Dungeons and Dragons wird mittlerweile schon seit 50 Jahren gespielt. Es ist ein sogenanntes „Pen & Paper“-Spiel, das heisst, es braucht nicht viel mehr als Stift und Papier, um anzufangen. Ausserdem ist es ein Rollenspiel. Die Spieler*innen tauchen also in eine Fantasiewelt ein, in der sie beispielsweise Elfen oder Zwerge sind und gemeinsam Abenteuer bestreiten. Oft wird Dungeons and Dragons, kurz „DnD“, in regelmässigen Gruppentreffen über Monate oder sogar Jahre gespielt. Es gibt aber auch kürzere Versionen, die man in einem Tag oder Halbtag abschliessen kann.
Eine solche Kurzversion von DnD nennt sich „Books and Dragons“ und wird in der Stadtbibliothek Aarau gespielt. Vor bald zwei Jahren wurde diese Zusammenarbeit zwischen dem Verein SwissRPG (Swiss Role Playing Games) und der Stadtbibliothek Aarau aufgegleist. Aufgrund des Erfolgs dieses Pilotprojekts gibt es nun „Books and Dragons“ in den meisten grösseren Schweizer Bibliotheken. In dem schönen alten Gebäude der Aarauer Stadtbibliothek treffen sich nun viermal jährlich DnD-Begeisterte. Marco Sanchez ist im Vereinsvorstand von SwissRPG und zuständig für die Durchführung der „Books and Dragons“-Reihe in der Stadtbibliothek. Jasmin Rihner hat mit ihm über DnD und die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Aarau gesprochen.