Kunst aus der Ferne

Kunst aus der Ferne

By TinaHistory
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Kunst aus der Ferne episodes

  • Der blinde Fleck – Eurozentrismus und die Kunstgeschichte

    Welche Namen fallen dir ein, wenn du an Kunstgeschichte denkst?

    Ich sage dir, was bei mir kommt. Da Vinci. Rembrandt. Van Gogh. Und natürlich Dali. Immer Dali.

    Alle Europäer. Fast alle Männer. Und das ist kein Zufall – das ist ein System. In der letzten Folge unserer Sonderreihe über Kolonialismus und Kunst geht es um Eurozentrismus: Wie Europa zum Maßstab wurde, warum bestimmte Kunst als Skulptur gilt und andere nur als Artefakt – und was passiert, wenn man anfängt, diese Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.

    Kein erhobener Zeigefinger. Aber ein anderer Blick.

    Kunst aus der Ferne – Kunstgeschichte ohne Staub, dafür mit Haltung.Finale Folge der Sonderreihe: Kolonialismus und Kunst.

    Die ist die letzte Folge von Kunst aus der Ferne Ab nächster Woche geht es unter Room for Colours auf Englisch weiter

    10 min
  • Nach der Rückgabe- wem gehört zurückgegebene Kunst

    Die Übergabe ist vollzogen. Der Minister hat übergeben, das Foto wurde gemacht, die Schlagzeile war da: Rückgabe vollzogen.

    Aber was passiert danach?

    In dieser Folge schaue ich mir an, was Rückgabe wirklich bedeutet – jenseits der Pressekonferenz. In Benin City entsteht gerade ein neues Museum, gebaut für Objekte, die noch unterwegs sind. In London stehen Sockel leer. Und die eigentlich interessanten Fragen fangen genau dort an, wo die Debatte meistens aufhört.

    Was bedeutet Heimkehr für Menschen, deren Kultur nie aufgehört hat zu existieren – auch ohne die Objekte? Und was löst Rückgabe – und was eben nicht?

    Kunst aus der Ferne – Kunstgeschichte ohne Staub, dafür mit Haltung.Teil 5 der Sonderreihe: Kolonialismus und Kunst.

    8 min
  • Der erfundene Orient – Wenn Sehnsucht zum Weltbild wird

    In dieser Folge sprechen wir über Exotismus und Orientalismus-Malerei – über europäische Künstler des 19. Jahrhunderts, die Nordafrika und den Nahen Osten in warmen Farben und großen Formaten festhielten. Harems, Basare, Wüstenszenen. Alles sehr verführerisch. Und fast nichts davon stimmte.

    Was haben diese Bilder mit Kolonialismus zu tun? Warum ist ein schönes Gemälde manchmal auch ein Machtinstrument? Und was hat das alles mit dem Blick zu tun, den wir heute noch auf andere Kulturen werfen?

    Kunst aus der Ferne – Kunstgeschichte ohne Staub, dafür mit Haltung.Teil 4 der Sonderreihe: Kolonialismus und Kunst.

    10 min
  • Ein Muster geht um die Welt: Die Geschichte von Paisley

    Folge 3 von 6, falls du alle hören möchtest findest Du sie unter www.kunstausderferne.de


    In dieser Folge geht es um Paisley: dieses geschwungene, fast tropfenförmige Ornament, das wir von Schals, Kleidung oder Kissen kennen.
    Was harmlos aussieht, hat eine ziemlich komplexe Geschichte.

    Ursprünglich aus Kaschmir, wird das Muster im Zuge des britischen Kolonialismus nach Europa gebracht, industriell kopiert und schließlich als Massenware wieder zurück nach Indien verkauft.
    Ein Kreislauf aus Design, Macht und Wirtschaft – mit echten Konsequenzen für die Menschen vor Ort.

    Diese Folge zeigt, wie aus einem Kunsthandwerk ein globales Produkt wird – und warum hinter einem scheinbar dekorativen Muster eine Geschichte von Ausbeutung, Anpassung und Bedeutung steckt.

    Oder anders gesagt:
    Nach dieser Folge sieht man Paisley nicht mehr ganz so unschuldig

    11 min
  • Transkulturialität- Was passiert mit Kunst unterwegs?

    Dier ersten 3 Folgen jetzt schon unter www.kunstausderferne.de


    Museen erzählen uns gerne, wo Dinge herkommen.
    Aber viel spannender ist eigentlich: Was ist auf dem Weg passiert?

    In dieser Folge geht es um Transkultur – also darum, wie sich Kunst verändert, während sie sich bewegt.
    Nicht als romantischer Austausch, sondern als Prozess voller Anpassungen, Übersetzungen und Machtverhältnisse.

