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In Episode 38 des Digitalen Lagerfeuers besucht Richard Heinen Florian März von der Justus-von-Liebig-Sekundarschule in Duisburg-Hamborn. Gemeinsam blicken sie auf über zehn Jahre Schulentwicklungsarbeit zurück, die mit einem Bring-Your-Own-Device-Projekt begann – und bis heute von der Frage geprägt ist, wie digitale Technik gutes Lernen unterstützen kann, ohne Selbstzweck zu werden.
Im Gespräch geht es um den Weg von Laptopklassen über BYOD bis hin zur Vollausstattung – aber vor allem um die Frage, was Lehrkräfte wirklich brauchen, um digitale Entwicklungen in die Praxis zu bringen: Zeit zum gemeinsamen Ausprobieren.
Auch Medienbildung kommt zur Sprache – mit einem klaren Fokus auf Befähigung statt Verbote. Diese Folge zeigt, wie langfristige Schulentwicklung gelingen kann, wenn Technik, Haltung und Zusammenarbeit zusammengedacht werden – und markiert zugleich den Übergang zum neuen Podcastformat „Learning Gelaber“.
Digitale Medien sind längst Teil des Kita-Alltags – doch wie können Fachkräfte sie sinnvoll, kreativ und pädagogisch reflektiert einsetzen? In dieser Episode spricht Richard Heinen mit Tobias Düttmann über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Kindertageseinrichtungen.
Tobias gibt Einblicke in seine Arbeit als Fortbildner im learninglab für Kitas und zeigt, warum Medienbildung weit mehr ist als Tablet-Einsatz: Sie fördert Selbstbestimmung, Kreativität und kritisches Denken – vom bewussten Fotografieren mit dem Smartphone bis hin zu sprechenden Aufklebern, mit denen Kinder ihre Stimme entdecken. Dabei geht es nicht um Effizienz, sondern um pädagogische Qualität und Haltung.
Gemeinsam diskutieren sie, wie Kitas ihren eigenen Weg in der digitalen Welt finden können – mit praxisnahen Ideen, reflektierter Teamarbeit und empathischer Elternkommunikation.
👉 Mehr Informationen zum Fortbildungsangebot für Kitas vom learninglab:
👉 Kontakt:
In Episode 35 von Das digitale Lagerfeuer geht es um einen Traum, der trotz vieler Hindernisse Wirklichkeit wurde: die Gründung der Schule Marille in Berlin. Seit Jahren beschäftigt das Team von Marille e.V. die Frage: Wie sieht eine Schule aus, die wirklich allen Kindern gerecht wird? Schon in Folge 11 haben wir das Projekt begleitet – damals scheiterte der Start noch an ungeeigneten Räumlichkeiten. Zwei Jahre, unzählige bürokratische Hürden und viel Durchhaltevermögen später ist es nun endlich soweit: Die Schule hat ihren Betrieb aufgenommen.
Im Gespräch mit engagierten Lehrkräften, die zwischen Vorfreude und banger Erwartung auf die Eröffnung blickten, wird deutlich, wie viel Herzblut in dieses Projekt geflossen ist. Die Schule Marille setzt auf ein revolutionäres Bildungskonzept, das weit über klassische Unterrichtsformen hinausgeht. Individuelle Lernwege, Mentoring und eine flexible Tagesgestaltung stehen im Mittelpunkt. Statt reiner Wissensvermittlung rückt die persönliche Entwicklung der Kinder in den Fokus – und das in einem inklusiven Raum, um den Lernanforderungen aller Kinder gerecht zu werden.
Erfahren Sie in dieser Folge, wie aus einer Vision Schritt für Schritt Realität wurde, welche Stolpersteine das Team überwinden musste und warum die Schule Marille ein Modell für die Zukunft der Bildung sein könnte.
Links:
https://www.marille-schule.de/ : Die Interneite der Schule mit Allen Infos zur Schule
Folge 11 “Marille e.V.: Mit einer Schulgründung die Bildungsrevolution beginnen” aus dem Jahr 2023 können sie jederzeit nachhören
Digitale Medien sind längst Teil des Alltags von Kindern – doch entscheidend ist, wie sie genutzt werden: als passives Konsumwerkzeug oder als kreative Mittel, um die Welt aktiv zu entdecken. In dieser Episode spricht Richard Heinen mit Chantal Thiel, KITA-Erzieherin aus Duisburg, die zeigt, wie Medienbildung in der Kita gelingen kann, indem digitale Medien Kindern helfen, ihre Umgebung bewusst zu erkunden.
Ausgangspunkt war für Chantal eine Fortbildung, die sie so inspirierte, dass sie heute nicht nur Kinder kreativ und sicher begleitet, sondern ihr Wissen auch als Fortbildnerin weitergibt. Praxisbeispiele wie Fotosafaris, Slow-Motion-Videos oder Stop-Motion-Filme zeigen, wie Kinder mit Tablets ihre Umgebung erforschen, Geschichten gestalten und spielerisch Kompetenzen entwickeln – und so zu aktiven Gestalter:innen ihrer eigenen digitalen Erfahrungen werden.
👉 Mehr Informationen zum Fortbildungsangebot für Kitas vom learninglab:
👉Gern besprechen wir Ihre Idee oder Anfrage zu Fortbildungsangeboten persönlich mit Ihnen. Melden Sie sich dazu gern per Mail an [email protected] bei uns.
In dieser Folge von Das digitale Lagerfeuer spricht Karin Küppers mit Richard Heinen über zehn Jahre Fortbildungsarbeit zur digitalen Medienbildung in Kindertageseinrichtungen. Im Mittelpunkt stehen einfache, alltagstaugliche Tools wie Tablets für eine Fotosafari oder Sprachbuttons zur Eingewöhnung, die kindliche Kreativität und Teilhabe fördern. Deutlich wird: Entscheidend für das Gelingen digitaler Bildung ist die pädagogische Haltung – Offenheit, Neugier und Reflexionsbereitschaft sind zentrale Voraussetzungen. Gleichzeitig muss jede Einrichtung ihren eigenen Weg im Umgang mit digitalen Medien finden. Dabei gilt es, individuelle Vorbehalte im Team ernst zu nehmen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo pädagogische Praxis, organisationale Entwicklung und unterstützende Rahmenbedingungen zusammengedacht werden. Genau hier setzen die Fortbildungsangebote des learninglab an: prozessorientiert, praxisnah und unter Einbezug von Leitungs- und Trägerebene.
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Immer mehr Schulen streben danach, selbstorganisiertes und individuelles Lernen zu fördern, indem sie spezielle Zeiten und Lernumgebungen in ihren Schulalltag integrieren.
Diese Lernbüros oder Lernzeiten verfolgen das Ziel, offene pädagogische Arbeitsweisen zu unterstützen und eine digital gestützte Lernkultur zu etablieren. Die Umsetzung dieses Ansatzes stellt Schulen jedoch oft vor Herausforderungen und Widerstände. Diese lassen sich am besten über den Austausch bewährter Lösungen mit anderen Schulen sowie die Entwicklung eigener Lösungsansätze bewältigen.
Aus diesem Grund wurde das Projekt "Werkstatt für offene digitale Lernbüros" ins Leben gerufen, das vom BMBF gefördert wird. Ziel ist es, durch die gemeinsame Entwicklung von Lernmaterialien und den Erfahrungsaustausch in schulübergreifenden Arbeitsgruppen das digital unterstützte Lernen in offenen Lernsettings zu fördern. In dieser Folge diskutiert Richard Heinen mit Dr. Franziska Carl vom Schulverbund "Blick über den Zaun" und Stefan Grzesikowski von der Heinz-Brandt-Schule über ihre Erfahrungen im Werkstattprozess.
Mehr Informationen zu diesem Projekt finden Sie in der Podcast-Episode oder unter: digitales-lernbuero.de.
Die Fortbildungswerkstätten finden ab Herbst 2025 in Berlin und Frankfurt am Main statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: digitales-lernbuero.de/fortbildungswerkstatt.
