Der Film beruht auf einer wahren Biografie: Patrick Henry Hughes kommt 1988 ohne Augen zur Welt. Für seine Eltern bricht eine Welt aus Erwartungen und Hoffnungen für ihr erstes Kind zusammen. Doch sie lernen, mit den Arztbesuchen, den Einschränkungen und medizinischen Herausforderungen umzugehen.
Patrick Henry entwickelt sich zu einem fröhlichen Jungen mit einem scharfen Sinn für Humor. Und er hat eine besondere Begabung: Er ist ausgesprochen musikalisch. Über die Musik bekommt der blinde Junge einen speziellen Zugang zur Welt und zu Menschen, der ihn weiter bringt, als alle je gehofft hätten: «Alles ist möglich» heisst darum auch der Film.
Die Geschichte wird sehr emotional erzählt. Es gibt ein grosses, musikalisch pathetisch umrahmtes Happy End. Trotzdem bringt einen die Geschichte zum Nachdenken: Wo liegen meine Prioritäten? Wo gibt es Chancen, mit Einschränkungen umzugehen?
Rezensiert von Evelyne Baumberger