Krawalle & Liebe

Krawalle & Liebe

By Diana Ringelsiep und Sabrina WaffenschmidtSociety & Culture
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Krawalle & Liebe episodes

  • #12 (S1 E7): Alkohol – Im Rausch der Emanzipation
    //Content Warnung: In dieser Folge geht es um missbräuchlichen Alkoholkonsum. Wenn du suchtgefährdet bist, höre vorab bitte kurz in dich hinein, ob du dich der Thematik heute gewachsen fühlst.//Feministisches Saufen – bitte was?! In der neuen Folge knöpfen sich Diana und Sabrina die Geschichte trinkender Frauen vor. Was einst lediglich Männern und dem arbeitenden Fußvolk vorbehalten war, mündete im späten 19. Jahrhundert im sogenannten »Kölnisch-Wasser-Alkoholismus«. Richtig gelesen, die feinen Damen kippten sich damals Parfüm hinter die Binde. Als Zugehörige der »Generation Alkopop« erinnern sich die beiden Freundinnen natürlich auch an ihre eigene feucht-fröhliche Emanzipation zurück. Dabei machen sie – neben wilden Party-Anekdoten – auch vor schambehafteten Erfahrungen wie einer Alkoholvergiftung und unnötigen One-Night-Stands nicht Halt. Dabei wird schnell klar, dass für sie als FLINTA beim Feiern andere Regeln gelten als für ihre cis-männlichen Saufkumpanen. Dass Fairness dabei nicht gerade großgeschrieben wird, dürfte keine Überraschung sein. Das wahre Ausmaß der gesellschaftlich indoktrinierten Manipulation hingegen schon.
     
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    Buchempfehlungen:
    »Unabhängig – Vom Trinken und Loslassen«, Eva Biringer, HarperCollins, 2022
    »Trinkerbelle: Mein Leben im Rausch«, Mimi Fiedler, Knaur, 2023
    »Trinkende Frauen«, Leah Odze Epstein & Caren Osten Gerszberg, Louisoder, 2018
    »Lady sings the blues«, Billie Holiday (Autobiografie), Nautilus, 2013
    »Die trinkende Frau: Zeit Magazin«, Elisabeth Raether, Piper, 2016
    1 hr 25 min
  • #11 (S1 E6): Triggerwarnung: Woke or nope?
    TW, CN, CW – blickt überhaupt noch jemand durch im Social-Media-Schilderwald der Warnhinweise? In der aktuellen Folge von »Krawalle & Liebe« schauen Diana und Sabrina mal genauer hin: Was ist eigentlich ein »Trigger« und warum sollten wir das Wort mit Bedacht einsetzen? Vor welchen Inhalten ist es wichtig, eine Warnung auszusprechen und in welchen Fällen ist es sogar ratsam, darauf zu verzichten? Den Unterschied zwischen einem Trauma und einer Phobie machen die beiden Freundinnen vor allem im Gespräch über ihre eigenen Ängste deutlich. Soviel steht fest: Während Diana ständig in Aufzügen stecken bleibt, geht Sabrina auch schon mal höchstpersönlich auf Gangsterjagd – so richtig ängstlich klingt das nicht. Dabei ist Dianas Phobie sogar so stark ausgeprägt, dass sie ihr Handy allein beim Anblick eines Bildes ihres Angst-Objekts durch den Raum wirft. So weit, so gut. Aber wie sieht es mit Triggerwarnungen und Content Notes in der Kunstwelt aus? Mindert der ausbleibende Überraschungseffekt das Erleben? Und handelt es sich bei Notifications in fiktionalen Filmen und Romanen bloß um woke Spoiler? Hört rein und ihr werdet's erfahren.
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    1 hr 3 min
  • #10 (S1 E5): Schreiben als Beruf – Zwischen Selbstverwirklichung und Selbstzweifeln
    Diana ist nach drei Jahren Vollzeit-Homeoffice in ihr neues Büro gezogen. Vorbei sind die Zeiten von Schlüppis am Wäscheständer im Zoom-Call-Hintergrund und durcharbeiten bis früh am Morgen! Den Umzug nehmen die Freundinnen zum Anlass, um über ihren Berufsalltag als Schreibende zu sprechen. Der größte Unterschied zwischen den beiden: Diana ist selbstständig, Sabrina angestellt. In dieser Folge von »Krawalle & Liebe« reden sie über die Vor- und Nachteile, über Honorare, die weder zum Leben noch zum Sterben reichen und über das trügerische Romantisieren vom Schreiben. Warum Diana ihren letzten festen Job noch auf der Intensivstation kündigte, ein dreitägiges Schulpraktikum schuld daran ist, dass Sabrina ihren eigentlichen Traumjob verworfen hat und dieser Podcast mehr Arbeit ist, als nur auf Aufnahme zu drücken – erfahrt ihr hier!