Weitere Links zur Folge:
https://www.blickueberdenzaun.de/
https://www.heinz-brandt-schule.de/
https://www.oer-strategie.de/
Der Gedanke hinter OER ist einfach und genial: Gemeinsam Bildungsinhalte zu gestalten und digital bereitzustellen, die für andere frei zugänglich sind und sogar bearbeitet und angepasst werden können.
Für eine pädagogische Haltung, die selbstgesteuertes, digital unterstütztes Lernen in offenen Lernsettings fördern möchte, könnte OER also wichtiger Schlüssel und Werkzeug zugleich sein. Doch die Umsetzung dieses Gedankens ist oft mit Herausforderungen verbunden und daher keine Selbstverständlichkeit. Deshalb wurde das Projekt "Werkstatt offenes digitales Lernbüro" ins Leben gerufen, um die Entwicklung von Open Educational Resources (OERs) zur Etablierung offener pädagogischer Arbeitsweisen im Sinne einer digital gestützten Lernkultur zu fördern. Schulübergreifende Arbeitsgruppen bringen ihre unterschiedlichen Expertisen in die Erstellung von Materialien für selbstgesteuertes, digital unterstütztes Lernen in offenen Lernsettings ein.
Im Rahmen der Kooperation mit dem Podcast "zugehOERt" diskutieren Susanne Grimm vom Deutschen Institut für Pädagogische Forschung (DIPF) und Richard Heinen vom learninglab Wege und Hindernisse, um von und mit OER-Lernmaterialien zu innovativen Lernszenarien zu gelangen.
Weitere Informationen zu dem in der Podcastepisode genannten Projekt "Werkstatt offenes digitales Lernbüro" finden Sie unter:https://digitales-lernbuero.de/
In dieser Folge des Digitalen Lagerfeuers sprechen Richard Heinen und Jonas Vollhardt über die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz im Schulmanagement.
Jonas Vollhardt erforscht dieses Thema an der FAU Erlangen-Nürnberg im Rahmen des Projekts LeadCom und verfolgt dabei einen Design-Based Research-Ansatz. Sein Ziel: Eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Schulpraxis, um praxisnahe Fortbildungs- und Beratungsangebote für Schulleitungen und die digitale Schulentwicklung zu gestalten.
Das Gespräch fand im Rahmen des Netzwerktreffens „Künstliche Intelligenz – Impulse für die Schulentwicklung!?“ am 27./28. März 2025 in Stuttgart statt, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Die Folien zum Talk mit Jonas Vollhardt sind hier verfügbar: https://www.learninglab.de/wp-content/uploads/2025/04/Lagerfeuer-BoschKI.pdf
In dieser Episode werfen wir einen Blick zurück auf ein Jahr voller spannender Erfahrungen in der Begleitung von Schulen und richten den Fokus auf zukünftige Entwicklungen. Wir beleuchten zentrale Fragen:
Welchen Ansatz verfolgen wir in der vom systemischen Ansatz geprägten Schulbegleitung?
Warum ist Ergebnisoffenheit in diesem Kontext so bedeutend?
Darüber hinaus widmen wir uns künftigen Projekten und dem Megathema Künstliche Intelligenz in der Bildung. Im Projekt Werkstatt Offenes Digitales Lernbüro erkunden wir, wie OER-Materialien (Open Educational Resources) gestaltet werden können, um selbstorganisiertes Lernen zu fördern. Welche Haltung ist dabei notwendig, um innovative Lernprozesse zu ermöglichen?
Um Haltungen und Fortbildungsangebote geht es auch bei Megathema KI im Bildungsbereich: Wir diskutieren, wie Schulen und Lehrkräfte dem Thema KI begegnen können und stellen Fortbildungsangebote des learninglab vor. Weitere Themen von Fortbildungsangeboten werden zudem Kommunikation und Kooperation in der digitalen Welt, Inklusion sowie Digital Leadership sein.
Hören Sie rein und lassen Sie sich inspirieren!
