Lebenswerk

Lebenswerk

By Die österreichischen OrdensspitälerMedicineHealth & FitnessReligion & SpiritualityChristianity
Download on the App Store

Lebenswerk episodes

  • Brustkrebs: Niemand muss diesen Weg allein gehen
    Die Diagnose Brustkrebs kann innerhalb von wenigen Minuten das Leben verändern. Im Brustkrebsmonat Oktober ist Dr. Ulrich Schmidbauer, der das Brustgesundheitszentrum am St. Josef Krankenhaus Wien leitet, zu Gast in „Lebenswerk“, dem Podcast der Ordensspitäler Österreichs.

    Die Haltung des Zentrums lautet „das Wir gewinnt“. Gemeint ist ein interdisziplinäres Team, das jeden einzelnen Fall gemeinsam bespricht und zu dem die Patientin selbst gehört. Das Brustgesundheitszentrum am St. Josef Krankenhaus ist eine eigenständige Einrichtung.
     Kein Brustkrebs ist wie der andere: Heute entscheiden nicht mehr nur Größe und Ausdehnung eines Tumors über die Therapie, sondern auch seine biologischen Eigenschaften. Bei den allermeisten Patientinnen kann die Brust dank moderner Operationsverfahren und Onkoplastik erhalten werden.

    Ein zweiter Schwerpunkt der Folge ist die Vorsorge: das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, die Frage, wann individuelle Risikofaktoren einen eigenen Untersuchungsplan notwendig machen, und was Frauen selbst tun können. Schmidbauers Rat: die eigene Brust gut kennen und Veränderungen wahrnehmen.
     Zum Abschluss geht es um das, was neben der Medizin zählt: psychoonkologische Betreuung und Seelsorge, Breast Care Nurses als Ansprechpersonen über den gesamten Behandlungsweg hinweg sowie die Nachsorge. Auch wenn die Brustkrebsdiagnose vieles verändern mag, nimmt sie nicht die Perspektive. Dr. Schmidbauer: „Dank moderner Medizin, professioneller Begleitung und der Unterstützung durch nahestehende Personen muss niemand diesen Weg alleine gehen.“

    Keypoints
    • Statistisch gesehen erkrankt jede achte Frau bis zu ihrem 70. Lebensjahr an Brustkrebs.
    • Das Brustgesundheitszentrum im St. Josef Krankenhaus Wien ist eine eigenständige Einrichtung; jede Therapieempfehlung wird vom interdisziplinären Team getragen.
    • Individualisierung ist das Schlüsselwort der modernen Brustkrebstherapie
    • Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko senken: Früherkennung und das Wahrnehmen von Veränderungen verbessern die Heilungschancen.
    Teilen Sie diese Folge gerne mit Menschen, denen dieses Thema ebenfalls wichtig ist, und abonnieren Sie den Podcast, um keine Folge zu verpassen.
    Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    • https://www.sjk-wien.at/leistungen/brustgesundheitszentrum
    • https://www.frueh-erkennen.at
    32 min
  • Schöpfungszeit: Nachhaltigkeit im Geist des heiligen Franziskus
    In dieser Folge von „Lebenswerk" spricht Alexandra Laubner-Gardowsky mit Michael Etlinger, der die strategische Unternehmensentwicklung der Elisabethinen Linz-Wien verantwortet. Normalerweise ist Michael Etlinger selbst Podcast-Host: Gemeinsam mit Schwester Helena Fürst moderiert er „Kaleidoskop Leben", den offiziellen Podcast der Elisabethinen Linz-Wien für ein inspiriertes Leben. Diesmal ist er selbst zu Gast.

    Im Zentrum dieser Folge steht die Schöpfungszeit, die jährlich vom 1. September bis zum 4. Oktober stattfindet. Sie endet am Gedenktag des heiligen Franziskus, dessen 800. Todestag heuer begangen wird. Michael Etlinger erklärt, wie die Elisabethinen als franziskanischer Frauenorden nach den Grundsätzen des heiligen Franziskus leben und wie dessen Gedanke der Brüderlichkeit bis heute den Umgang miteinander in den Einrichtungen prägt. Dazu nimmt er die Hörerinnen und Hörer mit auf eine kurze Zeitreise durch die Ordensgeschichte, von der Gründung 1622 in Aachen über die erste österreichische Niederlassung in Graz bis zur Ansiedlung in Wien 1709 und in Linz 1745.

