Kurskorrektur
Download on the App Store

Kurskorrektur episodes

  • Geld und Reichtum: Welche Glaubenssätze dich prägen
    Der bekannte Spruch stimmt so nicht. Mehr Geld heißt nicht weniger Probleme. Aber es gibt ein Geld, das immer für dich arbeitet.

    Die einen arbeiten für Geld, die anderen lassen ihr Geld für sich arbeiten. Diesen Satz kennst du wahrscheinlich auch. Ich habe ihn früher in jedem Buch über Geld und Motivation gelesen und mir jedes Mal gesagt: Da will ich hin. Ich wollte mein Leben lang zu diesen Reichen gehören. Und ich weiß, dass das Wort für viele negativ besetzt ist. Das liegt an den Glaubenssätzen über Geld, die wir als Kinder eingetrichtert bekommen haben, und ich glaube, ein großer Teil davon stimmt einfach nicht.


    Ich bin in Berlin aufgewachsen, Hinterhof, sehr arme Verhältnisse. Und ich glaube, jedes Kind, das so aufwächst, träumt davon, irgendwann viel Geld zu haben, weil man denkt, Geld ist die Lösung für alles. Meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann habe ich nicht gemacht, weil mich das Thema begeistert hat, sondern weil es die bestbezahlte Ausbildung war. Ich musste und wollte früh auf eigenen Beinen stehen. Und gleichzeitig war mir immer wichtig, etwas Sinnvolles zu tun, später am liebsten zusammen mit Menschen. Das ist vor allem aus den Jahren gewachsen, in denen ich selbst große Probleme hatte und meine eigenen Lösungswege gefunden habe.


    Und jetzt zu dem Spruch. Es gibt immer einen Betrag, bei dem man denkt: Wenn ich das im Monat verdiene, dann habe ich keine Sorgen mehr. Ich hatte so einen Betrag auch. Ich hatte damals überhaupt kein Gefühl für Geld, ganz ehrlich, weder für Mathematik noch für Geld. Irgendwann war der Betrag da, und die Sorgen waren nicht weg. Ich hatte ja etwas aufgebaut, womit ich das verdiene, und das hatte mich jetzt im Griff. Die ersten Leute, die mir geholfen haben, Verantwortung, Verpflichtungen. Und das Erste, was ich im Kopf hatte, war der nächste, höhere Betrag. Verstehst du? Und mit dem, was etwas produziert, kommt auch die Angst, was passiert, wenn es wegfällt.


    Als ich mein Ziel erreicht hatte, habe ich mir die Frage wieder gestellt: Hast du jetzt weniger Probleme? Von den alten, ja. Aber ich hatte neue. Waren die leichter? Nein, keinesfalls. Hatte ich weniger Verantwortung? Keinesfalls. Und deshalb stimmt dieser Spruch so nicht. Wenn du mehr Geld hast, hast du sehr viel mehr zu verlieren und erstaunlich wenige Möglichkeiten, es wirklich sicher und stabil arbeiten zu lassen. Rechne mal selbst nach, das machen die wenigsten: Wie viel müsstest du haben, um nur von den Erträgen mit allem Drum und Dran gut zu leben, mit Miete, Familie, Kind? Du wirst merken, wie schnell man da an Grenzen kommt. Und dann kommen die vielen Angebote, die dir versprechen, mit Aktien, Fonds oder Trading schnell viel Geld zu machen. Wenn ich nicht selbst mittendrin gewesen wäre, wüsste ich das alles nicht so genau. Es wird fast nie so dargestellt, wie es ist, und man kann sein Geld dort viel schneller verlieren, als man es aufgebaut hat. Angst und Gier spielen da eine sehr große Rolle.


    Vielleicht hast du gerade gar nicht so viel Geld und fragst dich, wovon der eigentlich redet. Aber du hast die Sehnsucht nach mehr. Und da möchte ich dich bestärken, denn eigentlich geht es dir gar nicht ums Geld. Du hast Sehnsucht nach mehr Möglichkeiten, nach mehr Freiheit, nach mehr Unabhängigkeit. Und auf dieser Ebene kann Geld tatsächlich fast alle Probleme lösen. Bessere Gesundheitsversorgung, mehr Freiheit, mehr Möglichkeiten. Aber denk nicht, dass es dann von allein für dich arbeitet. Und unterschätze nicht die Angst, das wieder zu verlieren.


    Was kannst du also tun, solange du noch kein großes Vermögen hast? Es gibt ein Geld, das bei mir am allerbesten gearbeitet hat, und das war schon immer so. Das ist das Geld, das du in dich selbst investierst, in deine Ausbildung. Der größte Durchbruch in meinem Leben, geschäftlich, war der Tag, an dem ich mich für ein Coaching entschieden habe, das einen großen Teil von dem gekostet hat, was ich damals übrig hatte. Für mich war klar: Entweder es geht jetzt so weiter oder gar nicht mehr.


    Wenn du Ziele hast, musst du zu dem werden, der diese Ziele erreicht. Dafür brauchst du eine bestimmte Haltung, eine Persönlichkeit und ein Wissen, das du nicht in der Schule lernst und selten von den Eltern. Ich habe neulich ein Video gesehen, in dem ein sehr erfolgreicher Trader gefragt wurde, wie man mit 10.000 anfangen soll. Seine Antwort: Gar nicht. Investier das Geld in deine Ausbildung, damit du überhaupt eine Chance hast. Das war die ehrlichste Antwort, die ich seit Langem gehört habe. Hätte ich das früher gehört und darauf gehört, hätte ich mir viel Lehrgeld gespart.


    Also sei mal richtig ehrlich zu dir: Bist du schon der Mensch, der du sein müsstest, um auf deinen nächsten Level zu kommen? Wenn nicht, ist das völlig in Ordnung. Dann such dir Unterstützung bei jemandem, der den Weg gegangen ist und nachweislich das erreicht hat, was du erreichen willst. Und das sage ich als jemand, der dafür gar kein Coaching anbietet.


    Warren Buffett hat einmal gesagt: Regel Nummer eins, verliere kein Geld. Regel Nummer zwei, vergiss niemals Regel Nummer eins. Und vielleicht denkst du jetzt, das betrifft dich nicht, weil du ja gar nicht investierst. Doch, genau dann. Du verlierst Geld, wenn du es nicht in dich investierst. Und das ist vielleicht die wertvollste Ausbildung überhaupt: wie du zu Geld kommst, und wenn es da ist, wie du es hältst und ausbaust.


    Wenn dir jemand einfällt, der das gerade gebrauchen könnte, schick ihm die Folge weiter. Schreib mir einen Kommentar, gib mir eine Bewertung. Und komm auf meinen Instagram-Kanal — da gibt es jeden Tag kleine Impulse.


    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Keiner von Euch" aus meinem Album „Hände im Sturm"


    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.


    💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html

    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt

    🌐 https://christianrieken.com


    Diese Folge ist keine Anlageberatung. Ich erzähle aus meinem Leben und meiner Erfahrung.


    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    33 min
  • Darum schaffen es die einen – und die anderen nicht
    Es ist nicht die Herkunft. Es ist die Frage, die du dir jeden Tag stellst — und die zweite Seite, die den meisten fehlt.

    Das ist wahrscheinlich mein Lieblingsthema. Ich habe über nichts so oft gesprochen wie über Erfolg — und darüber, warum es Menschen gibt, die es schaffen, und andere, die es eben nicht schaffen. Ich weiß, dass das Thema unangenehm ist, wenn man gerade nicht da steht, wo man hin will. Aber genau darum geht es heute: um die Kraft, die die Menschen wirklich nach vorne bringt, die es wollen.

    Ich kenne beide Seiten. Ich bin im Berliner Hinterhof aufgewachsen, mit 21 war ich das erste Mal komplett platt — so platt, dass sie mir den Strom abstellen wollten. Ich hatte zehn Jahre Panikstörungen, vier Kliniken, zwei große Pleiten. Mein erstes tolles Auto war ein Honda Prelude, und irgendwann konnte ich die Leasingrate nicht mehr bezahlen. Der Start war schlecht. Aber im Leben geht es nicht um den Start. Es geht auch nicht um die Situation, in der du gerade steckst. Es geht ausschließlich darum, wo du hin willst und wie du da hinkommst.

    Und da fängt es schon an: Die meisten stellen die falsche Frage. Warum bin ich nicht da? Warum schaffe ich das nicht? Warum hat mich meine Frau verlassen, warum steht der Nachbar im Weg? Jeder hat so sein Säckchen zu tragen. Das Wesentliche ist, was wir aus unseren Wünschen machen.

    Bei mir war eins sehr früh klar: Ich wollte reich werden. Aber nur mit etwas, das mir Freude macht, das Sinn hat und das einen Wert für andere Menschen hat. Freude, Sinn, Wert. Ich habe kein Problem mit Egoismus, solange er keinem schadet — aber ohne den Teil, der für den anderen gut ist, hätte ich mich nie wohlgefühlt. Und mir war genauso klar: Verwaltungsangestellter geht dann nicht. Du kannst nicht auf der einen Seite viel erreichen wollen und auf der anderen Seite einen Weg wählen, der das gar nicht hergibt. Wenn du in die eine Richtung willst, kannst du nicht sagen, die andere findest du auch toll. Dann kommst du nirgends an.

    Wie habe ich den Glauben betankt? Durch die Erfolgsgeschichten anderer. Ich habe mir angeschaut, wie Menschen denken, fühlen und handeln, die das erreicht haben, was ich wollte — und mich jedes Mal gefragt: Bin ich so viel blöder, oder könnte ich das lernen? Am Ende kam immer dasselbe raus: Ich muss nur lernen, wie. Modeling of Excellence nennt man das. Wir können das, wir haben als Kinder nichts anderes gemacht. Der Weg ist komplex, aber er ist definierbar: Denke so und nicht so. Handle so und nicht so. Fühle so, und wenn nicht, korrigier dich schnell. Und an dieser Stelle ist es nicht mehr wichtig, wo du herkommst, was du verzapft hast oder welche Fehler du gerade machst. Das kannst du ausbessern.

    Ich habe sechs Jahre mit Schamanen gearbeitet und Dinge gesehen, die nicht von unserer Welt sind. Was mir daraus geblieben ist: Vertrauen. Es gibt einen Fluss des Lebens, mit dem man sich verbinden kann. Und ich habe als Deutscher sehr lange mit skeptischen Augen geschaut — was könnte schiefgehen? Der große Durchbruch kam mit der Huna-Lehre, und er war eine einzige Frage: Was ist alles möglich, wenn es funktioniert? Diese Frage hat mich über vier Klinikaufenthalte getragen, über zwei Pleiten, über sehr viele Verluste. Nicht, weil ich sie kannte. Weil ich trainiert habe, danach zu leben. Mich interessiert nicht, ob du sie schon gehört hast. Mich interessiert, ob du danach lebst.

    Die Chance, dass es klappt, ist immer 50:50. Du kannst das Leben nicht berechnen. Aber du kannst die Wahrscheinlichkeit verschieben. Wer den ganzen Tag bei Rot über die Ampel läuft, verschiebt sie in die eine Richtung. Und wer sich bei seinem Projekt jeden Morgen fragt, was er denken, fühlen und tun müsste, damit es besser wird, verschiebt sie in die andere. Im Network heißt das: mit mehr Menschen sprechen. Jeden Tag. Als Coach genau dasselbe. Wer nicht weiß, was du tust, wird nicht dein Kunde.

    Das Problem ist nur: Das Neue tun. Dafür musst du eine Gewohnheit durchbrechen, und das passiert nur, wenn zwei Dinge stimmen. Warum durchbreche ich sie — das ist dein Traum. Und was passiert, wenn ich sie nicht durchbreche — das ist der Schmerz. Den will keiner spüren. Deshalb reden sich so viele ihr Leben schön: weil sie die Enge nicht fühlen wollen. Und dann fehlt ihnen die zweite Seite. Das Warum allein ist nicht stark genug. Du musst sehr genau wissen, was du auf keinen Fall länger erleben willst. Ich sage dazu: Das ist unter meiner Würde. Und das lässt mich morgens aufspringen und zwölf Stunden für etwas arbeiten, das noch nicht da ist. Bei mir war das immer Mittelmaß und Mittellosigkeit. Geht einfach nicht.

    Wenn das für dich in Ordnung ist, ist es in Ordnung. Aber dann musst du auch akzeptieren, dass du die Extra-Meile nicht gehen wirst. Und das ist das ganze Geheimnis, warum es die einen schaffen und die anderen nicht — egal, woher sie kommen.

    Meine Frau hat neulich zu mir gesagt, als ich mal wieder völlig erschöpft aus einem Projekt kam: Du bist schon sehr stolz, oder? Ja. Und das ist nichts Schlechtes. Ich kenne keinen erfolgreichen Menschen, der nicht an Erschöpfungsgrenzen gegangen ist. Davor müssen wir keine Angst haben. Angst haben sollten wir davor, unser Potenzial nicht zu nutzen. Nicht herauszufinden, was möglich wäre. Nicht zu leben, was wir leben könnten. Das ist das wirklich Gefährliche.

    Wenn dir jemand einfällt, der das gerade gebrauchen könnte, schick ihm die Folge weiter. Schreib mir einen Kommentar, gib mir eine Bewertung. Und komm auf meinen Instagram-Kanal — da gibt es jeden Tag kleine Impulse.

    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Ich trete in die Fülle" aus meinem Album „Hände im Sturm"

    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.

    💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html
    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
    🌐 https://christianrieken.com

    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    34 min
  • Warum auch du lügst!
    Die Fragen, die dein Leben bestimmen — und warum die meisten sie selten stellen.