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    1 hr 6 min
  • #9: SPECIAL zum Feministischen Kampftag (5/5) – Das finale Gespräch
    »Krawalle & Liebe«-SPEZIAL: FEMINISMUS-INFO-HAPPEN TO GO! Folge 5: Für was kämpfen Feminist*innen heute?
    Nachdem Diana und Sabrina euch diese Woche durch die Wellen des Feminismus geführt haben, geht es in diesem finalen Gespräch noch einmal darum, warum FLINTA* noch lange nicht gleichberechtigt sind, und der feministische Kampf weitergehen muss. Die beiden sprechen über sexualisierte Gewalt, Gender Pay Gap, Gender Care Gap und über körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. Wie immer haben sie harte Zahlen und Fakten recherchiert, aber auch wieder einige persönliche Erlebnisse im Gepäck – von ekelhaften Grabschern in der U-Bahn über Exhibitionisten am Nachbargleis und auf der Hundewiese bis hin zu unfassbaren Lohnunterschieden zum männlichen Kollegen im gleichen Job. Nicht nur einmal fragen sie sich: In was für einer Welt leben wir eigentlich? Zum Finale des Spezials erklären Diana und Sabrina außerdem noch einmal, warum sie sich dem intersektionalen Queerfeminismus zuordnen – und TERFs getrost in ihrer eigenen Suppe untergehen dürfen.
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    48 min
  • #8: SPECIAL zum Feministischen Kampftag (4/5) – Die 3. Feminismus-Welle
    »Krawalle & Liebe«-SPEZIAL: FEMINISMUS-INFO-HAPPEN TO GO! Folge 4: Die Ziele und Errungenschaften der 3. Feminismus-Welle ab den 90er-Jahren.
    In der heutigen Folge des »Krawalle & Liebe«-Spezials setzt sich Sabrina mit der jüngsten Feminismus-Welle auseinander. Es ist 1989. Wiedervereinigung. Die Ausgangslage der beiden Frauenbewegungen in Ost- und Westdeutschland ist denkbar unterschiedlich: Während es den Frauen im Westen vor allem um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht, ist es für Frauen in der DDR völlig normal, arbeiten zu gehen. Zur gleichen Zeit in den USA stößt Judith Butler die Debatte um Queer- und Gender-Theorien. Sie dekonstruiert das binäre Geschlechterprinzip und setzte sich erstmals mit dem Zusammenhang zwischen sex und gender auseinander. In den Jahren danach differenziert sich der Feminismus immer weiter aus. In Deutschland sticht insbesondere ein neues Gesetz heraus: Seit 1997 ist Vergewaltigung in der Ehe strafbar. Erst seit 1997, Leute! Und das auch noch mit 138 Gegenstimmen! Doch gerade mit dem Eintritt ins neue Jahrtausend wird vieles hinterfragt, was lange als selbstverständlich galt: festgelegte Geschlechtsidentitäten, Heterosexualität und die westlich-weiße Sicht auf die Welt. Und – tadaaa! – 2005 bekommt Deutschland seine erste Bundeskanzlerin. Inzwischen findet Feminismus schon lange nicht mehr nur auf der Straße statt, sondern vor allem auch im Internet. Das ist in den 2010er von zwei Hashtags geprägt: #aufschrei und #metoo. Letzterer geht millionenfach um die Welt – und zeigt, dass unser Kampf noch lange kein Ende hat.
    Macht ihr mit? Viel Spaß beim Hören!
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    Quellen:
    Melanie Stitz, »Ungleiche Schwestern – Frauenbewegung seit 1989«, Bundeszentrale für politische Bildung, 8.9.2008, https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/frauenbewegung/35296/ungleiche-schwestern-frauenbewegung-seit-1989/
    Henning von Bargen, »Von Welle zu Welle«, Heinrich Böll Stiftung – Böll.Thema »Demokratie braucht Feminismus«, Ausgabe 2, 2018 https://www.boell.de/de/2018/07/03/von-welle-zu-welle
    Monika Köpcke, »Als der Bundestag die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe beschloss«, Deutschland Funk, 15.5.2022, https://www.deutschlandfunk.de/gesetz-strafbarkeit-vergewaltigung-ehe-100.html
    Friedrich-Ebert-Stiftung, »Feminismus und Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland«, chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.fes.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=60183&token=92f38026af5375b81447d5a36099373a72d25389
    8 min
  • #7: SPECIAL zum Feministischen Kampftag (3/5) – Die 2. Feminismus-Welle
    »Krawalle & Liebe«-SPEZIAL: FEMINISMUS-INFO-HAPPEN TO GO!  
