Kuhzeit mit Lisa und Daniel

Kuhzeit mit Lisa und Daniel

By Clement GmbHBusinessManagement
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Kuhzeit mit Lisa und Daniel episodes

  • Futteranschieben automatisiert – Der JOZ Moov 2PRO im Einsatz

    In dieser Folge sprechen Lisa und Daniel gemeinsam mit Wolfgang von JOZ über den Moov 2PRO, einen Futteranschieberoboter für den Stall.

    Dabei geht es nicht nur darum, wie die Maschine arbeitet, sondern darum, welchen Einfluss regelmäßiges Futteranschieben auf Tiergesundheit, Leistung und den Arbeitsalltag auf dem Betrieb haben kann. Wolfgang erklärt außerdem, wie der Moov navigiert, Hindernisse erkennt und welche technischen Optionen es für unterschiedliche Stallkonzepte gibt.

    Darum geht’s in dieser Folge:

    Warum Futteranschieben so wichtig ist:

    • Kühe haben immer Futter in erreichbarer Nähe
    • Auch rangniedere Tiere kommen besser an das Futter
    • Regelmäßige Futteraufnahme unterstützt die Tiergesundheit
    • Häufigeres Anschieben kann die Futteraufnahme erhöhen
    • Dadurch kann sich auch die Milchleistung beziehungsweise die Gewichtszunahme verbessern
    • Die Maschine übernimmt eine wiederkehrende Aufgabe automatisch

    Entlastung für den Landwirt:

    • Futteranschieben muss nicht mehr mehrmals täglich manuell erledigt werden
    • Auch abends, nachts und am Wochenende arbeitet der Moov 2PRO selbstständig
    • Eine wiederkehrende Aufgabe fällt damit aus dem täglichen Arbeitsablauf heraus
    • Das schafft mehr Flexibilität auf dem Betrieb
    • Wolfgang beschreibt vor allem die mentale Entlastung als wichtigen Vorteil

    Zusammenspiel mit Melkrobotern:

    • Regelmäßiges Futteranschieben animiert Kühe zum Fressen
    • Besonders nachts können zusätzliche Fahrten sinnvoll sein
    • Nach dem Fressen gehen Tiere häufig auch zum Melkroboter
    • Auf vielen Betrieben werden Futteranschieberoboter und Melkroboter deshalb miteinander kombiniert

    So lernt der Moov seine Routen:

    • Die Fahrwege werden bei der Installation manuell eingefahren
    • Radsensoren messen die zurückgelegte Strecke
    • Transponder im Boden dienen als feste Orientierungspunkte
    • Die Maschine kann ihre Position während der Fahrt korrigieren

    Automatische Torsteuerung:

    • Der Moov kann auch zwischen verschiedenen Stallbereichen fahren
    • Ein Zusatzmodul kommuniziert mit der Torsteuerung

    Steigungen und Fahrten über den Hof:

    • Optional ist eine Liftfunktion erhältlich
    • Steigungen bis etwa 15 Prozent sind laut Wolfgang möglich

    Reichweite und Kapazität:

    • Die benötigte Kapazität wird individuell für den Betrieb berechnet
    • Entscheidend sind Anzahl und Länge der Routen
    • Auch Entfernungen zwischen verschiedenen Stallbereichen spielen eine Rolle
    • Die Maschine verfügt über zwei Batterien
    • Dadurch sind auch größere Stallanlagen und längere Routen möglich

    Fahren und Laden:

    • Wolfgang nennt ein Verhältnis von ungefähr 2:1
    • Zwei Teile Fahrzeit stehen einem Teil Ladezeit gegenüber

    So wird das Futter angeschoben:

    • Der Moov arbeitet mit einer aktiv angetriebenen Trommel
    • Die Drehrichtung kann angepasst werden

    Wartung und Kontrolle:

    • Der Wartungsaufwand ist vergleichsweise gering
    • Im Alltag stehen hauptsächlich Kontrollarbeiten an
    • Einmal im Jahr empfiehlt Wolfgang eine Kontrolle durch einen Servicetechniker

    Ein zentraler Gedanke aus der Folge:

    Der Moov 2PRO übernimmt eine einfache, aber ständig wiederkehrende Aufgabe. Regelmäßiges Futteranschieben kann dabei nicht nur den Arbeitsalltag erleichtern, sondern trägt auch dazu bei, dass Tiere immer Futter in erreichbarer Nähe haben.