    Ein großer Teil des Gesprächs thematisiert Nachhaltigkeitsprojekte. Michael Etlinger schildert, wie ein einzelnes Krankenhausbett übers Jahr gerechnet so viel Energie verbraucht wie mehrere Haushalte, und wo die Elisabethinen ansetzen: beim Austausch klimaschädlicher Narkosegase, bei der Umstellung auf LED-Beleuchtung und bei der Reduktion von Lebensmittelabfällen. Auch die Rolle der Mitarbeitenden kommt zur Sprache, deren Eigeninitiative für ihn ein wichtiger Treiber für Verbesserungen ist.

    Zum Schluss blickt Michael Etlinger nach vorne und erklärt, warum Klimaneutralität im Krankenhausbetrieb schwer erreichbar ist, welche Herausforderungen etwa der Wasserverbrauch bei der Hygiene mit sich bringt und was der heilige Franziskus wohl zum aktuellen Stand der Dinge sagen würde.

    Keypoints:
    • Die Schöpfungszeit läuft jedes Jahr vom 1. September bis zum 4. Oktober, dem Gedenktag des heiligen Franziskus.
    • Die Elisabethinen sind ein franziskanischer Frauenorden, gegründet 1622 in Aachen, seit 1709 in Wien und seit 1745 in Linz.
    Konkrete Nachhaltigkeitsprojekte in den Krankenhäusern reichen von klimaschonenderen Narkosegasen über LED-Beleuchtung bis zu weniger Lebensmittelabfällen.
    Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    • https://www.ordensklinikum.at/de/ueber-uns/ordensklinikum-linz-elisabethinen/
    27 min
  • Hitzewelle: Medikamente, Kreislauf, Risikogruppen – worauf es jetzt ankommt
    Die vergangene Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad hat vielen zu schaffen gemacht und die nächste kommt bestimmt. In dieser Folge von Lebenswerk spricht Primar Dr. Hans Peter Gröchenig, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan, darüber, was Hitze mit dem Körper macht und wie gefährlich sie wirklich ist. 2025 gab es um die 500 Hitzetote, im Jahr davor waren es knapp 1.000, eine Zahl, die verdeutlicht, dass Hitzewellen laut Gröchenig gesellschaftlich noch stark unterschätzt werden.Besonders betroffen sind ältere und pflegebedürftige Menschen, Personen mit Demenzerkrankungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen. Aber auch bei Säuglingen und stillenden Müttern sowie bei jungen, sportlich aktiven Menschen, die ihr Risiko bei großer Hitze oft unterschätzen, ist besondere Vorsicht geboten. Erste Anzeichen einer Überhitzung sind Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und vermehrtes Durstgefühl, bei älteren Menschen und Demenzpatientinnen und -patienten oft auch Verwirrtheit und Schläfrigkeit. Gröchenig unterscheidet zwischen dem Sonnenstich, bei dem meist Schatten und Kühlung ausreichen, und dem medizinischen Notfall Hitzeschlag, bei dem die Körpertemperatur auf über 40 Grad steigt und der eine dringende ärztliche Behandlung erfordert.

    Ein zentrales Thema des Gesprächs sind Medikamente: Diuretika, die vor allem bei Herzerkrankungen eingesetzt werden, sowie SGLT2-Hemmer bei Diabetes können den Flüssigkeitsverlust bei Hitze zusätzlich verstärken und sollten in Hitzephasen nur nach ärztlicher Absprache reduziert oder pausiert werden. Auch die richtige Lagerung ist wichtig: Viele Medikamente sind nur bis 25 Grad Raumtemperatur haltbar, Zäpfchen, Cremen, Salben und Schmerzpflaster können bei höheren Temperaturen ihre Wirkung verlieren. 

