz und vor allem diese Haltung, die da dahinter steckt. Das Unternehmen, also mein Kunde, der hat das immer erlebt in Form eines Workshops und war total begeistert, wie er gesehen hat, wie schön es ist, wenn auch Kundinnen und Kunden mitmachen, mitinnovieren und vor allem welche Vorteile es hat, wenn man schnell ins Prototyping geht, schnell Feedback bekommt, sieht, okay, lohnt sich, es lohnt sich nicht, lohnt sich die Idee nicht und deswegen war es dann wirklich so, dass sie gesagt haben, lass uns dieses Thema stärker in die Organisation bringen, lass uns hier wirklich zehn Workshop-Moderatorinnen und Moderatoren ausbilden. Und die Lernziele vielleicht auch, damit du weißt, dass du die Lernziele in dieser Weiterbildung waren und damit wir dann nämlich auch jetzt gleich dann auf die drei Hauptargumente kommen, warum es sich auf jeden Fall lohnt. Wichtig war mal, dass die Teilnehmerinnen un...

    28 min
  • OKR im Mittelstand: Interview mit OKR Coach Tabea Barho

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    OKR im Mittelstand? Genau diese Frage geht es heute. Was sind OKR? Wie funktionieren OKR und vor allem welche Vorteile bringen Objectives und Key Results? Dazu habe ich heute Tabea Baro im Gespräch, im Interview, worauf ich mich sehr freue. Und jetzt lasst uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Veränderung einfach machen. In letzter Zeit stoße ich immer wieder auf OKR beziehungsweise Objectives und Key Results. Und ehrlich zu sein, auch ich selbst plane meine Ziele schon lange nicht mehr smart, sondern bediene mich dieser Systematik von Objectives und Key Results. Es ist im Grunde eher mehr als nur ein Zielsystem und wie man Ziele formuliert, Da steckt ja wirklich eine Managementmethode, eine Haltung, eine Partizipation dahinter. Da steckt einfach viel, viel mehr dahinter.

    Bianca Prommer [00:00:54]:

    Und in letzter Zeit fragen mich auch Kundinnen und Kunden, naja, was ist denn das eigentlich? Wer sollte damit arbeiten? Für wen macht das Ganze eigentlich Sinn und vor allem, wie formuliert man gute Objectives und Key Results? Da ich aber keine Expertin in diesem Bereich bin, habe ich mir heute eine Expertin genau für diese Fragen in den Podcast eingeladen. Sie ist echte Expertin im Bereich OKR, hat das Ganze selbst auch wirklich erlebt. Also wirklich als Mitarbeiterin, als OKR-Coach erlebt. Also nicht einfach nur einen Kurs besucht und dann so, ich mache mich jetzt selbstständig, sondern wirklich mit Haut und Haaren miterlebt, die Höhen und Tiefen des OKR und darüber werden wir heute auf jeden Fall sprechen. Tabea Baho ist Gründerin, Mitgründerin eigentlich, genauer gesagt Geschäftsführerin der 4BRIX GmbH und Das Unternehmen hat sich eben verschrieben darauf OKR in den Mittelstand zu bringen. Aber ich glaube da wird sie uns dann selbst gleich noch ein bisschen was dazu sagen, weil das ist ja nur eines der beiden Steckenpferde des Unternehmens worauf sie sich fokussieren. Und was mich so fasziniert an ihr, sie teilt so großartigen Content auf LinkedIn, der gute Einblicke in OKR gibt und warum OKR wirklich so eine gute Wahl für Unternehmen sind, die zukunftsfähig sein wollen, die gestalten wollen und die vor allem auch wirklich langfristig am Markt erfolgreich sein wollen. Und damit, liebe Tabea, herzlich willkommen im Podcast.

    Bianca Prommer [00:02:31]:

    Schön, dass du da bist.

    Tabea Baro [00:02:33]:

    Hallo Bianca, ich freue mich da zu sein. Vielen Dank.

    Bianca Prommer [00:02:37]:

    Ja, ich habe dich schon einmal kurz vorgestellt, aber magst du uns mal ganz kurz sagen, was sollten unsere Hörerinnen und Hörer über dich wissen? Wer bist du denn?

    Tabea Bahro [00:02:48]:

    Ja, ich bin Tabea Barrow, wie du schon gesagt hast, und Mitgründerin von 4BRIGS. Ja, wir wollen mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, bei ihrer Weiterentwicklung, bei Transformationen, sich eben zukunftsfähig aufzustellen. Ich komme selber aus dem Mittelstand, habe einige Jahre bei verschiedenen mittelständischen Unternehmen gearbeitet, dort im Bereich Marketing und habe eben auch vor gut fünf Jahren dann die OKR-Methode sozusagen für mich entdeckt, für uns entdeckt, habe meine Kollegen damit angesteckt, das mal auszuprobieren und so kam ich zu OKR. Wir haben das damals im Unternehmen eben eingeführt und einfach gespürt, was für eine Wahnsinnskraft dahinter stecken kann, was OKR wirklich für Unternehmen bedeuten kann, wie man sich damit weiterentwickeln kann. Ich bin nach wie vor sehr begeistert davon und deswegen möchte ich das heute jetzt weitergeben an weitere Unternehmen, die sich auf diesen Weg begeben wollen.

