Kontrafunk: Wirtschaftsmagazin

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Kontrafunk: Wirtschaftsmagazin episodes

  • Zaster und Desaster mit René Zeyer: Der Euro zu Gast Prof. Joachim Starbatty
    Zu Gast bei „Zaster und Desaster“ ist heute Prof. Joachim Starbatty. Kaum einer kennt sich besser aus, wenn es um Geburt und Meilensteine im bisherigen Werdegang der europäischen Währung geht. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und vertritt die Meinung: Würden seine Kollegen wie er selbst simple ökonomische Grundformeln akzeptieren und daraus logische Schlüsse ziehen, anstatt politisch korrekte Ignoranz walten zu lassen, wäre das Inflationsschlamassel, in dem wir uns längst befinden, zu beherrschen gewesen.
    56 min
  • Forum Wirtschaft und Politik: Freie Bauern
    Es ist kein Job, die Work-Live-Balance ist nicht unbedingt etwas für die Generation Z. Reinhard Jung ist Bauer in Brandenburg, und er ist das gerne. Beruf und Berufung. Jung kommt aus Schleswig-Holstein und hat sich in den späten 90er-Jahren einen Bauernhof in den damals noch „neuen“ Ländern gekauft. Er ist Bauer geworden aus Leidenschaft und Überzeugung. „Ein Generationenprojekt“, sagt Jung. Er engagiert sich im Verband der freien Bauern. Bei den großen Demonstrationen in Berlin waren er und sein Verband dabei. „Die Menschen in Berlin und auch in anderen Orten haben uns unterstützt. Wir selbständigen Bauern haben gezeigt, wie wichtig gute Nahrungsmittel sind“, sagt Jung in der Sendung. Der noch junge Verband freier Bauern bekam in der Folge der Bauerndemonstrationen gegen die Politik der Ampel neue Mitglieder. Reinhard Jung spricht mit Frank Wahlig über den langen Weg, Forderungen durchzusetzen, und er spricht über den Fleiß und die Leistung, die es braucht, selbständiger Bauer zu sein.
    50 min
  • Zaster und Desaster mit René Zeyer: Weltreise eines Kapitalisten
    30 Länder und 260.000 Flugkilometer in zwei Jahren – Rainer Zitelmann, promovierter Historiker und obendrein Doktor der Soziologie, hat weder Kosten noch Mühen gescheut, in Erfahrung zu bringen, wie es um die wirtschaftliche Lage auf unserem Planeten bestellt ist. Er sprach mit vielen Betroffenen der unterschiedlichsten Schichten, führte Expertengespräche und beauftragte zudem Meinungsforschungsinstitute, um das Ganze in seinem neuen Buch „Weltreise eines Kapitalisten: Auf der Suche nach den Ursachen von Armut und Reichtum“ zu verdichten und zu verewigen. Für René Zeyer Anlass genug, Rainer Zitelmann zu „Zaster und Desaster“ einzuladen und sich mit ihm über Inhalt und Entstehen des Buches zu unterhalten.
    49 min
  • Wirtschaftsforum: Frank Wahlig im Gespräch mit Raymond Unger
    Kunst-Kommerz-Kultur und andere Katastrophen: darum geht es in der Sendung Wirtschaft und Politik. Einer, der darüber spricht, ist Raymond Unger. Er war Therapeut und Dozent, dann wechselte er in der Mitte des Lebens zur Malerei und wurde auch in diesem Metier erfolgreich. Er ist einer der wirklich wenigen bildenden Künstler, die von ihrer Kunst leben können.
    Wie gelingt das? Klinkenputzen bei Galerien? Marketing in eigener Sache? Solides Handwerk. Raymond Unger berichtet auch über Kunst als Wirtschaftsfaktor.
    In noch einem Bereich ist Unger erfolgreich. Er schreibt Romane, um sich und die Welt besser zu verstehen. Sachbücher, um zu erklären, was ihn beschäftigt. "Das Impfbuch" ist ein solides, gut recherchiertes Werk über Corona, die Geschäfte, auch die politischen, mit dieser Epidemie, die ganze Länder in den schweigenden Lockdown schickte.
    56 min
  • Zaster und Desaster mit René Zeyer: Die Lage in Kuba
    Professor Bert Hoffmann ist Lateinamerika- Spezialist im Leitungsteam des „German Institute for Global and Area Studies" (GIGA). Mit ihm unterhält sich René Zeyer in der heutigen Ausgabe von Zaster und Desaster über die für die Bevölkerung Kubas immer hoffnungslosere Lage. War die Insel in den 50er Jahren noch der größte Zuckerexporteur der Welt, muß heute jede nur erdenkliche Ware, nicht nur im Bereich der Nahrungsmittel, importiert werden. Der Staatschef Díaz-Canel macht, ganz in der Tradition der Castro Brüder, die USA für die missliche Lage verantwortlich, obwohl es an der Möglichkeit Waren von dort zu importieren längst nicht mehr mangelt. Nur dass ein Durchschnittsgehalt von umgerechnet 50 Dollar im Monat gerade mal reicht, dem Hungertod zu entgehen.
    50 min