    Der Titel ist provokativ, ich weiß. Aber ich finde: Es ist besser, sich dabei zu erwischen, wie man sich selbst belügt, als überhaupt nicht darüber nachzudenken.

    Viele fragen mich, wie das alles angefangen hat. Zwei Unternehmen aufgebaut, heute mit meiner Familie am Wasser, Palmen vor der Tür. Das war eine lange Reise, nichts davon kam von heute auf morgen. Aber die interessantere Frage ist nicht meine. Sie ist deine: Warum bist du nicht da, wo du hin willst? Ich glaube, der Unterschied hängt an einer einzigen Sache. Ich habe mir andere Fragen gestellt.

    Unser Leben wird davon bestimmt, welche Fragen wir uns stellen. Immer. Der Verstand liefert brav Antworten auf genau die Frage, die gestellt wurde. Frag dich „warum habe ich dieses Problem", und du bekommst eine Masse von Antworten, warum du es hast. Frag nach, und du bekommst noch mehr. Mit KI geht das heute in Minuten: Eine Stunde später ist der ganze Schreibtisch voll mit Erklärungen, und nicht ein Hauch Lösung ist darin. Es gibt ein schönes deutsches Wort dafür. Das Ganze ist beschwert. Deshalb lohnt es sich nicht, sich zu beschweren.

    Die andere Frage fängt nicht mit warum an, sondern mit wie. Wie kann ich es schaffen? Und dann: Warum kann ich es schaffen? Nicht: warum schaffe ich es nicht. Wie wäre es, wenn es funktioniert — nicht, warum es scheitern könnte. Schreib dir diese Fragen auf. Dein Kopf ist es nicht gewohnt, so zu denken, und solange du den Pfad nicht verlässt, produzierst du weiter denselben Müll. Du brauchst übrigens keine Motivation. Motivation ist morgen wieder weg. Du brauchst Disziplin, und Disziplin kommt aus einem klaren Ziel mit einem klaren Weg.

    Und jetzt zum Titel. Die meisten belügen sich von morgens bis abends, und zwar an einer einzigen Stelle: Sie fragen sich nie, was sie eigentlich wirklich wollen. Stell dir vor, jemand erfüllt dir jeden Wunsch, aber du hast nur eine halbe Stunde Zeit, ihn zu beschreiben. Die meisten würden sich erst mal über die halbe Stunde beschweren. Ich würde mich hinsetzen, zwanzig Minuten nachdenken und die letzten zehn Minuten klar und ruhig aussprechen, was ich will. Das ist der ganze Unterschied. Die meisten machen, machen, machen — und wundern sich, dass jeden Tag dasselbe Ergebnis herauskommt.

    Drei Kernfragen gehen wir in dieser Folge durch.

    Die erste: Willst du dich fitter, vitaler, energiegeladener fühlen? Und wenn bei dir alles schon bei hundert Prozent steht — willst du, dass es so bleibt? Ich habe das nicht aus einem Buch. Mit dreizehn hatte ich mein erstes Magengeschwür, danach fast zwanzig Jahre, in denen ich kaum etwas Warmes essen konnte, dazu Angst- und Panikstörungen und vier Kliniken. Ich habe daraus eins gelernt: Gesundheit, Fitness und Vitalität sind die Grundlage von allem. Wer nicht fit ist, ist nicht umsetzungsfähig, nicht disziplinfähig, nicht belastbar. Beantworte diese eine Frage wirklich ehrlich, und ein guter Teil von dem, was du täglich in dich hineinstopfst, hört von allein auf. Musst du erst krank werden, um das nachvollziehen zu können? Viele brauchen das. Ich hätte es gern anders gehabt.

    Die zweite: Willst du mehr Freiheit? Nenn es Möglichkeiten. Arbeiten, wann du willst, wo du willst, mit wem du willst. Nimm das mal auseinander. Wann du willst heißt: morgens mit deinem Kind rausgehen, statt aus dem Haus zu sein, bevor überhaupt jemand wach ist. Urlaub machen, wenn die Strände leerer und die Preise normal sind. Ins Gym gehen, wenn es nicht überlaufen ist. Nicht getaktet werden wie die Masse. Wenn dir das etwas bedeutet, darfst du keinen Weg einschlagen, auf dem es nicht möglich ist. Wenn du links gehst, kannst du nicht rechts ankommen. Genau deshalb heißt dieser Podcast Kurskorrektur.

    Die dritte ist die, über die bei uns keiner reden will: Willst du Geld? Für mich heißt Geld Möglichkeiten. Oportunidades. Freiheit beginnt mit Wahlfreiheit — mit der Chance, Ja zu sagen, wo du Ja sagen willst, und Nein, wo du Nein sagen willst. Diese Chance haben die meisten Menschen nicht. Und wer an dieser Stelle sagt, er wolle das alles gar nicht, belügt sich am gründlichsten. Andere zu belügen ist schon heftig. Sich selbst zu belügen ist teurer.

    Noch etwas, das man uns ausgetrieben hat: Wut. Neunzig Prozent der Veränderungsschritte in meinem Leben sind aus Wut entstanden, nicht aus einem guten Vorsatz. Lass das Gefühl an dich heran, wie es ist, in der Klemme zu stecken. Wer es wegschiebt, verändert nichts.

    Das Rezept ist unspektakulär. Stell dir die Fragen. Schreib sie auf. Beantworte sie schriftlich. Was willst du wirklich? Wie lange weißt du das schon? Welche kleinen Ausbrüche hast du versucht, und was ist daraus geworden? Und soll es wirklich so weitergehen? Das ist eine kleine Lebensbilanz, und für die meisten ist sie längst überfällig. Eine große Lösung brauchst du dafür noch nicht. Nur die nächste Frage: Wie könnte ich es erreichen? Wie würde sich das anfühlen? Was wäre, wenn alles gut geht?

    Wenn dich das trifft, schick die Folge an zwei oder drei Menschen, die gerade nicht vorwärtskommen. Schreib mir einen Kommentar, und gib mir Sterne, wenn es bei dir möglich ist.

    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Es ist Zeit" aus meinem Album „Kurskorrektur"

    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.

    💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html
    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
    🌐 https://christianrieken.com

    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    30 min
  • Darauf darfst du jetzt auf gar keinen Fall hören
    Warum du deinen Traum vor deinem Umfeld schützen musst — und woran du die wenigen erkennst, von denen du wirklich lernen kannst.

    Heute sprechen wir über das, was man uns nicht beigebracht hat. Und vor allem über die Menschen, die uns etwas beigebracht haben — und ob es schlau war, darauf zu hören.