    Folge 3: Die Ziele und Errungenschaften der 2. Feminismus-Welle in den 1960er- und 70er-Jahren.
    Vorweg erst mal allen zuhörenden FLINTA* einen empowernden und inspirierenden Feministischen Kampftag!
    Feiert euch, vernetzt euch und jagt dem Patriarchat auch weiterhin eine Scheißangst ein!
    In der heutigen Folge der »Krawalle & Liebe«-Faktenreihe räumt Diana mit dem Gerücht auf, dass der Frauenkampftag und Feminismus im Allgemeinen bloß eine Modeerscheinung sei. Tatsächlich fand der erste International Women's Day bereits 1911 statt – also noch vor dem Ersten Weltkrieg. Während diejenigen, die von patriarchalen Strukturen betroffen sind, also bereits seit über 100 Jahren für Gleichstellung kämpfen, sind es eigentlich Medienhäuser und Unternehmen, die sich anlässlich des Feministischen Kampftages einmal Jahr mit Frauen- und FLINTA-Rechten schmücken. Jedoch nicht aus Solidarität, sondern aus Marketinggründen. Ihre Blumen dürfen Arbeitgebende am 8. März daher gerne behalten, solange Männer in ihrem Betrieb besser bezahlt und mehr respektiert werden. Doch das nur zum Einstieg, denn heute soll es vor allem um die 2. Feminismus-Welle der 1960er und -70er-Jahre gehen. Nachdem ihre Vorkämpfer*innen der 1. Welle bereits viel erreicht hatten, ging es den Feminist*innen aus der Studierenden-Bewegung hauptsächlich um ein uneingeschränktes Recht auf Erwerbsarbeit – und zwar ohne die Einwilligung des Ehemannes. Um die Befreiung der Frau aus der finanziellen und sozialen Abhängigkeit des Ehe-Konstruktes und um körperliche und sexuelle Selbstbestimmung, was insbesondere die Themen Verhütung und Abtreibung betraf. Wie zäh der Kampf um straffreie Schwangerschaftsabbrüche sich bis heute gestaltet und warum in den USA damals parallel der intersektionale Feminismus entstanden ist, hat Diana in dieser Folge für euch zusammengetragen.
    Viel Spaß beim Hören und immer schön unbequem bleiben!
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    *(Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-Binäre-, Trans- und Agender-Personen)
    Quellen:
    Bundeszentrale für politische Bildung, »1975: Streit um straffreie Abtreibung vor dem Verfassungsgericht«, 25.02.2015
    https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/201776/1975-streit-um-straffreie-abtreibung-vor-dem-verfassungsgericht/
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, »Schwangerschaftsabbruch nach §218 Strafgesetzbuch«, 01.07.2022
    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/schwangerschaft-und-kinderwunsch/schwangerschaftsabbruch/schwangerschaftsabbruch-nach-218-strafgesetzbuch-81020
    Edna Bonhomme, »Wegbereiterinnen der Abolition«, Heinrich Böll Stiftung – Heimatkunde, 21.08.2020
    https://heimatkunde.boell.de/de/2020/08/21/wegbereiterinnen-der-abolition
    Vero Venitas, »Die kleine Geschichte des Feminismus TEIL 4: Die zweite Welle«, 20. Februar 2017
    https://innenansicht-magazin.de/2017/02/20/kleine-geschichte-des-feminismus-teil-4-die-zweite-welle/
    Marc Pitzke, »Zwangssterilisationen in den USA – Die verdrängte Schande«, Spiegel Online, 05.01.2012
    https://www.spiegel.de/panorama/zwangssterilisation-in-den-usa-die-verdraengte-schande-a-806709.html
    Bessy-Albrecht-Ross, »Die Geschichte der Frauenhäuser, Zentrale Informationsstelle autonomer Frauenhäuser«
    https://autonome-frauenhaeuser-zif.de/wp-content/uploads/2021/05/af_02_ross.pdf
    14 min
  • #6: SPECIAL zum Feministischen Kampftag (2/5) – Die 1. Feminismus-Welle
    »Krawalle & Liebe«-SPEZIAL: FEMINISMUS-INFO-HAPPEN TO GO!
