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Die Erde erwärmt sich schneller als je zuvor – und niemand spricht mehr darüber. 3,5 Milliarden Menschen leiden bereits mindestens einen Monat im Jahr unter schwerer Wasserknappheit. 73 Prozent aller Wirbeltiere sind bereits ausgelöscht. Der Atlantische Meeresströmungskreislauf AMOC verlangsamt sich – mit potenziell katastrophalen Folgen für Europa. Das 1,5-Grad-Ziel? Kaum noch erreichbar. Und trotzdem: Der Begriff ist aus dem öffentlichen Diskurs verschwunden.
Patrick und Jens liefern in dieser Episode einen schonungslosen Sachstandsbericht zur Klimakrise – und zeigen, warum die Lage nicht nur schlimmer wird, sondern aktiv verschlechtert wird. Sieben Billionen Dollar jährlich fließen weltweit in fossile Subventionen. Die neue Bundeswirtschaftsministerin baut die Wärmewende systematisch ab – eins zu eins nach dem Drehbuch der Gaslobby. Über 5.000 Unternehmen laufen mittlerweile Sturm dagegen. Der Emissionshandel steht europaweit unter Beschuss. Und der Krieg gegen den Iran befeuert nicht nur die Energiepreise, sondern emittiert in einem Monat rund 15 Prozent der deutschen Jahresemissionen.
Patrick und Jens verbinden die Punkte, die im Mainstream-Diskurs getrennt bleiben: Wasserkrise, Biodiversitätsverlust, fossiles Kapital, geopolitische Abhängigkeit und das systematische Abräumen von Klimapolitik durch eine Koalition aus Fossilinteressen und autoritären Akteuren. Ihre Frage am Ende: Wer hat eigentlich ein Interesse daran, dass wir aufgehört haben, darüber zu reden?
Diese Episode behandelt den systematischen Abbau von Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland – während sich die Klimakrise messbar beschleunigt. Wenn du möchtest, dass deine Abgeordneten davon erfahren, kannst du diesen Brief verwenden – so wie er ist, oder angepasst an deine eigenen Worte.
ich schreibe Ihnen, weil mich die aktuelle energiepolitische Entwicklung in Deutschland ernsthaft besorgt. Während wissenschaftliche Institutionen wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und die Vereinten Nationen eindringlich vor einer sich beschleunigenden Klimakrise warnen – und erste Kommunen in Europa bereits Klimabinnenflüchtlinge verzeichnen – werden in Deutschland zentrale Klimaschutzmaßnahmen zurückgebaut.
Die Fakten sind bekannt: Die Erderwärmung hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. 3,5 Milliarden Menschen leiden bereits heute mindestens einen Monat im Jahr unter schwerer Wasserknappheit. Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens ist nach Einschätzung führender Forschungseinrichtungen kaum noch erreichbar. Vor diesem Hintergrund halte ich es für einen schwerwiegenden Fehler, dass die Bundesregierung die Wärmewende aktiv schwächt: Alte Heizkessel sollen künftig unbegrenzt weiterlaufen dürfen, Ausnahmeregelungen für die kommunale Wärmeplanung werden ausgeweitet, und als Alternative werden Technologien wie Wasserstoff ins Feld geführt, die für die Wärmeversorgung weder wirtschaftlich noch technisch ausgereift sind. Mehr als 5.000 Unternehmen haben diese Politik öffentlich kritisiert – mit dem Argument, sie gefährde den Wirtschaftsstandort Deutschland und führe zurück in fossile Abhängigkeiten.
Ich fordere Sie auf, sich dafür einzusetzen, dass die Wärmewende nicht zurückgedreht wird. Konkret bedeutet das: Die Pflicht zur energetischen Sanierung von Heizungsanlagen muss erhalten bleiben. Die kommunale Wärmeplanung muss verbindlich und flächendeckend umgesetzt werden. Und die jährlichen Subventionen für fossile Energieträger – nach vorliegenden Berechnungen rund 69 Milliarden Euro allein in Deutschland – müssen schrittweise abgebaut und in erneuerbare Energien umgelenkt werden.
