Radio 1 Moderator Marc Jäggi im Gespräch mit Gérard Piasko, Chefökonom bei der Privatbank Maerki Baumann & Co. AG. Die OECD rechnet für 2026 mit einem verlangsamten globalen Wachstum und zunehmenden Unsicherheiten. Was sind aus Ihrer Sicht die zentralen Treiber dieser Abschwächung - und wo liegen die grössten Risiken für die Weltwirtschaft? Europa schneidet in den OECD-Prognosen vergleichsweise schwach ab. Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Ausgangslage des Kontinents für 2026, insbesondere im Spannungsfeld von Energiepreisen, Industriepolitik und Geldpolitik? Die USA und China bleiben die entscheidenden Wachstumsmotoren, entwickeln sich aber sehr unterschiedlich. Wie schätzt die OECD die Perspektiven dieser beiden Volkswirtschaften ein - und welche Folgen hat das für globale Märkte und für die Schweiz?