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Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger. Wie gelingt ein vorurteilsfreies Miteinander? Die Verlegerin Inci Bürhaniye und der Moderator Yared Dibaba sind interkulturelle Brückenbauer, die mit Klischees brechen. Im Gespräch mit Jürgen Schlicher, Trainer für Diversity Management, zeigen sie, wie dadurch Toleranz gelingen kann. In Kooperation mit NDR Info. Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info
Aufzeichnung vom 19. Februar 2018 im KörberForum
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung
Deutsche sind pünktlich, Frauen können nicht einparken, und Banker sind unmoralisch. Ohne es zu wollen, denken wir schnell in Schubladen. Wie Vorurteile und Klischees entstehen und warum es nicht ohne sie geht, erläutern Sozialpsychologin Juliane Degner, Meinungsforscher Holger Geißler sowie Jan Schipmann, Redakteur des YouTube-Magazins »Frag ein Klischee«. In Kooperation mit NDR Info. Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info
Aufzeichnung vom 12. Februar 2018 im KörberForum
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung
Die Körber-Stiftung hat den mit 10.000 Euro dotierten Boy-Gobert-Preis 2017 an den Schauspieler Steffen Siegmund aus dem Ensemble des Hamburger Thalia Theaters verliehen. Lothar Dittmer, Vorsitzender des Vorstands der Körber-Stiftung, überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer künstlerischen Matinée am 10. Dezember 2017 im Thalia Theater. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, Thalia-Intendant Joachim Lux, Burghart Klaußner, Vorsitzender der Jury, sowie der Schauspieler Jens Harzer würdigten Siegmunds Engagement.
Ein Hörfunkbeitrag von Thomas Jähn auf NDR 90,3 – gesendet im Abendjournal vom 11. Dezember 2017
»Früher brauchten wir die Kritik aus Frankreich, um zu wissen, wer wir sind«, stellte der ZEIT-Korrespondent Georg Blume, gleich zu Beginn der Vorstellung seines Buches »Der Frankreich-Blues« fest. Heute dagegen glaubten die Deutschen, oft, sie hätten die Franzosen auch in deren Kernkompetenzen überflügelt – wobei nicht nur von der guten Küche zu reden wäre. Die Frage der Kritikfähigkeit zog sich als roter Faden durch das Gespräch, das die SPIEGEL-Redakteurin Barbara Hans moderierte. Denn zu einer guten und langen Beziehung wie der deutsch-französischen gehöre nun einmal auch Kritik – aber genauso auch die Versöhnung. Im Moment werbe Emmanuel Macron regelrecht um die deutsche Kanzlerin, kommentierte Georg Blume. Als leidenschaftlicher Europäer hoffe er, dass Angela Merkel wieder mehr in die Beziehungen zum Freund im Westen investiere und ihm vielleicht sogar eine führende Rolle in der EU anvertraue, denn: »Deutschland hat immer gut daran getan, Frankreich für Europa sprechen zu lassen!«
Aufzeichnung vom 30. November 2017 im KörberForum
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung
Im demografischen Wandel nimmt die Diversität unserer Stadtgesellschaft weiter zu. Wie in einer so vielfältigen Gesellschaft ein gesellschaftliches Miteinander statt eines Nebeneinanders gelingen kann, beleuchtet der Soziologe Heinz Bude. Moderation: Jochen Sunken, Körber-Stiftung
Aufzeichnung vom 15. November 2017 im KörberForum
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung
Es gibt Ereignisse, die haben sich festgebrannt in unserem persönlichen Gedächtnis und im Kollektiven. Wolf Biermann ist ein Mann, dessen persönliches Schicksal und das der deutschen Geschichte aufs Engste miteinander verbunden sind und dessen Köln Konzerte im November 1976 Teil des kollektiven Gedächtnisses der Deutschen sind. In seiner Autobiographie »Warte nicht auf bessre Zeiten« erzählt Biermann sein Leben. Auf der Bühne des Haus im Park wird Burghart Klaußner der Erzähler, der Passagen aus der Biografie vorträgt.
