learning Gelaber

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learning Gelaber episodes

  • learning Gelaber #8 – Vielfalt leben, nicht nur verwalten

    In der 8. Episode von learning Gelaber spricht Richard Heinen mit Ümmü Demirel, Schulleiterin der Grundschule im Dichterviertel in Duisburg, über Schule in einem der vielfältigsten Stadtteile Deutschlands. Über 40 Muttersprachen kommen hier zusammen – für Ümmü Demirel kein Problem, das verwaltet werden muss, sondern eine Bereicherung, die den Schulalltag prägt. Es beginnt mit einer scheinbaren Nebensache – „Habe ich deinen Namen richtig ausgesprochen?" – und wird schnell zu einem Gespräch über biografische Prägung, Haltung und Bildungsgerechtigkeit.

    Im Mittelpunkt steht die Frage, was Lehren wirksam macht. Die Antwort der Schulleiterin ist unbequem einfach: Kinder lernen dort, wo sie sich gesehen und gemocht fühlen. Das beginnt beim richtig ausgesprochenen Namen – für sie eine Frage der Identität – und reicht bis zur „Glücksstunde", mit der die Schule künftig jede Woche beginnen will. Auch ihre eigene Bildungsbiografie spielt hinein: Als Zehnjährige dolmetschte sie beim Übergangsgespräch für ihren nur Türkisch sprechenden Vater – und übersetzte ihm bewusst nicht die Einschätzung der Lehrerin, sie werde das Gymnasium wegen ihres Deutschs nicht schaffen, sondern eine Empfehlung für die Gesamtschule. Eine Erfahrung, die ihre Haltung bis heute prägt.

    Links und Ressourcen zur Folge:


    Website der Grundschule im Dichterviertel
    https://ggschule-am-dichterviertel.com/

    Angeboten des learninglab für Schulen im Startchancen-Programm: https://learning-lab.de/prozessbegleitung-startchancen-programm

    1 hr 10 min
  • Learning Gelaber #7 – Lernen in der mobilen Schule für Circuskinder in NRW

    In dieser Episode von Learning Gelaber besuchen wir die Schule für Circuskinder in NRW und sprechen mit dem Sonderpädagogen Stefan Bernsmann darüber, wie eine mobile Schule für Kinder und Jugendliche funktioniert, die berufsbedingt mit ihrem Circus ständig von Ort zu Ort reisen. Die Antwort: Das Klassenzimmer ist ein Wohnmobil und bietet Platz für eine altersgemischte Lerngruppe von Kindern, die alle im selben Circus zu Hause sind. So wechselnd der Standort des Klassenzimmers ist, so konstant bleibt die Lerngruppe – wenn auch altersdurchmischt. Genau das erfordert einen inklusiven Zugang zum Lernen, bei dem alle Kinder ihrem Können entsprechend gefordert werden und ihre jeweiligen Stärken einbringen können.

    Seit 1994 begleitet die anerkannte Ersatzschule in evangelischer Trägerschaft Kinder und Jugendliche quer durch Nordrhein-Westfalen. Stefan Bernsmann unterrichtet zwei Zirkusklassen mit bis zu sechs Schüler:innen der Klassenstufen eins bis zehn gleichzeitig – projektbasiertes Lernen und echte Beziehungsarbeit gehören für ihn untrennbar zusammen und schaffen eine Lernfreude, die im regulären Schulbetrieb oft fehlt.

    Im Gespräch mit Richard Heinen berichtet Stefan Bernsmann, was das Unterrichten an ständig wechselnden Orten für ihn bedeutet. Deutlich wird dabei, wie die Schule für ihre besonderen Rahmenbedingungen passende Lösungen gefunden hat: Lernen findet in einer Kombination aus Online-Formaten und Präsenzunterricht statt. Die altersheterogen besetzten Lerngruppen machen inklusiven Unterricht ganz selbstverständlich notwendig – und weil Schule hier eng an die Lebenswelt Circus anknüpft, wird die Elternarbeit zu einem entscheidenden Baustein für den schulischen Erfolg der Kinder.

    Link zur Schule: https://www.schulefuercircuskinder-nrw.de/menschen-kontakte/circusse/


    Infovideo zur Schule: https://www.youtube.com/watch?v=eQ00FDhAMGs

    58 min
  • Learning Gelaber #6 – Schulische Lernbüros

    In dieser Folge geben Hilke Lamers und Felix Trüten spannende Einblicke in das „Offene digitale Lernbüro“ an der Helios Schule in Köln. Im Gespräch mit Richard Heinen erklären sie, wie dieses Konzept im Schulalltag praktisch umgesetzt wird und welche pädagogischen Überlegungen ihm zugrunde liegen.

