In dieser Podcastfolge dreht sich alles um die faszinierende Macht unserer Gedanken. Wir diskutieren, wie stark unsere Wahrnehmung – und nicht objektive Realität – unsere Leistung, Gesundheit und unser Glück beeinflussen kann. Im Zentrum steht die These: Was du über dich glaubst, formt dein Gehirn – biochemisch, emotional und kognitiv.
Ausgangspunkt ist der wissenschaftlich belegte Placebo-Effekt: Menschen, die glauben, ein leistungssteigerndes Mittel genommen zu haben, zeigen messbar bessere Performance – selbst wenn es nur Zucker war. Genauso existiert der Nocebo-Effekt, bei dem negative Erwartungen reale Symptome wie Kopfschmerzen oder Erschöpfung auslösen.
Wir nehmen dabei Bezug auf das Buch „The Happiness Advantage“:
Positiv eingestellte Menschen sind nicht nur glücklicher, sondern bis zu 31 % produktiver und dreimal kreativer.
Ein zentraler Punkt: Glück ist keine Folge von Erfolg – sondern oft dessen Ursache. Positive Emotionen aktivieren den präfrontalen Kortex, verbessern Entscheidungsfähigkeit, Fokus und Resilienz.
Konkret besprechen die beiden vier zentrale Techniken zur Mindset-Optimierung:
Visualisierung – sich Erfolge bildlich vorstellen, um neuronale Bahnen zu aktivieren.
Reframing von Stress – Stress nicht als Bedrohung, sondern als Wachstumschance interpretieren.
Tetris-Effekt – dein Gehirn filtert die Welt nach dem, worauf du es trainierst (Probleme vs. Chancen).
Zorro-Circle & 20-Sekunden-Regel – Große Aufgaben in kleine Schritte teilen und schlechte Gewohnheiten durch Reibung erschweren.
Zusätzlich werden Tools wie Gratitude Journaling, Affirmationen und soziale Interaktion als langfristige Werkzeuge zum Aufbau eines resilienten und positiven Selbstbilds vorgestellt.
Besonders wertvoll sind auch die persönlichen Einblicke: Beispielsweise berichten die Hosts, wie sie beim Lernen oder im Sport durch bloße Erwartungshaltung ihre Leistung steigern konnten – egal ob durch ein koffeinfreies Getränk oder mentale Vorbereitung vor dem Pitch.
Ein zentraler Punkt:
Negative Selbstgespräche sabotieren dein Potenzial. Wenn du dir immer wieder sagst, dass du faul oder unfähig bist, glaubst du es irgendwann – und dein Körper verhält sich entsprechend. Umgekehrt funktionieren auch Affirmationen: Positives Denken kann messbare Auswirkungen auf Stresslevel und Leistung haben.
Die Folge endet mit der klaren Botschaft: Glück und mentale Stärke sind trainierbare Skills. Aber: Es gibt keine Wunderpille – der Schlüssel ist Kontinuität, Reflexion und kleine Schritte. Und wer allein nicht weiterkommt, für den ist Therapie keine Schwäche, sondern ein Upgrade.