Kommunismusgeschichte

Kommunismusgeschichte

By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Kommunismusgeschichte episodes

  • Kommunismuserinnerung - (k)ein Thema für die politische Bildung?
    Hören Sie die Podiumsdiskussion zum Thema "Kommunismuserinnerung - (k)ein Thema für die politische Bildung?". Es sprachen Sabine Bamberger-Stemmann aus Hamburg, Melanie Piepenschneider, Thomas Krüger aus Bonn, Anja Kruke aus Bonn sowie Florian Weis aus Berlin. Es moderierte Michael Parak.
    Konferenz: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert
    1 hr 32 min
  • Das Ende des Imperiums. Was aus den Staaten der Sowjetunion wurde.
    Vor einem Vierteljahrhundert zerfiel das sowjetische Imperium. Als sich die Sowjetunion 1991 auflöste, erschienen ihre 15 Teilrepubliken, Russland eingeschlossen, als neue unabhängige Staaten auf der politischen Weltkarte. Was ist seitdem geschehen?
    Spätestens seit der Ukraine-Krise stehen Russland und andere postsowjetische Staaten wieder im Fokus weltpolitischer Aufmerksamkeit. Die Angst vor einem neuen Kalten Krieg greift um sich.

    Der Weg, den die einstigen Sowjetrepubliken seit 1991 zurücklegten, kann unterschiedlicher kaum sein: Während in den baltischen Staaten heute mit dem Euro bezahlt wird, gefährdet der Islamismus den Frieden im Kaukasus und in Mittelasien. Andererseits gibt es im postsowjetischen Raum nach wie vor Verbindendes. Familienbande und Freundschaften reichen von Kaliningrad nach Sachalin und vom Weißen Meer bis zum Pamir. Auch der "Homo Sovieticus" überlebte den Zerfall der Sowjetunion.

    Der Historiker Thomas Kunze und der Journalist Thomas Vogel zeichnen in ihrem Buch "Das Ende des Imperiums" die dramatischen Änderungen nach, die sich seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vollzogen haben. Die Autoren bereisten die 15 Staaten, die einst zur UdSSR gehörten. Sie trafen sich mit damaligen und heutigen Präsidenten, Patriarchen, Ministern, Abgeordneten, Vertretern der neuen Oligarchie und einfachen Bürgern.

    Jens Paulus moderierte eine Podiumsdiskussion mit den Autoren Thomas Kunze und Thomas Vogel.
    1 hr 43 min
  • Die Oktoberrevolution als Projektionsfläche von Verschwörungstheorien
    Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte - Instrumentalisierung - Rezeption"

    Die gewaltsame Machtübernahme der Bolschewiki führte zu zahlreichen Verschwörungstheorien, die sich insbesondere antisemitischen Stereotypen bedienten. Die Gegner der neuen Machthaber sahen einen "jüdischen Bolschewismus" am Werk, der bekämpft werden musste. Der Vortrag zeichnet die Entstehung dieser Verschwörungstheorien nach und beleuchtet ihre Instrumentalisierung von der direkten Revolutionsphase über die Nationalsozialisten bis hin zu ihrer heutigen Wirkung.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution als Projektionsfläche von Verschwörungstheorien" von Prof. em. Dr. Wolfgang Benz (Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin). Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Bernd Greiner (Berliner Kolleg Kalter Krieg/Hamburger Institut für Sozialforschung).
    52 min
  • Die Oktoberrevolution und ihre Rezeption in den Vereinigten Staaten: Revolutionspanik und First Red Scare
    Die Oktoberrevolution löste in den Vereinigten Staaten eine bis dato kaum gekannte Angst vor kommunistischer Unterwanderung im Innern und einer Ausbreitung des Kommunismus im Äußeren aus. Eine Folge hiervon war der US-amerikanische Kriegseintritt auf der Seite der "Weißen" gegen die bolschewistische Regierung Russlands. Soziale Unruhen, wilde Streiks und schließlich die Gründung der Communist Party USA schienen die Befürchtungen der Kritiker zu bestätigen und führten zu massiven Gegenmaßnahmen der US-Regierung. Der Vortrag zeichnete diese bis in eine Hysterie gesteigerte Angst nach, aber verdeutlichte auch die Hoffnungen auf Seiten US-amerikanischer Arbeiter.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution und ihre Rezeption in den Vereinigten Staaten: Revolutionspanik und First Red Scare" von Dr. Helke Rausch (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). Begrüßung und Moderation: Dr. Nikolas Dörr (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur).
    1 hr 37 min
  • Die Oktoberrevolution in der Peripherie: Das Beispiel der Ukraine
    Jahrzehntelang stand die Oktoberrevolution für den Umsturz in den Metropolen Petrograd (St. Petersburg) und Moskau. Doch welche Rolle spielte die Revolution an der Peripherie des Russischen Reiches? Abseits der Zentren entwickelte sie eine eigene Dynamik mit lokalen Eliten, heterogenen Identitäten und Zielstellungen. Anhand des Beispiels der Ukraine wurde in dem Vortrag diese spezielle Situation der Peripherie während der Russischen Revolution von 1917 dargestellt und analysiert.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution in der Peripherie: Das Beispiel Ukraine" von Prof. Dr. Tanja Penter (Ruprecht-Karls Universität Heidelberg).
    1 hr 33 min
  • Die Oktoberrevolution und ihr Ort in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur
    Die Oktoberrevolution hat Deutschland und Europa nachhaltig geprägt. Erstmals übernahmen Kommunisten die Staatsgewalt und übten diese bis 1991 aus. Zahlreiche Staaten folgten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam der Osten Europas unter kommunistische Herrschaft und Deutschland wurde geteilt.
    Doch welche Rolle spielt die Oktoberrevolution heutzutage in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur? Wird sie als der Beginn einer jahrzehntelangen Diktatur verstanden? Wäre es nicht besser, wenn man von einem Staatsstreich oder Putsch sprechen würde? Inwieweit unterscheidet sich die Erinnerung an die Oktoberrevolution in Ost- und Westdeutschland und zwischen den europäischen Staaten?
    0 min
  • Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen
    "Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen" ist die Ausstellung überschrieben, die am Dienstag, 8. März 2016, um 19 Uhr in der Kronenstraße 5 in Berlin ihre Premiere hatte. Die Schau ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Berliner Kollegs Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies, das vor einem Jahr die Arbeit aufgenommen hat. Insofern war am 8. März zugleich Gelegenheit für eine Zwischenbilanz sowie einen Ausblick des Kollegs, das vom Hamburger Institut für Sozialforschung, dem Institut für Zeitgeschichte München - Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung getragen wird.

