Spendenaufruf für Projekt Safeplace
Zur Informationen: Christian und ich arbeiten neben der Fachberatung und Fortbildung durch unsere KidZ gUG auch in unserer eigenen Erziehungsstelle in DK.
Diese Erziehungsstelle gründeten wir schon in Deutschland in 2011 und zogen mit ihr und den innewohnenden jungen Menschen mit Zustimmung der Jugendämter 2017 nach Dänemark um.
Die traumazentrierte Erziehungsstelle heißt seitdem wir in Dänemark leben/arbeiten Hyggelig haven.
Alle innewohnenden jungen Menschen sind inkognito untergebracht, was zum Schutz der jungen Menschen sehr wichtig ist, da es keine Täterkontakte im Safeplace braucht. Es ist also extrem wichtig, diesen sicheren Ort für die jungen Menschen zu wahren. Danke!
Zur Zeit ist die Erziehungsstelle und das Zuhause von 3 schwer traumatisierten Kindern in Gefahr.
Es gibt viele Erklärungen dafür, aber die wichtigsten in Kürze.
Die Jugendämter beendeten einfach Hilfen, trotz des massivem Hilfebedarfs, sie zahlen die Pflegekindergelder nicht, trotz des Gerichtsbeschluss, und damit auch nicht unsere Kosten der Erziehung, die das Leben ihr in Dänemark erst möglich macht, weil es die Kosten für das Haus deckt, Kleidung, Strom,… abdeckt.
Christian und ich arbeiten aber j zur Zeit 1,5 Stellenanteile hier in der Erziehungsstelle und bekommen dafür über die Leistungen der Erziehung in Verbindung mit unserem traumazentrierten Konzept unseren „Lohn“ sozusagen. Jeder von uns macht also noch einen 0,25 Stellenanteil bei uns in der KidZgUG durch Fortbildungen und/Fachberatungen. Dieser 0,5 Stellenanteil kann nicht unser Leben in Dänemark finanzieren. Unsere Hauptberufliche Tätigkeit ist die traumapädagogische Arbeit in der Erziehungsstelle und mit den 3 jungen Menschen.
Der Safeplace, der mit uns lebenden jungen Menschen ist also gefährdet, nicht weil die Hilfe nicht mehr benötigt wäre, sondern weil die Jugendämter sich weigern ordnungsgemäß die Unterhaltszahlungen zu leisten. Und dass obwohl die jungen Menschen hier weiter wohnen und wir unsere Arbeit machen. Sie zahlen nicht einmal die materiellen Aufwendungen für den einzelnen jungen Menschen (Sachleistung anteilig für Leben, wohnen, Strom, Essen, Kleidung,…/pro Kind).
Und wie selbstverständlich zahlen sie auch nicht unsere pädagogische Arbeit (beides Fachkräfte nach dem Fachkräftegebot), die wir hier 24/7 an 7 Tagen der Woche leisten.
Durch die Jugendämter selbst entsteht somit eine Kindeswohlgefährdung, die wir auch den Familiengerichten mitteilten, da es um junge Volljährige handelt, scheinen diese sich für nicht zuständig zu halten, zumindest haben die Familiengericht bis heute nicht geantwortet.
Nun haben wir zwar vom Verwaltungsgericht einen Beschluss, dass das eine Jugendamt weiter zahlen soll, dies tut es aber nicht, also müssen wir wieder eine Zwangsvollstreckung bestreiten.
Das andere Jugendamt ist im Urlaub. Die Zahlungen für K3 sind ab dem 27.12.2025 nicht gezahlt, also nicht für den vollen Monat Dezember und auch nicht für Januar, obwohl wir alle Voraussetzungen erfüllen.
Das macht mal eine volle Stelle der pädagogischen Arbeit, komplett nicht bezahlt wurde.
Die andere Jugendhilfe wurde einfach mit dem 21 Lebensjahr ohne Hilfeplanung beendet, mit einem Abschlussgespräch, trotz, dass der junge Mensch weiter Jugendhilfe beantragte, also um Verlängerung bis mindestens zur Ausbildung bat, alle Hilfeanträge wurden trotz Darlegung des Bedarfes einfach abgelehnt, auch die Widersprüche. Ein Verfahren auf einstweilige Anordnung läuft, ist aber noch nicht entschieden.
Mit einem Fingerschnipp entscheiden Jugendämter über die Hilfegewährung von jungen Menschen ohne Rücksicht auf ihre Persönlichkeitsentwicklung.
Wenn alle dachten, dass das neue Kinder und Jugendhilfestärkungsgesetz direkte und bessere Hilfen für junge Menschen liefert, so muss ich sagen, dass es nur einer Möglichkeit darstellt, für die Jugendämter aufgrund von ungeregelten Rechtsräumen weniger Hilfen und schnellere Ablehnungen bietet. Die Auslegungen des Gesetzes durch die Jugendämter spielt hierbei eine große Rolle, die oft rechtswidrig oder zumindest an der Grenze zur Rechtswidrigkeit stattfinden.
Hierunter leiden nicht nur diese 3 jungen Menschen, sondern mittlerweile tausende von jungen Menschen.
Zudem wird von den Jugendämtern emotionale Erpessung/Gewalt und strukturelle Gewalt eingesetzt, um den jungen Menschen in eine bestimmte Richtung zu zwingen, frei nach dem Motto: … und bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt… .
Dies ist also ein direkter Spendenaufruf für den Safeplace für 3 in unserer Erziehungsstelle lebenden jungen Menschen mit einem massiv erhöhten pädagogischen Bedarf aufgrund ihrer frühen Gewalterfahrungen und ihrer Traumata, Depressionen, Kptbs, Angststörungen,… .
Sie brauchen diesen Safeplace, aus dem heraus sie in einigen Jahren hinaus in die Welt ziehen, Mitglieder unserer Gesellschaft werden, Steuern zahlen,…so wie du und ich.
Sie wünschen sich genau diesen Safeplace, da sie mit unserer Unterstützung einige ihrer Problemstellungen aufarbeiten konnten und somit einige „Monster der Vergangenheit“ vertreiben oder zumindest in Rente schicken konnten, auf eine für sie speziell gestaltete Insel.
Sie Jugendämtrer weigern sich auch, die Rentenkosten und die Unfallversicherung für den Kidzpodcast und mich zu zahlen, trotz Aufforderung, Hinweis auf das eingerichtete Pensionskonto hier in Dänemark. Also alle Jugendämter handeln gegen geltendes Recht. Denn die Rentenzahlungen für uns sind gesetzlich keine KANN Leistung, sie ist eine MUSS Leistung, also die Jugendämter sind verpflichtet diese zu leisten! Sowie auch die Unfallversicherung.
Wir bitten hiermit um eure Unterstützung, um Konzept Safeplace umzusetzen, für diese drei jungen Menschen.
Ihr findet das Spendenkonto auf unter dem Button Unterstützer werden hier auf unserer Homepage.
Hört euch gerne die letzten zwei KidZ-Podcasts an, dort findet ihr viele Infos.
Wenn. Ihr mehr über uns erfahren wollt, ist Kinder in das Zentrum die beste Adresse. Oder mehr zu uns als Personen: https://bit.ly/3ziLMSt und http://bit.ly/3FeSTz7
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Unsere Fortbildungen bei der IReSA gGMBH zum Thema Trauma werden hier veröffentlicht
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