    Fazit dieser Folge:

    Der JOZ Moov 2PRO verbindet Arbeitsentlastung mit einer gleichmäßigen Futterversorgung im Stall. Durch individuell programmierte Routen, automatische Navigation und verschiedene Zusatzfunktionen kann das System an unterschiedliche Stallkonzepte angepasst werden.

    Besonders interessant ist der Einsatz dort, wo ohnehin bereits automatisiert gearbeitet wird. In Verbindung mit Melkrobotern kann regelmäßiges Futteranschieben dazu beitragen, Tiere häufiger zum Futtertisch und anschließend zum Melken zu bewegen.

    Ausblick:

    In den kommenden Folgen geht es weiter mit der Entmistungstechnik von JOZ. Lisa und Daniel schauen sich gemeinsam mit Wolfgang an, wie Roboter Stallböden reinigen und welche Systeme für unterschiedliche Bodenarten geeignet sind.



    8 min
  • JOZ – Automatisierung, Stalltechnik und die Zukunft der Landwirtschaft

    In dieser Folge sprechen Lisa und Daniel mit Wolfgang von JOZ über moderne Stalltechnik, Automatisierung und die Frage, wie sich die Arbeit auf landwirtschaftlichen Betrieben in den kommenden Jahren verändern wird.

    Wolfgang gibt Einblicke in die Entwicklung von JOZ, seinen eigenen Weg ins Unternehmen und erklärt, warum autonome Systeme im Stall längst mehr sind als nur technische Spielerei. Gerade weil Betriebe größer werden und Arbeitskräfte fehlen, übernehmen Maschinen immer mehr wiederkehrende Aufgaben.


    Darum geht’s in dieser Folge:

    JOZ im Überblick:

    • Niederländisches Unternehmen mit Spezialisierung auf Entmistungs- und Futteranschiebetechnik
    • Produktion der Geräte in den Niederlanden
    • Weltweiter Vertrieb
    • Stark vertreten in klassischen Milchvieh Regionen

    Die Entwicklung der Technik:

    • Ursprung bei klassischen Schieberanlagen
    • Einstieg in autonome Spaltenroboter
    • Einführung automatischer Futteranschieberoboter
    • Entwicklung moderner Entmistungsroboter
    • Kombination aus bewährter Stalltechnik und autonomen Systemen

    Wolfgangs Weg zu JOZ:

    • Seit 2019 bei JOZ
    • Ausbildung als Landmaschinenmechaniker
    • Langjährige Erfahrung in der Landtechnik
    • Verantwortlich für den Vertrieb in Süddeutschland, Österreich und Südtirol
    • Betreuung und Unterstützung der regionalen Händler

    Welche Produkte besonders gefragt sind:

    • Futteranschieberoboter gehören zu den meistverkauften Produkten
    • Entmistungsroboter gewinnen weiter an Bedeutung
    • Auch klassische Schieberanlagen gehören weiterhin zum Portfolio

    Warum Automatisierung immer wichtiger wird:

    • Landwirtschaftliche Betriebe werden größer
    • Gleichzeitig stehen weniger Arbeitskräfte zur Verfügung
    • Wiederkehrende Arbeiten sollen zunehmend Maschinen übernehmen
    • Landwirte werden dadurch im täglichen Arbeitsablauf entlastet

    Vom Luxusprodukt zum normalen Bestandteil des Stalls:

    • Automatisches Futter anschieben galten vor wenigen Jahren noch als Luxus
    • Heute beschäftigen sich immer mehr Betriebe mit solchen Lösungen
    • Automatisierung wird zunehmend zum normalen Bestandteil moderner Landwirtschaft