    Wenn ich mit meinen 61 Jahren in die Welt blicke, sehe ich eins sehr deutlich, und es macht mich traurig: Die Menschen sind randvoll mit Träumen. In meiner Außendienstzeit habe ich sehr viele Wohnungen kennengelernt, und in jeder saß jemand mit Wünschen, Sehnsüchten, Vorstellungen, wie es sein könnte. Und unser Verstand vergleicht ständig: Was ist heute — und was wünsche ich mir eigentlich? Wenn da viel auseinanderliegt, tut das weh. Also verdrängen wir es. Wir müssen ja funktionieren. Und wer das lange genug tut, wird taub für seine eigenen Träume. Übersetzt heißt das: Ich verlerne, mir zuzuhören.

    Das ist nicht das Kernthema dieser Folge. Aber wir brauchen es dafür.

    Das Kernthema sind die Menschen um uns herum. Wir sind Herdenwesen. Unser Nervensystem braucht Sicherheit und Verbundenheit, sonst gerät alles in Schieflage. Und genau deshalb sind wir in der Lage, ein völlig falsches Konzept zu übernehmen, ohne es zu prüfen — weil es uns dazugehören lässt. Das wäre wunderbar in einem Umfeld voller Menschen, die ihr eigenes Leben leben. Aber wo findest du die? Die meisten von uns hatten permanent die falschen Lehrer um sich. Menschen mit Konzepten, die niemals zu einem freien, selbstbestimmten Leben führen. Niemals.

    Wenn du das ändern willst, hat es einen Preis: Du wirst dein Umfeld enttäuschen. Du wirst nicht mehr bestätigt. Und dann kommen die Sprüche. Pass auf. Das wird nichts. Ein Freund von mir hat es auch versucht. Diese Sätze ziehen dich wie ein Gummiband ins alte System zurück, damit du wieder dazugehörst.

    Mein wichtigster Tipp, und ich habe ihn mein ganzes Leben befolgt: Hör nicht auf dein Umfeld. Akzeptiere, dass sie einen anderen Weg gehen. Lass sie gehen. Und akzeptiere, dass sie dich dann vielleicht nicht mehr akzeptieren. Mein Umfeld fand es nicht witzig, dass ich mit Anfang zwanzig lieber an meiner Zukunft gearbeitet habe. Die meisten haben sich an meiner Seite schnell schlecht gefühlt — nicht, weil ich etwas getan hätte, sondern weil ich mich entwickeln wollte. Hinter meinem Rücken hieß es: Der glaubt, er ist was Besseres. Ob ich etwas Besseres bin? Nein. Wir sind alle randvoll mit Potenzial. Ich habe nur meinen Traum nicht hergegeben.

    Woher meine Vision kam? Aus einem Schwarz-Weiß-Fernseher in einem Berliner Hinterhof, zwischen Gewalt und Alkohol. Ein einziger Film, „Ein Herz und eine Krone", hat mich nach Rom mitgenommen, in eine Welt, die mir gefiel. Und mir wurde klar: Dafür braucht man Geld. Also habe ich als Kind beschlossen, Millionär zu werden. Meine Eltern hielten mich für bescheuert. Meine Stärke war nicht ein Gen, das du nicht hast. Meine Stärke war: Ich habe mir das gehalten. Vier Kliniken, Burnout, zehn Jahre Panikattacken, ein zerrüttetes Elternhaus — mein Leben hätte jedes Recht gehabt, in die Brüche zu gehen. Es ist ein Traum, den ich mir nicht habe nehmen lassen.

    Das ist Regel Nummer eins: Schütze deinen Traum. Vor jedem, der auch nur einen Hauch dagegen spricht oder die Augen verdreht. Das ist nicht dein Freund. Niemand hat das Recht, deinen Traum infrage zu stellen. Hast du dich mal gefragt, woher dein Traum überhaupt kommt? Wer das morgens in dich hineinlegt: Ich will ans Meer. Ich saß Jahre in einem großen Haus im Hochschwarzwald, alle schwärmten vom Blick auf den Kaiserstuhl, und ich bin morgens aufgewacht und wollte Palmen sehen. Ist nett. Ist nicht mein Traum. Heute habe ich das alles — weil ich nie auf die Idee gekommen bin, dass die anderen vielleicht recht haben.

    Und dann die Schulzeit. Frag dich mal: Wer von deinen Lehrern hat das erreicht, was du erreichen willst? Wer lebt seinen eigenen Traum? Ich hatte einen. Meinen Deutschlehrer. Bei ihm hatte ich Einsen, überall sonst Vieren, weil ich keinen Bock hatte. Bei ihm wollte ich lernen. Ich war gern sein Schüler. Er war wie ein Vater für mich. Und eines Tages hat er sich das Leben genommen. Das hat mich völlig ernüchtert — und es war im Nachhinein ein Geschenk. Ich habe angefangen, viel mehr zu hinterfragen, wen ich für glücklich halte und von wem ich wirklich lernen kann.

    Deshalb sage ich es im Klartext, auch wenn es hart klingt: Von den meisten Menschen kannst du nichts lernen, was dir hilft, deine Träume zu verwirklichen. Nicht von den meisten Freunden, nicht von den Eltern, nicht von den meisten, die dir im Netz etwas beibringen wollen. Du musst jemand werden, der lernt, auf sich selbst zu hören, seinem Traum treu bleibt, sich von allem löst, was ihn hindert — und sich die richtigen Lehrer sucht. Nur wer den Weg schon gegangen ist, den du gerade träumst, ist derjenige, dem du deine Richtung anvertraust.

    Wie das praktisch geht: Auf der einen Seite die Verbundenheit, die dich anpasst. Auf der anderen Seite konfrontierst du dich ständig mit deinen Träumen. Dann merkst du sofort, ob du auf dem Weg bist oder davon abweichst. Das ist kein Wochenendseminar. Das ist ein Weg über Jahre. Ich habe sehr lange gebraucht. Aber es gibt ein Erfolgsrezept, und ich habe es bei allen gesehen, mit denen ich gearbeitet habe: Beständigkeit siegt immer. Egal, wie schlecht die Voraussetzungen waren.

    Finde die Stimme in dir wieder. Hör auf sie. Lerne, Grenzen zu setzen. Bleib ihr treu. Und hab die richtigen Vorbilder um dich.

    Ich mache jeden Podcast auch als Nachlass für mein Kind. Deshalb passt heute kein Song besser: „Mein Kind". Hör nie auf zu spinnen, wenn sie sagen: Das geht nicht.

    Wenn dich diese Folge anspricht: Schreib mir einen Kommentar, gib mir fünf Sterne, wenn es möglich ist, und schick sie an einen Menschen, der gerade dabei ist, seinen Traum den anderen zuliebe leiser zu machen.

    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Mein Kind" aus meinem Album „Hände im Sturm"

    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.

    💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html
    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
    🌐 https://christianrieken.com

    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    44 min
  • Das Geheimnis derer, die es doch noch schaffen
    Drei Arten, durchs Leben zu gehen — zwei davon kannst du in die Tonne hauen. Und der eine Schritt, der aus einem Berg einen Weg macht.

