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STADTgespräch ist eine neue Staffel im Podcast „Kommunen stärken“ – und sie kommt direkt aus Aue-Bad Schlema. In jeder Folge sitzen Menschen am Tisch im Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE), die sonst selten miteinander reden: aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Bürgerschaft.
Diese Folge dreht sich um Sport – als gesellschaftliche Ressource und kommunale Aufgabe. Kurz vor der Oberbürgermeisterwahl kamen drei Vertreter aus drei ganz unterschiedlichen Sportwelten zusammen: Leon Gräßler (Skate Erz), Thomas Schlesinger (FC Erzgebirge Aue) und Patrick Terjung (BSG Wismut Aue).
Wie viel Gehör finden junge Menschen und ihr Engagement eigentlich wirklich? Müssen Vereine enger zusammenrücken – und wie könnte das aussehen? Braucht es einen Systemwechsel, damit Breitensport und Profisport nicht länger gegeneinander um Fördermittel konkurrieren? Und welche Rolle spielen Bildung und Wirtschaft dabei, ob Sport vor Ort gedeiht oder verkümmert?
Wie schafft es ein Verein mit acht Abteilungen und über 800 Mitgliedern, dass sich vom Dreijährigen im Kinderturnen bis zur Seniorin in der Gymnastikgruppe alle zu Hause fühlen? Und was braucht es, damit aus einer alten, ungenutzten Kegelbahn in nur vier Monaten eine neue Sportstätte entsteht – gebaut von den Mitgliedern selbst?
Aue-Bad Schlema im Wandel: Wer arbeitet hier morgen noch – und wer will überhaupt kommen oder bleiben? Beim STADTgespräch im Dezember 2025 diskutierten vier Gäste mit sehr unterschiedlichen Blickwinkeln: Dr. Robert Krumbach, Geschäftsführer der Auerhammer Metallwerke, der täglich mit der Frage lebt, wie er gute Leute findet und hält; Dr. Peggy Kreller von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge, die weiß, welche Hebel die Region hat; die Landtagsabgeordnete Simone Lang, die den politischen Rahmen mitgestaltet – und Thomas Böttcher von der potential.akademie, der jeden Tag mit den Menschen arbeitet, um die es letztlich geht: den Schülerinnen und Schülern. Gemeinsam mit rund 30 Menschen aus der Stadt haben sie offen darüber geredet, was es braucht, um als Stadt im demografischen Wandel nicht nur zu bestehen, sondern sich aktiv zu gestalten – und den Wunsch, die vielen positiven Seiten des Lebens in Aue-Bad Schlema endlich lauter zu erzählen. Das Publikum brachte sich mit eigenen Fragen und Ideen ein, und es wurde deutlich: Das Thema geht fast alle an – privat wie beruflich. Welche überraschend konkreten Ideen dabei auf den Tisch kamen – und wo die Meinungen auseinandergingen – hört ihr in dieser Folge.
MIT: Dr. Robert Krumbach, Geschäftsführer der Auerhammer Metallwerke | Dr. Peggy Kreller, Wirtschaftsförderung Erzgebirge | Simone Lang, Landtagsabgeordnete | Thomas Böttcher, potential.akademie | Weitere Redebeiträge aus dem Publikum.
Das STADTgespräch ist eine neue Staffel im Podcast #kommunenstaerken. Hier geht es um Alles, was Aue-Bad Schlema zusammenhält – und was die Kommune voranbringt. Organisiert vom Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE) in Aue-Bad Schlema und dem Projekt „Stadtentwicklung bis 2030“ der Universität Leipzig, bringt das Stadtgespräch Menschen zusammen, die sonst selten am selben Tisch sitzen: aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Bürgerschaft.