    Bianca Prommer [00:03:46]:

    Du kommst immer aus dem Mittelstand, hast in einigen Unternehmen gearbeitet, seit fünf J...

    39 min
  • Wie du Veränderungen interaktiv und wirkungsvoll kommunizierst

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Wie können wir eigentlich eine interaktive Mitarbeitendeninformation fernab von so langweiligen Präsentationen schaffen, sodass alle Mitarbeitenden verstehen, worum es in der Veränderung geht und auch, was Design Thinking damit zu tun hat. Darum geht es in der heutigen Folge von Veränderung einfach machen. Lass uns loslegen. Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von Veränderung einfach machen. Ja heute ganz unplugged und spontan aufgenommen über meinen Smartphone. Also ohne Podcast Equipment, sondern wirklich direkt am Smartphone aus dem Hotel. Und zwar bin ich gerade in der Nähe von Ulm, hier in einem Kundenunternehmen, also bei einem Kunden von mir, GenDesignThinking Moderatorinnen und Moderatoren auszubilden. Das Unternehmen möchte also interne Workshop-Moderatorinnen und Moderatoren haben und hat mich dazu beauftragt, sozusagen diese Kompetenz innerhalb des Unternehmens aufzubauen.

    Bianca Prommer [00:01:14]:

    Und Mir ist immer wichtig, dass Sie die Methodik, also in dem Fall geht es ja auch die Haltung hinter Design Thinking, auch erleben, indem Sie neue Erfahrungen machen. Und deswegen war der Auftrag, lasst uns doch Design Thinking gleich direkt an realen Aufgabenstellungen aus eurem Umfeld bearbeiten. Und eine Aufgabenstellung, die dann aus dieser Gruppe herausgekommen ist, war eine sehr spannende Aufgabe. Und zwar ging es da darum, dass demnächst wieder eine Mitarbeitendeninformation ansteht. Und bei dieser Mitarbeitendeninformation soll über eine bevorstehende Veränderung kommuniziert werden. Es sollen einfach neue, ja, also ich möchte es gar nicht so viel sagen, aber es soll Im Grunde geht es eine kleine Veränderung im Bereich Führung, Kommunikation. Und die Gruppe hat dann beschlossen, lass uns doch mal Design Thinking dazu nutzen, herauszufinden, wie denn ein solches Eventformat vielleicht anders bzw. Neu gestaltet werden kann.

    Bianca Prommer [00:02:28]:

    Das finde ich einen total smarten Ansatz, da wirklich mal mit Design Thinking heranzugehen an diese Sache, weil natürlich, das hast du vielleicht auch schon öfters von mir gehört, Mitarbeitende ja die Kundinnen und Kunden der Veränderung sind. Und naja, Design Thinking ist ja ein kundenzentrierter Ansatz, eine kundenzentrierte Haltung, die dahinter steckt. Und das war auch der Grund, warum die gemeint haben, naja, dann lass uns das doch mal ausprobieren und wirklich mit all den Phasen, die da in einem Design Thinking vorgehen, drinnen sind, auch wirklich mal herausfinden, was braucht es denn da. Und das finde ich deswegen auch so spannend, weil dieses Thema immer wieder auftaucht. Beispielsweise auch in der Agile Change Mastery. Das ist ja meine monatliche Community für Menschen, die Veränderungsprozesse begleiten. Also wenn du sagst, hey, ich möchte mich da austauschen, ich möchte nicht länger allein quasi in der Veränderung sein, ich habe da niemanden, wo ich Fragen stellen kann, ich brauche einen Sparring-Partner, dann ist das auch der einfachste Weg, mit mir zusammenzuarbeiten, als auch mit anderen, die Veränderungsprozesse begleiten. Ich packe dir den Link in den Show Notes.

    Bianca Prommer [00:03:42]:

    Das ist eine monatliche Mitgliedschaft, wo du selbst bestimmst, wie lange du dabei sein möchtest. Und eine der Teilnehmerinnen in dieser Age of Change Mastery hat auch eine ähnliche Frage gestellt und zwar steht auch sie vor der Herausforderung, den Entwicklungsstand des Kulturwandels zu kommunizieren. Und die hatten vor ein paar Monaten ein Townhall-Meeting im Unternehmen. Das war eigentlich eher eine Information, das heißt, es haben Leute gesprochen und berichtet Und das Feedback dann war tatsächlich eher sehr schlecht, weil es einfach teilweise zu abstrakt war, nicht greifbar war, keinen Austausch gegeben hat. Und die Mi...