    Ausgangspunkt ihrer Arbeit war die Erkenntnis, dass sich schulisches Lernen und die Gestaltung von Unterricht stets in einem Spannungsfeld bewegen. Lehrkräfte stehen regelmäßig vor der Herausforderung, Lernsituationen auszutarieren: Sollen sie systematisch oder problemorientiert sein? Selbstgewählt oder vorgegeben? Analog oder digital?

    Da diese pädagogischen Entscheidungen in der Praxis selten absolut oder rein binär sind, ist das Bild eines Schiebereglers entstanden. Dieses Instrument hilft Lehrkräften dabei, sich bewusst und flexibel zwischen verschiedenen Polen zu positionieren, je nachdem, was die aktuelle Lernsituation erfordert.

    Erarbeitet wurde dieses konzeptionelle Gerüst im Rahmen des Projekts „Werkstatt offenes digitales Lernbüro“. Darin haben schulübergreifende Arbeitsgruppen ihre unterschiedlichen Expertisen gebündelt, um Materialien für selbstgesteuertes und digital unterstütztes Lernen in offenen Settings zu entwickeln. Diese Episode zeigt anschaulich, wie die praktische Umsetzung dieses Modells an der Heliosschule gelingt.

    🔗 Links und Ressourcen zur Folge:

    • Alle Infos zum Projekt „Werkstatt offenes digitales Lernbüro“ aus dem Schuljahr 2025/26 gibt es hier: https://digitales-lernbuero.de/

    • Direktlink zur Druckvorlage der Schieberegler (PDF)

  • Direktlink zur Veröffentlichung “Dimensionen des Lernbüros – Qualitätskriterien gemeinsam sichtbar machen” 

  • Ergebnisse der Projektevaluation: https://digitales-lernbuero.de/2026/07/17/ergebnisse-der-projektevaluation/

  • Und hier gibt es alle Infos zum für das Schuljahr 2026/27 geplanten Werkstatt: https://learning-lab.de/neuer-durchgang-der-fortbildungswerkstatt-lernburo-lernen-startet-2027

  • https://www.oer-strategie.de/

  • Die OER-Strategie des Bundes bündelt Maßnahmen zur Förderung offener Bildungsressourcen und versteht sich als zentraler Hebel, um Bildung zugänglicher, kollaborativer und zukunftsfähiger zu gestalten.

  • https://www.bmbfsfj.bund.de/

  • Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gestaltet die bildungs- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland und initiiert Programme zur Weiterentwicklung des Bildungssystems.

  • Weitere Informationen zur Heliosschule unter: heliosschule.de

  • 1 hr 11 min
  • Learning Gelaber #5 – Stärken fördern im Team

    In dieser Episode von Learning Gelaber besuchen wir die Salzmannschule in Duisburg-Neumühl und sprechen mit Martin Kammann darüber, wie inklusive Schule für Kinder mit Förderbedarf wirklich gelingen kann. Sein Ansatz: Stärken fördern statt auf Defizite zu schauen und Neugier wecken statt Druck auszuüben.

    Zentrales Konzept der inklusiven Schule ist es, dass die Kinder nicht aussortiert, sondern in ihren regulären Klassen belassen werden. Gemeinsam mit einem multiprofessionellen Team aus Grundschullehrkräften, Sonderpädagoginnen und Schulsozialarbeiterinnen wird jedes Kind individuell und in seinem eigenen Tempo begleitet.

    Praktische Ansätze wie Erlebnispädagogik, Naturerfahrungen und gezielte Sozialtrainings zeigen, wie die Schule auf die besonderen Herausforderungen des von Industriegeschichte und Strukturwandel geprägten Stadtteils reagiert. Im Gespräch berichtet Martin Kammern – der durch die Körperbehinderung seiner Schwester zur Sonderpädagogik fand – wie es täglich gilt, die Balance zwischen sozialem und fachlichem Lernen neu zu finden, welche wertvolle Unterstützung das Startchancen-Programm dabei seiner Schule bietet und warum die größte Hürde bei der Umsetzung inklusiver Konzepte häufig der Personalmangel ist - und wie man diesem durch multiprofessionelles Team-Teaching begegnen kann. 