MEHR INFORMATIONEN:
Grünräume prägen das Leben in Städten – als Orte zum Durchatmen, als Stück Natur im Alltag, aber auch als soziale Räume, an denen Menschen zusammenkommen und ihre Umgebung gemeinsam gestalten. Besonders Gemeinschaftsgärten zeigen, wie aus gemeinsamem Pflanzen, Pflegen und Ernten neue Beziehungen entstehen können – zwischen Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Sprachen und Erfahrungen. Sie schaffen Raum für Begegnung und gemeinsames Arbeiten, machen Nachbarschaften lebendiger und laden dazu ein, öffentliche Räume gemeinsam zu gestalten.
In dieser Folge von MITMERSEN sprechen wir mit Andrey Kalchev vom Gartenprojekt „Wurzeln schlagen – aufblühen“ in Weißenfels. Mitten in der Stadt, in der Gustav-Adolf-Straße 1, ist ein Ort entstanden, an dem neu Zugezogene und Alteingesessene gemeinsam gärtnern – und dabei mehr als nur Gemüse wachsen lassen. Wir reden darüber, was beim gemeinsamen Arbeiten entsteht, welche Rolle Sprache, Offenheit und Vertrauen spielen und warum solche Orte für das Zusammenleben in einer Stadt so wichtig sein können.
Denn beim Gärtnern geht es eben nicht nur um Beete und Setzlinge – sondern um die Frage, wie Menschen eine Stadt gemeinsam gestalten können.
Was braucht es, damit aus öffentlichen Räumen Orte der Gemeinschaft werden? Schreibt uns eure Gedanken, Fragen und Erfahrungen per Mail an [email protected] – oder kommt direkt vorbei: Der Gemeinschaftsgarten „Wurzeln schlagen – aufblühen“ ist offen für alle, die mitmachen möchten – und in unserer Gesprächsreihe MITMERSEN geht es monatlich in der Merse54 um Themen wie Zusammenleben, Vielfalt und gemeinsame Stadtentwicklung.
Stadtbibliotheken sind längst mehr als Orte der Ausleihe: Sie entwickeln sich zu offenen Räumen, in denen Menschen zusammenkommen, verweilen, lernen und sich austauschen können. Als „Wohnzimmer der Stadt“ bieten sie niedrigschwellige Zugänge zu Wissen, Kultur und Gemeinschaft. Sie schaffen Raum für Begegnung, fördern Teilhabe und stärken das Miteinander im urbanen Alltag. Viele öffnen sich bewusst für vielfältige Nutzungen und Aktivitäten. Aus stillen Bibliotheken werden lebendige und kommunikative Räume, unterstützt durch Veranstaltungen und Öffnung der Räume auch für eine Nutzung durch externe Akteur:innen.
Mit Sandra Baumgart von der Stadtbibliothek Weißenfels sprechen wir über deren Rolle in der Stadtgesellschaft und die Frage, wie sich Bibliotheken im Wandel der Zeit neu erfinden. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung hin zu einem lebendigen Begegnungsort des geplanten Neubaus in der Innenstadt, der offen ist für die gesamte Stadtgesellschaft. Die Nutzenden sollen die Bibliothek als ihren Raum aktiv mitgestalten können. Gleichzeitig stößt die Bibliothek an strukturelle Grenzen, etwa beim Personal, was Öffnungszeiten und Angebote eingeschränkt. Auch werden nicht alle Bevölkerungsgruppen bislang gleichermaßen erreicht. Der geplante Neubau soll diese Herausforderungen adressieren und neue Möglichkeiten schaffen. Über einen Beteiligungsprozess sollen die Bedürfnisse der Bürger:innen in die Planung einfließen.
Im Podcast schauen wir gemeinsam auf aktuelle Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis: Was macht eine Bibliothek heute zu einem Ort, an dem Menschen gerne Zeit verbringen? Welche Angebote und Formate tragen dazu bei, dass sie als offener Raum für alle wahrgenommen wird? Welche Bedeutung kann sie als Bibliothek der Stadt haben?
