"Dass man sich aufführt, wie ein Weltpolizist, das sind die USA. Sich aufführen wie das Gewissen der Welt und gleichzeitig für den Tod zu sorgen anderswo - das machen die Europäer. Denn das sind die Auswirkungen der Sanktionen..."
Das sagte der syrische Journalist und Schriftsteller Aktham Suleiman auf einer Kundgebung in Frankfurt.
Das Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien (SKFS) hatte zu einer Protestkundgebung in Frankfurt eingeladen - Protest gegen die Sanktionen, die sich angeblich gegen Vertreter des Regimes richten, die aber in Wirklichkeit Tod und Verderben über alle Bewohner des Landes bringen.
Der Aufruf des SKFS wurde von regionalen Gruppen von Freidenkern, DKP, der Freundschaftsgesellschaft BRDKuba, PalestinaForumNahost und 2 Mitgliedern der IPPNW ("Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung") unterstützt. Die Teilnehmer - überwiegend Syrer - betonten immer wieder: Sanktionen sind eine Kollektivstrafe, sie töten unterschiedlos.
1:35 Ernesto Schwarz
4:50 Syrerin zu den Sanktionen
6:20 Aktham Suleiman
AutorInnen: Manfred Ziegler Mannheim
Produktionsdatum: 17.08.2020
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