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Wegen eines Trauerfalls war Roggo in der Vorwoche nicht dabei und für die kommenden zwei Folgen meldet er sich wegen Urlaub ab. Grund genug, nach etlichen Aufnahmen mit Gast mal wieder zu zwei aufzunehmen. Im Vier-Augen-Gespräch mit Ruppo erzählt der Spielertrainer des TV Leinburg, wie er die 0:7-Niederlage seiner Mannschaft zum Kreisliga-Auftakt verkraftet hat. Mit Blick auf die Landesliga Nordost war sein Team mit diesem Ergebnis in guter Gesellschaft. Aus jener Spielkasse stammt auch die "Kleiner Fußball - Große Frage" in Folge 77. Außerdem erörtern die beiden einen aufsehenerregenden Fall aus der Kreisliga Köln, der laut Roggo aber nicht ganz an den Relegationsskandal von Türkspor Nürnberg aus dem vergangenen Jahr herankommt. Nachgereicht werden ein Gunzenhausener Gruß vom Forchheimer Annafest sowie Infos zu Roggos Regionalliga-Spiel mit Eltersdorf gegen den FC Bayern München II von 2012.
Nicht nur Rico Röder trauert, sondern fast der gesamte nordbayerische Fußball: Angelo Walthier, Spielertrainer des SV Leerstetten, ist mit nur 36 Jahren an Krebs gestorben. Roggo und er waren in einer Schulklasse, wuchsen quasi zusammen auf. Da die Aufnahme von Folge 76 auch noch auf den Todestag von Roggos Mutter fällt, überlässt er das Mikrofon kurzfristig lieber Martin Schano. Der NN-Kollege von Daniel Ruppert erzählt im Podcast von seinem emotionalen Telefonat mit Manfred Dedaj, der Walthier ähnlich gut kannte wie Roggo. Bei gleich drei Vereinen nahm der Trainer "Ange" unter seine Fittiche, an dessen Wechsel vom SC Adelsdorf zum FSV Stadeln erinnert er sich noch so gut, dass er zwischen all den Tränen darüber lachen muss. Als ältester Lokalsportredakteur des VNP eignet sich Schano auch prima für das zweite Hauptthema der Folge: Walking Football. Der 47-Jährige und Ruppo fragen den 73-jährigen Gast Benno Rupprecht vom 1. FC Nürnberg über die Sportart für Fußball-Rentner aus und haben nun einen weiteren Grund, sich aufs Altwerden zu freuen. Außerdem hat Ruppo nach dem Forchheimer Annafest schon wieder Bekanntschaft mit der Polizei gemacht.
Oui, oui, Baguette, L'amour Toujours und Engagement. Roggo versteht in Folge 75 nur Spanisch, äh Französisch. Zum Glück spricht Chocri Bouzayene aber auch Deutsch. Der Franzose mit tunesischen Wurzeln erzählt bei "Kleiner Fußball", dass der Amateurfußball in der Grande Nation anders als in Franken medial sehr klein geschrieben wird, erklärt aber auch, warum die Strukturen dort viele Ausnahmekönner und eine erfolgreiche Équipe Tricolore fördern. Der 34-Jährige kam 2018 wegen der Liebe nach Erlangen und ist aktuell auf der Suche nach einem Verein in der Umgebung. Als ehemaliger Erstliga-Spieler Tunesiens, dessen Karriere 2011 vom Arabischen Frühling gebremst wurde, traut er sich immer noch die hiesige Regionalliga zu. Dort trieb einst auch Roggo mit dem SC Eltersdorf sein Unwesen. Am Sonntag führte er die Traditionsmannschaft des 1. FC Nürnberg beim Duell mit der AH von Jahn Forchheim aufs Feld und spielte läuferisch den Anti-Messi. Nachdem er wieder bei Atem war, gab er seinem Podcast-Kumpel Ruppo ein Interview, einige seiner FCN-Teamkollegen hatten sich ihre Energie für den anschließenden Besuch auf dem Annafest aufgespart.