Klimaschutz ist keine ideologische Frage, sondern eine Frage der Daseinsvorsorge. Die Kosten des Nichthandelns – steigende Energiepreise durch geopolitische Abhängigkeiten, Ernteausfälle, Infrastrukturschäden durch Extremwetter – treffen am härtesten diejenigen, die sich am wenigsten schützen können. Eine Politik, die das ignoriert, handelt nicht im Interesse der Bevölkerung. Ich bitte Sie, Ihrer Verantwortung gerecht zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
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By Jens Brodersen & Patrick BreitenbachDie Erde erwärmt sich schneller als je zuvor – und niemand spricht mehr darüber. 3,5 Milliarden Menschen leiden bereits mindestens einen Monat im Jahr unter schwerer Wasserknappheit. 73 Prozent aller Wirbeltiere sind bereits ausgelöscht. Der Atlantische Meeresströmungskreislauf AMOC verlangsamt sich – mit potenziell katastrophalen Folgen für Europa. Das 1,5-Grad-Ziel? Kaum noch erreichbar. Und trotzdem: Der Begriff ist aus dem öffentlichen Diskurs verschwunden.
Patrick und Jens liefern in dieser Episode einen schonungslosen Sachstandsbericht zur Klimakrise – und zeigen, warum die Lage nicht nur schlimmer wird, sondern aktiv verschlechtert wird. Sieben Billionen Dollar jährlich fließen weltweit in fossile Subventionen. Die neue Bundeswirtschaftsministerin baut die Wärmewende systematisch ab – eins zu eins nach dem Drehbuch der Gaslobby. Über 5.000 Unternehmen laufen mittlerweile Sturm dagegen. Der Emissionshandel steht europaweit unter Beschuss. Und der Krieg gegen den Iran befeuert nicht nur die Energiepreise, sondern emittiert in einem Monat rund 15 Prozent der deutschen Jahresemissionen.
Patrick und Jens verbinden die Punkte, die im Mainstream-Diskurs getrennt bleiben: Wasserkrise, Biodiversitätsverlust, fossiles Kapital, geopolitische Abhängigkeit und das systematische Abräumen von Klimapolitik durch eine Koalition aus Fossilinteressen und autoritären Akteuren. Ihre Frage am Ende: Wer hat eigentlich ein Interesse daran, dass wir aufgehört haben, darüber zu reden?
Diese Episode behandelt den systematischen Abbau von Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland – während sich die Klimakrise messbar beschleunigt. Wenn du möchtest, dass deine Abgeordneten davon erfahren, kannst du diesen Brief verwenden – so wie er ist, oder angepasst an deine eigenen Worte.
ich schreibe Ihnen, weil mich die aktuelle energiepolitische Entwicklung in Deutschland ernsthaft besorgt. Während wissenschaftliche Institutionen wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und die Vereinten Nationen eindringlich vor einer sich beschleunigenden Klimakrise warnen – und erste Kommunen in Europa bereits Klimabinnenflüchtlinge verzeichnen – werden in Deutschland zentrale Klimaschutzmaßnahmen zurückgebaut.
Die Fakten sind bekannt: Die Erderwärmung hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. 3,5 Milliarden Menschen leiden bereits heute mindestens einen Monat im Jahr unter schwerer Wasserknappheit. Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens ist nach Einschätzung führender Forschungseinrichtungen kaum noch erreichbar. Vor diesem Hintergrund halte ich es für einen schwerwiegenden Fehler, dass die Bundesregierung die Wärmewende aktiv schwächt: Alte Heizkessel sollen künftig unbegrenzt weiterlaufen dürfen, Ausnahmeregelungen für die kommunale Wärmeplanung werden ausgeweitet, und als Alternative werden Technologien wie Wasserstoff ins Feld geführt, die für die Wärmeversorgung weder wirtschaftlich noch technisch ausgereift sind. Mehr als 5.000 Unternehmen haben diese Politik öffentlich kritisiert – mit dem Argument, sie gefährde den Wirtschaftsstandort Deutschland und führe zurück in fossile Abhängigkeiten.
Ich fordere Sie auf, sich dafür einzusetzen, dass die Wärmewende nicht zurückgedreht wird. Konkret bedeutet das: Die Pflicht zur energetischen Sanierung von Heizungsanlagen muss erhalten bleiben. Die kommunale Wärmeplanung muss verbindlich und flächendeckend umgesetzt werden. Und die jährlichen Subventionen für fossile Energieträger – nach vorliegenden Berechnungen rund 69 Milliarden Euro allein in Deutschland – müssen schrittweise abgebaut und in erneuerbare Energien umgelenkt werden.
Klimaschutz ist keine ideologische Frage, sondern eine Frage der Daseinsvorsorge. Die Kosten des Nichthandelns – steigende Energiepreise durch geopolitische Abhängigkeiten, Ernteausfälle, Infrastrukturschäden durch Extremwetter – treffen am härtesten diejenigen, die sich am wenigsten schützen können. Eine Politik, die das ignoriert, handelt nicht im Interesse der Bevölkerung. Ich bitte Sie, Ihrer Verantwortung gerecht zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
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