  • Backstage Economy mit Gerald Markel: Wo bleibt die Zivilcourage?
    Viele Entscheidungen der aktuellen politischen Entscheidungsträger hinterlassen weite Teile der Bevölkerung nur noch mit Kopfschütteln. Die Entscheidungen sind häufig widersinnig, kontrafaktisch und sehr von Ideologie getrieben. In Anlehnung an das bekannte Märchen: Der Kaiser ist zwar nackt, aber trotzdem erwächst daraus kaum Widerstand. Kaum jemand möchte es dem Kaiser auch sagen. Diese Beobachtung beschäftigt Gerald Markel immer wieder, und insbesondere fällt ihm das stumme Abwarten der jüngeren Generation auf. Wo bleibt die Zivilcourage? Ist es noch nicht schlimm genug? Gibt es soziale Mechanismen, die den Widerstand lähmen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat sich Gerald Markel in dieser Ausgabe von „Backstage Economy“ bei Nikolai Zinke, Sozialpsychologe, auf die Analysecouch gelegt.
    51 min
  • Zaster und Desaster mit René Zeyer: Scheinheilig – die Finanzen der Kirche
    Auf zwei Billionen Dollar wird das Vermögen der katholischen Weltkirche geschätzt. Immerhin das halbe Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Warum der Kölner Dom mitsamt den 26 Grundstücken, die ihn umgeben, offiziell mit nur 27 Euro auf der Habenseite steht und wie es sein kann, dass die Caritas, wie auch etliche andere soziale, von der Kirche betriebene Einrichtungen, nur zu unter 2 Prozent kirchlich finanziert werden, bespricht René Zeyer diesmal mit Dr. Carsten Frerk.  Er hat sich als Politologe in seiner journalistischen Tätigkeit ausführlich mit den Finanzen der Kirche beschäftigt. Seine letzte große Recherche trug den Titel „Kirchenrepublik Deutschland – Aspekte des christlichen Lobbyismus“.
    53 min
  • Backstage Economy mit Gerald Markel – Die Sorgen der Schulversorger
    Thomas Ehrenreich ist Betreiber mehrerer Schulbuffets in Wien. Steigende Energie- und Lebensmittelkosten, aber auch irrwitzige Gesetze und Vorschriften machen die ohnehin hart kalkulierte Verköstigung der Schulkinder zu einer für immer mehr Familien unerschwinglichen Grundversorgung. Mit Gerald Markel spricht er dieses Mal in „Backstage Economy“ über die wachsenden Sorgen der Versorger und über Skurriles aus der Welt der Dampfgarer und Pfandflaschen.
    54 min
  • Zaster und Desaster mit René Zeyer – Kriegskosten
    Die Sanktionen gegen Russland scheinen nicht zu wirken, zumindest wenn man als Bemessungsgrundlage das starke Bruttoinlandsprodukt betrachtet. Der Konsum ist dagegen stark zurückgegangen. Der Rubel rollt wohl direkt an die Front. Die Kosten des Krieges schlagen sich zwar positiv im BIP nieder, weil die russischen Waffenschmieden unter Hochdruck produzieren, aber reicher wird Russland dadurch nicht. Die bestehenden wirtschaftlichen Verflechtungen mit westlichen Nationen haben diesen Krieg offensichtlich nicht zu verhindern vermocht. René Zeyer hat als Gast zu „Zaster und Desaster“ den schweizerischen Professor für Finanz- und Wirtschaftspolitik, Reiner Eichenberger, eingeladen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den wirtschaftlichen Aspekten von Kriegen und hält es für naiv, anzunehmen, dass Binnenmärkte Kriege verhindern würden. Wie sollte es auch sonst regelmässig zu Bürgerkriegen kommen?
    56 min
  • Wirtschaftsforum: Frank Wahlig im Gespräch mit Henning Zoz
    Reichtum ist für Prof. Henning Zoz eine Möglichkeit, unabhängig zu sein. Frei zu sein, um zu unternehmen, was er für richtig und notwendig hält. Seine Zoz Group ist einer der Weltmarktführer in der Nanotechnologie. Nanopartikel sorgen für Stabilität von Beton und machen Glasbeschichtungen schmutz- und wasserabweisend. Seine Tätigkeit gibt ihm die finanziellen Möglichkeiten, sich weder von Behörden noch von Politikern unterkriegen zu lassen. Henning Zoz sagt über sich selbst, er sei bezahlter Optimist und als Vater von fünf Kindern müsse er politisch aktiv sein, um seinen Kindern eine gute Welt zu bereiten. Henning Zoz ist im Gespräch mit Frank Wahlig sowohl „Geschichtenerzähler“ als auch vorausschauender Unternehmer. „Ich bleibe hier, ich verlasse dieses Land nicht. Dazu liebe ich es zu sehr“, sagt Zoz, „aber meine Kinder und meine Frau könnten durchaus einmal woanders leben.“ Zoz ist Unternehmer, Erfinder und ein Widerständler. Während der Corona-Verbote wehrte er sich erfolgreich gegen Vorschriften und Masken. Und er bekam vor Gericht recht.
    56 min

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