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Nach dem WM-Finale entscheidet sich Roggo kurzfristig um: kein Messi-Trikot für die Podcast-Aufnahme. Einen Fußballer, der von den anderen neun Feldspielern durchgeschleppt werden muss, würde der Coach des TV Leinburg in seinem Team nicht dulden. Auch Daniel Maier könnte sich keinen Faulenzer auf dem Platz leisten, zumal der Kader seines SV 08 Auerbach nicht gerade üppig bestückt ist. Auf Spanien gegen Argentinien hatte er nach der Auftaktpleite der Oberpfälzer gar keine Lust. Als Bezirksliga-Aufsteiger vermisst der 34-Jährige die Rückwechsel-Regel aus der Vorsaison. Ein Wiederabstieg in die Kreisliga wäre für den Verein, der 2015 vom fränkischen Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund nach Amberg/Weiden wechselte, kein Beinbruch, sagt der von drei Kreuzbandrissen geschädigte Teilzeit-Stürmer. Warum manche für ihn gedachte Nachricht einen ehemaligen Mitspieler beim ASV Michelfeld erreicht, wie sinnvoll er die Videoanalyse im Amateurbereich findet und wer die Argentinier Nordbayerns sind, erfahrt ihr in Folge 74 von "Kleiner Fußball".
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Ruppo schläft im Keller, Roggo stellt sich einen Ventilator direkt vors Gesicht und Markus Vierke macht als Vater kleiner Kinder nachts sowieso kein Auge zu. Der Ball rollt aber trotz hoher Temperaturen weiter. Wie die beiden Podcaster und ihr Gast das Kicken bei Hitze finden, was sie vom Wassereimer am Spielfeldrand halten und wie lange eine optimale Trinkpause sein müsste, wird in Folge 73 von "Kleiner Fußball" erörtert. Bevor Vierke, Trainer des TSV Heideck, von Roggo mit Fragen zur Bezirksliga Süd gequält wird, berichtet Ruppo vom zeitversetzten Public Viewing aus dem Portugal-Urlaub, das sich manchmal wie eine Zehn-Minuten-Strafe angefühlt haben dürfte. Doch die ist in Bayern schon wieder Geschichte.
Die Relegation im Amateurfußball ist gerade rechtzeitig für die WM zu Ende gegangen, im schlimmsten Fall hätte die Saisonverlängerung aber bis zum 16. Juni oder in die achte Runde gehen können, wie der Blick in diverse Rahmenterminkalender offenbart. Auch der FC Reichenschwand richtete ein Entscheidungsspiel aus - zum Leidwesen von Sprachfetischist Ruppo nicht Schwand gegen Geschwand, sondern Röthenbach gegen Röthenbach. Als Abteilungsleiter des FCR war Philipp Lämmermann in die Orga des Matches eingebunden, als spielender Co-Trainer der Sportfreunde schießt der 33-Jährige normalerweise die Kreisliga 2 ER/PEG kurz und klein, fuhr aber rechtzeitig vor dem letzten Spieltag in den Urlaub, um Gegner Leinburg mit Coach Roggo den Klassenerhalt zu erleichtern. Als Jugendspieler des SC Feucht wurde Lämmermann einst von Deniz Aytekin gepfiffen. Am Sonntag leitete der Top-Schiri aus dem Landkreis Fürth eine Partie zwischen zwei Kreisklassisten in Weilersbach. Ruppo bringt in Folge 72 einige Geschichten von dort mit - und bricht etwas überraschend eine Lanze für die Schiedsrichter-Zunft.
Auf dem halbwegs souveränen Klassenerhalt in der Kreisliga 2 Nürnberg/Frankenhöhe lässt es Paul Renelt nicht beruhen. Der Verteidiger des STV Deutenbach schaute sich mehr Relegationsspiele an als Ruppo und Roggo zusammen - wobei Roggos Zahl bei null liegt und die Saisonverlängerung noch nicht beendet ist. Dennoch darf auch der ehemalige Regionalliga-Kicker mitreden, der das Freibad aktuell dem Fußballplatz vorzieht. Bollerwagen mit Bier für die Zuschauer, nervöse Kicker vor großer Kulisse und Gastgeber, die auf einem Großteil ihrer Bratwürste sitzen bleiben: Gemeinsam mit dem Fast-24-Jährigen teilen die beiden Podcaster ihre Erfahrungen von den Ausscheidungsspielen. Bei einem Reportereinsatz von Ruppo platzte ausgerechnet Burks Frauenmannschaft mit einem Meisterkorso dazwischen. Ihr Verzicht auf den BOL-Aufstieg beschert wiederum den Deutenbacher Mädels die Relegation und damit Paul Renelt weiteren Freizeitstress. Zudem ist der U30-Ehrenamts-Preisträger seines Spielkreises Premierengast der neuen Kategorie "Kleiner Fußball - Großer Name"; zum Auftakt: Thabilo Ballmann vom MTV Stadeln.
