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Wie können wir uns bei den Spendern bedanken. Nun eine Möglichkeit ist eine lange erwartete Folge Kidz-Podcast. Als Kidzpod-kompakt schon einmal aufgenommen und verworfen. Daher hier in einer langen Folge aufgenommen. Besser gesagt in einer Folge eins es wird mit Sicherheit eine weitere benötigt, um das Thema ausreichend zu besprechen.
In dieser Episode unterhalte, wir uns über das komplexe und oft missverstandene Thema der frühkindlichen Traumatisierung. Wir beginnen mit der Definition und den Missverständnissen, die häufig im Zusammenhang mit diesem Thema auftreten. Während viele Menschen frühkindliches Trauma nur mit physischer oder sexueller Gewalt in Verbindung bringen, betonen wir die immense Bedeutung emotionaler Gewalt, die in der Gesellschaft oft ignoriert wird. Wir sind uns einig, dass der Kern frühkindlicher Traumatisierung auf der Entwicklung des Kindes basiert, sowohl auf psychologischer als auch auf emotionaler Ebene.
Wir diskutieren die verschiedenen Phasen der Kindesentwicklung und wie lebensbedrohliche Situationen das kindliche Erleben prägen. Während eines Kindes, das weder verbal kommunizieren noch sich seiner Bedürfnisse bewusst ist, können traumatische Erlebnisse tiefgreifende und anhaltende Auswirkungen auf die Entwicklung haben. Unsere Diskussion beleuchtet, dass traumatische Erlebnisse in der frühen Kindheit oft weniger als Bilder, sondern eher als Emotionen gespeichert werden. Diese Emotionen können bei zukünftigen Begegnungen mit ähnlichen Situationen wieder hochkommen, was zu langanhaltenden psychischen Problemen führen kann.
Dabei wird klar, dass die primären Bedürfnisse eines Babys – Nahrung, Nähe und Liebe – von zentraler Bedeutung sind. Wir erklären, wie eine mangelnde Reaktion auf die Signale des Kindes zu einer fehlenden Bedürfniswahrnehmung führen und die Interaktion zwischen Mutter und Kind nachhaltig stören kann. Die Qualität dieser frühen Beziehungen beeinflusst nicht nur die emotionale Sicherheit des Kindes, sondern auch seine Fähigkeit zur Kommunikation und Empathie.
Im Verlauf des Gesprächs thematisieren wir die Rolle von Bindung und wie deren Störungen sowohl das Verhalten des Kindes als auch seine Entwicklung in anderen Bereichen wie Sprache und soziale Interaktionen beeinflussen. Es wird deutlich, dass Kinder, die in einer dysfunktionalen Umgebung aufwachsen, Schwierigkeiten haben, stabile Bindungen zu entwickeln und sich selbst und die Bedürfnisse anderer zu erkennen. Wir diskutieren, wie sich diese Probleme später im Leben äußern können, sowohl in der sozialen Interaktion als auch in der Selbstwahrnehmung.
Der Begriff „Hospitalismus“ wird ebenfalls aufgeworfen, wobei wir hinterfragen, ob dieser Begriff ausreichend ist, um die Komplexität frühkindlicher Traumata zu erfassen. Wir argumentieren, dass rückkehrende Verhaltensmuster, die durch emotionale Mangelversorgung entstehen, schwerwiegende Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben und nicht einfach als gesunde Reaktionen abgetan werden können.
Abschließend blicken wir in die Zukunft und überlegen, welche pädagogischen Maßnahmen ergriffen werden können, um betroffenen Kindern zu helfen. Wir betonen die Notwendigkeit, die Umstände frühkindlicher Traumatisierung und deren Einfluss auf die Entwicklung zu erkennen und zu adressieren. Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass ein vertieftes Verständnis dieser Themen unerlässlich ist, um die Herausforderungen bei der Unterstützung betroffener Kinder angehen zu können.
Wenn. Ihr mehr über uns erfahren wollt, ist Kinder in das Zentrum die beste Adresse. Oder mehr zu uns als Personen: https://bit.ly/3ziLMSt und http://bit.ly/3FeSTz7
Der Podcast als solcher soll weiterhin kostenfrei bleiben, das ist uns wichtig.
Wollt ihr mit uns in Kontakt treten, dann am einfachsten per Mail: [email protected] aber natürlich auch auf Mastodon unter @[email protected], Bluessky unter @kidzpod.bsky.social oder den weiteren Kontaktadressen auf unserer Webseite.
