Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Lernen mit Simulationen - Andreas Wübbeke, Johanna Maduch


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Warum simulationsbasiertes Training Wissen nachhaltiger verankert

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"Wenn man die Mechanismen einmal selbst erlebt hat, ist das Wissen deutlich besser verankert." - Andreas Wübbeke, Johanna Maduch

In dieser Episode spreche ich mit Andreas Wübbeke und Johanna Maduch über erfahrungsbasiertes Lernen durch Simulationen und Spiele. Statt grauer Theorie erleben Teams hier die Mechanismen agiler Arbeitsweise am eigenen Leib. Da wird nicht diskutiert, was ein WIP-Limit bringen könnte – man spürt es direkt im Spiel. Das gibt Aha-Momente, nicht nur bei Studierenden, sondern gerade auch im Management.

Andreas Wübbeke ist seit Mitte 2022 bis heute Professor für Software Engineering am Fachbereich Elektrotechnik an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Zuvor war er als Leiter des E/E-Segments Datenmanagement bei CLAAS E-Systems in Dissen a.T.w. und als Leiter der Qualitätssicherung F&E bei Wincor Nixdorf tätig. Als promovierter Informatiker am Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme gilt sein besonderes Interesse der agilen Transformation von Unternehmen und der Vermittlung agiler Methoden in diesem Kontext.

Johanna Maduch hat 2024 ihren Master of Engineering in „Digitale Technologien“ in Soest abgeschlossen und ist nun als IT-Beraterin tätig. In ihrer Masterarbeit hat sie das Wissen aus ihrem Bachelorstudium „Designmanagement und Projektmanagement“ kombiniert und sich auf agiles Projektmanagement konzentriert.

Highlights:

  • Simulationsbasiertes Lernen verankert Wissen deutlich besser als Folien-Vorträge, weil es die Intuition direkt adressiert statt nur den rationalen Verstand.
  • Manager verstehen agile Mechanismen wie das Pull-Prinzip erst dann wirklich, wenn sie deren Wirkung in einer sicheren Simulationsumgebung selbst erleben, ohne ein echtes Projekt zu gefährden.
  • Die klassische Projektsimulation endet bewusst mit einem frustrierenden Ergebnis: Das Board ist voll halbfertiger und blockierter Arbeit, um das Extrem klassischen Projektmanagements sichtbar zu machen.
  • Teams, die in der zweiten Simulationsrunde ein Work-in-Progress-Limit setzen, arbeiten etwa 50 Prozent schneller, obwohl sich weder die Häufigkeit der Blockaden noch die eintreffenden Ereignisse verändert haben.
  • Die Retrospektive nach der ersten Simulationsrunde zeigt regelmäßig ein Blame-Game: Teams suchen die Ursachen bei äußeren Faktoren, statt das eigene Arbeitsverhalten als Hebel zu erkennen.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung