Nach dem «Dschungelbuch» und «Maleficient», einem «Dornröschen»-Ableger, wurde mit «Die Schöne und das Biest» ein weiterer Disney-Klassiker real verfilmt. Und zwar gelungen: Die Figuren haben mehr Ecken und Kanten, zum Beispiel ist Gaston (Luke Evans) ein ernstzunehmender Nebenbuhler statt einfach ein platter Bösewicht. Emma Watson in der Rolle von Belle ist die beste Besetzung, die man sich vorstellen kann – für die intelligenteste Disney-«Prinzessin» der bisherigen Geschichte ist sie, die neben ihrer Schauspielkarriere einen Uniabschluss gemacht hat, genau die richtige.
Die Szenenbilder und Kostüme sind opulent, die Geschichte wird mit dem rechten Mass an Drama erzählt. Ein Highlight sind die verzauberten Gegenstände, die viele schon im Trickfilm ins Herz geschlossen haben. Sie werden von bekannten Hollywoodstars wie Ian McKellen, Ewan McGregor und Emma Thompson gespielt beziehungsweise – bis zu ihrer Rückverwandlung – gesprochen. Ein Vergnügen!
Rezension von Evelyne Baumberger