Münchner Zeitgeschichten

Kindheit und Jugend: Karl Stankiewitz


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Die stundenlangen Aufmärsche der Nationalsozialisten am Münchner Königsplatz waren Pflichtprogramm für den Hitlerjugend-Pimpf Karl Stankiewitz. Den Kriegsbeginn 1939 bejubelte der 10-Jährige zusammen mit seinen Kameraden. Denn die Klasse bekam Gasmasken ausgehändigt, die sofort als Spielzeug zweckentfremdet wurden. Später radelte er als Brandmelder durch die Münchner Bombennächte. Nach dem Krieg wurde Stankiewitz Journalist und Buchautor.
In absehbarer Zeit wird es keine Menschen mehr geben, die von ihren Erlebnissen während der Zeit des Nationalsozialismus berichten können. Umso wichtiger ist es, authentische Zeugnisse festzuhalten und zugänglich zu machen. Schüler*innen der Städtischen Berufsoberschule Ausbildungsrichtung Sozialwesen sprachen mit Zeitzeug*innen über deren Erinnerungen an die NS-Zeit, über Alltag, Faszination, Ausgrenzung, Verfolgung und Widerstand. Aber auch das Leben nach und die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit werden thematisiert.
Foto: Stadtarchiv München, DE-1992-FS-NSF-04555
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Münchner ZeitgeschichtenBy NS-Dokumentationszentrum München


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