    Wenn man in seiner eigenen Welt unterwegs ist, merkt man oft nicht, warum man etwas schafft. Oder warum nicht. Deshalb geht es heute ums Hinschauen: Warum kommen manche Menschen doch noch an — und andere nie, obwohl sie genauso viel wollen?

    Alle Menschen, die mir in vierzig Jahren über den Weg gelaufen sind, ausnahmslos, hatten Wünsche und Träume. Ein Leben, das Freude macht. Und wenn man tiefer schaut: ein Leben, das sich würdig anfühlt. Ich mag dieses Wort. Würde hat etwas mit Stolz zu tun. Stolz, der zu sein, der man ist. Und trotzdem gelingt dieses Leben viel zu wenigen. Ich glaube, ich weiß, warum.

    Ich habe mein erstes Seminar mit 21 gegeben, das ist vierzig Jahre her. Ein junger Klugscheißer mit viel Motivationslektüre im Kopf und nicht viel Weisheit. An einem Freitagabend habe ich auf der Bühne komplett verkackt, so hat es sich jedenfalls angefühlt. Ich wäre am liebsten weggelaufen. Stattdessen bin ich auf die Leute zugegangen, war bis drei Uhr nachts im Gespräch, habe drei Stunden geschlafen und am Samstag den besten Seminartag meines Lebens hingelegt. Ich habe damals nicht verstanden, warum. Heute weiß ich es: Ich bin durch drei Stufen gelaufen, ohne es zu merken.

    Diese drei Stufen begegnen mir seitdem überall — im Coaching, in der Unternehmensberatung, in jedem Team, das ich geführt habe.

    Stufe eins: „Ich will ein anderes Leben." Das ist eine Wahrnehmung, mehr nicht. Die eigene Person kommt darin gar nicht vor. Jemand anderes soll es richten — der liebe Gott, die Politik, das Schicksal. Aber Gott hat uns doch schon alles gegeben. Warum soll er jetzt auch noch unseren Job machen?

    Stufe zwei: „Ich will etwas verändern." Klingt besser, und es ist auch besser — hier nimmt sich jemand mit rein. Aber ich kenne unglaublich viele Menschen, die das sagen, und wochenlang später passiert nichts. Ein Wunsch ist ein Luftschloss. Wenn du keine Säulen darunter baust, ist es für die Katz. Können wir uns darauf einigen?

    Nach vierzig Jahren sage ich dir ganz ehrlich: Beide Stufen kannst du in die Tonne hauen.

    Stufe drei: „Ich verändere etwas." Nicht Zukunft. Gegenwart. Diesen Menschen kannst du fragen: Was denn? Und er hat die Antwort parat. Die Morgenroutine, die Checkliste, das Ziel, das er abends abhakt. Das kann man sehen, ablesen, spüren. Alles andere ist Kinderträumerei.

    Und jetzt der Punkt, der mir wichtig ist: Die Menschen auf Stufe eins und zwei haben einen Grund. Meistens einen Berg aus Angst. Angst, es nicht zu schaffen. Angst, nicht genug zu sein. Angst, dass alles zusammenbricht, wenn es endlich da ist. Ich kenne jedes einzelne dieser Gefühle. Fühl dich verstanden. Verstehe dich selbst. Aber hör nicht drauf. Wenn du einen Widerstand spürst, ist das der deutlichste Hinweis, dass genau da der Weg langgeht.

    Warum bleiben so viele trotzdem stehen? Weil die Herausforderung aussieht wie ein Berg. Und wer hat schon gern einen Berg vor sich. Wir überschätzen maßlos, was wir in kurzer Zeit schaffen können. Und wir unterschätzen massiv — massiv —, was entsteht, wenn wir Stück für Stück am Ball bleiben. Ein Cent, jeden Tag verdoppelt, ist nach dreißig Tagen mehr als fünf Millionen. Rechne es nach, es stimmt. Fast alle würden trotzdem die Million im Koffer nehmen. Sie sehen den Zinseszins des Lebens nicht. Und genauso verdoppeln sich deine Fähigkeiten, deine Einsichten, deine Weisheit.

    Das Rezept ist so einfach, dass du wahrscheinlich lachst: Wo willst du in einem Jahr stehen? Was müsste dafür im Monat passieren, in der Woche, heute? Und was kannst du heute ein kleines bisschen besser machen als gestern? Die Japaner nennen es Kaizen. Ich nenne es Babyschritte. Plötzlich hast du keinen Berg mehr vor dir, sondern einen kleinen Aufgabenweg. Und den darfst du so klein machen, wie er für dich passt.

    Ich bin keine Intelligenzbestie, war ich nie. Ehrlich gesagt bin ich eher faul und mag ein bequemes Leben. Und trotzdem bin ich ziemlich fleißig — weil mich die kleinen Schritte des Besserwerdens nicht anstrengen. Morgens plane ich, abends ziehe ich Bilanz. Mehr brauche ich nicht. Mehr brauchst du auch nicht. Und wenn du das tust, wächst du automatisch dahin. Du kannst es nicht verhindern.

    Am Ende dieser Folge ein Satz, der mich seit den Seminaren begleitet: Deine Wunden sind deine Wunder. Die Stellen, an denen du heute denkst, das kann ich nicht, da bin ich zu schwach — genau die sind die Quellen für ganz besondere Fähigkeiten. Du hast diese Wunden nicht umsonst bekommen.

    Wenn dich diese Folge anspricht: Schreib mir einen Kommentar, gib mir fünf Sterne, wenn es möglich ist, und schick sie an einen Menschen, der seit Jahren sagt „ich will etwas verändern" — und dem heute vielleicht ein kleiner Schritt fehlt.

    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Deine Wunden sind deine Wunder – Part 2" aus meinem Album „Hände im Sturm"

    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.

    💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html
    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
    🌐 https://christianrieken.com

    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    36 min
  • Es geht nicht ums Geld
    Wenn du Geld hast, merkst du, wie wenig es ums Geld geht — eine 5-Uhr-morgens-Folge über Sicherheit, Möglichkeiten und die eine Währung, die nie zurückkommt.

    Es geht nicht ums Geld. Und die wirklich verrückte Erfahrung ist: Wenn du Geld hast, merkst du erst, wie wenig es ums Geld geht.

    Diese Folge ist wieder um fünf Uhr morgens entstanden. Das ist offenbar meine neue Podcastzeit — ich wache inspiriert auf, und dann sitze ich hier. Nicht weil ich muss, sondern weil ich es möchte. Und genau um diesen Unterschied geht es heute.

    Ich komme aus einem Berliner Hinterhof. Meine Eltern hatten immer Geldsorgen, das Thema zieht sich durch die ganze Herkunftsfamilie, und ich habe als junger Kerl gedacht: Wenn ich mal 5.000 im Monat verdiene, dann habe ich viel weniger Probleme. Ich habe das dann auch ziemlich schnell verdient. Und durfte merken, dass die Rechnung so nicht funktioniert — der Lebensstil wächst mit, die Ziele wachsen mit, und die Probleme ziehen einfach um.