    Folge 2: Die Ziele und Errungenschaften der 1. Feminismus-Welle – von der Französischen Revolution bis nach dem Zweiten Weltkrieg.
    Morgen ist Internationaler Frauenkampftag! Deshalb gedenken wir in diesem Spezial all denen, die überhaupt erst die Grundlage für unsere heutigen Privilegien und Kämpfe gelegt haben: die Vorkämpfer*innen der 1. Welle des Feminismus. Und genau darum geht es in der heutigen Folge des »Krawalle & Liebe«-Spezials. Doch Sabrina geht noch ein Stück weiter in der Geschichte zurück, denn alles begann mit der Französischen Revolution. Das Ironische: Obwohl die Revolution die Menschen gleicher machen sollte, wurden die Rechte von Frauen weiter zurückgedrängt. Einzelne feministische Kämpferinnen wie Olymp de Gouges forderten damals die Gleichstellung von Mann und Frau – und wurden für ihre revolutionären Gedanken im Zweifel geköpft. Das Problem: Es gab für Frauen keine Möglichkeit, sich zu organisieren – und so sollte es noch Jahrzehnte bis zu einer echten Frauenbewegung dauern. Erst rund 50 Jahre beginnen Frauen, sich zusammenzuschließen. Während die Frauenbewegung in den USA von Anfang an im Spannungsfeld von Feminismus und Rassismus stand, kämpften die europäischen Frauen um Luise Otto-Peters für bessere Bildung und das Recht auf Arbeit. Doch eines der zentralen Anliegen aller Frauenrechtler:innen auf der ganzen Welt: das Frauenwahlrecht. Einen gewaltigen Fortschritt erlangten dabei die Sufragetten, die zunächst nur demonstrierten, bald schon aber Landsitze anzündeten und Bombenanschläge verübten, um sich Gehör zu verschaffen. Die Frauenbewegung wurde lauter, radikaler – und zeigte Wirkung. In Deutschland kämpfte vor allem Clara Zetkin für das Recht zum Wählen und gründete den ersten Internationalen Frauentag. Eine Million Frauen gingen am 8. März 1911 weltweit auf die Straße. Mit Erfolg: Das Frauenwahlrecht setzte sich durch. In Deutschland durften die Frauen 1919 zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Zwei Weltkriege und viele Aufs und Abs aus Erfolgen und Niederlagen später stand es 1949 schließlich auch im deutschen Grundgesetz geschrieben: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Doch wie gleichberechtigt waren sie im Alltag wirklich?
    Viel Spaß beim Hören und geht morgen mit uns auf die Straße!
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    Quellen:
    Bundeszentrale für politische Bildung, »Dossier Frauenbewegung«, 8.9.2008, https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/frauenbewegung/
    Henning von Bargen, »Von Welle zu Welle«, Heinrich Böll Stiftung – Böll.Thema »Demokratie braucht Feminismus«, Ausgabe 2, 2018 https://www.boell.de/de/2018/07/03/von-welle-zu-welle
    Friedrich-Ebert-Stiftung, »Feminismus und Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland«, chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.fes.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=60183&token=92f38026af5375b81447d5a36099373a72d25389
    Vero Ventils, »Kleine Geschichte des Feminismus«, 8.10.2016, https://innenansicht-magazin.de/2016/10/08/kleine-geschichte-des-feminismus-teil-1-die-aufklaerung/
    10 min
  • #5: SPECIAL zum Feministischen Kampftag (1/5)– Wie gleichberechtigt sind wir eigentlich?
    »Krawalle & Liebe«-SPEZIAL: FEMINISMUS-INFO-HAPPEN TO GO!
    Folge 1: Warum FLINTA* noch lange nicht gleichberechtigt sind und der feministische Kampf weitergehen muss. 