    Das Kolleg will nicht nur die Forschung zum Kalten Krieg voranbringen. Es versteht sich zugleich als Mittler des Themas in die Öffentlichkeit. Dazu wird neben der Ausstellung auch ein neues Internetportal dienen, das ebenfalls am 8. März startete. Es stellt Institutionen vor, die weltweit zum Kalten Krieg forschen, Archivalien oder Bücher vorhalten oder an historischen Orten und in Museen informieren.

    Die neue Ausstellung umfasst 22 Tafeln, die den Kalten Krieg und seine Folgen vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart in globaler Perspektive ausleuchten. Autor der Texte ist der Historiker Prof. Dr. Bernd Greiner. Am Abend des 8. März kommentierte der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen die Ausstellung und diskutierte sie mit den Machern. Moderiert wurde der Abend von Ulrich Mählert.
    1 hr 37 min
  • Die Oktoberrevolution - Auftakt zur Weltrevolution oder Wegbereiter des "Sozialismus in einem Land"?
    Mit der Doktrin vom "Sozialismus in einem Land" brach Stalin Mitte der 1920er Jahre mit einem Grundsatz der marxistischen Theorie. Anstatt des Ziels einer Weltrevolution hatte nun die Machtkonsolidierung in der Sowjetunion Vorrang. Auch außenpolitische Instrumente wie die Kommunistische Internationale wurden diesem Ziel angepasst und traten nun vor allem als Verteidiger der Sowjetunion und nicht mehr als Exporteure der Weltrevolution auf. Stalin positionierte sich damit konträr zu seinem Kontrahenten Trotzki, der im Sinne einer "permanenten Revolution" den internationalen Charakter des Kommunismus betonte.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution - Auftakt zur Weltrevolution oder Wegbereiter des "Sozialismus in einem Land" von Prof. em. Dr. Dietrich Beyrau (Eberhard-Karls-Universität Tübingen). Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/Humboldt-Universität zu Berlin).
    0 min
  • Die Oktoberrevolution - Auftakt zur Weltrevolution oder Wegbereiter des Sozialismus in einem Land?
    Mit der Doktrin vom "Sozialismus in einem Land" brach Stalin Mitte der 1920er Jahre mit einem Grundsatz der marxistischen Theorie. Anstatt des Ziels einer Weltrevolution hatte nun die Machtkonsolidierung in der Sowjetunion Vorrang. Auch außenpolitische Instrumente wie die Kommunistische Internationale wurden diesem Ziel angepasst und traten nun vor allem als Verteidiger der Sowjetunion und nicht mehr als Exporteure der Weltrevolution auf. Stalin positionierte sich damit konträr zu seinem Kontrahenten Trotzki, der im Sinne einer "permanenten Revolution" den internationalen Charakter des Kommunismus betonte.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution - Auftakt zur Weltrevolution oder Wegbereiter des "Sozialismus in einem Land" von Prof. em. Dr. Dietrich Beyrau (Eberhard-Karls-Universität Tübingen). Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/Humboldt-Universität zu Berlin).
    0 min
  • Die Oktoberrevolution in der Wahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie
    Die Oktoberrevolution stellte für die deutsche Sozialdemokratie eine besondere Herausforderung dar. Mit den Bolschewiki hatte erstmals in der Geschichte eine Arbeiterpartei die Macht ergriffen. Dass es sich dabei - konträr zur Vorhersage von Karl Marx - um einen industriell unterentwickelten Staat handelte, stellte auch die theoretische Grundlage der Sozialdemokratie infrage. Das gewaltsame Vorgehen der neuen Machthaber führte zu weiteren Verwerfungen zwischen dem radikalen und reformistischen Flügel der Sozialdemokratie. Mit der Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands kam es schließlich zum Bruch der deutschen Arbeiterbewegung.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution in der Wahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie" von Prof. Dr. Detlef Lehnert (Freie Universität Berlin). Begrüßung und Moderation: Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur).
    1 hr 32 min

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