    Zum Abschluss gibt Gröchenig praktische Empfehlungen zu Flüssigkeit und Ernährung: Als grober Richtwert nennt er 30 bis 35 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, bei körperlicher Anstrengung in der Hitze auch das Drei- bis Vierfache. Er empfiehlt Getränke wie Leitungswasser sowie Tees und verdünnte Fruchtsäfte, rät jedoch von Alkohol ab, da dieser den Flüssigkeitsverlust zusätzlich erhöht. Bei der Ernährung empfiehlt er leichte, gut verdauliche Kost sowie Obst, Gemüse und Salate anstelle schwerer, fettreicher Speisen. Sein wichtigster Appell zum Schluss: besonders auf ältere Mitmenschen achten und sie in Hitzeperioden regelmäßig besuchen.
    Keypoints
    1. Extreme Hitze ist ein unterschätztes Gesundheitsrisiko: 2025 gab es in Österreich rund 500 Hitzetote, 2024 waren es knapp 1.000.
    2. Besonders gefährdet sind ältere und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Demenz, Säuglinge und stillende Mütter, aber auch junge, sportlich aktive Menschen unterschätzen das Risiko oft.
    3. Diuretika und SGLT2-Hemmer (bei Diabetes) verstärken den Flüssigkeitsverlust bei Hitze und sollten in Hitzephasen – bitte nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin – reduziert oder pausiert werden.
    4. Medikamente richtig lagern: Viele Präparate vertragen keine Temperaturen über 25 Grad, Insulin und Abnehmspritzen gehören zwingend in den Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad.

    Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    • www.barmherzige-brueder.at/portal/stveit
    21 min
  • Ethik im Krankenhaus: Wie gute Entscheidungen am Krankenbett entstehen und wer dabei wirklich gefragt ist
    Ethik im Krankenhaus – das klingt für viele nach Philosophiebüchern und akademischer Theorie. Was es tatsächlich bedeutet, erleben OÄ Dr. Renate Riesinger und Priv.-Doz. Dr. Jürgen Wallner täglich in ihrer Arbeit. In dieser Folge von Lebenswerk sprechen die beiden darüber, wie Ethikberatung ganz konkret wirkt: wenn ein Patient mit Down-Syndrom eine Krebsdiagnose bekommt und das Behandlungsteam sichergehen will, dass er weder über- noch untertherapiert wird. Wenn eine Patientin auf der Intensivstation nicht mehr selbst sagen kann, was sie möchte. Oder wenn Angehörige andere Wünsche haben als die Person, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte.

    Dr. Wallner erklärt anhand seiner Formel "Hirn, Herz und Hand", wie Ethik in der Praxis funktioniert: Zuerst kommt das emotionale Wahrnehmen einer schwierigen Situation, dann das strukturierte Nachdenken über Therapieziele und Belastungen, und schließlich die konkrete Umsetzung im Team und im Gespräch mit Angehörigen. Ethik sei kein Regelwerk, das Entscheidungen abnimmt – sondern ein Werkzeug, das Menschen dabei unterstützt, selbst Verantwortung zu übernehmen.

    Dr. Riesinger bringt die Perspektive der Palliativmedizin ein und spricht offen über moralischen Stress, über Patientenverfügungen und darüber, warum Gespräche mit Angehörigen oft wichtiger sind als jedes Schriftstück. Ihr Appell an die Hörerinnen und Hörer ist klar: Reden Sie mit Ihren Liebsten darüber, was Ihnen wichtig ist – auch und gerade am Lebensende. Denn je klarer diese Wünsche bekannt sind, desto besser können Behandlungsteams im Ernstfall wirklich gute Entscheidungen treffen.