    Dann kam die Gesundheit dazwischen. Kliniken, zehn Jahre Panikattacken — wer den Podcast kennt, kennt die Geschichte. Und da lernst du etwas, das dir kein Kontostand beibringt: Wenn du nicht genießen kannst, was du hast, ist es nichts wert. Geld ist gut. Gesundheit ist mehr.

    Die nächste Ehrlichkeit hat länger gedauert: Ich war viele Jahre richtig gierig. Und ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass diese Gier ein Sicherheitsbedürfnis war. Es war mir nie sicher genug. Unser Nervensystem will Sicherheit — und solange die fehlt, ist keine Summe genug.

    Also erzähle ich dir in dieser Folge, was Geld für mich heute wirklich ist: Möglichkeiten. Die Möglichkeit, auszuwandern, als Deutschland sich für mich nicht mehr richtig angefühlt hat. Die Möglichkeit, an der Börse zu lernen — nirgendwo lernst du dich selbst so gut kennen, das war teilweise fast Therapie. Die Möglichkeit, in Menschen und in die eigene Entwicklung zu investieren, in Mentoren, Seminare, Wegbegleiter.

    Und dann kam mein Sohn. Und mit ihm die wichtigste Möglichkeit von allen, über die kaum jemand spricht: da sein zu können. Wir sind in der Schwangerschaft gereist bis zum letzten möglichen Monat. Ich habe im Wochenbett gekocht und mich gekümmert, weil ich es konnte — ich musste ja morgens nirgendwo hin. Und wenn ich heute meinen Sohn im Arm habe und weiß, ich muss jetzt nicht gehen, ich kann bleiben: Das ist eine Lebensqualität, die ist durch nichts zu toppen. Durch nichts.

    Der Kern der Folge in zwei Sätzen: Der erste Schritt ist, dir etwas aufzubauen, damit du über dein Geld bestimmen kannst — über deine Möglichkeiten. Der zweite Schritt ist, über deine Zeit bestimmen zu können. Börsenverluste kannst du in ein, zwei Jahren zurückholen. Lebenszeit kommt nie wieder. Nie.

    Am Ende bekommst du von mir keinen Verkaufslink, sondern eine Aufgabe: Meld dich bei dir selber. Klopf bei dir an und frag dich, ob das nicht eigentlich auch dein Lebenstraum ist — und such dir dann einen Ort und einen Menschen, dem du vertraust, um es zu bauen.

    Wenn dich diese Folge anspricht: Schreib mir einen Kommentar, gib mir fünf Sterne, wenn es möglich ist, und schick sie an Menschen, die gerade weder über ihr Geld noch über ihre Zeit bestimmen können. Das dürften mehr sein, als du denkst.

    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Champagner, Première Classe" aus meinem Album „Hände im Sturm"

    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.

    💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html
    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
    🌐 https://christianrieken.com

    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    39 min
  • Herr oder Sklave, wo stehst du?
    Angestellt, selbstständig, Unternehmer — und warum du in allen drei Welten im selben Hamsterrad landen kannst. Eine Klartext-Folge um halb fünf am Morgen.

    Herr oder Sklave, wo stehst du? — Angestellte, Selbstständige, Unternehmer, und die Frage, die fast keiner beantwortet hat.

    Diese Folge ist um halb fünf Uhr morgens entstanden. Unser kleiner Sohn hat uns nicht schlafen lassen, und bei mir ist das seit jeher so: Wenn ich einmal wach bin, kommen die Gedanken. Ganz viele Dinge in meinem Leben sind sehr früh am Morgen entstanden. Also habe ich das Mikrofon angemacht, ohne Plan und ohne Strategie, und einmal aufgeräumt.

    Es geht um die Prägung, die wir alle mitbekommen, lange bevor wir überhaupt etwas wählen können. Bis zum siebten Lebensjahr ist das meiste drin. Wir basteln uns aus dem, was man uns beigebracht hat, eine Identität, und diese Identität gibt uns Sicherheit. Und genau diese Sicherheit wirst du irgendwann in Frage stellen müssen, wenn du etwas Eigenes aus deinem Leben machen willst. Dazu kommt das Leistungssystem: Ohne gute Noten, ohne Bravsein, ohne Funktionieren sind wir offenbar nichts wert. So starten die meisten von uns mit acht, neun Jahren mit einem Minderwertigkeitsgefühl ins Leben, das später alles steuert.

    Dann die drei Welten.

    Die Welt der Angestellten: Du verkaufst deine Lebenszeit, acht, zehn Stunden am Tag, für eine Summe, die immer unter deinem Wert liegen muss, sonst rechnet sich die Firma nicht. Das ist kein Vorwurf, das ist die Bauart. Du kannst den Job wechseln, aber meistens wechselst du nur den Schreibtisch und nicht das System dahinter. Und weil du innerlich genau weißt, dass da mehr ist, kompensierst du: das Auto, das Haus, die Verpflichtungen. Und dann bist du drin. Null Hebel. Wenn du nicht antrittst, ist es vorbei.

    Die Welt der Selbstständigen: Der Ausbruch, der so oft im schlimmsten Hamsterrad endet, das es gibt, nämlich im eigenen. Selbst und ständig. Viele trauen sich nicht, ihren Stundenlohn auszurechnen. Viele würden einmal in der Woche am liebsten alles hinschmeißen. Und die, die es schaffen, landen im 12-, 14-Stunden-Tag, mit der Verantwortung für andere obendrauf. Der Preis, das eigene Kind nicht jederzeit im Arm haben zu können, ist zu hoch. Ich weiß, wie sich das anfühlt.

    Die Welt der Unternehmer: Du bist kein Unternehmer, wenn du ständig da sein musst. Dann hast du keine Firma, die Firma hat dich. Du bist Sklave deines eigenen Unternehmens statt des Unternehmens eines anderen. Und die Frage, die bleibt: Warum sind wir eigentlich hier? Um etwas zu erschaffen, das am Ende einen finanziellen Wert hat? Oder um zu sein?

    Zum Schluss lege ich dir noch einen vierten Weg aufs Buffet, mit dem ich selbst seit 23 Jahren lebe. Keine Verkaufsschau. Ich bitte dich nur um eins: Schau ihn dir mit derselben Unvoreingenommenheit an, mit der du gerade die anderen drei angeschaut hast.

    Und dann steht da eine Frage, die fast niemand für sich beantwortet hat: Wie geht es für mich gut weiter? In einer Zeit, in der Technologie und KI schneller denn je Arbeitsplätze ersetzen, darf man sich die ehrlich stellen.

    Mein Tipp am Ende: Rede am besten dein ganzes Leben lang nur mit Menschen, die da sind, wo du hinwillst, oder richtig gut auf dem Weg dorthin. Alles andere ist vergebene Mühe.