    Alle Informationen zu den Angeboten vom learninglab im Rahmen des Startchancen-Programm finden Schulen auf: https://www.learninglab.de/angebote/startchancen/

    1 hr 18 min
  • Learning Gelaber #4 – Als Schule Ideen und Orte vernetzen

    In der vierten Episode von Learning Gelaber besucht Richard Heinen die Stefan-Andres-Realschule plus in Unkel und spricht mit Lehrkräften und Schüler*innen über einen Schulentwicklungsprozess, aus dem Schritt für Schritt ein gemeinsames pädagogisches Konzept entstanden ist.

    Ausgangspunkt war dabei kein fertiger Masterplan, sondern die Frage, wie Schule sich verändern kann, wenn Projekte, Initiativen und Unterricht nicht länger nebeneinander stehen, sondern bewusst und konsequent miteinander verbunden werden. In den vergangenen Jahren entwickelte sich daraus eine Schule, die projektorientiertes Lernen stärkt und sich zugleich zunehmend nach außen öffnet – durch Kooperationen, kulturelle Projekte und eine enge Verbindung zur Stadtgesellschaft.

    Praktische Projekte wie Filmproduktionen, Poetry Slams oder demokratische Beteiligungsformate zeigen, wie die Schule Lernen als gemeinschaftlichen Gestaltungsprozess versteht. Schüler*innen übernehmen Verantwortung, arbeiten eigenständig zusammen und sammeln Erfahrungen, die Selbstwirksamkeit, Teamfähigkeit und persönliche Entwicklung fördern.

    Weitere Informationen zur Schule und ihren Projekten finden Sie auf der Website der Stefan-Andres-Realschule plus sowie auf dem Instagram-Profil der Schule.

    Alle Informationen zu den Angeboten vom learninglab im Rahmen des Startchancen-Programm finden Schulen auf: https://www.learninglab.de/angebote/startchancen/

    1 hr 16 min
  • Learning Gelaber #3 – Freiheit mit Verantwortung

    In der dritten Episode von Learning Gelaber besucht Richard Heinen die Josephine Baker Gesamtschule und spricht mit Schülerinnen sowie Lernbegleiter:innen über ein Schulkonzept, das auf Freiheit und Selbstverantwortung setzt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lernen gestaltet werden kann, wenn Schülerinnen nicht nur Inhalte bearbeiten, sondern ihren Lernprozess aktiv selbst steuern.

    Im sogenannten Lernhaussystem entscheiden die Schüler*innen eigenständig über Tempo, Reihenfolge und Intensität ihres Lernens. Damit lösen sie sich von klassischen, stark vorgegebenen Abläufen und gewinnen Gestaltungsspielräume, die im Schulalltag sonst oft nur begrenzt vorhanden sind. Diese Freiheit eröffnet neue Möglichkeiten, bringt aber zugleich Anforderungen mit sich: Lernen wird stärker zur eigenen Aufgabe, die strukturiert, geplant und reflektiert werden muss.

    Deutlich wird im Gespräch, dass dieses Konzept nur dann trägt, wenn Freiheit und Verantwortung zusammengedacht werden. Von den Schülerinnen wird erwartet, dass sie ihre Lernprozesse selbst organisieren und Verantwortung für ihr Vorankommen übernehmen. 

    Links und Infos zur Folge:


    https://digitales-lernbuero.de/
    Das Projekt „Werkstatt offenes digitales Lernbüro“ fördert die Entwicklung und Nutzung von Open Educational Resources (OER), um offene, kollaborative und digital gestützte Lern- und Arbeitsformen in Schule nachhaltig zu verankern.

    https://www.blickueberdenzaun.de/
    Der Schulverbund „Blick über den Zaun“ vernetzt reformpädagogisch orientierte Schulen, die seit 1989 Schulentwicklung aus der Praxis heraus gestalten und gemeinsam weiterentwickeln.

    https://www.josephine-baker-gesamtschule.org/

    Die Josephine-Baker-Gesamtschule verfolgt das Profil „Sprache und Kommunikation“ und versteht Lernen als Zusammenspiel von Fantasie, Verstand sowie künstlerischem und handwerklichem Tun.

    https://www.oer-strategie.de/

    Die OER-Strategie des Bundes bündelt Maßnahmen zur Förderung offener Bildungsressourcen und versteht sich als zentraler Hebel, um Bildung zugänglicher, kollaborativer und zukunftsfähiger zu gestalten.

    https://www.bmbfsfj.bund.de/

    Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gestaltet die bildungs- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland und initiiert Programme zur Weiterentwicklung des Bildungssystems.

    1 hr 6 min
  • Learning Gelaber #2 – Schule als Gemeinschaft – mit Silke Schumbrink
    🎧 Learning Gelaber #2 – Schule als Gemeinschaft

    In der zweiten Episode von learning Gelaber führt Richard Heinen ein Gespräch mit Silke Schumbrink, Schulleiterin der Grundschule Gartenstraße in Duisburg-Neumühl. Die Schule wird wird vom learninglab im Rahmen des Programms Startchancen bei ihrer Schulentwicklung beraten und unterstützt. Im Zentrum steht die Frage, wie Schule als Ort der Gemeinschaft gestaltet werden kann – gerade unter herausfordernden Bedingungen.

    Die Schule versteht sich bewusst nicht nur als Lernort für Kinder, sondern als sozialer Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ein multiprofessionelles Team aus Lehrkräften, Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen arbeitet eng zusammen, um den vielfältigen Voraussetzungen der Schüler:innen gerecht zu werden. Viele Kinder bringen unterschiedliche sprachliche, kulturelle und biografische Hintergründe mit – ein Umstand, der hier nicht als Defizit, sondern als Ausgangspunkt für pädagogisches Handeln verstanden wird. Statt vor allem auf Förderbedarfe zu schauen, richtet die Schule ihren Blick gezielt auf die Stärken und Potenziale der Kinder.

    Ein zentraler Baustein dieses Verständnisses ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Mit Formaten wie einem regelmäßig stattfindenden Elterncafé wird die Schule bewusst als Ort der Begegnung geöffnet. Gerade für Familien, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben und mit dem Schulsystem noch wenig vertraut sind, entstehen so niedrigschwellige Möglichkeiten für Austausch, Orientierung und Vertrauen.

    Gleichzeitig wird deutlich, dass dieses Konzept unter nicht immer optimalen Rahmenbedingungen umgesetzt wird. Raumknappheit stellt eine kontinuierliche Herausforderung dar. Dennoch gelingt es dem Team, durch differenzierte Arbeit in Kleingruppen und kreative Lösungen individuelle Unterstützung zu ermöglichen, ohne auf bessere strukturelle Voraussetzungen zu warten.

    Die Episode macht sichtbar, dass Gemeinschaft in Schule kein Selbstläufer ist, sondern aktiv gestaltet werden muss. Sie zeigt, wie multiprofessionelle Zusammenarbeit, eine ressourcenorientierte Haltung und eine konsequent mitgedachte Elternarbeit dazu beitragen können, Schule als gemeinsamen Lebens- und Lernraum zu entwickeln.

    1 hr 11 min
  • Learning Gelaber #1 – Systemsprenger im System: David Nethen über Mut, Projektlernen und Transformation

    Wenn ein Opernsänger aus den Südstaaten der USA zum Amtsleiter für Kultur und Weiterbildung im Ruhrgebiet wird, steckt dahinter mehr als ein ungewöhnlicher Lebenslauf – es ist eine Bildungsreise. In dieser ersten Episode spricht Richard Heinen mit David Nethen über Wendepunkte, Neuanfänge und die Kraft, Systeme von innen heraus zu verändern.

    Ein Beinbruch in der Jugend führte ihn zur Musik, ein Austauschsemester führte ihn nach Deutschland – und schließlich blieb er. Nach Jahren auf der Opernbühne begann dann ein neuer Abschnitt als Lehrer in der Schule. Dort hinterfragte er Routinen, entwickelte projektbasierten Unterricht mit Musicals und Theaterformaten und schuf Räume, in denen Lernen lebendig wurde.

    Heute vernetzt und gestaltet er als Amtsleiter in Unna die Kultur- und Bildungslandschaft.

    „Systemsprenger“ meint bei ihm nicht Zerstörung, sondern Haltung: kritisch reflektieren, Spielräume nutzen, institutionelle Grenzen überschreiten und Bildung weiterentwickeln. Es geht um Mut, Autonomie und die Frage, wie Transformation im System gelingen kann.

    Viel Freude beim Zuhören.