Links und Ressourcen:
Online-Kurse des learninglab: https://www.learninglab.de/2024/11/18/neu-onlinekurse-vom-learninglab/
Projekt Werkstatt Offenes Digitales Lernbüro: https://www.learninglab.de/2024/04/01/werkstatt-offenes-digitales-lernbuero/
On lernen digital Ausgabe Nr. 18/2024 zum Thema Hybrides Lernen: https://www.learninglab.de/2024/09/24/freiheit-nach-plan/
Veranstaltung zum Thema systemische Perspektiven auf Schulentwicklung: https://www.learninglab.de/2025/01/10/alles-on-top-oder-veraenderungen-sind-moeglich/
Im dieser Folge wird zudem auf weitere Folgen des digitalen Lagerfeuers verwiesen: Um die spannenden Bildungsbiographien einzelner Schulleitungen geht es in Folge 14 “Von Grenzen, Mut und Wegen” mit Andre Grammelsdorf und in Folge 26 - “Den Menschen zugewandt die Welt entdecken” mit Judith Bauch, der Schulleitung der Wilhelm von Humboldt Schule in Berlin.
In dieser Episode werfen Richard Heinen, Christiane Just und Helmke Schulze von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie einen Blick auf die zentralen Erkenntnissen aus drei Jahren Schulversuch.
Der Schulversuch „Hybride Formen des Lehrens und Lernens“ hat dabei eine vielfältige Bandbreite an Schulformen zusammengeführt – von Gymnasien bis hin zu Förderschulen – mit dem gemeinsamen Ziel, die aus der Corona-Pandemie gewonnenen Erfahrungen für zukunftsweisende und individualisierte Lernkonzepte zu nutzen.
Anstelle von starren Top-down-Vorgaben erhielten die Schulen viel Gestaltungsspielraum und Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und zu erproben. Die Begleitung des learninglab durch Coachings, interne Netzwerktreffen, Barcamps und viele Episoden dieses Podcasts sicherte und unterstützte den Wissenstransfer und förderte den Austausch.
Unterhalb finden Sie einige ausgewählte Episoden unseres Podcasts, in denen Schulen aus dem Schulversuch ihre pädagogische Praxis genauer vorstellen.
Das digitale Lagerfeuer - Folge 26 - “Den Menschen zugewandt die Welt entdecken”
Gespräch mit Schulleiterin Judith Bauch über die Geschichte und das innovative Konzept der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule
Fokus auf ganzheitliches, kollaboratives und inklusives Lernen und prämiert mit dem deutschen Schulpreis 2024
Das digitale Lagerfeuer - Folge 22 - Jede Gabe ist eine Aufgabe
Am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Berlin berichten Lehrende und Lernende, welche Rolle Projektlernen auch für die Förderung von Selbstkompetenz, sozialen Fähigkeiten und bei der Begabungsförderung spielen kann.
Am Charlotte-Wolff-Kolleg in Berlin lernen Erwachsene auf dem sogenannten zweiten Bildungsweg für ihr Abitur und nutzen dabei auch hybride Lernformen.
Das digitale Lagerfeuer - Folge 20 - Lernen, Prüfen, Überraschen
Am Otto-Nagel-Gymnasium in Berlin wird vornehmlich in Projekten gelernt. Die Schüler:innen Franca Stubbe und Dalia Bergner, sowie die Lehrer:innen Julia Königs und Sandra Mende berichten von Ihren Erfahrungen.
Das digitale Lagerfeuer - Folge 17 - Selbstständiges Lernen überall und jederzeit ermöglichen
Selbst Verantwortung für das eigene Lernen zu nehmen ist nichts, was Lernende von sich aus können. Das Schulteam der Fritz-Kühn-Schule berichtet, wie die Fähigkeiten dazu im Rahmen des pädagogische Konzepts der Schule systematisch aufgebaut werden.
Um weitere Inspirationen und Einblicke in die schulische Praxis der Schulen aus dem Schulversuch zu erhalten, erkunden Sie gern auch die übrigen Folgen des Digitalen Lagerfeuers.
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