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Organisationen sind keine Familien – und das ist eine gute Nachricht. Mit Ines Wimmer und Holger Scholz über Organisationsklugheit und echte Beteiligung.
Es gibt diesen Moment in einer Gruppe, in dem ich merke: Hier stimmt was nicht. Ich kann es oft nicht mal benennen – die Blicke, das Getuschel in den Pausen. Mit Dennis Sommer, transaktionsanalytischer Berater und früherer Pastor, spreche ich darüber, wie man das Unsichtbare zwischen Menschen lesbar macht: das Drama-Dreieck aus Verfolger, Retter und Opfer – und warum ausgerechnet wir, die moderieren, aufpassen müssen, nicht die Retter sein zu wollen.
Vor über 20 Jahren hat Erik Händeler eine These aufgestellt, die mich bis heute nicht loslässt: Die nächste große Wachstumswelle gehört nicht der Technik, sondern den Menschen, die wirklich gut miteinander arbeiten können. Kein KI-Zyklus, keine neue Maschine – sondern Sozialverhalten, seelische Gesundheit und die Fähigkeit, konstruktiv zu streiten.
In diesem Gespräch schauen wir mit dem Zukunftsforscher auf die großen Bögen der Wirtschaftsgeschichte: warum Krisen normal sind, warum uns der Computer nicht mehr produktiver macht – und warum genau das der Moment ist, in dem Facilitation zum Wirtschaftsfaktor wird. Ein Gespräch über Umbrüche, über die Rückkehr zur Pyramide und über eine Zukunft, die wir nicht erwarten, sondern gestalten. Mit einem Gast, der seine eigene Ratlosigkeit nicht versteckt – und gerade dadurch überzeugt.
Es gibt Dinge, die wir wissen und gleichzeitig führen sie nicht zu Veränderung und zum notwendigen Handeln. Wir wissen, dass manche Projekte ihren Zenit überschritten haben. Dass manche Strukturen mehr Energie fressen als sie geben. Dass manche Gewohnheiten, Formate, Rollen – und ja, manchmal auch ganze Organisationen – nicht durch den nächsten Winter kommen werden.
Und trotzdem halten wir fest. Nicht aus Dummheit. Sondern weil Loslassenkönnen keine Methode ist – es ist eine Haltung. Und die muss geübt werden.
In dieser Episode dreht sich alles um Exnovation – das bewusste, würdevolle Beenden. Ich habe dazu Sandra Bils eingeladen, die ein Buch darüber geschrieben hat. Und ich habe dabei gemerkt: Exnovation ist nicht das Gegenteil von Innovation. Sie ist ihre Schwester.
Der Blogartikel - Just stop it - Innovation hat eine Schwester
Der Eco Planning Cycle - Video
Workbook Ecocycle Fragen
https://sandrabils.de
https://www.mi-di.de/exmove
Buch Sandra (Thalia-Affiliate)
https://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Exnovation-Aufhoeren-als-Zukunftsstrategie,285343
Die Gespräche sind echte Gespräche. KI hilft beim Schnitt, bei Transkript und Untertiteln – sie erzeugt keine Stimmen und keine Aussagen.
Fragen dazu? Schreib mir.
New Work, Holacracy, selbstorganisierte Teams – das Versprechen war groß. Gerade beobachte ich eine Rückbewegung zur klassischen Hierarchie. Zufall? Oder haben wir etwas Entscheidendes übersehen?
Stefanie Weck bringt in dieses Gespräch etwas mit, was kaum jemand so vereint: interkulturelle Beratungserfahrung auf vier Kontinenten, tiefes Praxiswissen aus Holacracy-Transformationen in der Schweiz und einen klaren Blick dafür, wo die New-Work-Bewegung blind war – für sich selbst.
Ich spreche mit Stefanie darüber, warum Agilität ohne innere Arbeit eine leere Hülle bleibt und warum der aktuelle Backflip vielleicht keine Niederlage ist – sondern eine notwendige Lernschleife.
Was braucht es wirklich, damit Menschen miteinander wirksam werden?
Die Gespräche sind echte Gespräche. KI hilft beim Schnitt, bei Transkript und Untertiteln – sie erzeugt keine Stimmen und keine Aussagen.
Fragen dazu? Schreib mir.
Führung ohne Hierarchie – klingt gut. Aber wie funktioniert das wirklich, wenn aus fünf Menschen fast 400 werden? Bei Lexware haben sie es ausprobiert. Carsten Block ist Geschäftsführer – und erzählt, wie eine Organisation entsteht, die sich selbst trägt: mit Ende-zu-Ende-Verantwortung in Teams, Entscheidungen im Konsent und Strukturen, die Freiheit ermöglichen, statt sie zu begrenzen. Kein Chef, der die Antworten hat – sondern ein System, das gemeinsam lernt. Im Gespräch wird es konkret: Wie trifft man Entscheidungen ohne Ansage von oben? Was ist eine Domäne – und warum braucht Freiheit Grenzen? Und was passiert, wenn der Marktdruck wächst und der Beschützerinstinkt einsetzt? Carstens ehrlichstes Geständnis nach 13 Jahren: Was ihn am meisten überrascht hat, war sein eigenes Nichtwissen. Ein Gespräch über Organisationsentwicklung, das bei mir hängengeblieben ist.
Der Link zu Lexware (Affiliate Link)
Zum Blogartikel: Ich steh auf diese Leitung!
Transparenzhinweis: Ich bin mit Carsten Block über das Netzwerk der Kommunikationlotsen verbunden. Ich selber nutze Lexware Office aus Überzeugung. Ich bekomme bei Abschluss eines Abos eine kleine Provision.
