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Auf der Schuldenuhr kann jeder nachsehen, welcher Anteil der Staatsschulden auf ihn entfällt, schon am Tag seiner Geburt. Teil 2 der Tagesenergie 187 beginnt bei dieser Rechnung und fragt, wer hier eigentlich der Schuldner ist. Aufgezeichnet am 7. Oktober mit Gästen, die live dabei waren.
Den ganzen Text dieser Folge findest du im Blogartikel: Die Schuld als Kontrollinstrument.
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/BxvfdRhsUYo.
Eine Meldung, und schon regt sich etwas: Ärger, Zustimmung, der Drang, etwas zu tun. Die Tagesenergie 187 schaut genau auf diesen Augenblick. Teil 1, aufgezeichnet am 7. Oktober mit Gästen, die live dabei waren.
Den ganzen Text dieser Folge findest du im Blogartikel: Wer dich bewegt, lenkt dich (Tagesenergie 187, Teil 1).
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/xql0f8XTGuU.
Fragen aus den Kommentaren und von anderen Wegen: wie es mit dem Magie-Kanal weitergeht, ob die Tagesenergie bleibt, wie man dem System die Aufmerksamkeit entzieht, ohne den Überblick zu verlieren, und wie ich zu Gott stehe.
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/qcXVZw_dwWo.
Es gibt Stellen im Tag, an denen niemand etwas von einem verlangt und man trotzdem tiefer hineingeht. Ich nenne sie die freiwilligen Vertiefungen.
Den ganzen Text dieser Folge findest du im Blogartikel: Das Spielfeld muss dich nicht mehr zwingen.
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/y11Yfu6di60.
Nvidia gibt OpenAI Geld, und OpenAI kauft damit bei Nvidia ein. An diesem einen Vorgang lässt sich ablesen, wie die KI-Blase gebaut ist und was sie nebenbei finanziert. Die Videofassung zeigt dazu Folien mit den Zahlen.
Den ganzen Text dieser Folge findest du im Blogartikel: Die KI-Blase und der Umbau, den sie finanziert.
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/JXdxJRqvw-Q.
In der Tagesenergie vom 11. September schaue ich auf die Weltenbühne und auf Donald Trump, genauer auf seine Funktion. Ich sehe in ihm eine Abrissbirne.
Den ganzen Text dieser Folge findest du im Blogartikel: Der Abriss ist in Gang (Tagesenergie 186).
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/4hiURB4MVdc.
An einem einzigen Tag im Juni lag morgens ein Schlag auf Beirut in den Meldungen, und am Abend hieß es, ein Abkommen mit dem Iran sei abgeschlossen. In dieser Tagesenergie schaue ich auf den Umbau der Bühne und darauf, was er mit dir zu tun hat.
Den ganzen Text dieser Folge findest du im Blogartikel: Die Bühne wird umgebaut (Tagesenergie 185).
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/2BeHCatmW-0.
Gold steht weit unter seinem Höchstkurs, während ringsum alles dramatischer wird. Das Schiff hat Schlagseite, und die Kapelle spielt weiter. Ich gehe die Stufen durch, auf denen man Politik durchschaut, und frage am Ende, wo du selbst in diesem Bild stehst.
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/eGRWPP6mhMI.
Eine Matrix-Betrachtung darüber, in welcher Reihe wir sitzen, während das alte Stück noch läuft, mit drei kurzen Hörfassungen zum Mitnehmen.
Es gibt Zeiten, in denen ein altes System nicht mehr trägt und ein neues noch nicht steht. Ich nenne das den Riss, und ich verwende den Begriff seit Längerem. Im Moment lässt er sich besonders deutlich beobachten. Eine Ordnung, die lange selbstverständlich wirkte, hält nicht mehr zusammen, und das, was an ihre Stelle treten soll, ist noch nicht eingerichtet. In diesem Dazwischen wackelt vieles. Und gerade dann wird etwas sichtbar, das sonst hinter den Kulissen bleibt.
Mir hilft an dieser Stelle ein Bild, das ich immer wieder verwende. Das Bild vom Theater.
Das Theater und seine Reihen
Stell dir einen großen Saal vor, eine Bühne, ein Stück, das gespielt wird. Vorne, in der ersten Reihe, sitzen Menschen mit aufgerissenen Augen. Sie folgen jedem Schritt auf der Bühne, sie sind ergriffen, und sie würden niemals zugeben, dass an dem Stück etwas nicht stimmen könnte. Sie sitzen so nah, dass sie kaum noch unterscheiden, wo das Publikum aufhört und die Inszenierung beginnt. Auch sie sind verunsichert, weil im Moment manches eigenartig wirkt und die Angst vor dem, was kommt, im Raum steht. Trotzdem vertrauen sie der Bühne immer wieder. Wenn sie enttäuscht werden, kippt die Stimmung, und es beginnt eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die selbst schon Teil des Stücks ist.
