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Ein Hörerwunsch führt uns diesmal tief in die Appalachen, eine Landschaft voller Wälder, Nebel, alter Berge und Geschichten, bei denen die erste Erklärung oft noch mehr Verwirrung erzeugt.
Ausgangspunkt ist das Not Deer: ein moderner Internet-Mythos über Hirsche, die fast normal wirken. Fast.
Von dort reisen wir weiter zu den Brown Mountain Lights, zur berühmten Nacht von Flatwoods, zum geflügelten Snallygaster und schließlich zum Raven Mocker aus der Cherokee-Überlieferung.
Es geht in dieser Folge nicht darum, ein Monster zu beweisen. Es geht um diesen einen Moment, in dem etwas Vertrautes plötzlich fremd wirkt. Und um die Frage: Was passiert mit uns, wenn unsere erste Erklärung nicht mehr reicht?
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Ein Mann in Marokko erzählt von seiner Frau.
Sie kommt nachts. Und sie bestimmt sein Leben.
Allerdings scheint niemand diese Frau je gesehen zu haben. Niemand berichtet von einer Hochzeit. Und irgendwann taucht ein Detail auf, das aus einer seltsamen Beziehungsgeschichte etwas viel Unheimlicheres macht…
In dieser Folge geht es um den Fliesenmacher Tuhami und um Wesen, die im arabischen Volksglauben nicht einfach gut oder böse sind. Manche sollen verführen. Manche schützen. Manche erschrecken. Und auch an anderen Orten treten Phänomene auf, die mit dieser Legende in Verbindung gebracht werden: in alten Oasenstädten, verlassenen Gebäuden und sogar in Schulen.
War Tuhami wirklich an etwas gebunden? Und kann man einem Wesen vertrauen, das nicht einseitig gut oder böse ist?
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Im November 1966 melden vier junge Menschen in Point Pleasant, West Virginia, eine Begegnung, die bis heute nachwirkt: eine große geflügelte Gestalt mit leuchtend roten Augen. Was wie eine lokale Gruselgeschichte beginnt, breitet sich schnell in der ganzen Stadt aus. Weitere Sichtungen folgen, die TNT Area wird zum Schauplatz eines modernen Mythos und aus einer unklaren Beobachtung wird ein Name, der bleibt.
Doch die Geschichte bekommt ihre eigentliche Wucht erst ein Jahr später. Am 15. Dezember 1967 stürzt die Silver Bridge ein, 46 Menschen sterben. Im Rückblick wird das Wesen für viele plötzlich mehr: ein Omen, ein Vorbote, vielleicht sogar eine Warnung. Aber ist das wirklich so? Oder sehen Menschen nach einer Katastrophe Muster, weil Sinnlosigkeit schwer auszuhalten ist?
In dieser Folge sprechen wir über die erste Sichtung, die Reaktion einer ganzen Kleinstadt, den Brückeneinsturz, den Rückschaufehler und die Frage, warum manche Geschichten nie ganz verschwinden.
Link zur ZDF-Doku: KLICK
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Der Wendigo gehört zu den dunkelsten Legenden Nordamerikas. Eine Figur, die nicht einfach nur irgendwo im Wald lauert, sondern gefährlich nah beim Menschen ist.
Mit Swift Runner und Jack Fiddler schauen wir auf zwei Fälle, die auf unheimliche Weise zusammenhängen. Im einen endet Hunger in einer Tat, die bis heute entsetzt. Im anderen werden Menschen getötet, weil man glaubt, damit etwas noch Schlimmeres verhindern zu können. In beiden Fällen bleibt dieselbe Frage im Raum: Ist das wahre Monster etwas, das von außen kommt, oder etwas, das im Menschen selbst steckt?
Ist der Wendigo also ein echtes Wesen, oder nur der Name für etwas, das in Ausnahmesituationen sichtbar wird? Was passiert mit Menschen, wenn Angst und Not groß genug werden? Und was ist am Ende schlimmer: die Vorstellung, dass es so ein Monster wirklich gibt, oder der Gedanke, dass Menschen auch ganz ohne Monster zu solchen Taten fähig sind?
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Ein Haus. Zwei Menschen. Und zwei völlig unterschiedliche Realitäten.
Als Tony und Deborah Pickman 1992 in ein unscheinbares Haus in Atchison, Kansas ziehen, beginnt alles harmlos. Kleine Vorfälle, die sich erklären lassen. Dinge, die man ignorieren kann.
Bis das nicht mehr geht.
Denn während Deborah glaubt, mit einer kindlichen Präsenz zu leben – „Sallie“, verspielt und harmlos – erlebt Tony etwas völlig anderes. Geräusche, Stimmen… und schließlich körperliche Angriffe.
Das Problem ist nicht nur das Haus.
Das Problem ist, dass sie nicht mehr dasselbe erleben.
Und irgendwann stellt sich nicht mehr die Frage, was in diesem Haus ist , sondern, wem man noch glauben kann.
Ist „Sallie“ wirklich ein Kind? Oder hat sich etwas ganz anderes Zugang verschafft?
