Schon seit Jahren kocht die Diskussion darüber, wie Kinder mit Beeinträchtigung unterrichtet werden sollen. Die einen finden klar, dass sie in Regelschulen unterrichtet werden müssen, die anderen sehen keine andere Möglichkeit, als sie auf Sonderschulen gehen zu lassen. Aufgebrachte Eltern stehen überforderten Lehrkräften gegenüber.
Wenn Kinder mit Beeinträchtigung die Regelschule besuchen, gibt man ihnen von Beginn an die Chance, Teil dieser Gesellschaft zu werden. Sie werden nicht isoliert von den anderen Kindern, stattdessen können durchmischte Freundschaften geknüpft und Stigmata aufgebrochen werden.
Um Inklusion zu ermöglichen, braucht es aber auch Zeit und Ressourcen. Vor allem durch den momentanen Lehrpersonenmangel ist besonders zweiteres schwierig zu schaffen.
Eric Scherer, Präsident vom Verein Inklusion Aargau bezieht nun Stellung dazu. Er ist klarer Verfechter von Inklusion. Er selbst hat eine Tochter mit Downsyndrom, welche auf die Regelschule geht.
Moderation: Flo Jufer und Michael Kyburz
Bild: Verein Inklusion Aargau
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