    Diese Woche, am 8. März, wird der alljährliche Internationale Frauenkampftag gefeiert. Doch anstatt derer zu gedenken, die unsere heutigen Privilegien erkämpft haben und statt auf die strukturellen Ungleichheiten hinzuweisen, denen FLINTA auch im Jahr 2023 noch ausgesetzt sind, wird der Tag vermehrt von (meist männlich geführten) Unternehmen für PR-Zwecke missbraucht, um obendrein Kapital aus der patriarchalen Unterdrückung zu schlagen. Aus diesem Grund haben Sabrina und ich beschlossen, all den „POWERFRAU“-Rabattcodes etwas entgegenzusetzen und eine kleine informative »K&L«-Special-Reihe zu produzieren. Von Montag bis Freitag werden wir euch auf unserem Podcast-Kanal daher ausnahmsweise TÄGLICH mit feministischen Info-Häppchen versorgen. Genauer gesagt, werden wir abwechselnd einen Blick auf vergangene feministische Kämpfe werfen und mit euch auf den drei großen Feminismus-Wellen surfen. Mit den rund zehnminütigen Info-Folgen (von Mo-Do) richten wir uns vor allem an diejenigen unter euch, die noch nicht so tief im Thema stecken und gern mehr über feministische Geschichte und die Anliegen der Bewegung erfahren möchten. Das Teilen der kurzen Service-Episoden ist daher ausdrücklich erwünscht. Im Finale am Freitag werden wir dann etwas ausführlicher und persönlicher ins Thema einsteigen. Im finalen Gespräch wollen wir diskutieren, inwiefern wir selbst von Ungleichheiten betroffen sind und warum der Kampf um Gleichstellung noch lange nicht gewonnen ist. 
    Viel Spaß beim Hören und immer schön unbequem bleiben! 
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    *(Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-Binäre-, Trans- und Agender-Personen)
    9 min
  • #4 (S1 E4): Verhütung – Bürde vs. Selbstbestimmung
    Ob Pille, Vaginalring, Hormonimplantat oder Kupferkette – Verhütung ist in erster Linie Frauensache. Einst als Symbol der Emanzipation gefeiert, bringen Pille & Co. jedoch auch eine Menge lästiger To-Dos, Verantwortlichkeiten und Nebenwirkungen mit sich. Um insbesondere den männlichen Hörern einen Einblick zu geben, was ihre Sex-Partnerinnen im Laufe ihres Lebens alles auf sich nehmen, haben Diana und Sabrina ihre wildesten, absurdesten und erschreckendsten Verhütungsgeschichten ausgegraben. Zum Warmwerden gehen sie den Fragen nach, warum Kondom-Unfälle eigentlich ausschließlich sonntags passieren und wie wichtig die richtigen Koordinaten sind, um an die „Pille danach“ zu kommen. Sabrina berichtet außerdem von verstörenden Erlebnissen in gynäkologischen Folterstühlen, während Diana sich an eine dubiose DIY-Operation mit Schnapsbetäubung in ihrer WG-Badewanne erinnert. Abschließend wird es dann ernst, da eine der beiden vor wenigen Jahren beinahe an den Nebenwirkungen der Pille gestorben wäre. Seitdem sind sich die Freundinnen einig: Die Aufklärung bzgl. gesundheitlicher Risiken muss dringend verbessert werden, denn die Pille ist kein Lifestyle-Produkt!
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    1 hr 7 min
  • #3 (S1 E3): Älterwerden – Fluch oder Segen?
    Diana hat Geburtstag, weshalb nicht nur die Planung einer Party im Raum steht – sondern auch die Frage, wie es sich als Kind der Achtziger anfühlt, älter zu werden. Gemeinsam erinnern sich die beiden Freundinnen an Kindergeburtstage zurück, an denen sie Whigfield performt und im Waffenzimmer der Großeltern Kuchen gegessen haben. Aber auch an ihre ersten Teenage-Geburtstage, Drogen-Geschenke und nackte Meerschweinchen-Babys. Die wilden Zwanziger waren das beste Alter bisher, da sind sich die beiden einig. Und auch, was den Struggle mit der 30 betrifft, gibt es trotz verschiedener Grundvoraussetzungen überraschende Parallelen. So berichtet Sabrina u. a. von dem unnötigen Mitleid, das ihr als Ü30-Single entgegenschlägt, während Diana sich seit ihrer Hochzeit vor allem mit übergriffigen Fragen nach der Familienplanung konfrontiert sieht. Es ist die bisher persönlichste Folge und mal wieder eine Gratwanderung zwischen Krawallen und Liebe.
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    1 hr 16 min

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»Krawalle & Liebe« ist ein Podcast von Diana Ringelsiep und Sabrina Waffenschmidt. Die Journalistinnen sind sich einig: Feminismus hat ihr Leben versaut. Denn einmal erkannt, lassen sich die sexistischen Strukturen im Alltag nicht mehr ausblenden. Toxische Rolemodels, Catcalling, Gender-Health-Gap – the struggle is real. Die Freundinnen reden darüber, warum Feminismus trotzdem Bock macht und auch ambivalente Gefühle erlaubt sind.