Wie siehts in Deiner Komfortzone so aus?
Ist sie wirklich so gemütlich und schön, wie sie klingt? Oder einfach nur bequem und funktional?
Es ist paradox, dass sich unsere Komfortzone auch dann gut anfühlt, wenn wir dort klein gehalten werden. Das Gefühl haben nicht wählen zu können. Wenn wir fremdbestimmt sind und zweifeln.
Aber das kennen wir eben. Die Macht der Gewohnheit. Wir finden Ausreden, statt etwas zu tun. Zu verändern. Wir finden Gründe, statt Wege. (Camus oder Meurer?)
Auf dem Weg zur Selbstliebe, gilt es die Komfortzone zu verlassen. Ja, stimmt. Steht auch in jedem Guide zur Selbstliebe.
Doch genau das ist so fatal! Es nutzt nichts, den zweiten vor den ersten Schritt zu gehen.
Es kann sogar kontraproduktiv sein, wenn man es versucht und scheitert. Statt Selbstliebe, erzeugt man Selbstzweifel.
Daher schau Dich doch erstmal in Deiner Komfortzone um! Beim Umzug richtest Du Dich auch nicht komplett neu ein.
Welche Gewohnheiten und Glaubenssätze sind vielleicht bequem und funktional, ziehen Dich aber eher runter?
Welche Menschen sitzen da rum und sorgen eher für Druck, schlechte Stimmung und rauben Dir Energie und Freude?
Welche Dinge sehen vielleicht hübsch aus, aber spiegeln so gar nicht die Schönheit wieder, an der Du Dich erfreust?
Welche Muster, sind längst „out“ und können eben ausgemustert werden?
Bevor Du in Deine neue Komfortzone einziehst, überlege mit Sorgfalt, welche Kiste und welches Möbelstück den Aufwand wert ist mitgenommen zu werden. Und wenn da sperrige und schwere Sachen bei sind, die Du noch nicht loslassen kannst, dann such Dir doch Hilfe beim Tragen, vertrau Dich an, sei authentisch. Bedürftig.
Und vielleicht musst Du nichtmal umziehen, vielleicht reicht es schon auszumisten.
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