    Wenn dich diese Folge anspricht: Schreib mir einen Kommentar, gib mir fünf Sterne, wenn es möglich ist, und schick sie an Menschen, die du zum Nachdenken bringen möchtest.

    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Ich geh' meinen eigenen Weg" aus meinem Album „Hände im Sturm"

    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.

    💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html
    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
    🌐 https://christianrieken.com

    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    53 min
  • Wenn Treue dich Lebenszeit kostet
    Über Kämpfer, die nicht vorwärtskommen, das Fahrzeug-Gleichnis — und die Frage: Würdest du deine eigene Aktie kaufen?

    Wenn Treue dich Lebenszeit kostet — über Kämpfer, die nicht vorwärtskommen, und den Moment, an der Tankstelle das Auto zu wechseln.

    Ich habe gerade ein Gespräch geführt, das mich nicht losgelassen hat. Mir gegenüber saß eine Frau, die eigentlich mir etwas anbieten wollte. Alleinerziehend, zwei kleine Kinder, ein Hauptjob — und nebenbei baut sie sich seit einem Jahr etwas auf. Vor solchen Menschen habe ich großen Respekt. Und dann sagte sie einen Satz, der das ganze Gespräch gedreht hat: „Ich stehe gerade erst am Anfang."

    Ein Jahr Einsatz. Und immer noch am Anfang.

    Da darf man eine Frage stellen, die man von innen fast nie sehen kann, sondern fast nur von außen: Was ist hier eigentlich los? Und meine Antwort an sie war: Es ist nicht dein Fehler. Es liegt nicht an dir. Wer neben Job und Kindern noch eine Extra-Runde geht, macht offensichtlich wahnsinnig viel richtig. Aber manchmal ist das System nicht das richtige. Manchmal sitzt du in einem Fahrzeug, das dich einfach nicht dahin bringt, wo du hinwillst.

    In dieser Folge erzähle ich dir das Fahrzeug-Gleichnis: Du willst von Hamburg nach Rom, und an jeder Tankstelle steht ein vollgetanktes, nagelneues Auto für dich bereit. Du darfst wählen: dein altes volltanken oder umsteigen. Wenn dein Auto dich sicher und schnell trägt — wunderbar, kein Grund zu wechseln. Aber wenn es seit Monaten Mucken macht und nicht vorwärtsgeht? Es geht nicht um die Autos. Du willst nach Rom.

    Und es geht um Treue. Treue ist eine Auszeichnung — Menschen, die nicht alles hinschmeißen, sind genau die, die wirklich etwas bewegen. Aber Treue hört da auf, wo sie dich einen Preis kostet. Und wenn der Preis Lebenszeit ist, jeden Tag, dann ist Schluss mit lustig.

    Dazu bekommst du eine Angewohnheit, die ich jedem Menschen ans Herz lege: Zieh vierteljährlich Bilanz über dein Leben, so wie börsennotierte Unternehmen ihre Quartalszahlen vorlegen. Was habe ich in diesem Quartal reingeholt an Wissen, an Entwicklung, an Cashflow? Was ist mein Ausblick? Und dann die ehrlichste Frage von allen: Würdest du deine eigene Aktie kaufen? Wenn zwei Quartale hintereinander die Antwort Nein ist, dann ändere etwas.

    Ganz am Ende geht es um die Sauerstoffmaske im Flugzeug: erst deine Maske, dann links und rechts schauen. Auch wenn deine Kinder links und rechts sitzen. Auf dich zu schauen ist kein Egoismus. Es ist Sicherheitsregel Nummer eins.

    Ich rede da nicht aus dem Lehrbuch. Ganz am Anfang habe ich abends in einem Imbiss in Schwarzenbek bei Hamburg Currywürste verkauft. Mit 21 habe ich mein erstes großes Persönlichkeitsseminar gegeben — die Leute im Raum hätten meine Eltern sein können. Das ist jetzt 40 Jahre her. Und der zäheste, komplizierteste Klient in diesen 40 Jahren Menschenentwicklung sitzt hier vor dem Mikrofon: ich selber.

    Wenn du nebenbei etwas machst, das dich nicht dahin bringt, wo du hinwillst — oder wenn du dir etwas bauen möchtest, das dich und deine Familie wirklich trägt: Melde dich gern bei mir. Wir führen einfach ein ehrliches Gespräch. Kein Muss, keine Eile.

    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Die Löwin" aus meinem Album „Hände im Sturm"

    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.

    💬 Näher dran? Mein Telegram-Kanal — ehrliche Gedanken direkt aufs Handy: https://t.me/+uNoaz3ALQ_RkY2Vi

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html
    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
    🌐 https://christianrieken.com

    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    25 min
  • Liegt das Kind schon im Brunnen?
    Über die Warnsignale, die du längst spürst — und den Moment, bevor aus Gelb Rot wird.

    Liegt das Kind schon im Brunnen? — Über die Warnsignale, die du längst spürst, und den Moment, bevor aus Gelb Rot wird.

    Es gibt ein Muster, das mir in dreißig Jahren Arbeit mit Menschen immer wieder begegnet ist, in jedem Lebensbereich: Wir warten. Wir warten nicht nur, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wir warten, bis es da unten kaum noch atmet. Und dann suchen wir jemanden, der es rausholen soll — und am besten gleich noch jemanden, der schuld ist.

    Dabei hätte das Kind am Anfang vielleicht selbst rausklettern können.

    Wir alle haben einen Signalmarker in uns. Dieses leise Gefühl von „das ist nicht stimmig". Es ist kein Störgefühl, das man wegdrücken muss — es ist das gesündeste Signal, das du hast. Es sagt dir: Guck hier mal hin, hier gibt es Änderungsbedarf. Die meisten Menschen haben nur nie gelernt, ihm zuzuhören. Sie überspielen es, verdrängen es, lassen sich berieseln, bis es still ist.

    In dieser Folge zeige ich dir das einfachste Werkzeug, das ich kenne, um dieses Signal zurückzuholen: drei Zettel. Grün, Gelb, Rot. Auf Grün kommt alles, was in deinem Leben wirklich gut läuft. Auf Gelb alles, was so lala ist. Auf Rot das, was eigentlich gar nicht geht. Und dann kommt der Teil, den fast alle falsch machen: Du fängst nicht bei Rot an.

    Du erfährst in dieser Folge: warum du Grün zuerst feiern musst, weil da deine ganze Kraft liegt. Warum Gelb der wichtigste Zettel von allen ist — denn wer bei Gelb handelt, muss viele rote Themen nie erleben. Warum dein Leben wie ein Wohnungsputz funktioniert, und was es mit dem einen Raum auf sich hat, in den alles reingeschoben wird und dessen Tür man dann zuhält. Und warum du am Ende alles mit genau einer Person zu klären hast: mit der, die du im Spiegel siehst.