    Die nächste Entwicklungsstufe: Vernetzung

    • Maschinen sollen künftig noch stärker miteinander kommunizieren
    • Vernetzte Systeme können Arbeitsabläufe weiter optimieren
    • Daten und Maschineninformationen spielen dabei eine immer größere Rolle
    • Ziel ist ein besser abgestimmter und effizienterer Stallbetrieb

    Fernüberwachung und Service:

    • Maschinen können am Computer überwacht werden
    • Fahrrouten lassen sich kontrollieren und anpassen
    • Händler können aus der Ferne auf das System schauen
    • Ersatzteile und Serviceeinsätze lassen sich gezielter vorbereiten


    Ein zentraler Gedanke aus der Folge:

    Automatisierung soll den Landwirt nicht ersetzen, sondern ihm einfache und wiederkehrende Arbeiten abnehmen. 

    Fazit dieser Folge:

    Was vor wenigen Jahren noch als besondere technische Ausstattung galt, wird in vielen Betrieben zunehmend selbstverständlich. Futteranschieberoboter, Entmistungsroboter und andere autonome Systeme übernehmen immer mehr Routinearbeiten.

    Die nächste große Entwicklung dürfte dabei nicht nur in neuen Maschinen liegen, sondern vor allem in deren Vernetzung und der Möglichkeit, Technik noch einfacher zu überwachen, zu analysieren und miteinander zu verbinden.


    Ausblick:

    In den nächsten Folgen schauen Lisa und Daniel gemeinsam mit Wolfgang genauer auf die einzelnen JOZ Geräte. Wie funktionieren die Maschinen konkret, welche Voraussetzungen muss ein Stall erfüllen und welchen Unterschied machen sie tatsächlich im Alltag?

    10 min
  • Automatisierung im Stall – Einblick in die Technik von JOZ

    In dieser Folge wird es technisch und gleichzeitig sehr praxisnah. Gemeinsam mit Wolfgang von JOZ sprechen Lisa und Daniel über moderne Stalltechnik, die Entwicklung von Automatisierung und die Frage, wohin sich die Landwirtschaft gerade bewegt.

    Wolfgang gibt einen Einblick in das Unternehmen JOZ, seine eigene Geschichte im Betrieb und vor allem in die Entwicklungen der letzten Jahre. Schnell wird klar: Automatisierung ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Alltag auf vielen Höfen.

    Darum geht’s in dieser Folge:

    Das Unternehmen JOZ:

    • Niederländisches Familienunternehmen mit Gründung im Jahr 1928
    • Ursprung in der Entmistungs- und Stalltechnik
    • Einstieg in Robotik ab den 2000er Jahren
    • Entwicklung vom klassischen Schieber hin zu autonomen Systemen

    Technische Entwicklung im Stall:

    • Erste Roboterlösungen ab ca. 2005
    • Weiterentwicklung bis hin zu modernen Futteranschiebe- und Entmistungsrobotern
    • Kombination aus klassischer Technik und neuer Automatisierung

    Wolfgangs Weg zu JOZ:

    • Seit 2019 im Unternehmen
    • Hintergrund als Landtechnik-Mechaniker
    • Einstieg über persönliche Empfehlung
    • Tätigkeit im Vertrieb mit engem Kontakt zu Landwirten

    Der Markt und die Praxis:

    • Hauptmärkte: Europa, vor allem Deutschland und Frankreich
    • In Süddeutschland weiterhin viele klassische Systeme im Einsatz
    • Gleichzeitig steigende Nachfrage nach Robotern

    Wohin entwickelt sich die Landwirtschaft?