MIT: Sandra Baumgart von der Stadtbibliothek Weißenfels
MODERATION: Joanne Badack, Hendrik Sielaff, Werkstattbereich “Transfer durch Kokreation”
POSTPRODUKTION: Anis Heit und Justus Wenke, Lenkungsbereich Transferraum-Initiative “Handlungskompetenz der Kommunen stärken” am ReCentGlobe der Universität Leipzig
Generationsübergreifende Projekte schaffen Räume, in denen Erfahrungen weitergegeben, neue Perspektiven gewonnen und Vorurteile abgebaut werden können. Sie fördern Verständnis, stärken soziale Bindungen und ermöglichen Freundschaften über Altersgrenzen hinweg.
MIT: Heike Henschler und Ines Thalheim, AWO Weißenfels
Mehr Informationen zum Projekt: https://www.kommunenstaerken.de/kokreation
Auftakt unserer Live-Podcast Reihe war ein Gespräch unter dem Titel “Kino, Jugend, Zukunft“ am 10. Juli 2025 auf dem Brückenmühle-Areal in Weißenfels. Direkt vor einer Filmvorführung beim Sommerkino des Jugendgremiums der Stadt Weißenfels wurde gemeinsam zurück- und vorausgeblickt: Wie lief die Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Jugendgremium und Stadtverwaltung und welche Impulse für Weißenfels sind hieraus entstanden? Welche Chancen und Herausforderungen gibt es bei der Beteiligung? Was braucht es, damit Jugendbeteiligung mehr ist als nur ein gutes Schlagwort?
MIT: Vertreterinnen des Jugendgremium Weißenfels | Vertreter:innen der Stadtverwaltung Weißenfels | Studierende des Mastermoduls Stadtmanagement 2 und Mitarbeitende des Werkstattbereichs “Transfer durch Kokreation” am Institut für Stadtentwicklung (ISB) der Wirtschaftswissenschaften der Universität Leipzig.
Mehr Informationen zum Projekt: https://www.kommunenstaerken.de/kokreation
Durch die Küche für Alle – die KüfA – entstehen Orte, an denen Menschen unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Status zusammenkommen. Gerade in einer Zeit, in der soziale Spaltung und Vereinzelung vielerorts zunehmen, wird gemeinsames Kochen und Essen zu einem Akt von Teilhabe und gelebter Solidarität.
Konzeption: Theresa Grimm, Joanne Badack, Hendrik Sielaff
Demografischer Wandel, gesellschaftliche Spannungen, auch das Gefühl wachsender Distanz zwischen Stadt und Land prägen viele Kommunen in Mitteldeutschland. Wie kann unter diesen Bedingungen Zusammenhalt entstehen? In der ersten Folge des Podcasts „Kommunen stärken“ sprachen Katrin Schade (Universität Leipzig) und Janet Liebich (Evangelisches Diakoniewerk Oschatz-Torgau) mit Justus Wenke live auf dem Globe24-Wissenschaftsfestival in Leipzig. Über Kokreative Stadtentwicklung, neue Orte der Begegnung und die Frage, wie Wissenschaft und kommunale Praxis gemeinsam gesellschaftliche Teilhabe stärken können. Im Zentrum des Dialogs: Nahbarkeit, Beteiligung – und die gemeinsame Erfahrung, dass Veränderung dort beginnt, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.
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„Kommunen stärken” ist der Podcast zu Herausforderungen von Kommunen und Landkreisen in Mitteldeutschland und zur Kooperation von Wissenschaft und Praxis. Er gibt Einblicke in die Arbeit von Verwaltungen und Akteur:innen in kleinen und mittleren Städten sowie Landkreisen in Sachsen und Sachsen-Anhalt – mit einem besonderen Fokus auf die Zusammenarbeit mit dem Transferraum-Bündnis „Handlungskompetenz der Kommunen stärken” der Universität Leipzig und dessen Aktivitäten im Forschungstransfer.
Mehr Informationen unter www.kommunenstaerken.de, https://www.kommunenstaerken.de/kokreation, https://www.kommunenstaerken.de/stadtentwicklung und https://kge-erz.de