Unsere Fortbildungen bei der IReSA gGMBH zum Thema Trauma werden hier veröffentlicht
By Christian StöwerWie können wir uns bei den Spendern bedanken. Nun eine Möglichkeit ist eine lange erwartete Folge Kidz-Podcast. Als Kidzpod-kompakt schon einmal aufgenommen und verworfen. Daher hier in einer langen Folge aufgenommen. Besser gesagt in einer Folge eins es wird mit Sicherheit eine weitere benötigt, um das Thema ausreichend zu besprechen.
In dieser Episode unterhalte, wir uns über das komplexe und oft missverstandene Thema der frühkindlichen Traumatisierung. Wir beginnen mit der Definition und den Missverständnissen, die häufig im Zusammenhang mit diesem Thema auftreten. Während viele Menschen frühkindliches Trauma nur mit physischer oder sexueller Gewalt in Verbindung bringen, betonen wir die immense Bedeutung emotionaler Gewalt, die in der Gesellschaft oft ignoriert wird. Wir sind uns einig, dass der Kern frühkindlicher Traumatisierung auf der Entwicklung des Kindes basiert, sowohl auf psychologischer als auch auf emotionaler Ebene.
Wir diskutieren die verschiedenen Phasen der Kindesentwicklung und wie lebensbedrohliche Situationen das kindliche Erleben prägen. Während eines Kindes, das weder verbal kommunizieren noch sich seiner Bedürfnisse bewusst ist, können traumatische Erlebnisse tiefgreifende und anhaltende Auswirkungen auf die Entwicklung haben. Unsere Diskussion beleuchtet, dass traumatische Erlebnisse in der frühen Kindheit oft weniger als Bilder, sondern eher als Emotionen gespeichert werden. Diese Emotionen können bei zukünftigen Begegnungen mit ähnlichen Situationen wieder hochkommen, was zu langanhaltenden psychischen Problemen führen kann.
Dabei wird klar, dass die primären Bedürfnisse eines Babys – Nahrung, Nähe und Liebe – von zentraler Bedeutung sind. Wir erklären, wie eine mangelnde Reaktion auf die Signale des Kindes zu einer fehlenden Bedürfniswahrnehmung führen und die Interaktion zwischen Mutter und Kind nachhaltig stören kann. Die Qualität dieser frühen Beziehungen beeinflusst nicht nur die emotionale Sicherheit des Kindes, sondern auch seine Fähigkeit zur Kommunikation und Empathie.
Im Verlauf des Gesprächs thematisieren wir die Rolle von Bindung und wie deren Störungen sowohl das Verhalten des Kindes als auch seine Entwicklung in anderen Bereichen wie Sprache und soziale Interaktionen beeinflussen. Es wird deutlich, dass Kinder, die in einer dysfunktionalen Umgebung aufwachsen, Schwierigkeiten haben, stabile Bindungen zu entwickeln und sich selbst und die Bedürfnisse anderer zu erkennen. Wir diskutieren, wie sich diese Probleme später im Leben äußern können, sowohl in der sozialen Interaktion als auch in der Selbstwahrnehmung.
Der Begriff „Hospitalismus“ wird ebenfalls aufgeworfen, wobei wir hinterfragen, ob dieser Begriff ausreichend ist, um die Komplexität frühkindlicher Traumata zu erfassen. Wir argumentieren, dass rückkehrende Verhaltensmuster, die durch emotionale Mangelversorgung entstehen, schwerwiegende Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben und nicht einfach als gesunde Reaktionen abgetan werden können.
Abschließend blicken wir in die Zukunft und überlegen, welche pädagogischen Maßnahmen ergriffen werden können, um betroffenen Kindern zu helfen. Wir betonen die Notwendigkeit, die Umstände frühkindlicher Traumatisierung und deren Einfluss auf die Entwicklung zu erkennen und zu adressieren. Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass ein vertieftes Verständnis dieser Themen unerlässlich ist, um die Herausforderungen bei der Unterstützung betroffener Kinder angehen zu können.
Wenn. Ihr mehr über uns erfahren wollt, ist Kinder in das Zentrum die beste Adresse. Oder mehr zu uns als Personen: https://bit.ly/3ziLMSt und http://bit.ly/3FeSTz7
Der Podcast als solcher soll weiterhin kostenfrei bleiben, das ist uns wichtig.
Wollt ihr mit uns in Kontakt treten, dann am einfachsten per Mail: [email protected] aber natürlich auch auf Mastodon unter @[email protected], Bluessky unter @kidzpod.bsky.social oder den weiteren Kontaktadressen auf unserer Webseite.
Unsere Fortbildungen bei der IReSA gGMBH zum Thema Trauma werden hier veröffentlicht