    • Immer größere Betriebe
    • Weniger verfügbare Arbeitskräfte
    • Steigende Nachfrage nach Automatisierung
    • Fokus auf einfache, zuverlässige Systeme

    Technik im Alltag:

    • Maschinen können überwacht und analysiert werden
    • Fernwartung und Zugriff über Computer möglich
    • Fehleranalyse oft schon vor Ort digital möglich
    • Vorbereitung von Serviceeinsätzen deutlich effizienter

    Ein zentraler Gedanke aus der Folge:

    • Automatisierung soll nicht ersetzen, sondern unterstützen
    • Ziel ist es, einfache und wiederkehrende Arbeiten abzunehmen

    Fazit dieser Folge:

    Die Technik im Stall entwickelt sich nicht mehr langsam, sondern spürbar schnell. Was vor ein paar Jahren noch Zukunft war, ist heute auf vielen Betrieben Standard.

    Entscheidend ist dabei nicht nur die Technik selbst, sondern wie gut sie in den Alltag integriert wird und wie einfach sie für den Landwirt funktioniert.

    Ausblick:

    In den nächsten Folgen schauen wir uns die einzelnen Systeme noch genauer an und gehen tiefer in die Praxis: Wie funktionieren die Maschinen konkret und welchen Unterschied machen sie wirklich im Alltag?

    2 min
  • MilkShuttle im Einsatz – mobile Kälberfütterung einfach gemacht

    Heute geht es um die mobile Lösung in der Kälberfütterung: das MilkShuttle von Urban. Gemeinsam mit Sven schauen wir uns an, wie das System aufgebaut ist, wo die Vorteile liegen und warum es auf vielen Betrieben inzwischen kaum noch wegzudenken ist.

    Darum geht’s in dieser Folge:

    • Das Konzept hinter dem MilkShuttle:
      • Mobile Kälberfütterung statt Eimer schleppen
      • Verschiedene Größen von 100 bis 350 Liter – passend für jeden Betrieb
    • Aufbau & Technik:
      • Drei große ausgeschäumte Räder für unwegsames Gelände und einfache Handhabung
      • Leistungsstarke Heizung für konstante Milchtemperatur
      • Rührwerk für gleichmäßige Mischung 
      • Individuelle Dosierung mit speicherbaren Tränkemengen
    • Arbeiten im Alltag:
      • Rückenschonendes Arbeiten durch Ziehen statt Tragen
      • Schnelles Erwärmen und Vertränken der Milch
      • Einfache Bedienung – auch für wechselndes Personal
    • Reinigung & Hygiene:
      • Integrierte Reinigungsdüse im Deckel
      • Automatisches Spülprogramm
      • Weniger Aufwand und gleichzeitig bessere Hygiene
    • Praxisnutzen:
      • Deutliche Arbeitserleichterung im Vergleich zum klassischen Eimertragen
      • Konstante Temperatur als wichtiger Faktor für die Kälbergesundheit
      • Flexible Einsatzmöglichkeiten – auch in Kombination mit Tränkeautomaten oder Drechen


    Das MilkShuttle ist oft der erste Schritt in Richtung Automatisierung – oder die perfekte Ergänzung dazu.

    Diese Folge zeigt, wie viel Zeit und körperliche Arbeit sich im Alltag sparen lässt – mit einer Lösung, die bewusst einfach gehalten ist.



    7 min
  • Alma Pro im Alltag – So funktioniert die Kälbertränke wirklich

    Hier wird es ganz praktisch: Wie sieht der Alltag mit einer Tränkestation eigentlich aus?

    Gemeinsam mit Sven von Urban sprechen wir über den Alma Pro Kälbertränkeautomat und gehen Schritt für Schritt durch, wie Kälber angelernt werden, wie die Fütterung funktioniert und worauf es im täglichen Betrieb wirklich ankommt.