Und was passiert, wenn zwei Menschen im selben Raum stehen… aber in zwei verschiedenen Wirklichkeiten leben?
Lehnt euch zurück und entscheidet selbst, was hier wirklich passiert ist.
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Schönheit. Freiheit. Würde. Erfolg.
Manche Menschen sind sich sicher, schon einmal gelebt zu haben. Doch was bleibt von einem Leben, das längst vorbei ist?
Wir sprechen über Wiedergeburt, rätselhafte Erinnerungen an frühere Existenzen und über zwei der bekanntesten Fälle auf diesem Gebiet:
Die geheimnisvolle Omm Sety, die sich an ein Leben im alten Ägypten erinnert haben will, und Swarnlata Mishra, deren Aussagen über ein früheres Leben bis heute Fragen aufwerfen.
Dabei geht es nicht nur um angebliche Vorleben, sondern auch um etwas noch Seltsameres: Berichte über die Zeit dazwischen.
Was, wenn nicht alles mit dem Tod endet?
Was, wenn manchmal etwas bleibt — ein Ort, ein Gefühl, ein stiller Rest?
Und was liegt zwischen einem Ende und einem neuen Anfang?
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Dichte Wälder, stille Seen und dunkle Fjorde – der Norden Europas wirkt ruhig. Fast friedlich. Doch genau hier entstanden Geschichten, die bis heute nachwirken.
In Schweden erzählt man vom Myling – einem Kind, das nie zur Ruhe gekommen ist. In Norwegen berichten alte Sagas vom Draugr – einem Toten, der nicht im Grab bleibt. Und in Finnland warnt man vor dem Näkki – einer Stimme aus dem Wasser, die dich näher lockt, als du solltest.
Was steckt hinter diesen Legenden?
Warum entstehen solche Geschichten immer wieder an denselben Orten?
Und sind sie wirklich nur Aberglaube – oder mehr?
Mach es dir bequem… aber bleib wachsam. Denn vielleicht sind manche Orte nicht so leer, wie sie wirken.
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In Benevento, einer kleinen Stadt in Süditalien, erzählt man sich seit Jahrhunderten von den Janare – Hexen, die tagsüber ganz normal wirken und nachts rund um einen Walnussbaum dunkle Rituale abhalten sollen.
Aus Angst vor ihnen entstanden im Lauf der Zeit unzählige Alltagsrituale: Schutzmaßnahmen an Türen, kleine Abwehrhandlungen und Regeln, die bis heute nachwirken.
Doch wo endet hier alter Volksglaube – und wo beginnt etwas, das Menschen wirklich geprägt hat?
Warum wurde ausgerechnet dieser Walnussbaum zum Zentrum einer so düsteren Legende?
Und was sagt es über einen Ort aus, wenn seine Hexen nie ganz verschwunden sind?
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Ein verlassener Eisenbahntunnel südwestlich von Sydney.
370 Meter Sandstein, gebaut im Jahr 1867 – und seit über hundert Jahren stillgelegt.
Doch der Picton Railway Tunnel ist mehr als nur ein Relikt der frühen Eisenbahngeschichte Australiens.
Am 28. September 1916 wird im Tunnel der Körper von Emily Agnes Bollard gefunden. Die offizielle Untersuchung ergibt: Sie wurde von einem Zug überfahren. Ob Unfall oder etwas anderes – lässt sich nicht feststellen.
Diese Ungewissheit bleibt.
Jahrzehnte später berichten Besucher von seltsamen Geräuschen, kalten Luftzügen und einer weiblichen Präsenz im Tunnel. Ist das nur die Wirkung von Dunkelheit, Echo und Erwartung? Oder hat der Ort tatsächlich etwas Unruhiges an sich?
In dieser Folge von Laberglaube tauchen wir in die Geschichte des Picton Railway Tunnels ein – zwischen Archiv und Legende, Wahrnehmung und Mythos.
Am Ende bleibt eine Frage:
Was passiert, wenn ein Ort ein Ereignis trägt, dessen Geschichte nie eindeutig abgeschlossen wurde?
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Tagsüber sind es nur Ruinen. Doch mit der Dämmerung scheint das ursprüngliche Leben in die Stadt zurückzukehren…
Bhangarh Fort gilt als einer der verfluchtesten Orte Indiens und ist für eine berühmte Regel bekannt: Kein Zutritt vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang.
Wir folgen zwei Legenden, die bis heute über dem Ort liegen wie ein Schatten:
Die erste erzählt von einem Guru, der nur eine einzige Bedingung für den Bau der Stadt stellte und bei Missachtung mit einem Fluch drohte.
Die zweite ist persönlicher und tragischer: Eine wunderschöne Prinzessin, ein besessener Magier, ein verzaubertes Duftöl und ein letzter Fluch, der das Schicksal vieler Menschen besiegelt haben soll.
Warum ist der Ort bis heute so berühmt? Welche modernen Erzählungen kursieren? Und wie können Realität — Ruinen, Regeln und reale Gefahren — neben dem Mysterium existieren, ohne dass sich eines davon komplett auflöst? 👻
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