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Ein bisschen Eisen und Kupfer, ein Ofen mit rund 1.300 Grad – und plötzlich schimmert eine Glasur in Blau, Violett und Weiß. Wie solche kleinen Welten entstehen, zeigt der Keramikkünstler Kenji Fuchiwaki in seinem Atelier im Residenzschloss Ludwigsburg.
Kurzbio
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Was passiert, wenn ein Theater nicht nur für eine Stadt spielt, sondern gemeinsam mit ihren Bewohner*innen entsteht? Im Bandhaus Theater Backnang führen Juliane und Jakob, Jonathan durch ein Haus, in dem professionelle Theaterarbeit und bürgerschaftliches Engagement eng zusammengehören.
Juliane Putzmann hat an der Theaterwerkstatt Heidelberg die Ausbildung zur Theaterpädagogin absolviert und 2013 mit Jasmin Meindl das Bandhaus Theater Backnang gegründet. Seit Oktober 2024 gestaltet sie den Spielplan mit dem Regisseur und Theaterpädagogen Jakob Dambacher-Walesch. Es ist ihr ein Anliegen, Amateurtheaterspieler*innen an literarische Texte heranzuführen und sie für das Bühnengeschehen zu begeistern. Unter ihrer Regie entstanden unter anderem die Stücke »Romeo und Julia«, »Emil und die Detektive«, »Oh, wie schön ist Panama« und das Freilichtstück »Ein Sommernachtstraum«. Sie macht zudem eine Ausbildung zur Logotherapeutin am Institut für Logotherapie und Existenzanalyse Fürstenfeldbruck.
Jakob Dambacher-Walesch ist Veranstaltungskaufmann, Kulturvermittler und Theaterpädagoge. Leitet seit Oktober 2024 gemeinsam mit Juliane Putzmann das Bandhaus Theater Backnang und ist parallel freischaffend, insbesondere mit dem Verein PARTS Collective Stuttgart sowie in anderen Kulturprojekten aktiv. Am Theaterhaus Stuttgart rief er 2013 die Theaterpädagogik und Kulturvermittlung ins Leben und leitete diese bis Ende 2024. Zahlreiche Projekte und Produktionen im Tanz- und Theaterbereich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen – oftmals im Kollektiv mit anderen Künstler*innen und Kulturvermittler*innen – wurden mit Festivaleinladungen ausgezeichnet (u. a. 2017 Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg und 2023 Einladung zum Tanztreffen der Jugend in Berlin).
Bandhaustheater Backnang Homepage
Raytschel ist bekannt für selbstironische, ehrliche und manchmal herrlich absurde Alltagsbeobachtungen – direkt, pointiert und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die Stuttgarter Stand-up-Comedienne war unter anderem bei der »WDR Ladies Night – Youngster Show«, wirkte bei »Falsch Aber Lustig« mit, war Halbfinalistin bei »Rebell Most Wanted« und stand im Finale des Stuttgarter Comedy Clash, dem größten Stand-up-Wettbewerb Deutschlands.
Gast: Raytschel
Die Comedy Cuties
In dieser Folge besuchen wir den Kunstverein Neuhausen, einen besonderen Projektraum in einer ehemaligen Jesuitenkapelle auf den Fildern. Dort arbeitet das »The Baukunst Studio« der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit dem Kunstverein am Projekt »ResiDensity«: Studierende entwerfen Prototypen für eine zukünftige Künstler*innenresidenz.
Quellen:
**atelierJAK **ist das deutsch-koreanische Künstlerduo von Andreas Geisselhardt und Jangyoung Jung. Von Leonberg und Stuttgart aus entwickeln die beiden seit vielen Jahren Arbeiten zwischen Skulptur, Film, Installation und Zeichnung, die in Deutschland, Korea, Taiwan und den USA gezeigt werden. Im Zentrum ihres Langzeitprojekts »Soul Blindness« steht die Frage, wie wir die Welt wahrnehmen, erkennen und mit Bedeutung aufladen. Mit großer handwerklicher Präzision und einer bemerkenswerten Offenheit für unterschiedliche Perspektiven schaffen sie Kunst, die weniger Antworten liefert als neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnet.
