In der Living Library «Geflüchtet in die Schweiz» werden in der Pestalozzi Bibliothek Zürich für einmal keine Bücher, sondern Menschen ausgeliehen. Geflüchtete und Fachpersonen aus dem Asylbereich teilen ihre Geschichten im persönlichen Gespräch - jeweils für 20 Minuten. Ziel des Formats: Vorurteile abbauen, Empathie fördern und Begegnungen ermöglichen, die im Alltag selten stattfinden.
Im Zentrum dieser Episode steht Afsaneh, eine Frau aus dem Iran, die nach sieben Jahren Trennung durch Familiennachzug in die Schweiz kam. Sie erzählt vom Ankommen in einem neuen Land, vom Deutschlernen in der Bibliothek, von Büchern in ihrer Muttersprache Farsi - und davon, warum sie heute lieber vom Jetzt und vom Dazugehören spricht als von der schwierigen Vergangenheit.
Warum passen Living Libraries gut zum Selbstverständnis öffentlicher Bibliotheken? Sie sind Orte der Demokratieförderung, des interkulturellen Austauschs und des Zuhörens.
Eine Episode über Bildungsgerechtigkeit, Vielfalt - und darüber, wie Bibliotheken Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
u.a. Stimmen in dieser EP:
- Felix Hüppi, Direktor PBZ Bibliotheken
- Rebekka Salm, Organisatorin Living Library, AOZ
Credits
Dieser Podcast wird präsentiert von der sbd.bibliotheksservice ag.
Konzept, Produktion, Schnitt & Sounddesign: Laura Bachmann
Themensetzung & Mitarbeit am Konzept: Jasmin Leuze, Susanne Wäfler, Manu Aeberli, Andrea Faedi, Dani Landolf
Scripteditorin: Mirja Gabathuler
Auftrag & Abnahme: Martin Kelterborn
Sprachaufnahmen: Podcaststudio Bibliothek Winterthur
Musik: Blue Dot Sessions