    Beide Gäste zeigen auch, wo die Ordensspitäler bewusst Grenzen ziehen – etwa beim assistierten Suizid – und wie diese Haltung mit der Spiritualität der jeweiligen Ordensgemeinschaft zusammenhängt. Ethik, so die gemeinsame Botschaft, ist kein System, das fertige Antworten liefert. Sie ist eine Haltung, die Menschen einlädt, selbst zu urteilen – begleitet, aber nicht ersetzt.
    Keypoints
    • Ethikberatung hilft konkret: Wenn Patientinnen oder Patienten sich nicht mehr selbst äußern können, unterstützt strukturierte Ethikarbeit das Team dabei herauszufinden, was die betroffene Person mutmaßlich gewollt hätte – auf Basis von Gesprächen, Angehörigen und vorhandenen Verfügungen.
    • Hirn, Herz und Hand: Dr. Wallner beschreibt Ethik in drei Schritten – zuerst emotional wahrnehmen, dann rational analysieren, dann konkret handeln. Nur wenn alle drei zusammenspielen, entsteht eine wirklich gut begründete Entscheidung.
    • Reden schützt: Dr. Riesinger betont, wie wichtig offene Gespräche über Krankheit, Wünsche und das Lebensende sind – mit Familie, Freunden und dem Behandlungsteam. Eine Patientenverfügung allein reicht oft nicht, das Gespräch davor macht den Unterschied.
    • Ethik gibt keine fertigen Antworten: Beide Gäste sind sich einig – Ethik nimmt niemandem die Verantwortung ab. Sie hilft bei der Urteilsfindung, aber die Entscheidung müssen am Ende die Menschen selbst treffen.

    Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    • www.ordensklinikum.at
    43 min
  • KI im Krankenhaus: Wie künstliche Intelligenz die Medizin verändert und wo der Mensch unersetzlich bleibt
    Künstliche Intelligenz verändert die Medizin – nicht irgendwann, sondern jetzt. In dieser Folge von Lebenswerk sprechen Expertinnen und Experten, die diesen Wandel täglich mitgestalten: Johanna Rohrhofer, Leiterin des Innovationsmanagements der Vinzenz Gruppe, und Dr. Christian Neumann, Leiter der Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien.

    Johanna Rohrhofer gibt einen breiten Überblick, wie KI in den Ordensspitälern schon heute eingesetzt wird: von der Früherkennung von Darmkrebs über die Prognose nosokomialer Infektionen bis hin zur KI-gestützten Dienstplanung. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass der größte Nachholbedarf nicht bei den Tools liegt, sondern bei Datenqualität, Prozessgestaltung und der Schulung der Mitarbeitenden. Denn ein gutes KI-System, das auf einen schlechten Prozess trifft, schafft mehr Probleme als es löst.

    Dr. Christian Neumann nimmt die Hörerinnen und Hörer mit in die Radiologie, einen der Bereiche, in dem KI besonders früh Einzug gehalten hat. Er erklärt, wie ein navigationsgestütztes Interventionssystem – das sogenannte CAS-One IR – millimetergenaue Eingriffe ermöglicht, die ohne KI-Unterstützung kaum oder gar nicht durchführbar wären. Zugleich zeigt er offen auf, wo die Grenzen des Systems liegen: Sobald sich Gewebe im Körper verschiebt, ist die KI „blind".