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Als A-Klassist in der Aufstiegsrelegation und dann gleich das erste Spiel verlieren - das kommt Ruppo irgendwie bekannt vor. Stichwort: FC Burk 2025. Doch Yasin Mülayim wurde mit seiner DJK Concordia Fürth nicht Vizemeister der A-Klasse 6 Nürnberg/Frankenhöhe. Warum der Trainer, der bereits für drei Jahre verlängert, aber eine Ausstiegsklausel hat, dennoch in die Saisonverlängerung durfte, erklärt er in Folge 70. Gemeinsam mit Ex-Regionalliga-Akteur Roggo plaudern der NN-Reporter und der 46-Jährige über zwei Eigentore in vier Minuten, Verletzten-Bahren in Schieflage und Sicherheitslücken in der Relegation. Während Ruppo seinen Erlanger Berch-Sonntag weitgehend damit verbrachte, Grüße an Roggo entgegenzunehmen, versucht Mülayim, die beiden Junggesellen von einer Ehe zu überzeugen, um sich als Hochzeitsfotograf anzubieten. Die "Kleiner Fußball - Große Frage" hat diesmal mit dem Verein des Gastes zu tun.
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Für einige Mannschaften geht die Saison gerade in die Verlängerung. Roggos TV Leinburg ist der Abstiegsrelegation gerade noch aus dem Weg gegangen. Womöglich war der FC Reichenschwand, für den es um nichts mehr ging, ein dankbarer Gegner. Zusammen mit Jan Kaiser diskutieren er und Ruppo darüber, inwiefern es legitim oder Wettbewerbsverzerrung ist, am letzten Spieltag nicht mehr mit voller Kapelle anzutreten. Kaiser und ein paar seiner Mitspieler vom TSV Lonnerstadt hätten sogar beinahe vor der Entscheidung gestanden, am Samstag zu einer Hochzeit zu gehen oder ihr mögliches zweites Ausscheidungsspiel zur Bezirksliga zu bestreiten. Die Auslosung verhinderte eine Terminkollision. Der 31-Jährige ist Linksfuß und gehört somit zu einer filigranen Spezies, wie das Trio in Folge 69 feststellt. Während Ruppo von der Relegationssitzung ER/PEG berichtet, auf der es teilweise zugeht wie am Basar, hat Roggo Ratematerial für die neue Kategorie "Kleiner Fußball - Große Frage" mitgebracht.
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Der SV Tennenlohe hat am letzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Nord noch die Chance, sich in die Relegation gegen den Abstieg zu retten, die Reserve und die dritte Mannschaft könnten ebenfalls in die Saisonverlängerung gehen. Da gibt es demnächst also einiges zu managen für die Vorsitzende. Heike Wunder, der Ruppo und Roggo entlocken wollen, welche der beiden Reserven im doppelten Erfolgsfall den Aufstieg in die Kreisklasse wahrnehmen würde, fühlt sich dafür aber gut gewappnet, denn die 53-Jährige absolviert gerade die Ausbildung zur Vereinsmanagerin. Mit dem daraus generierten Wissen versucht sie in Folge 68 zu erklären, warum der Finalgegner des SVT, der Baiersdorfer SV, kürzlich aus finanziellen Gründen mit der weitgehenden Einstampfung seiner Fußball-Abteilung drohte. Nachdem Ruppo in der vergangenen Saison mit Burk in die Relegation ging, könnte es diesmal Roggo treffen, doch der Spielertrainer ist überzeugt, mit Leinburg über dem Strich zu landen. Wie man in der Saison-Endphase legal tricksen kann, zeigen zwei Beispiele aus Nürnberg/Frankenhöhe.
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