Moderator Andreas Öhler spricht mit Wolf Biermann über seine Erlebnisse. Über den Vater, der als Jude und Kommunist in Auschwitz ermordet wurde, über die Mutter, die ihn aus dem Hamburger Bombeninferno rettete. Über die absurde Welt der DDR-Diktatur mit ihren Auswüchsen, aber auch ihren täglichen Dramen menschlicher Widerständigkeit. Ein einzigartiges Zeitzeugnis.
Warum versank Jugoslawien in den 1990er Jahren in Chaos und Krieg? Kein europäisches Land war so bunt, vielseitig und kompliziert wie die Föderation, welche die südslawischen Völker des Balkans über 70 Jahre lang zusammenhielt. Der Diplomat Wolfgang Ischinger und die Südosteuropa-Historikerin Marie-Janine Calic diskutieren, wie nach dem blutigsten Konflikt der neueren europäischen Geschichte ein anhaltender Frieden gewonnen werden konnte. In Kooperation mit Der Spiegel.
Moderation: Britta Sandberg, Der Spiegel
Aufzeichnung vom 7. November 2017 im KörberForum
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung
Mit diesem Zitat aus dem 7. Kapitel von Uwe Jean Heusers neuem Buch »Kapitalismus inklusive« begann der Schweizer Publizist Roger de Weck sein Gespräch mit dem Wirtschaftsjournalisten. Heusers Antwort, die das Wechselverhältnis von Selbstzerstörung durch Übertreibung und Wahrung von Handlungsspielräumen durch Initiative und Effizienz erläuterte, wies den Weg durch diese Buchpremiere, die zeigte: Einfach ist die Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus nicht immer. Aber sehr nötig, wenn wir uns darüber klar werden wollen, was die Gesellschaft zusammenhält – und was sie auseinanderzureißen droht.
Einig waren sich die beiden Gesprächspartner darüber, dass sich die Wirkungsweisen des Kapitalismus nicht eindeutig beschreiben lassen, ebenso einig aber auch, dass es neue gesellschaftliche Experimente mit dem alten Kapitalismus geben muss: »Es ist wie mit dem Klimawandel,« fasste Heuser zusammen, »wenn wir alles genau wissen, ist es zu spät. Also lassen wir doch versuchen, aus dem jetzigen, unvollkommenen und rumpeligen Kapitalismus einen besseren Kapitalismus zu machen.« Eine Idee, zu der de Weck mit dem Hinweis auf das »Gegenprojekt«, dass Heuser mit seinem Buch entwerfe, die Zuhörerinnen und Zuhörer gern ermutigte!
Aufzeichnung vom 1. November 2017 im KörberForum
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung
Wenn Gitte Haenning lacht, steckt sie unweigerlich ihr Publikum an. Vielleicht weil Gitte Haennning Dänin ist – das Volk, das, wie sie findet, zu recht zu den Glücklichsten Europas gehört. Schließlich versorge der Staat die Dänen gut und sie könnten auch noch an den märchenhaften Geschichten ihrer Königsfamilie teilhaben. Gitte selbst hat bereits mit acht Jahren die Traumfabrik des Schlagers erobert und als jüngstes Mitglied ihre ganze Familie ernährt. Unter dem Druck dieser Verantwortung und immer im Visier der Boulevardblätter wächst sie zu einer selbstbestimmten und unabhängigen Frau heran und bewahrt sich diese Haltung auch noch nach 63 Jahren Bühnenkarriere und ersten Falten im Gesicht. Wie ehrlich Gitte mit dem Alter umgeht und was sie in Zukunft vorhat, erzählt sie im Gespräch mit NDR-Moderator Andreas Bormann.
Ohne Netzausbau keine Energiewende. Doch gegen neue Stromtrassen regt sich der Unmut von Anwohnern und Umweltverbänden. In seiner Dissertation hat der Jurist und Studienpreisträger Tom Pleiner einen Lösungsvorschlag entwickelt: Überplanung alter Leitungen statt neuer Trassen. Darüber diskutiert er mit Lex Hartman, Geschäftsführer des Stromnetzanbieters TenneT, Siegfried Lemke vom Sprecherkreis des Bundesverbands der Bürgerinitiativen gegen Suedlink und Robert Habeck, Umweltminister von Schleswig-Holstein. In Kooperation mit dem Deutschlandfunk.
Moderation: Barbara Schmidt-Mattern, Deutschlandfunk
Aufzeichnung vom 25. Oktober 2017 im KörberForum
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung
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