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Episodenbeschreibung für Folge 113:
Schaulustig
In der einhundertdreizehnten Folge nehmen wir das Wort „schaulustig“ auseinander – und zwar nicht nur so, wie wir es heute kennen. Denn früher hatte das Ganze eine deutlich dunklere Bedeutung.
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, sprechen in unserem Tattoostudio darüber, wie Menschen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit regelrecht Unterhaltung im Tod gesucht haben: öffentliche Hinrichtungen, Besuche in Leichenhäusern oder das Zusehen bei Unglücken waren für viele ein Ereignis. „Schaulustig“ zu sein war damals kein Randphänomen, sondern Teil der Gesellschaft.
Wir schauen uns an, woher das Wort kommt, wie sich seine Bedeutung verändert hat und warum dieser menschliche Drang, hinzuschauen, bis heute geblieben ist – auch wenn sich die Formen geändert haben.
Hört rein und erfahrt, warum „Schaulust“ mehr über uns verrät, als uns manchmal lieb ist.
Episodenbeschreibung für Folge 112:
Kind und Kegel
In der einhundertzwölften Folge nehmen wir die Redewendung „mit Kind und Kegel“ unter die Lupe. Was bedeutet es eigentlich, wenn jemand seine ganze Familie dabei hat – und was ist überhaupt ein „Kegel“?
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, gehen in unserem Tattoostudio der Herkunft dieser Redensart auf den Grund. Dabei stoßen wir auf das Mittelalter, alte Familienstrukturen und darauf, dass „Kegel“ ursprünglich uneheliche Kinder bezeichnete – ein Detail, das heute kaum noch jemand kennt.
Hört rein und erfahrt, warum diese scheinbar harmlose Redewendung eine überraschend spannende und auch etwas düstere Geschichte hat.
Episodenbeschreibung für Folge 111:
Allgemeinfragen
In der einhundertelften Folge wird’s vielseitig – wir sprechen über Allgemeinfragen! Fragen, die jeder schon mal gehört hat, auf die man eine Antwort haben sollte… oder zumindest glaubt, sie zu kennen.
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, quatschen in unserem Tattoostudio quer durch verschiedene Themen – von Alltagswissen über Sprache bis hin zu kleinen Wissenslücken, die jeder von uns hat. Dabei geht’s nicht nur um richtige Antworten, sondern auch darum, wie Fragen gestellt werden, wie Wissen entsteht und warum man manchmal mehr denkt zu wissen, als man wirklich weiß.
Hört rein und testet euer eigenes Wissen – vielleicht wisst ihr mehr, als ihr denkt… oder auch nicht.
Episodenbeschreibung für Folge 110:
Bier auf Wein, das lass sein
In der einhundertzehnten Folge widmen wir uns einer der bekanntesten Trinkregeln überhaupt: „Bier auf Wein, das lass sein – Wein auf Bier, das rat ich dir“. Doch stimmt das wirklich – oder ist das nur ein hartnäckiger Mythos?
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, gehen in unserem Tattoostudio der Herkunft dieses Sprichworts auf den Grund. Wir sprechen darüber, wie solche Merksätze entstanden sind, warum sie sich so gut einprägen und welche Rolle Reime in der Weitergabe von Alltagswissen spielen. Außerdem schauen wir uns an, ob hinter dem Spruch tatsächlich medizinische oder kulturelle Hintergründe stecken – oder ob es einfach nur ein clever formulierter Aberglaube ist.
Hört rein und erfahrt, warum sich dieser Reim seit Generationen hält – und ob ihr euch beim nächsten Feierabendbier wirklich daran halten solltet.
Episodenbeschreibung für Folge 109:
Beinahe-Katastrophe: Atombombe USA
In der einhundertneunten Folge sprechen wir über eine echte Beinahe-Katastrophe: eine Atombombe der USA, die fast zur Explosion geführt hätte. Wie konnte es dazu kommen – und wie knapp war es wirklich?
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, quatschen in unserem Tattoostudio über diesen krassen Vorfall und die Sprache dahinter. Hört rein und erfahrt, warum manchmal nur ein kleiner Zufall über alles entscheidet.