In dieser Episode von Leitungskunst spricht Christian Rommert mit Johanna Rosenbusch über die Bedeutung des Raumes und den Einsatz von Tape zur Gestaltung von Räumen, die die Interaktion und Kreativität fördern. Sie tauschen sich aus über die verschiedenen Anwendungsgebiete von FaciliTape, die Bedeutung des Raumes für das Lernen und die emotionalen Aspekte der Raumgestaltung. Johanna teilt ihre Erfahrungen und Einsichten darüber, wie Tape als Werkzeug in Workshops eingesetzt wird, um eine positive Atmosphäre zu schaffen und die Teilnehmer aktiv einzubeziehen.
www.facilitape.de
www.bikablo.com
Christian Rommert schaut mit Andrea Rawanschad auf die Kunst der Facilitation und wie sie Menschen dabei unterstützt, in Dialog zu treten und gemeinsam Lösungen zu finden. Sie betonen die Bedeutung von Intention, Respekt und Unerschrockenheit in der Gruppenarbeit und teilen ihre Erfahrungen mit Check-Ins, Check-Outs und der Schaffung von Erfahrungsräumen. Die Episode bietet wertvolle Einblicke in die Prinzipien und Praktiken der Facilitation. Sie beleuchten die Balance zwischen Moderation und Prozesssteuerung, die Bedeutung von Eigenverantwortung und die Rolle der Sprache in partizipativen Prozessen. Zudem wird die Notwendigkeit hervorgehoben, die Ressourcen der Teilnehmenden zu erkennen und zu nutzen, um wirksame Ergebnisse zu erzielen. Der Austausch bietet wertvolle Einblicke in die Haltung und Methodik, die für erfolgreiche Facilitation erforderlich sind.
In diesem Gespräch zwischen Christian und Dennis geht es um die Bedeutung der Auftragsklärung in Gruppenprozessen. Beide erkunden, warum es wichtig ist, zu Beginn eines Prozesses ein gemeinsames Verständnis der Aufgabe zu schaffen. Dennis bringt die Perspektive der Transaktionsanalyse ein, während Christian seine Erfahrungen und Methoden teilt, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Der Dreiecksvertrag (Fanity English) wird als hilfreiches Modell vorgestellt, um die Erwartungen aller Beteiligten zu klären und eine transparente Kommunikation zu fördern. In diesem Austausch geht es um die Bedeutung der Auftragsklärung und die Suche nach einem höheren Sinn in der Zusammenarbeit. Die Gesprächspartner betonen die Wichtigkeit von emotionaler Intelligenz und Selbstreflexion in Gruppenprozessen sowie die Balance zwischen kritischen und fürsorglichen Ansätzen.
Es wird besprochen, wie schon zu Beginn Zielorientierung und klare Kommunikation entscheidend für den Erfolg von Prozessen sind und wie Kompromisse und die Gestaltung von Prozessen die Dynamik in Gruppen beeinflussen können. Christian und Dennis sprechen über die Bedeutung von Ritualen in der Auftragsklärung, die Rolle von Visualisierung und Dokumentation im Beratungsprozess. Sie geben Einblicke in ihre eigenen Erfahrungen und Ansätze.
Takeaways
* Auftragsklärung als der Schlüssel zum Erfolg in Gruppenprozessen.
* Kommunikation auf Augenhöhe spielt eine zentrale Rolle in der Auftragsklärung.
* Das gemeinsame Betriebssystem klären.
* Reflexion und Anpassung sind entscheidend für den Prozessverlauf.
* Die Sprache verrät viel über die Bedürfnisse der Teilnehmer.
* Ein Mandat sollte gemeinsam formuliert werden.
* Die Verantwortung für den Prozess muss gemeinsam übernommen werden.
* Die Hypothesen über die Gruppe müssen überprüft werden.
* Rituale können den Abschluss eines Prozesses stärken.
Chapters
00:00 Willkommen und Vorstellung
03:48 Warum ist das so wichtig mit der Auftragsklärung
13:29 Der Dreiecksvertrag in der Auftragsklärung
18:12 Auftragsklärung und Sinnfindung
21:35 Transaktionsanalyse in der Organisation
25:17 Zielorientierung und Gruppenprozesse
29:25 Emotionale Intelligenz und Selbstreflexion
37:12 Rituale in der Auftragsklärung
40:12 Visualisierung und Dokumentation im Prozess
40:49 Zusammenfassung und Ausblick auf zukünftige Themen
Die Gespräche sind echte Gespräche. KI hilft beim Schnitt, bei Transkript und Untertiteln – sie erzeugt keine Stimmen und keine Aussagen.
Fragen dazu? Schreib mir.
In dieser Folge des Leitungskunst-Podcasts führt Christian Rommert ein Gespräch mit Lena Niekler und Matthias Büchle über die transformativen Prozesse innerhalb des CVJM Westbund. Sie erkunden, wie eine effektive Zusammenarbeit zwischen Menschen zu sinnvollem Wandel führen kann. Die Diskussion beleuchtet die Bedeutung partizipativer Prozesse, die Herausforderungen, die sie während ihrer zweieinhalbjährigen Reise erlebt haben, sowie die Erkenntnisse, die sie daraus gewonnen haben. Das Trio reflektiert über die Wichtigkeit, Vertrauen aufzubauen, Verletzlichkeit zuzulassen und eine Kultur der Kokreation zu fördern, um die Komplexität moderner Organisationsdynamiken zu meistern.
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