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Warum glauben wir, dass Erfolg weh tun muss?
In dieser Episode sprechen Jens Alsleben und Jörg Weidenfeld über ein tief verankertes Muster unserer Leistungskultur: die Verbindung von Leiden und Wert. Sie fragen, warum wir Anerkennung oft erst dann zulassen, wenn es „hart genug“ war – und wie dieses Denken unsere Arbeitswelt, unsere Familien und sogar die Erziehung prägt.
Jörg erzählt von der Investmentbanking-Kultur, in der durchgearbeitete Nächte als Ehrenzeichen galten, während Jens die psychologische Dynamik dahinter aufdeckt: das Bedürfnis, sich den Erfolg zu erleiden, um ihn für legitim zu halten. Gemeinsam zeigen sie, wie dieses Muster beginnt – in Kindheitssätzen wie „Denk dran, Papa hat hart dafür gearbeitet“ – und wie wir es brechen können.
Es geht um die Kraft der Passion statt des Pflichtgefühls, um den Unterschied zwischen Mühe und Sinn – und um die befreiende Frage: Was würdest du tun, wenn du nichts mehr müsstest?
Diese Folge ist ein Weckruf für alle, die merken: Der Preis, den wir zahlen, um „es uns zu verdienen“, ist oft zu hoch. Und die Entdeckung, dass Erfolg sich leicht anfühlen darf, ist kein Zufall – sondern Reife.
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt! Euer Jens, Jörg und Gustav.
Philip H. Mirvis, 1991: Flow: The Psychology of Optimal Experience. AMR, 16, 636–640, https://doi.org/10.5465/amr.1991.4279513
Neff K. D. (2023). Self-Compassion: Theory, Method, Research, and Intervention. Annual review of psychology, 74, 193–218. https://doi.org/10.1146/annurev-psych-032420-031047
European Journal of Psychoanalysis. (2022, August 3). Freud and Masochism - European Journal of Psychoanalysis. European Journal of Psychoanalysis -. https://www.journal-psychoanalysis.eu/articles/freud-and-masochism/?utm_source=chatgpt.com
By Jens Alsleben und Jörg WeidenfeldWarum glauben wir, dass Erfolg weh tun muss?
In dieser Episode sprechen Jens Alsleben und Jörg Weidenfeld über ein tief verankertes Muster unserer Leistungskultur: die Verbindung von Leiden und Wert. Sie fragen, warum wir Anerkennung oft erst dann zulassen, wenn es „hart genug“ war – und wie dieses Denken unsere Arbeitswelt, unsere Familien und sogar die Erziehung prägt.
Jörg erzählt von der Investmentbanking-Kultur, in der durchgearbeitete Nächte als Ehrenzeichen galten, während Jens die psychologische Dynamik dahinter aufdeckt: das Bedürfnis, sich den Erfolg zu erleiden, um ihn für legitim zu halten. Gemeinsam zeigen sie, wie dieses Muster beginnt – in Kindheitssätzen wie „Denk dran, Papa hat hart dafür gearbeitet“ – und wie wir es brechen können.
Es geht um die Kraft der Passion statt des Pflichtgefühls, um den Unterschied zwischen Mühe und Sinn – und um die befreiende Frage: Was würdest du tun, wenn du nichts mehr müsstest?
Diese Folge ist ein Weckruf für alle, die merken: Der Preis, den wir zahlen, um „es uns zu verdienen“, ist oft zu hoch. Und die Entdeckung, dass Erfolg sich leicht anfühlen darf, ist kein Zufall – sondern Reife.
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt! Euer Jens, Jörg und Gustav.
Philip H. Mirvis, 1991: Flow: The Psychology of Optimal Experience. AMR, 16, 636–640, https://doi.org/10.5465/amr.1991.4279513
Neff K. D. (2023). Self-Compassion: Theory, Method, Research, and Intervention. Annual review of psychology, 74, 193–218. https://doi.org/10.1146/annurev-psych-032420-031047
European Journal of Psychoanalysis. (2022, August 3). Freud and Masochism - European Journal of Psychoanalysis. European Journal of Psychoanalysis -. https://www.journal-psychoanalysis.eu/articles/freud-and-masochism/?utm_source=chatgpt.com