    Darum geht’s in dieser Folge:

    • Der Einstieg mit der Alma Pro:
      • Installation und erste Einstellungen (Futterkurve, Mengen, Konzentration)
      • Kalibrierung von Milchpulver, Wasser und Temperatur
    • Anlernen der Kälber:
      • Halsband anlegen und automatische Erkennung
      • Erste Gewöhnung an den Nuckel
      • Wie schnell Kälber das System verstehen
    • Der typische Tagesablauf:
      • Kaum manuelle Arbeit nach dem Anlernen
      • Kälber holen sich ihre Milch selbstständig
      • Kontrolle statt händische Fütterung
    • Saugverhalten & Technik:
      • Warum der Saugreflex wichtig ist
      • Unterschiedliche Nuckel (z. B. Kreuznuckel) und deren Einfluss
      • Warum „langsamer trinken“ oft gesünder ist
    • Fütterungsstrategien:
      • Von restriktiv bis ad libitum – alles möglich
      • Bedeutung der ersten Lebenswochen
      • Einfluss auf Entwicklung und spätere Leistung
    • Gruppenhaltung in der Praxis:
      • Übergang von Einzel- oder Pärchenhaltung zu Gruppenhaltung
      • Warum kleine Gruppen oft sinnvoller sind als klassische „Einzelhaltung“
    • Praxisvorteile für den Betrieb:
      • Deutliche Zeitersparnis (bis zu mehrere Stunden täglich)
      • Weniger körperliche Arbeit (kein Eimertragen)
      • Gleichmäßige und frische Fütterung rund um die Uhr

    Ein zentraler Punkt aus der Folge: Die ersten Wochen entscheiden über die spätere Leistung der Kuh. Und genau hier kann der Alma Pro Kälbertränkeautomat einen echten Unterschied machen.

    Diese Folge gibt einen ehrlichen Einblick in den Alltag mit der Alma Pro – ohne Theorie, sondern direkt aus der Praxis. 


    10 min
  • UVC – Desinfektion neu gedacht in der Kälberaufzucht

    In dieser Folge wird es hygienisch – und ziemlich innovativ. Gemeinsam mit Sven von Urban sprechen wir über ein Thema, das in vielen Betrieben noch unterschätzt wird: UVC-Desinfektion.

    Was erstmal nach Labor klingt, ist längst in der Praxis angekommen – und verändert gerade die Kälberaufzucht spürbar.

    Darum geht’s in dieser Folge:

    • Was UVC-Licht überhaupt ist – und warum es so effektiv gegen Keime wirkt
    • Warum UVC ganz ohne Chemie, Wasser oder Reinigungsmittel auskommt
    • Wie schnell Desinfektion wirklich funktioniert (teilweise in Sekunden)
    • Warum es keine Resistenzen gibt – ein großer Vorteil gegenüber klassischen Methoden

    UVC im Stall:

    • Einsatz direkt am Tränkeautomaten (z. B. am Nuckel)
    • Unterbrechung von Infektionsketten zwischen den Kälbern
    • Verbesserte Hygiene und dadurch bessere Entwicklung und Tageszunahmen
    • Sauberes Wasser durch zusätzliche UVC-Einheit im Boiler

    Weitere Einsatzmöglichkeiten:

    • Flächendesinfektion mit dem EcoProtector (z. B. bei Iglus oder Stallflächen)
    • Effektiv auch bei niedrigen Temperaturen, wo chemische Mittel schwächer wirken
    • Flexible Anwendung im gesamten Stallbereich

    Warum das Thema immer wichtiger wird:

    • Steigende Anforderungen an Hygiene und Tiergesundheit
    • Problematik von Resistenzen bei chemischen Desinfektionsmitteln
    • Fokus auf nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen

    Ein klarer Gedanke aus der Folge:
    Die ersten Lebenswochen entscheiden über die spätere Leistung der Kuh. Und genau hier setzt UVC an.

    Diese Folge zeigt, wie einfach ultraviolette Strahlung (UVC) – richtig eingesetzt – einen echten Unterschied im Stall machen kann.



    11 min
  • Kälbertränke neu gedacht – Die Alma Pro im Einsatz.

    In dieser Folge spricht Lisa mit Sven von URBAN über ein Thema, das in vielen Betrieben gerade still und leise alles verändert: automatisierte Kälberfütterung. Im Mittelpunkt steht die Alma Pro, ein moderner Tränkeautomat, der zeigt, wie weit Technik in der Landwirtschaft inzwischen ist.

    Es geht nicht nur darum, Arbeit abzunehmen. Sondern darum, Abläufe neu zu denken.