    1 hr 16 min
  • Das digitale Lagerfeuer - Episode 39: Von Feuer, Asche und Glut

    In Episode 39 von Das digitale Lagerfeuer – „Von Feuer, Asche und Glut“ – blicken Richard Heinen und Tobias Düttmann auf rund 40 gemeinsame Podcastfolgen zurück – und wagen zugleich einen Aufbruch. Die Episode ist Rückschau, Standortbestimmung und Perspektivwechsel in einem.

    Deutlich wird: Digitalität ist längst Teil des pädagogischen Alltags. Die Frage lautet nicht mehr „digital oder analog“, sondern wie Lernen insgesamt gestaltet werden kann – wirksam, selbstbestimmt und zeitgemäß. Mit dem neuen Titel „Learning Gelaber“ möchten die beiden künftig breitere Perspektiven auf Bildung, Lernen und Schulentwicklung eröffnen.

    In der Rückschau zeigen sich besondere Stärken der bisherigen Lagerfeuer- Gespräche. Besonders wertvoll waren die Episoden mit Schüler:innen. Sie machen deutlich, wie differenziert junge Menschen ihr eigenes Lernen reflektieren können – und wie stark außerschulische Lernräume ihre Selbstwirksamkeit fördern.

    Ebenso eindrücklich waren Gespräche, in denen biografische Erfahrungen und pädagogisches Handeln miteinander verwoben wurden. Besonders dann entstanden intensive Momente, wenn Persönlichkeiten ihre Lebensgeschichte unmittelbar mit ihrer beruflichen Praxis verbanden – nicht trotz, sondern gerade wegen dieser Verbindung.

    Eine Folge zwischen Glut und Neubeginn – und ein Gespräch darüber, was bleibt, wenn das Feuer weitergetragen wird.

    Einige Highlight-Folgen zum (Wieder-)Entdecken:

    Mit Schüler:innen:

    • Episode 16: “Auf Augenhöhe das Lernen von Schüler:innen begleiten (Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule, Berlin)

  • Episode 7: “Lebenswelten zu Lernwelten machen” (Paul-Löbe-Schule, Berlin)

  • Episode 15: “Schule für und mit Schüler:innen entwickeln” (Heinz-Brandt-Schule, Berlin)

  • Biografie-Talks:

    • Episode 14: “Von Grenzen, Mut und Wegen” mit André Grammelsdorf

    (Ex-Schulleiter und Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat in Berlin)

  • Episode 26: “Den Menschen zugewandt die Welt entdecken” mit Schulleiterin Judith Bauch (Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule, Berlin - 2024 ausgezeichnet mit dem deutschen Schulpreis)

  • 0 min
  • Das digitale Lagerfeuer - Episode 38: Freiräume für Innovationen - schaffen und nutzen

    In Episode 38 des Digitalen Lagerfeuers besucht Richard Heinen Florian März von der Justus-von-Liebig-Sekundarschule in Duisburg-Hamborn. Gemeinsam blicken sie auf über zehn Jahre Schulentwicklungsarbeit zurück, die mit einem Bring-Your-Own-Device-Projekt begann – und bis heute von der Frage geprägt ist, wie digitale Technik gutes Lernen unterstützen kann, ohne Selbstzweck zu werden.

    Im Gespräch geht es um den Weg von Laptopklassen über BYOD bis hin zur Vollausstattung – aber vor allem um die Frage, was Lehrkräfte wirklich brauchen, um digitale Entwicklungen in die Praxis zu bringen: Zeit zum gemeinsamen Ausprobieren.

    Auch Medienbildung kommt zur Sprache – mit einem klaren Fokus auf Befähigung statt Verbote. Diese Folge zeigt, wie langfristige Schulentwicklung gelingen kann, wenn Technik, Haltung und Zusammenarbeit zusammengedacht werden – und markiert zugleich den Übergang zum neuen Podcastformat „Learning Gelaber“.

    1 hr 2 min

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Im Podcast learning Gelaber geht es um Lernen – und um die Frage, wie es heute neu gedacht und konkret gestaltet werden kann. Richard Heinen besucht Bildungseinrichtungen und trifft dort auf Menschen, die Veränderung nicht nur fordern, sondern umsetzen. In offenen Gesprächen geht es um Motive, Zweifel, Brüche und Entscheidungen: Was bewegt sie dazu, gewohnte Pfade zu verlassen? Welche Erfahrungen haben ihren Blick auf Bildung geprägt?