Gäste:
Jangyoung Jung (*1973 in Korea) und **Andreas Geisselhardt *(1974 in Deutschland) studierten freie Kunst u.a. an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Seit 2006 arbeiten sie zusammen, seit 2012 als atelierJAK.
Hannah Häffner schreibt präzise und poetisch über Herkunft, Enge und Freiheit – und erzählt mit Die Riesinnen einen eigenwilligen Generationenroman, der Heimat nicht verklärt, sondern offenlegt.
Wir sprechen über die Wucht von Heimat, über Freiheit als Möglichkeit und Zumutung – und darüber, wie man sich in Leben hineindenkt, die man selbst nie geführt hat. Es geht um die besten Momente beim Schreiben, um das Gefühl, „Gott zu spielen“, wenn neue Welten entstehen, um Figuren, die ein Eigenleben entwickeln – und um das Loslassen, Anfangen und Dranbleiben.
🎧 Eine Folge über Herkunft, Vorstellungskraft und die Frage: Wo gehört man eigentlich hin – im Leben und im Kulturbetrieb?
Wir sind unterwegs zu den Buggles Awards in Stuttgart-Obertürkheim, dem Landespreis für Musikvideos in Baden-Württemberg. Auf dem Weg dorthin sprechen wir mit Giovanna Thierry vom Stuttgarter Filmwinter, die den Award mit organisiert – über aktuelle Trends, die Anfänge des Genres und die Frage, warum man Musikvideos überhaupt auf die große Leinwand bringen sollte.
Gäste
Simon Schares (*1994, Wiesbaden) ist Autor und Regisseur und studiert Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. In seinen Arbeiten – zwischen Kurzfilm und Musikvideo – verbindet er dokumentarische Elemente mit fiktionalem Erzählen und entwickelt eine eigenständige visuelle Handschrift. Seine Filme kreisen um Alltagsbeobachtungen, Humor und Figuren abseits gängiger Normen.
🎬 Must-See: Musikvideo-Tipps unserer Gäste
Was sind eure ganz persönlichen Musikvideo Klassiker oder Must Sees? Und, gehören die auf die große Leinwand?
Content Notes:
ildikó macht Rap – laut, emotional, humorvoll und ohne sich auf einen Stil festzulegen. Auf den unkonventionellen Beats von IANEK erzählt sie von persönlichen Erfahrungen, fiktiven Szenarien, Feminismus und Empowerment. Mit „GUCK MICH NICH AN“ wurde sie im September 2024 plötzlich breit wahrgenommen – der Song läuft inzwischen auf Demos und unter politischen Videos.
Für kunstundquer trifft Jonathan sie am Nordbahnhof zwischen Waggons und Wagenhallen. Beim Spaziergang erzählt ildikó, warum sie kein Label wollte, ihre Tour selbst gebucht hat und Social Media wieder gelöscht hat. Es geht um DIY-Arbeit, kreative Unsicherheiten, Kommentarspalten – und um ihren neuen Song „Aggression“.
Song: Guck mich nicht an
Pornos schaut man meist allein, auf dem Handy oder im Stillen.
In dieser Folge treffen wir Lu vor dem Delphi Kino und laufen mit ihr durch die Stadt – bis zum Erotikshop Frau BLUM nebenan. Unterwegs sprechen wir darüber, wie Pornografie als Kunstform funktionieren kann, wieso Sexualität trotz Überverfügbarkeit oft mit Scham besetzt ist, und was passiert, wenn Lust gemeinsam erlebt, nicht nur privat konsumiert wird.
Notes:
Link zum Video YOUTUBE
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