    Warum sieht europäische Kunst manchmal weniger „europäisch“ aus, als wir denken?
    Was hat eine geplante Stadt wie New Delhi damit zu tun?
    Und wieso ist das alles kein modernes Phänomen, sondern eigentlich der Normalzustand?

    Eine Folge über Bewegung, Veränderung – und die Frage, wer entscheidet, was am Ende sichtbar bleibt.

    11 min
  • Kolonialismus und Kunst – der Anfang

    Mehr findet ihr unter www.kunstausderferne.de

    In der ersten Folge der Podcastreihe „Kolonialismus und Kunst“ geht es um eine einfache, aber entscheidende Frage: Wie sind Kunstwerke aus Afrika, Asien oder Südamerika eigentlich in europäische Museen gekommen?

    Kunsthistorikerin und Kreativpädagogin Tina nimmt dich mit in einen ehrlichen, zugänglichen Einstieg in das Thema Kolonialismus – ohne trockenes Lehrbuch, aber mit klarem Blick auf Macht, Geschichte und Perspektiven.

    Du erfährst, warum Kunst im kolonialen Kontext mehr war als Dekoration, wie der europäische Blick unsere Vorstellung von „Kunst“ geprägt hat und warum viele Objekte ihre ursprüngliche Bedeutung verloren haben. Gleichzeitig geht es um Widerstand, Anpassung und die Rolle von Kunst als Ausdruck von Identität und Überleben.

    Diese Folge legt die Grundlage für die Serie und zeigt: Kolonialismus ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern wirkt bis heute – auch in Museen, Ausstellungen und unserem eigenen Blick auf Kunst.

    Themen dieser Folge:
    Kolonialismus einfach erklärt
    Kunst und Macht
    Europäische Perspektiven auf außereuropäische Kunst
    Bedeutung, Kontext und Deutung von Kunstwerken
    Einführung in Transkulturalität

    Eine Podcastfolge für alle, die Kunst neu sehen wollen – und bereit sind, auch die unbequemen Fragen zu stellen.


    10 min
  • Leonardo da Vinci und der quadratisch, runde Mensch

    Figuren malen ist keine wirkliche Wissenschaft, oder vielleicht doch? Leonardo da Vinci hat uns eine perfekte Anleitung hinterlassen. Der Mensch ist nämlich eigentlich eine Bauanleitung.

    Nimm Dir einen Zettel und Stift und probiere es aus.

    Und wenn Du mehr über Kunst aus der Ferne wissen magst: https://www.kunstausderferne.de/postausderferne

    10 min
  • Banksy- der un-bekannteste Künstler

    Eigentlich ist ja wirklich schon alles über Banksy gesagt. Trotzdem versucht diese Folge auchnnoch etwas dazu zu sagen. Weil- ist man ein Podcast über und Kunstgeschichte und Kreativität wenn man sich nicht auch noch an der Diskussion beteiligt ob wir wissen wollen wer dieser Mensch ist.

    14 min
  • Tarsila Do Amaral- Europa essen

    Tarsila do Amaral war eine der zentralen Figuren der brasilianischen Moderne – und eine Künstlerin, die bewusst mit europäischen Kunsttraditionen gebrochen hat, um eine eigene visuelle Sprache zu entwickeln.

    Geboren 1886, erhielt sie zunächst eine klassische Ausbildung in Paris. Doch statt diesen Stil einfach fortzuführen, kehrte sie nach Brasilien zurück und begann, ihre Umgebung, Kultur und Identität in den Mittelpunkt ihrer Arbeit zu stellen. Ihre Bilder sind geprägt von klaren Formen, leuchtenden Farben und einer bewussten Reduktion – oft wirken sie fast naiv, sind aber konzeptionell sehr durchdacht.

    Ihr bekanntestes Werk „Abaporu“ wurde zum Ausgangspunkt der sogenannten anthropophagischen Bewegung, die die Idee verfolgt, kulturelle Einflüsse aufzunehmen, zu „verdauen“ und in etwas Eigenständiges zu verwandeln.

    Tarsila do Amaral steht für eine Kunst, die nicht kopiert, sondern übersetzt – und zeigt, wie kraftvoll es sein kann, den eigenen Blick ernst zu nehmen und daraus eine ganz eigene Bildsprache zu entwickeln.

    12 min
  • Männer in der Kunst

    Eigentlich ist das hier ein Kunstpodcast. Eigentlich.
    Und trotzdem geht es heute um Männer, Macht und dieses unangenehme Gefühl, selbst Teil des Problems gewesen zu sein. Zwischen Dalí, schlechten Witzen und der Frage: Wann hätte ich eigentlich etwas sagen müssen?

    7 min

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Kunst aus der Ferne ist der Podcast für alle, die Kunst lieber fühlen als studieren.