Ein paar Reihen weiter hinten sitzen die Kritischen. Sie durchschauen einiges, sie rufen zur Bühne hin, sie sagen dem Stück, wie es eigentlich laufen müsste. Und genau dadurch geraten sie noch tiefer hinein. Wer der Bühne zuruft, dass sie alles falsch macht, schaut weiter gebannt auf die Bühne. Die Richtung der Aufmerksamkeit bleibt dieselbe, nur das Vorzeichen wechselt. Was diese Reihe nicht sieht: Es läuft genau so, wie es laufen soll.
Noch ein Stück weiter hinten verändert sich der Blick. Von dort nimmt man wahr, was links und rechts der Bühne geschieht. Man sieht, wie hinter dem Vorhang schon Requisiten bereitgestellt werden, wie das nächste Bild vorbereitet wird, während vorne noch das alte gespielt wird. Aus dieser Entfernung wird erkennbar, dass das, was als Wirklichkeit präsentiert wird, eine Inszenierung ist. Die Ablenkung durch die Kleinigkeiten lässt nach, und die Konstruktion tritt hervor.
In der Nähe des Ausgangs
Einige sind noch weiter gegangen. Sie sitzen fast schon an der Tür. Für die Inszenierung sind genau diese Menschen das Problem, denn wer beim Ausgang sitzt, könnte aufstehen und hinausgehen. Also wird das Stück an dieser Stelle dramatischer. Die Spannung zieht an, die Bilder werden lauter, und es kommen Impulse ins Spiel, die unterschiedliche Menschen auf unterschiedliche Weise berühren. Den einen holt man über Hoffnung zurück, den anderen über Angst, wieder andere über Schuld oder über die alten Muster, die seit der Kindheit eingeübt sind. Für jeden gibt es den passenden Haken.
Das ist der Punkt, an dem die meisten Modelle aufhören. Sie beschreiben das Theater, sie erklären die Reihen, und sie lassen den Leser mit dem Gefühl zurück, wenigstens jetzt durchzublicken. Durchblick allein ändert aber nichts an der Sitzordnung. Wer von der letzten Reihe aus alles erkennt und trotzdem sitzen bleibt, ist immer noch im Saal.
Wer den Strom liefert
Hier kommt der Teil, über den ich seit Langem spreche. Die Bühne läuft nicht aus sich selbst. Sie läuft mit unserer Energie. Das gilt ganz materiell für die Arbeit, die in das System fließt, und es gilt genauso für etwas Feineres: für die Aufmerksamkeit, die wir Tag für Tag dorthin geben. Solange wir hinschauen, mitfühlen, uns aufregen und mitzittern, speisen wir das Stück.
Wer das erkennt, bekommt schnell einen bestimmten Impuls. Ich muss hier raus. Das System hat Macht über mich, also weg. Dieser Impuls fühlt sich nach Befreiung an und ist doch nur eine andere Form des Stücks. Die Flucht macht die eigene Ohnmacht zum Programm. Sie bestätigt, dass die Macht beim Theater liegt.
Es gibt eine ruhigere Bewegung. Sie beginnt mit einer einfachen Einsicht. Wenn meine Energie die Bühne versorgt, dann liegt an dieser Stelle auch meine Verfügung. Ich kann lernen, diese Energie wahrzunehmen und zu führen, statt sie ungefragt abfließen zu lassen. Das geschieht in kleinen Schritten und zunächst nur in Teilen. Ein vollständiger Austritt wäre ohnehin teuer, denn das Theater bietet vieles, was den Alltag trägt. Die erste Frage ist darum eine andere. Wem gebe ich meinen Strom, und habe ich das selbst in der Hand? Ob ich den Saal irgendwann verlasse, kommt später.
In dem Moment, in dem ich meine eigene Energie wieder spüre und führe, verliert die Bühne ihre Gewalt über mich. Ich kann sitzen bleiben und trotzdem frei sein, weil ich nicht mehr unbemerkt einspeise. Genau darin liegt der Riss, von dem ich am Anfang gesprochen habe. Er geht durch das alte System. Er kann ebenso durch die Gewohnheit gehen, mit der ich bisher zugeschaut habe.
Vielleicht ist die wichtigere Beobachtung in dieser Zeit gar nicht, was als Nächstes auf der Bühne geschieht. Vielleicht ist es die Reihe, in der ich sitze, während ich darauf warte.
Solange ich der Bühne meinen Strom gebe, ist sie hell. In dem Moment, in dem ich ihn halte, sehe ich den Saal.
Alle Folgen der Lauschzeit. Vorherige Folge: Tonspur: Der Krieg, der nicht gewonnen werden soll.
Ein Krieg, der militärisch nicht zu gewinnen ist und trotzdem weitergeführt wird. Das eigentliche Ergebnis dieses Krieges ist nicht militärisch, es ist strukturell.
Den ganzen Text dieser Folge findest du im Blogartikel: Tonspur: Der Krieg, der nicht gewonnen werden soll.
Die Videofassung gibt es auf YouTube: https://youtu.be/i-xo2oA1ljI.
Alle Folgen der Lauschzeit. Vorherige Folge: Tonspur: Das Stück läuft noch. Aber der Vorhang reißt. Nächste Folge: Vier Reihen bis zum Ausgang.
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