Teil 1 der Miniserie zu "Schule ohne Rassismus..." für "Kindern eine Stimme geben".
Am Mittwoch, den 29. April 2026, war es endlich soweit: Im Rahmen einer bunten Veranstaltung wurde die Astrid Lindgren-Schule als zweite Grundschule Mülheims in das bundesweite Netzwerk als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen.
Grund genug also für Podcaster Frank „Zepp“ Oberpichler mehrere beteiligte Personen an dieser Veranstaltung zu interviewen und daraus eine kleine Serie für "Kindern eine Stimme geben", dem Podcast der Astrid Lindgren-Schule in Mülheim an der Ruhr zu produzieren.
Torwart des MSV Duisburg ist Pate
Zunächst gibt es ein kurzes, aber aufschlussreiches Gespräch mit dem Torwart des MSV Duisburg, Max Braune. Max ist Pate für das Projekt "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" und teilt seine Beweggründe für dieses Engagement. Er betont die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Miteinanders in der heutigen Zeit und spricht darüber, wie wichtig es ist, die Werte von Respekt und Solidarität an Schulen zu fördern. Seine Entscheidung, als Pate aktiv zu werden, kommt aus dem Wunsch heraus, Jugendlichen ein positives Vorbild zu sein und eine Botschaft der Courage zu verbreiten.
Wir erfahren, dass Max nicht auf dieser Schule war, aber dennoch eine persönliche Verbindung zu Mülheim hat. Er reflektiert über die Bedeutung von Sportlern als Vorbilder in sozialen Projekten und erwähnt, dass es relativ wenige Sportler gibt, die sich in dieser Weise engagieren. Seine eigenen positiven Erfahrungen mit seinem Verein verdeutlichen, wie wichtig Unterstützung und Anreize für solche Initiativen sind.
Regionalkoordinatorin des Netzwerks "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage"
Andrea Stern, die Regionalkoordinatorin des Netzwerks "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage", erklärt danach, dass der Titel kein bloßes Zeichen einer Auszeichnung ist, sondern vielmehr ein Versprechen und eine Selbstverpflichtung der Schule darstellt, aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen. Sie spricht über die Herausforderungen, einen Rahmen frei von Rassismus zu schaffen und die Notwendigkeit, kritisches Bewusstsein in der Schule zu fördern. Die Werte, die von den Schulmitgliedern selbst formuliert werden, bilden die Grundlage für diese Verpflichtung, und Andrea Stern hebt hervor, dass es wichtig ist, als Gemeinschaft zusammenzuwachsen.
Fachkraft für eigenständige Jugendpolitik
Carmen Müller, eine Fachkraft für eigenständige Jugendpolitik und Beteiligung der Stadt, bringt eine weitere Perspektive in das Gespräch, indem sie die Rolle des Jugendstadtrates erläutert. Sie beschreibt, wie junge Menschen an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt werden und welche Themen die Priorität der Jugendlichen darstellen, wie beispielsweise Schulentwicklungen, Digitalisierung, Sportmöglichkeiten und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, das Gehör für die Anliegen der Jugend zu stärken und diese in den politischen Rahmen zu integrieren.
Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich aktiv an Projekten zu beteiligen
Im Laufe der Episode wird deutlich, wie wichtig das Engagement für ein respektvolles und tolerantes Miteinander innerhalb der Schulgemeinschaft ist. Es wird dazu ermutigt, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger sich aktiv an Projekten beteiligen können, um Schulen und Jugendliche zu unterstützen. Diese Diskussion bietet nicht nur Einsichten in schulische Partnerschaften und Gemeinschaftsaktivitäten, sondern zeigt auch, wie Vorbilder und Patenschaften eine positive Dynamik in Schulen schaffen können.
Hier finden Sie das Mülheimer Courage-Netzwerk mit Kontaktdaten:
https://www.muelheim-ruhr.de/cms/das
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