    27 min
  • 4 Power-Check-ins für erfolgreiche Workshops

    Bianca Prommer [00:00:00]:

    Vier Check-In Übungen, die ich in keinem Training bzw. Workshop mehr missen möchte. Hör auf jeden Fall in diese Folge rein und hol dir Inspiration für dein nächstes Event. Hallo und herzlich willkommen in einer neuen Folge von Veränderung einfach machen. Ich bin dein Host und deine Gastgeberin Bianca Brommer und ich begleite ja seit vielen, vielen Jahren Unternehmen dabei innovativer, agiler und vor allem veränderungsfähiger zu werden. Und dabei moderiere ich viele Teamklausuren, Workshops, Kreativitätstrainings, also viele Events, wo Menschen zusammenkommen, etwas Neues lernen, sich austauschen und dann neue Ideen entwickeln. Und für mich sind Check-in-Übungen ganz, ganz essentiell. Und heute habe ich dir vier ganz konkrete Check-in Übungen mitgebracht, die auch du sofort im nächsten Meeting, Training oder Workshop anwenden kannst.

    Bianca Prommer [00:00:57]:

    Ich persönlich, ich mag ja Check-in Übungen. Und ich komme ja gerade aus einem Design Thinking Training, also ich bilde ja gerade intern in einem Unternehmen Design Thinking Moderatorinnen und Moderatoren aus. Und da hatten wir schon das erste Modul, da habe ich ja auch letzte Woche in der Folge KI in Trainings und Workshops schon darüber erzählt. Und jetzt hatten wir auch schon das zweite Modul, wo es wirklich Moderation geht. Und für mich sind diese Check-in-Übungen einfach so wichtig. Ich finde, dass diese Check-in-Übungen nämlich dazu führen, dass sich die Teilnehmenden, finde ich, einfach dann im Workshop oder im Training einfach besser einbringen können. Weil Check-in-Übungen bereiten quasi den Boden vor, die streuen so den Samenkörnchen, damit dann hier wirklich was wachsen kann. Also ohne Check-in-Übung gibt es für mich keinen Workshop und kein Training mehr.

    Bianca Prommer [00:02:00]:

    Und das hat mehrere Gründe. Eine gute Check-in-Übung sorgt für mehr Offenheit und mehr Vertrauen. Und damit trauen sich Menschen dann ja auch andere Dinge auszusprechen. Gerade wenn es einen Ideen-Workshop geht, dann finde ich es so wichtig, dass da einfach eine Atmosphäre geschaffen wird, wo Menschen das Gefühl haben, auch alle Ideen aussprechen zu dürfen. Ich finde es auch wichtig, Check-in-Übungen zu machen, dass sich Teilnehmer wohlfühlen, dass sie sich aktiv einbringen wollen. Und auch, damit sie sich kennenlernen, auch wenn sie sich schon kennen, dennoch vernetzen, dass einfach die Stimmung besser wird. Und auch wenn es beispielsweise mal angenommen du fangst 10 Uhr an und es war jemand schon zwei Stunden im Unternehmen, hat Telefonate geführt, E-Mails beantwortet, etwas gearbeitet, dann auch im Training anzukommen, diesen Raum zu geben, okay, jetzt bin ich da und jetzt kann ich mich voll und ganz auf diese Inhalte konzentrieren. Und deshalb, ich finde es wirklich so wichtig, dass wir hier den Raum für solche Check-In-Übungen bieten.

    Bianca Prommer [00:03:09]:

    Und da gibt es hier ganz, ganz viele Möglichkeiten, wie man hier an die Sache rangehen kann. Und ich möchte dir hier heute vier Ideen mitgeben, die ich verwende. Idee Nummer eins ist die Mad Tea Party aus den Liberating Structures. Das ist eine neue im Test befindliche Liberating Structure, die einfach großartig geeignet ist, auch für Check-ins. Die Matty Party, da gibst du quasi verschiedenste Satzanfänge bzw. Fragen rein, die Menschen dann miteinander diskutieren. Und zwar so, dass du zwei Kreise hast. Du hast einen Innenkreis und einen Außenkreis und es stehen sich immer zwei Personen gegenüber.

    Bianca Prommer [00:03:57]:

    Und dann gibst du einen Satzanfang oder eine Frage rein, gibst Ihnen kurz Zeit, das zu besprechen, zu diskutieren. Dann wechseln die Personen, dann habe ich einen neuen G...

    14 min

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