Du spürst Lust. Und bekommst ein schlechtes Gewissen.
Kim Hoss kennt diesen Widerspruch aus ihrer Zeit in Freikirchen. Kein Sex vor der Ehe, heimliche Begegnungen und die Vorstellung, dass Gott sogar ihre Gedanken kennt: Ihre eigenen Wünsche waren da, doch sie hatte früh gelernt, sie zu unterdrücken.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie religiöse Regeln, Scham und Schuld den Blick auf den eigenen Körper und die eigene Sexualität prägen können. Kim erzählt, warum sie sich über Jahre aus diesen Strukturen zurückgezogen hat, weshalb sie später drei Jahre bewusst Abstand von Sexualität genommen hat und was ihr geholfen hat, ihre Lust neu für sich zu entdecken.
Wir sprechen über weibliche Rollenbilder, Macht und eine Gemeinschaft, die Geborgenheit geben kann, solange man in ihre Vorstellungen passt. Und darüber, warum der Austausch mit anderen Frauen und die eigene Wut für Kim zu einem wichtigen Teil dieses Weges geworden sind.
Denn selbst wenn der Glaube längst keine Rolle mehr spielt, können seine Regeln im eigenen Körper noch lange weiterwirken.
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In der Folge erwähnt:
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Mein aktuelles Buch: Kopf aus – Lust an: Wie du deine Lustlosigkeit überwindest und ein erfülltes Sexleben führst.
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