    Ich rede da nicht aus dem Lehrbuch. Ich hatte über zehn Jahre eine Panikstörung, war viermal in Kliniken — tiefer rot geht kaum. Ich habe den härteren Weg gewählt, mit Training, Atemarbeit, all diesen Dingen, und mich herausgearbeitet. Erst zu Gelb, dann zu Grün. Genau deshalb weiß ich: Es geht. Aber es fängt damit an, dass du hinschaust, solange es noch Gelb ist.

    Und ganz am Ende geht es um etwas, das auf den ersten Blick gar nicht dazugehört — und in Wahrheit der Schlüssel ist: Menschen, die geben statt nur zu konsumieren, haben mehr Grün im Leben. Fast alle, die ich kenne, die wirklich etwas aus ihrem Leben gemacht haben, sind Menschen, die gerne wertschätzen, gerne anerkennen, gerne geben.

    🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Hände im Sturm" aus meinem Album „Hände im Sturm"

    Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama.

    💬 Näher dran? Mein Telegram-Kanal — ehrliche Gedanken direkt aufs Handy: https://t.me/+uNoaz3ALQ_RkY2Vi

    🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html
    🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
    🌐 https://christianrieken.com

    Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

    29 min
  • Warum ausgerechnet das?

    Egal, woher du kommst. Die Branche, über die alle urteilen — und keiner Bescheid weiß.

    Jemand hat mich neulich gefragt: Warum ausgerechnet das? Warum hast du dir einen Weg ausgesucht, über den so viele die Nase rümpfen? Heute bekommst du meine ganze Antwort — und zwar die ehrliche, nicht die geschliffene.

    Ich bin in einem Berliner Hinterhof aufgewachsen. Geld gab es nicht, Geldsorgen dafür genug. Was ich mitbekommen habe, waren Sätze wie „hör auf zu spinnen" und „mach dich nicht so wichtig". Ich hatte keinen Abschluss, der Türen öffnet, kein Kapital, kein Netzwerk. Was ich hatte, war ein Traum und eine ziemlich große Angst.

    Und was ich gesucht habe, war nie das Reichwerden. Es war Freiheit. Selbstbestimmung. Und eine Sicherheit, die ich zu Hause nie kennengelernt hatte. Ich habe Panikattacken gehabt, war viermal in Kliniken, zehn Jahre mit einer Panikstörung. Ich hätte den Mut für mein eigenes Unternehmen nie aufgebracht, wenn da nicht etwas gewesen wäre, das mich getragen hat. Das ist der Teil meiner Geschichte, über den ich selten spreche — heute schon.

    Gefunden habe ich das in einem Modell, das eine einzige Frage stellt: Was baust du auf? Nicht: Welchen Abschluss hast du. Nicht: Wen kennst du. Nicht: Bist du ein Mann oder eine Frau — und gerade dieser Punkt ist mir wichtig, denn in kaum einem anderen Wirtschaftsbereich haben Frauen dieselben Chancen, dieselbe Anerkennung und dieselben Perspektiven wie hier. Wenn man sie einfach machen lässt, ziehen sie oft an allen vorbei.

    Du erfährst in dieser Folge: warum ich diesen Weg fundamental für einen der stärksten halte, den es gerade gibt — Markt, Branche, Zukunftsperspektive. Warum ich mir bewusst die erste Liga ausgesucht habe statt der Kreisliga, wenn ich schon die Wahl habe. Worauf du wirklich achten solltest, wenn du dir so etwas anschaust: welches Unternehmen — und welcher Mensch an deiner Seite. Und warum ich nichts davon halte, den Freundeskreis abzugrasen, sondern nur davon, das weiterzuempfehlen, was man selbst gut findet.

    Und dann die zweite Frage, die immer kommt: Warum etwas mit so einem Ruf? Meine Antwort: Der Ruf kommt fast nie von Menschen, die geprüft haben. Er kommt von denen, die einen Schritt gemacht haben, nach zehn Absagen aufgegeben haben — und dann nach außen gezeigt haben. Betrüger gibt es in jeder Branche, die gab es auch hier, und vieles davon hat sich über die Jahre bereinigt. Aber wenn ich einmal an einen schlechten Bäcker gerate, werde ich deshalb nicht Brotverweigerer. Dann suche ich mir einen besseren Bäcker.

    Die meisten Menschen scheitern nicht an Strukturen und nicht an Marketingplänen. Sie scheitern an sich selbst und an ihren Emotionen. Und darüber spreche ich heute sehr direkt — weil ich glaube, dass genau da die eigentliche Arbeit liegt.

    Ein Satz, den ich dir mitgeben will: Höre nie auf jemanden, der selbst nichts auf die Reihe bekommt. Höre auf Menschen, die das erreicht haben, was du erreichen möchtest.

    Wenn dich das berührt: Schreib mir. Ich lese alles selbst.

    Mein Inner Circle auf Telegram — für alle, die tiefer eintauchen wollen: Gedanken, Impulse und Klartext, der in keine Folge passt. Kostenlos, ohne Verpflichtung, dafür mit Tiefe. Hier kommst du rein: https://t.me/+uNoaz3ALQ_RkY2Vi

    🎓 Die Kurskorrektur-Masterclass „Der Ausweg"

    Rund 40 Minuten über deine Zeit, dein Geld und deine Sicherheit — und einen Weg, der neben Job oder Unternehmen in deinen Alltag passt. Kostenlos, du wählst deinen Termin, deine Zugangsdaten kommen sofort per E-Mail:
    https://christianrieken.com/masterclass.html

    Erwähnt in dieser Folge:

    Der Song dieser Folge: „Ich bin genug" — vom Album „Hände im Sturm". Er trägt genau das, worum es heute geht: Du musst nichts mitbringen, um anfangen zu dürfen.

    Das zweite Album „Hände im Sturm" (17 Tracks) ist gerade erschienen — überall, wo es Musik gibt: Spotify, Apple Music, YouTube Music.

    Das erste Album „Kurskorrektur" (16 Tracks): auf Spotify hören unter https://open.spotify.com/album/0fgPNiIZNhRjaZDuGowP5O — ebenfalls überall verfügbar.

    Beide Alben in voller Länge direkt zum Anhören: https://christianrieken.com

    Drei Webinare als Geschenk — in der Lounge warten drei Begegnungen auf dich: „Vom Funktionieren zum Leben" · „Der goldene Käfig" · „Vorbild statt Perfektion". Hol sie dir auf https://christianrieken.com

    Solo-Folge von Christian Rieken. Klartext aus über 30 Jahren Arbeit mit Menschen. Jeden Dienstag eine neue Folge.

    Dies ist meine persönliche Geschichte und Meinung — keine Anlage-, Rechts- oder Finanzberatung und keine Einkommensaussage. Ergebnisse sind individuell und nicht übertragbar.

    39 min

About Kurskorrektur

From the publisher's feed

Du funktionierst. Seit Jahren. Und trotzdem fühlt sich dein Leben an,