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In dieser Episode sprechen wir darüber, warum viele Lehrkräfte das Gefühl haben, zwischen ihrem beruflichen und ihrem kreativen Ich zu stehen. Wir zeigen, wie Kreativität zu mehr Selbstwirksamkeit, Ausgleich und Zufriedenheit führen kann, welche psychologischen Hintergründe dahinterstecken und warum es nicht immer ein Entweder-oder zwischen Schule und Leidenschaft sein muss. Außerdem teilen wir persönliche Erfahrungen und konkrete Impulse, wie du deine kreative Seite wiederentdecken kannst.
www.lehreraufabwegen.de
In dieser Episode von „Lehrer auf Abwegen“ diskutieren wir die Spannung zwischen Lehrer-Ich und kreativem Ich. Kreativität verstehen wir nicht als Methode, sondern als Haltung – als Offenheit für Prozesse ohne festes Ergebnis, als Fehlerkultur und als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Im Lehrerberuf ist Kreativität häufig etwas, das „muss“ und selten etwas, das man wirklich „darf“.
Zwischen Notendruck, Strukturen und Erwartungen bleibt wenig Raum für echtes Ausprobieren. Gleichzeitig zeigen Flow-Momente, wie stark kreative Freiheit auf Arbeitszufriedenheit und psychische Gesundheit einzahlt. Die zentrale Frage bleibt: Wo und wie können wir unsere Kreativität wirklich leben – im System oder außerhalb davon?
https://lehreraufabwegen.de/
In dieser Episode von „Lehrer auf Abwegen“ greifen Flo und Philipp ein Problem vieler Lehrerinnen und Lehrer auf: Der Wunsch nach beruflicher Veränderung ist da – aber der konkrete Einstieg fehlt. Genau aus dieser Lücke heraus ist das Lehrer-auf-Abwegen-Starterset entstanden.
Im Mittelpunkt stehen drei kompakte Übungen:
Eine Standortbestimmung hilft dir, ehrlich einzuordnen, wo du aktuell stehst: noch im Lehrermodus, bereits veränderungsbereit oder schon kurz vor dem Absprung?
Die Wertearbeit macht sichtbar, welche deiner persönlichen Werte im Berufsalltag zu kurz kommen und wo genau Spannungen entstehen.
Und die Kompetenz-Schatzkiste macht aus deinen Lehrerkompetenzen gefragte Skills für die freie Wirtschaft.
Das Starterset ist dein praxisnaher Einstieg– besonders passend zum Jahresende, wenn Raum und Zeit für Reflexion entstehen.
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In dieser Episode von Lehrer auf Abwegen schauen Philipp und Flo auf die Hattie-Studie – allerdings nicht, um Bildungsforschung zu wiederholen, sondern um zu zeigen, wie viele Kompetenzen Lehrkräfte besitzen, die in der freien Wirtschaft extrem gefragt sind.
Hattie macht deutlich: Beziehung schlägt Methode. Genau diese Fähigkeit, echte Verbindung aufzubauen, wirkt nicht nur im Klassenzimmer, sondern überall dort, wo Teams zusammenarbeiten und Menschen geführt werden. Dasselbe gilt für professionelles Feedback – etwas, das Lehrkräfte täglich leisten und das Unternehmen oft mühsam schulen müssen.
Auch das Fördern von Selbststeuerung, das Schulen so herausfordert, ist im Kern das, was moderne Organisationen als Agilität feiern. Viele der Skills, die wir im Schulalltag entwickeln, tragen draußen einfach andere Namen: Beziehungsgestaltung wird zu Teamführung, Feedback zu Leadership, Zielklarheit zu Projektmanagement.
Philipp beschreibt, wie all diese Fähigkeiten ihm in Film- und Kundenprojekten intuitiv helfen – ohne Umlernen, weil der Lehrerberuf diese Stärken längst geformt hat.
Das Fazit der Folge: Deine Kompetenzen enden nicht im Klassenzimmer. Sie sind die Basis für viele Rollen und Chancen außerhalb der Schule.
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Im zweiten Teil sprechen Philipp und Flo über berufliche Identität, Leidenschaft und Veränderung. Im Zentrum steht das Ikigai-Modell – ein Konzept, das hilft herauszufinden, was man liebt, worin man gut ist, wofür man bezahlt wird und was die Welt braucht.
Beide reflektieren offen, dass Leidenschaft im Lehrerberuf mit der Zeit verblassen kann – durch Routinen, Überforderung oder fehlende Gestaltungsspielräume. Doch genau diese Leidenschaft ist der Motor jeder Veränderung. Philipp erzählt, wie er seine Freude am Unterrichten bewahrt hat und gleichzeitig neue Energie im Filmemachen findet.
Im Gespräch wird deutlich: Berufliche Erfüllung entsteht, wenn Liebe, Können, Sinn und Bezahlung im Gleichgewicht sind. Und wer spürt, dass etwas aus der Balance geraten ist, sollte nicht alles auf einmal umwerfen, sondern im Kleinen beginnen – ausprobieren, Neues wagen und Schritt für Schritt herausfinden, wohin die Reise geht.
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In dieser Folge von Lehrer auf Abwegen gehen Philipp und Florian einem weit verbreiteten Glaubenssatz auf den Grund: „Ich kann nur Lehrer – für etwas anderes bin ich nicht gemacht.“
Wir sprechen über Selbstzweifel, die „Lehrer-Bubble“ und warum viele von uns glauben, dass es außerhalb des Klassenzimmers keine Chancen gibt. Philipp erzählt offen von seinen eigenen Gedanken, nur auf den Lehrerberuf festgelegt zu sein. Gemeinsam diskutieren wir, wie stark diese Haltung von fehlenden Berührungspunkten mit der freien Wirtschaft geprägt ist.