Episodenbeschreibung für Folge 108:
Französische Sprichwörter
In der einhundertachten Folge werfen wir einen Blick über die Grenze – und zwar auf französische Sprichwörter. Welche Redewendungen benutzen unsere Nachbarn, was bedeuten sie, und wo unterscheiden sie sich von den deutschen?
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, schnacken in unserem Tattoostudio über bekannte französische Ausdrücke wie “C’est la vie”, “L’habit ne fait pas le moine” oder “Cherchez la femme” – und vergleichen sie mit deutschen Entsprechungen. Dabei entdecken wir, wie unterschiedlich Kulturen denken, fühlen und sprechen – und wie ähnlich sie sich manchmal doch sind.
Hört rein und erfahrt, warum Sprache keine Grenzen kennt – selbst wenn sie manchmal ganz anders klingt.
Episodenbeschreibung für Folge 107:
Werner Herzog
In der einhundertsiebten Folge widmen wir uns einem Namen, der längst mehr ist als nur eine Person: Werner Herzog. Wie wird aus einem Eigennamen ein kulturelles Phänomen? Und warum steht „Herzog“ heute für Wahnsinn, Vision und existenzielles Erzählen?
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, sprechen in unserem Tattoostudio über den Namen selbst – seine Herkunft und Bedeutung – und darüber, wie Persönlichkeiten Sprache prägen. Von filmischen Zitaten bis zu Internet-Memes: Wir schauen uns an, wie Werner Herzog sprachlich inszeniert wird und warum seine Art zu sprechen fast schon zur eigenen Stilfigur geworden ist.
Hört rein und entdeckt, wie ein Name zum Mythos wird – und warum manche Stimmen allein schon Kino sind.
Episodenbeschreibung für Folge 106:
Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen
In der einhundertsechsten Folge widmen wir uns einer Redewendung, die schon im Kindergarten für Gekicher sorgt: „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“. Doch woher kommt dieser Spruch eigentlich – und warum reimen sich ausgerechnet Bohnen und Töne?
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, sprechen in unserem Tattoostudio über die Herkunft dieses humorvollen Kinderverses, über Esskultur, Verdauung und die Rolle von Reimen in der Alltagssprache. Wir klären, warum solche Sprüche oft harmlos beginnen, aber generationsübergreifend weitergegeben werden – und warum Sprache manchmal einfach nur Spaß machen darf.
Hört rein und entdeckt, wie selbst die kleinsten Bohnen ihren großen Auftritt in der Sprachgeschichte haben!
Episodenbeschreibung für Folge 105:
Flachwitze
In der einhundertfünften Folge wird’s herrlich banal – wir sprechen über Flachwitze. Warum sind sie so schlecht, dass sie schon wieder gut sind? Woher kommt diese spezielle Form des Humors, und warum bringt sie uns trotz (oder gerade wegen) ihrer Einfachheit zum Lachen oder Stöhnen?
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, quatschen in unserem Tattoostudio über Wortspiele auf niedrigstem Niveau, über absichtliche Sinnlosigkeit, falsche Erwartungen und den Reiz des maximal simplen Gags. Dazu gibt’s natürlich Beispiele, Abschweifungen und die große Frage: Ist ein Flachwitz eigentlich ein Witz – oder ein Zustand?
Hört rein, schaltet das Gehirn kurz aus und genießt Humor ohne Tiefgang, aber mit Ansage.
Episodenbeschreibung für Folge 104:
Morgen
In der hundertvierten Folge widmen wir uns einem Wort, das wir täglich benutzen – und kaum je hinterfragen: „Morgen“. Ist es nur eine Tageszeit, ein Versprechen oder manchmal auch einfach eine höfliche Ausrede?
Wir, drei tätowierende Sprachliebhaber, sprechen in unserem Tattoostudio über die Herkunft des Wortes aus dem Althochdeutschen (morgan), seine Verbindung zu Licht, Anfang und Zukunft – und darüber, warum „morgen“ sprachlich immer zwischen Hoffnung, Aufschub und Neuanfang pendelt. Von „Guten Morgen“ bis „das mache ich morgen“: Dieses Wort hat mehr Bedeutung, als man denkt.
Hört rein und erfahrt, warum der Morgen nicht nur der Start in den Tag ist, sondern auch ein kleines sprachliches Versprechen auf das, was kommt.
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