Marah Rikli und Kira van Ejisden treffen sich inmitten von Wäschebergen zwischen Waschmaschine und Bügelbrett.
Kira von Ejisden erzählt die Entstehungsgeschichte ihrer Videoinstallation «Neverending...». Die Performance-Arbeit entstand als Abschluss ihres Kunststudiums und gleichzeitiger Mutterschaft. Aus dieser intensiven Phase erwuchs eine tiefgründige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Rollenbildern, Wut und dem alltäglichen Mental Load.
Das Gespräch räumt mit dem patriarchalen Geniekult im Kulturbetrieb auf und zeigt, warum feministisch-solidarische Netzwerke sowie die Sichtbarkeit von FLINTA-Perspektiven überlebenswichtig sind. Inspiriert von Şeyda Kurts «Radikaler Zärtlichkeit» wird spürbar, wie aus geteilten Erschöpfungsmomenten kollektive Kraft und echter gesellschaftlicher Widerstand entstehen.
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Buch-Tipp: «Radikale Zärtlichkeit» von Şeyda Kurt.
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