Kultur jetzt!

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By tachlesSociety & Culture
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Kultur jetzt! episodes

  • Kunst aus der Stille

    «Mosches Reise» (Tredition Verlag) heisst der neue Roman von Doris Herrmann. Die Basler Schriftstellerin,  Künstlerin und Känguru-Forscherin  sieht und hört nichts. Nun legt sie ihren elften Roman vor. Co-Autorin Nicole Dreyfus erzählt im Podcast mit tachles vom Entstehungsprozess der abenteuerlichen Reise eines Rabbiner von  Tel Aviv ans andere Ende der Welt, die so plötzlich zu seiner ganz eigenen wird.

    Mehr Informationen auf : https://herrmann-doris.ch


    21.04.2020

    15 min
  • Zum 50. Todestag von Paul Celan

    Es ist Celan-Jahr: Im April jährt sich der Todestag des Dichters Paul Celan zum 50. Mal, im November der 100. Geburtstag.  Kaum ein anderes Gedicht hat nach 1945 solche Berühmtheit erlangt wie Paul Celans «Todesfuge». Entstanden unter dem unmittelbaren Eindruck der Ermordung seiner Eltern durch die Nationalsozialisten, gilt es als eines der frühesten literarischen Zeugnisse im Angesicht der Shoah. Der deutsche Autor und Celan-Experte Thomas Sparr zeichnet in seinem neuen Buch «Todesfuge - Biographie eines Gedichts»  die Geschichte dieses Gedichts eindrücklich nach. Ein Gedicht,  das wie kein zweites deutschsprachiges Werk in der Nachkriegszeit eine ganze Epoche ins Bild setzt und eine enorme, bis heute andauernde internationale Wirkungsgeschichte entfaltet. Im tachles-Podcast spannt Sparr den Bogen von der Entstehung des Gedichts über seine zunächst kontroverse Aufnahme in den 1950er Jahren bis hin zu den Literaten und Künstlern, die sich bis in heute davon inspirieren lassen.Thomas Sparr, Jahrgang 1956,  ist Editor-in-Large beim deutschen Suhrkamp Verlag und Leiter des Jüdischen Verlags bei Suhrkamp. Er war nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Marburg, Hamburg und Paris von 1986 bis 1989 an der Hebräischen Universität in Jerusalem tätig, anschließend im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Zuletzt erschien von ihm «Grunewald im Orient. Das deutsch-jüdische Jerusalem».  Der Podcast erscheint im Hinblick auf die Bucherscheinung und den diesjährigen Jom Haschoa.


    04.04.2020

    27 min
  • Exerzitien des Wartens

    Kathy Zarnegin wurde 1964 in Teheran geboren und kam mit fünfzehn Jahren in die Schweiz, wo sie in Basel lebt und arbeitet.  Nun ist ihr neues Buch «Exerzitien des Wartens» herausgekommen. Zarnegin studierte Philosophie in Basel und promovierte in Vergleichender Literaturwissenschaft in Zürich. Sie ist ausgebildete Psychoanalytikerin und Mitbegründerin des Internationalen Lyrikfestivals Basel. 2008 war sie Finalistin beim Christine-Lavant-Lyrikwettbewerb. Sie hat zahlreiche Essays und Gedichte publiziert. 2017 erschien ihr Debütroman Chaya, der für den Franz-Tumler-Preis nominiert wurde.


    26.03.2020

    12 min
  • Schriftstellerin Sibylle Berg über ihr neues Buch, Kapitalismus, Liebe und Dankbarkeit

    In ihrem jüngsten Buch «Vielen Dank für das Leben» erzählt Autorin Sibylle Berg von Toto, einem Waisenkind, das von der DDR in den Westen geht, «wo der Kapitalismus zerstört, was der Sozialismus verrotten liess». Mit Radio tachles erörtert Berg die Fragen, was Kapitalismus denn ist, wie sich Geschichte wohl anfühlt und weshalb das klassische Ende, nicht der Tod sein kann. Sie sagt, warum Liebe das wichtigste Gut ist und welche Chancen, die Menschen wirklich verpasst haben. «Vielen Dank für das Leben» ist bei Hanser erschienen. Am. 19. Oktober liest Sibylle Berg daraus im Zürcher Kaufleuten.


    24.08.2012

    19 min
  • Peter Stephan Jungk im Gespräch über seinen neusten Roman

    In seinem neusten Roman «Das elektrische Herz» erzählt Schriftsteller Peter Stephan Jungk die Geschichte des ehemals erfolgreichen Dramatikers Max David Villanders, welcher von seinem eigenwilligen, kommentierenden Herzen getrieben, in erotische Verwirrungen gestürzt wird. Im Gespräch mit radio tachles spricht Jungk im legendären Café de Flore in Paris über die Befindlichkeit seines eigenen Herzens, über sein neustes Buch und die Bedeutsamkeit der Liebe. «Das elektrische Herz» erscheint im Februar im Verlag Zsolnay/ Hanser.



    39 min
  • Vanessa F. Fogel im Gespräch über ihren Debütroman «Sag es mir»

    Mit ihrem Debütroman «Sag es mir» (Weissbooks Verlag) hat die Jungautorin Vanessa F. Fogel in Deutschland diesen Herbst einen Erfolg gelandet. Die literarische Verwebung der wahren Biografie ihres Grossvaters, der die Schoah überlebt hat, mit den fiktiven Lebensstationen der Protagonistin Fela ergibt eine spannende Mixtur aus der Suche nach jüdischer Identität, Aufarbeitung des Holocausttraumas, sowie Liebe und Sexualität. Im Gespräch mit radio tachles blickt die in Tel Aviv geborene und aufgewachsene Fogel auf ihr Buch, die neue Jugend in Israel und das Schriftstellerinnenleben zwischen Fiktion und Realität. Sie tut dies im Café «Hanassich Hakatan» in Tel Aviv, einer Institution des Kulturlebens, das in diesen Tagen endgültig geschlossen wird.


    06.12.2010

    24 min

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Der tachles-Podcast „Kultur jetzt – Literatur, Theater, Musik und Museen aktuell“ fängt die die Gegenwart jüdischen Kulturschaffens ein und verhandelt diese mit prominenten Stimmen.