    Breiten Raum nimmt in dieser Folge auch die Frage nach Ethik und Verantwortung ein. Wer haftet, wenn eine KI eine falsche Empfehlung gibt? Und was sind verbotene KI-Praktiken im Gesundheitswesen? Johanna Rohrhofer erklärt, wie die Vinzenz Gruppe mit einer eigenen KI-Governance und einem interdisziplinären KI-Board Rahmenbedingungen für einen verantwortungsvollen Einsatz geschaffen hat. Am Ende sind sich beide einig: KI kann bessere Entscheidungsgrundlagen liefern, aber entscheiden – und erst recht zuhören, wenn jemand Hilfe braucht – das bleibt Menschensache.
    Als Keypoints:
    • ✅ KI ist in den Ordensspitälern bereits im Einsatz – von der Darmkrebsdiagnose bis zur Sturzerkennung in der Pflege, oft ohne dass Patientinnen und Patienten es bemerken.
    • ✅ In der Radiologie ermöglichen KI-gestützte Navigationssysteme millimetergenaue Eingriffe, die die Behandlungsmöglichkeiten deutlich erweitern – bei gleichzeitig klaren Grenzen im Praxiseinsatz.
    • ✅ Die Vinzenz Gruppe hat eine eigene KI-Governance entwickelt, die den Anforderungen des EU-AI-Acts entspricht und sicherstellt, dass immer ein Mensch die finale Entscheidung trifft.
    • ✅ Empathie, menschlicher Kontakt und interdisziplinäre Zusammenarbeit bleiben das, was KI nicht ersetzen kann. 
    Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    • www.ordensklinikum.at
    • https://www.vinzenzgruppe.at/
    • https://www.barmherzige-brueder.at/portal/wien/home
    44 min
  • Gendermedizin: Werden Frauen wie Männer behandelt?
    Gendermedizin: Werden Frauen noch immer wie Männer behandelt?  In dieser Folge von „Lebenswerk“ geht es um übersehene Symptome beim Herzinfarkt, unterschiedliche Grenzwerte in der Diagnostik und, warum Frauen häufig zu spät behandelt werden. Außerdem erfahren Sie, was jede Frau über ihre Herzgesundheit wissen sollte: von ihren Cholesterinwerten bis zu unterschätzten Risiken nach der Schwangerschaft und warum Bewegung bei Frauen besonders effektiv schützt. Ein Blick nach Wien zeigt, wie moderne Medizin heute aussehen kann: Im Brustgesundheitszentrum im Franziskus Spital Margareten spricht Leiter OA Dr. Michael Bolliger über persönliche Betreuung, Teamarbeit und individuelle, brusterhaltende Therapien auf höchstem Niveau. Ein Podcast über blinde Flecken in der Medizin, neue Erkenntnisse der Gendermedizin und darüber, warum es höchste Zeit ist, Gesundheit geschlechtersensibel zu denken und zu leben. Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    • www.ordensklinikum.at
    • https://www.ordensklinikum.at/de/ueber-uns/ordensklinikum-linz-elisabethinen/
    • https://www.franziskusspital.at/patienten_margareten
    32 min
  • Warum Frühstück, Fruchtzucker und Mahlzeiten-Timing beim Fasten den Unterschied machen
    Richtig fasten und gesunder Reset
    Erfahren Sie in dieser Episode:
    • Warum Smoothies zur Leberfalle werden können.
    • Mit welcher einfachen Mahlzeitenstruktur Sie Heißhungerattacken effektiv entkommen.
    • Weshalb der aktuelle Protein-Hype oft an der Realität vorbeigeht und worauf es bei der Zusammensetzung wirklich ankommt.
    • Wie das „Seelentonikum“ des Krankenhauses der Elisabethinen Graz die Fastenzeit um wertvolle Impulse ergänzt. 
    Eine Folge für alle, die ihren Körper nachhaltig stärken und einen gesunden Reset wagen wollen. Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    • www.ordensklinikum.at
    • www.facebook.com/Elisabethinen.Graz
    • www.instagram.com/elisabethinen.graz
    20 min
  • Die Ordensspitäler als Wirtschaftsmotor – die aktuelle Studie von JOANNEUM RESEARCH liefert beeindruckende Belege
    Wirtschaftsmotor Ordensspitäler: Die neuen Zahlen4 Milliarden Euro Wertschöpfung, über 41.000 Arbeitsplätze und 1,5 Milliarden Euro Rückflüsse an den Staat: Die Ordensspitäler sind nicht nur ein Herzstück der österreichischen Gesundheitsversorgung, sondern auch ein massiver Wirtschaftsfaktor.
    Eine aktuelle Studie von JOANNEUM RESEARCH liefert beeindruckende Belege. Besonders überraschend: Von der wirtschaftlichen Leistung profitieren sogar Bundesländer, in denen es gar kein Ordensspital gibt.
    In dieser Folge von „Lebenswerk“ blicken wir hinter die Kulissen der Statistik.
    Dir. Mag. Peter Ausweger (Gesamtleiter der Barmherzigen Brüder) und Studienautor Dr. Michael Scholz analysieren:
    • Warum jeder 111. Euro der heimischen Wertschöpfung mit den Ordensspitälern verbunden ist.
    • Welche Effekte weit über die Klinik-Standorte hinausgehen.
    • Was diese Daten für den Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort bedeuten. 
    Ein spannender Einblick in die Schnittstelle von Medizin, Ökonomie und Regionalentwicklung. Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    18 min
  • Was uns zusammenhält – die Jubiläumsfolge von Lebenswerk
    Was uns zusammenhält – die Jubiläumsfolge von Lebenswerk
    Direkt vom Gesundheitstag der Ordensspitäler Österreichs