Doch wir zeigen auch: Lehrer:innen bringen wertvolle Kompetenzen mit – Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent, Pragmatismus, Flexibilität. Fähigkeiten, die in unzähligen Berufen gebraucht werden. Florian stellt dafür zwei konkrete Tools vor:
Wertearbeit – um herauszufinden, was uns wirklich antreibt.
Kompetenzinventur – um die eigenen Stärken sichtbar zu machen.
Im Gespräch wird klar: Wer seine Werte und Kompetenzen kennt, entdeckt neue Perspektiven – beruflich wie persönlich. Und vielleicht wird dann aus dem Satz „Ich kann nur Lehrer“ ein selbstbewusstes „Ich kann noch viel mehr.“
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In dieser Folge sprechen wir über Künstliche Intelligenz in Schule und Alltag – zwischen Hype, Skepsis und echten Gamechangern.
Dabei diskutieren wir Chancen und Gefahren: Hilft KI uns, Routinearbeiten abzunehmen und mehr Zeit für das Wesentliche – die Interaktion – zu gewinnen? Oder droht der Verlust von Kreativität und persönlicher Note? Unser Fazit: KI ersetzt nicht den Menschen, sie befreit ihn. Wer sie nicht nutzt, verschenkt Zeit und Potenzial.
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In dieser Folge sprechen wir über Zielsetzung – im Lehrerberuf, im Privaten und im kreativen Arbeiten. Warum scheitern so viele Ziele im Schulalltag? Und warum fühlen sich gerade engagierte Kolleg*innen oft frustriert? Wir erzählen von eigenen Erfolgen, gescheiterten Vorsätzen und zeigen, warum realistische Zielsetzung im Schulkontext besonders schwer ist: zu viele Variablen, zu wenig Rückhalt, oft keine Umsetzung.
Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die Freiheiten, die wir als kreative Köpfe erleben – mit der Möglichkeit, Ziele selbst zu wählen, aber auch mit neuen Abhängigkeiten. Anhand eigener Beispiele (z. B. Festival-Auszeichnungen oder Umsatzziele) besprechen wir, wie man Ziele konkret formuliert – z. B. mit der SMART-Methode – und warum es oft besser ist, sich auf ein einziges Ziel zu konzentrieren, statt zehn halbherzig zu verfolgen.
Unser Fazit: Ziele sind mächtig – wenn sie zu dir passen, zu deinem Alltag und deinen Werten.
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In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das uns beide immer wieder beschäftigt: Zeitmanagement. Zwischen Familie, Schule, Projekten und kreativen Ideen fragen wir uns regelmäßig: Wie nutzen wir unsere Zeit sinnvoll – und wie schaffen wir es, uns nicht zu verzetteln?
Wir teilen offen, wie sich unser Umgang mit Zeit im Laufe der Jahre verändert hat – vom überambitionierten Perfektionismus in der Unterrichtsvorbereitung bis hin zum pragmatischen Arbeiten im Alltag. Dabei geht es auch um die Kunst, Dinge loszulassen, Prioritäten zu setzen und sich nicht vom eigenen Anspruch auffressen zu lassen.
Wir nehmen verschiedene Modelle unter die Lupe – etwa die Eisenhower-Matrix, das Pareto-Prinzip (80/20-Regel) und die Pomodoro-Technik. Wir diskutieren, was davon für uns funktioniert, was nicht, und warum es oft an der individuellen Lebensrealität scheitert, solche Systeme 1:1 umzusetzen. Stattdessen zeigen wir Wege auf, wie man solche Ansätze flexibel anpassen und in den eigenen Alltag integrieren kann.
Unser Fazit: Zeitmanagement ist mehr als nur Planung. Es geht um Selbstkenntnis, um Prioritäten, um den Mut zur Lücke und um die Bereitschaft, sich selbst und die eigene Lebenssituation ehrlich anzuschauen. Weniger ist oft mehr – und gute Arbeit entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch kluge Entscheidungen.
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In Folge 5 unseres Podcasts sprechen wir über ein Phänomen, das uns beide auf unterschiedliche Weise schon lange begleitet: das Imposter-Syndrom – das Gefühl, Erfolge nicht verdient zu haben und jederzeit als Hochstapler entlarvt werden zu können. Wir tauschen unsere persönlichen Erfahrungen aus dem Lehrerberuf, dem Filmemachen und dem Projektmanagement aus und stellen fest, wie tief dieses Gefühl in vielen Situationen verankert ist – ob beim Annehmen von Lob, bei der Preisgestaltung in der Selbstständigkeit oder im Umgang mit Verantwortung.
Wir reflektieren typische Gedanken, wie „Ich hatte einfach nur Glück“ oder „Wenn die wüssten, dass ich das eigentlich gar nicht kann“. Besonders spannend ist der Moment, in dem wir uns gegenseitig überraschen – etwa wenn einer von uns den anderen als souverän und professionell wahrnimmt, der sich aber innerlich oft zweifelnd erlebt.
Ein zentraler Teil der Folge ist die Einordnung in fünf Hochstapler-Typen, wie den Perfektionisten, den Alleingänger oder den Superhelden. Wir erkennen uns in mehreren Typen wieder und sprechen offen darüber, wie diese Muster unseren Alltag prägen – und wo sie uns im Weg stehen. Gleichzeitig zeigen wir, wie wichtig es ist, sich in einem wertschätzenden Teamumfeld gegenseitig zu ergänzen, ehrlich über Unsicherheiten zu sprechen und Erfolge gemeinsam zu feiern. Denn nur so gelingt es, das Imposter-Syndrom Stück für Stück zu entkräften.
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