    Wie kann man Kälber gleichzeitig versorgen, ohne Stress und Wartezeiten? Wie lässt sich Fütterung so steuern, dass sie gleichmäßiger, sauberer und kontrollierter abläuft? Und was bedeutet das konkret für den Alltag im Stall?

    Sven gibt einen sehr praxisnahen Einblick: von der Planung auf dem Hof über technische Details bis hin zur Frage, wie sich Kälberhaltung dadurch verändert. Besonders spannend ist der Blick auf die Daten, die solche Systeme liefern. Trinkverhalten, Geschwindigkeit, Auffälligkeiten – Dinge, die man früher nur schwer oder gar nicht erfassen konnte.

    Auch Themen wie Hygiene, Wartung und Wintertauglichkeit werden offen angesprochen. Also genau die Punkte, die im echten Betrieb entscheidend sind.

    Unterm Strich wird klar:

    Die Technik ersetzt niemanden. Aber sie nimmt viele Routinen ab und schafft gleichzeitig eine neue Form von Kontrolle und Übersicht.

    Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie moderne Landwirtschaft heute wirklich aussieht.

    Ausblick: In der nächsten Episode geht es tiefer rein – unter anderem um UVC-Desinfektion und weitere Systeme rund um die Kälberaufzucht. 

    12 min
  • Vom Stall in den Vertrieb. Sven von Urban stellt sich vor

    In dieser Folge wird es etwas persönlicher. Lisa spricht mit Sven von URBAN über seinen Weg vom landwirtschaftlichen Hintergrund in den Vertrieb – und darüber, wie sich die Branche in den letzten Jahren verändert hat.

    Sven kennt beides: den Stall und die Technik dahinter. Genau das macht das Gespräch spannend. Es geht weniger um einzelne Produkte, sondern um das große Bild: Wie arbeiten landwirtschaftliche Betriebe heute? Was hat sich verändert? Und warum spielt Automatisierung inzwischen eine so zentrale Rolle?

    Neben seinem eigenen Werdegang gibt Sven auch einen Einblick in das Unternehmen URBAN. Ein Familienbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung, der sich aus der Praxis heraus entwickelt hat – mit dem klaren Ziel, den Alltag auf den Höfen einfacher und effizienter zu machen.

    Auch der Vertriebsalltag kommt zur Sprache: viel unterwegs, direkt auf den Betrieben, individuelle Beratung statt Standardlösung. Man merkt schnell, dass es hier nicht nur um Technik geht, sondern vor allem um Vertrauen und Zusammenarbeit.

    Ein zentrales Thema der Folge ist der Wandel in der Landwirtschaft. Automatisierung ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität. Gründe dafür gibt es viele: Fachkräftemangel, steigender Druck auf Effizienz und der Wunsch, Arbeitsabläufe besser planbar zu machen.

    Gleichzeitig wird klar:
    Die Technik allein reicht nicht. Entscheidend ist, wie gut sie in den Betrieb integriert wird – und wie gut Landwirte dabei begleitet werden.

    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, was gerade wirklich auf den Höfen passiert.

    Ausblick:
    In der nächsten Episode wird es konkreter: Die Alma Pro im Detail, das Milchshuttle und die Frage, welche Lösung für welchen Betrieb wirklich Sinn macht.

    9 min
  • Vom ersten Gespräch bis zum laufenden Melkroboter.

    In dieser Folge wird es konkret. Nachdem wir in den letzten Episoden viel über Technik und Vorteile gesprochen haben, geht es diesmal um die Praxis: Wie läuft ein Projekt mit einem Melkroboter eigentlich wirklich ab?

    Gemeinsam mit Simon von Boumatic schauen wir uns den gesamten Prozess an – aus Verkaufs- und Installationssicht. Daniel gibt dabei einen ehrlichen Einblick in seinen Alltag und zeigt, was hinter den Kulissen passiert, bevor ein Roboter im Stall läuft.