    In dieser besonderen Jubiläumsfolge feiert Lebenswerk sein einjähriges Bestehen, aufgenommen live beim Gesundheitstag 2025 im Kardinal König Haus in Wien. Noch nie waren so viele Stimmen in einer Folge zu hören wie diesmal. Gemeinsam sprechen Führungskräfte, Ordensfrauen und Expertinnen und Experten darüber, was die Ordensspitäler im Kern ausmacht: Verbundenheit, gelebte Werte und das gemeinsame Ziel, Menschen bestmöglich zu helfen.

    Peter Bohynik, Christian Lagger, Sr. Barbara Flad, Oliver Szmej, Franz Kastner und Sr. Barbara Lehner geben inspirierende Einblicke in ihren Auftrag, ihre Haltung und in neue Formen der Zusammenarbeit. Vom spirituellen Fundament der Ordensspitäler über wegweisende Zukunftsprojekte wie das neue SVS Gesundheitszentrum in Graz bis hin zu persönlichen Gedanken zum gesellschaftlichen Auftrag zeigt diese Episode, wie viel Kraft entsteht, wenn Menschen gemeinsam wirken.

    Eine Folge voller Perspektiven, Energie und Zuversicht.

    Jetzt reinhören und erfahren, was die Ordensspitäler zusammenhält und warum ihre Arbeit heute wichtiger ist denn je. Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    43 min
  • Die heilsame Kraft der Seelsorge
    Wie begleitet man Menschen in ihren schwersten Stunden? Sr. Margareta Sausag, Leiterin der Krankenhausseelsorge am Klinikum Wels-Grieskirchen, gibt Einblick in ihre Arbeit zwischen Hoffnung, Trauer und Abschied. Sie erzählt, warum manchmal Schweigen wichtiger ist als Worte, wie Sterbesegen Angehörigen Trost spenden und weshalb Vertrauen in der Seelsorge so zentral ist. Außerdem stellen wir das Projekt „Leere Wiege“ vor – eine Initiative am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried, die Eltern nach dem Verlust ihres Kindes einfühlsam begleitet.  „Die intimsten Momente im Leben eines Menschen sind Geburt und Tod – und in dieser Situation kommt beides zusammen“, erklärt Elisabeth Vormayr, klinische Psychologin. Gemeinsam mit Seelsorgerin Monika Zweimüller spricht sie über die Kraft von Ritualen, den Umgang mit der Sprachlosigkeit und ihren Wunsch nach mehr gesellschaftlicher Offenheit für dieses oft noch verschwiegene Thema. Eine Folge über Mitgefühl, Trauer und die heilsame Kraft der Begleitung. Mehr Informationen:
    • www.ordensspitaeler.at
    • www.klinikum-wegr.at/de/abteilung/seelsorge-am-standort-wels
    • www.bhsried.at/wir-ueber-uns/kh-seelsorge/leere-wiege
    31 min

About Lebenswerk

From the publisher's feed

23 Ordensspitäler.22.500 Mitarbeiter:innen.2 Millionen Patient:innen pro Jahr und über 230.000 Operationen.Die österreichischen Ordensspitäler sind ein wichtiger Partner der Bundesländer in der medizinischen Versorgung.Aber wer steckt hinter all diesen Zahlen?Hier kommen Menschen zu Wort, die einen besonderen Geist leben, und jedes Ordensspital zu einem Ort der menschlichen Zuwendung und der Hoffnung machen.Hier kommen Menschen zu Wort, die Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen, wenn es sein muss auch anecken.Aber immer mit dem Blick auf das Wunder des Lebens.Hier ist Lebenswerk. Der Podcast zum Mitdenken.