Wie entsteht ein Kinofilm, wenn klassische Filmförderung und Sender nicht mitziehen?
Enrico Saller und Marina Hoeft haben mit „Im Zeichen des Drachen“ genau das gemacht: Sie haben ihren Film unabhängig produziert, mit kleinem Budget, regionalen Partnern, viel Eigenleistung und ziemlich viel Durchhaltevermögen.
In dieser Folge von Klappe & Bitte erzählen die beiden, wie aus einer Idee im Bayerischen Wald ein Kinofilm entstand, der schließlich in rund 50 Kinos zu sehen ist.
Wir sprechen darüber, wie Enrico und Marina überhaupt zum Film gekommen sind, wie sie als Paar gemeinsam Regie führen und warum sie nach Absagen beschlossen haben, ihren eigenen Weg zu gehen. Statt auf klassische Finanzierung zu warten, holten sie Sponsoren, Hotels, Locations und Unterstützer aus der Region ins Boot.
Sie erzählen, wie sie Schauspieler wie Erol Sander, Erdogan Atalay, Amira Aly und Nastassja Kinski für den Film gewinnen konnten und was hinter den Kulissen passiert, wenn plötzlich eine Leiche im Erdloch liegt, ein Auto explodiert oder für eine Szene Feuerwehr und Drehleiter gebraucht werden.
Außerdem geht es um 21,5 intensive Drehtage, zwei Jahre Arbeit am gesamten Film, Schnitt und Sounddesign, den Unterschied zwischen Arthouse und Publikumskino – und um die Frage, wie man weitermacht, wenn ein Projekt immer wieder auf Widerstände stößt.
Eine Folge über unabhängiges Filmemachen, Mut, Improvisation und zwei Menschen, für die eines ziemlich klar ist:
„Für uns gibt’s Aufgeben nicht.“
Instagram:
https://www.instagram.com/enricosaller/
https://www.instagram.com/mari_na._95/
https://www.instagram.com/im_zeichen_des_drachen/
Im Zeichen des Drachen
Kinostart ist am 17. September 2026
Unbedingt anschauen!