    Darum geht’s in der Folge:

    • Wie ein Projekt startet: vom ersten Stallbesuch bis zur Analyse der Ausgangssituation
    • Planung und Konzeptentwicklung: vom Grundriss zum fertigen Stallkonzept
    • Individuelle Angebote und enge Abstimmung mit dem Landwirt
    • Zusammenarbeit mit Herstellern und anderen Gewerken
    • Vorbereitung, Lieferung und Installation des Melkroboters
    • Der spannendste Moment: das Einmelken der Kühe und die ersten Tage im Betrieb
    • Betreuung nach dem Start: Datenanalyse, Optimierung und Begleitung über Monate hinweg

    Außerdem sprechen wir darüber, warum es uns wichtig ist, dass Landwirte möglichst viel selbst verstehen und umsetzen können – und wie wir sie dabei unterstützen.

    Eine Folge für alle, die wissen wollen, was wirklich hinter einem Melkroboter-Projekt steckt – ohne Theorie, dafür mit echten Einblicken aus dem Alltag.

    Jetzt reinhören und verstehen, wie aus einem Plan ein funktionierender Stall wird.



    11 min
  • Die entscheidenden Vorteile des GEMINI Up Melkroboters von BouMatic

    Wir schauen uns die Vorteile des GEMINI Up Melkroboters genauer an. Gemeinsam mit Simon gehen wir die wichtigsten Punkte durch und erklären, warum sich bestimmte Bauweisen und technische Lösungen im Alltag bewähren.

    Darum geht’s in dieser Folge:

    • Sicherheit für Mensch, Tier und Technik:
      Melken von hinten reduziert das Risiko deutlich – Kühe treten hauptsächlich nach vorne oder zur Seite
      Gleichzeitig bessere Sicht und Kontrolle bei Behandlungen
    • Konstante Abläufe im Roboter:
      Egal ob Single- oder Doppelbox – der Roboter arbeitet immer aus der gleichen Position
    • Durchdachte Bauweise:
      Integrierter Maschinenraum direkt im System
      Kein zusätzlicher umbauter Raum notwendig
      Alle Komponenten sind gut erreichbar – Wartung ohne großen Aufwand
    • Zuverlässigkeit auch bei Kälte:
      Problemloser Betrieb bis etwa -10 °C
      Optional mit zusätzlicher Heizung
      Wärme entsteht zusätzlich durch den rund um die Uhr laufenden Melkprozess
    • Langlebigkeit & Nachrüstbarkeit:
      Robuste Edelstahlbauweise
      Ältere Anlagen können auf neue Technik umgerüstet werden (z. B. vom Einzel- zum Doppelgreifer)
    • Einfachheit im System (Singlebox):
      Verzicht auf unnötige Komplexität wie zusätzliche Selektionstore
      Flexible Tierführung durch Viertürer-Prinzip
    • Tierwohl & Verhalten:
      Offene Bauweise mit Blickkontakt zur Herde
      Weniger Stress, mehr Ruhe im Stall
      Kühe fühlen sich sicherer
    • Doppelbox als Effizienzfaktor:
      Ein Roboterarm bedient zwei Melkplätze
      Höhere Auslastung und besserer Tierfluss
      Praxisbeispiel: Jungkühe sind deutlich entspannter, wenn eine erfahrene Kuh im Melkplatz neben dran steht
    • Geringe Wartung & einfache Handhabung:
      Viele Arbeiten können vom Landwirt selbst durchgeführt werden
      Fokus auf langlebige und wartungsarme Technik
    • Technik-Update: MilkGenius Inline-Milch-Analysator:
      Misst Milchinhaltsstoffe - Fett, Eiweiß und Laktose sowie Temperatur - in Echtzeit ohne Zugabe von Reagenzien
      Erkennt und behandelt negative Energiebilanz 
      Kann automatisch gegensteuern (z. B. über Fütterung)
      Wartungsfrei und auch bei bestehenden Anlagen nachrüstbar

    Diese Folge zeigt: Die entscheidenden Unterschiede liegen oft im Detail – und genau diese Details machen im Alltag den Unterschied.

    7 min

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