Nach dem Auftakt zu dieser kleinen Serie mit Matthias Egger, Joachim Bürgschwenter und Wolfgang Meixner, die einen Überblick über ihr Buch zum Olympia-Jubiläum in Innsbruck gegeben haben, beleuchtet diese Sendung einen Beitrag darin genauer:
Silke Meyer, Professorin am Institut für Europäische Ethnologie in an der Universität Innsbruck, hat sich mit den Erinnerungen der vielen ehrenamtlichen Helfer*innen beschäftigt. Sie werden oft als die „
True Olympians“ bezeichnet, weil sie mit ihrem Engagement die Grundgedanken vorleben, für den die Olympischen Spiele stehen: Friedfertigkeit, Solidarität, Freundschaft, gegenseitige Achtung und ein erfolgreiches, multikulturelles Miteinander. Umso erstaunlicher ist, dass es über sie kaum Aufzeichnungen oder Fotos gibt. Im Gespräch mit KulturTon-Redakteurin Marion Umgeher spricht Silke Meyer darüber, wie sie die Erinnerungen der freiwilligen Helfer*innen von Olympia 1976 gesammelt hat und welche Erkenntnisse sich daraus für ehrenamtliches Engagement 50 Jahre später bei Großveranstaltungen ziehen lassen.
Silke Meyer führt dieses Forschungsprojekt übrigens weiter. Freiwillige Helfer*innen, die bereit sind, mit Silke Meyer über ihren Erinnerungen zu sprechen, können sie hier erreichen: https://www.uibk.ac.at/de/geschichte-ekw/institut/mitarbeiterinnen/univ-prof/meyer-silke/