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In der zweiten Episode von learning Gelaber führt Richard Heinen ein Gespräch mit Silke Schumbrink, Schulleiterin der Grundschule Gartenstraße in Duisburg-Neumühl. Die Schule wird wird vom learninglab im Rahmen des Programms Startchancen bei ihrer Schulentwicklung beraten und unterstützt. Im Zentrum steht die Frage, wie Schule als Ort der Gemeinschaft gestaltet werden kann – gerade unter herausfordernden Bedingungen.
Die Schule versteht sich bewusst nicht nur als Lernort für Kinder, sondern als sozialer Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ein multiprofessionelles Team aus Lehrkräften, Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen arbeitet eng zusammen, um den vielfältigen Voraussetzungen der Schüler:innen gerecht zu werden. Viele Kinder bringen unterschiedliche sprachliche, kulturelle und biografische Hintergründe mit – ein Umstand, der hier nicht als Defizit, sondern als Ausgangspunkt für pädagogisches Handeln verstanden wird. Statt vor allem auf Förderbedarfe zu schauen, richtet die Schule ihren Blick gezielt auf die Stärken und Potenziale der Kinder.
Ein zentraler Baustein dieses Verständnisses ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Mit Formaten wie einem regelmäßig stattfindenden Elterncafé wird die Schule bewusst als Ort der Begegnung geöffnet. Gerade für Familien, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben und mit dem Schulsystem noch wenig vertraut sind, entstehen so niedrigschwellige Möglichkeiten für Austausch, Orientierung und Vertrauen.
Gleichzeitig wird deutlich, dass dieses Konzept unter nicht immer optimalen Rahmenbedingungen umgesetzt wird. Raumknappheit stellt eine kontinuierliche Herausforderung dar. Dennoch gelingt es dem Team, durch differenzierte Arbeit in Kleingruppen und kreative Lösungen individuelle Unterstützung zu ermöglichen, ohne auf bessere strukturelle Voraussetzungen zu warten.
Die Episode macht sichtbar, dass Gemeinschaft in Schule kein Selbstläufer ist, sondern aktiv gestaltet werden muss. Sie zeigt, wie multiprofessionelle Zusammenarbeit, eine ressourcenorientierte Haltung und eine konsequent mitgedachte Elternarbeit dazu beitragen können, Schule als gemeinsamen Lebens- und Lernraum zu entwickeln.
By learninglab gGmbHIn der zweiten Episode von learning Gelaber führt Richard Heinen ein Gespräch mit Silke Schumbrink, Schulleiterin der Grundschule Gartenstraße in Duisburg-Neumühl. Die Schule wird wird vom learninglab im Rahmen des Programms Startchancen bei ihrer Schulentwicklung beraten und unterstützt. Im Zentrum steht die Frage, wie Schule als Ort der Gemeinschaft gestaltet werden kann – gerade unter herausfordernden Bedingungen.
Die Schule versteht sich bewusst nicht nur als Lernort für Kinder, sondern als sozialer Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ein multiprofessionelles Team aus Lehrkräften, Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen arbeitet eng zusammen, um den vielfältigen Voraussetzungen der Schüler:innen gerecht zu werden. Viele Kinder bringen unterschiedliche sprachliche, kulturelle und biografische Hintergründe mit – ein Umstand, der hier nicht als Defizit, sondern als Ausgangspunkt für pädagogisches Handeln verstanden wird. Statt vor allem auf Förderbedarfe zu schauen, richtet die Schule ihren Blick gezielt auf die Stärken und Potenziale der Kinder.
Ein zentraler Baustein dieses Verständnisses ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Mit Formaten wie einem regelmäßig stattfindenden Elterncafé wird die Schule bewusst als Ort der Begegnung geöffnet. Gerade für Familien, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben und mit dem Schulsystem noch wenig vertraut sind, entstehen so niedrigschwellige Möglichkeiten für Austausch, Orientierung und Vertrauen.
Gleichzeitig wird deutlich, dass dieses Konzept unter nicht immer optimalen Rahmenbedingungen umgesetzt wird. Raumknappheit stellt eine kontinuierliche Herausforderung dar. Dennoch gelingt es dem Team, durch differenzierte Arbeit in Kleingruppen und kreative Lösungen individuelle Unterstützung zu ermöglichen, ohne auf bessere strukturelle Voraussetzungen zu warten.
Die Episode macht sichtbar, dass Gemeinschaft in Schule kein Selbstläufer ist, sondern aktiv gestaltet werden muss. Sie zeigt, wie multiprofessionelle Zusammenarbeit, eine ressourcenorientierte Haltung und eine konsequent mitgedachte Elternarbeit dazu beitragen können, Schule als gemeinsamen Lebens- und Lernraum zu entwickeln.