Am 20. April 1999 erschossen zwei Teenager an der Columbine High School in den USA 13 ihrer Mitschüler und Lehrer und danach sich selber. Für den Film «Ja, ich glaube» wurde die Lebensgeschichte einer der Getöteten aufgearbeitet.
Rachel Joy Scott schrieb in den Jahren vor ihrem Tod Tagebuch. Sie schrieb darin über ihr Leben, vor allem über ihren Weg mit Gott. Über die Traurigkeit, die sie immer wieder befiel, aber auch über Momente, in denen sie wegen ihres Glaubens Wunder erlebte. Der Film erzählt die Geschichte eines Teenager-Mädchens mit allen Höhen und Tiefen. Es kommen erste Liebe, Mobbing, Schultheater vor. Immer wieder drastisch unterbrochen von Sequenzen, die die beiden Amokläufer bei den Vorbereitungen für ihre Tat zeigen.
Der Filmtitel suggeriert, dass Rachel Joy wegen ihres Glaubens erschossen wurde. Dies ist irreführend, denn es geht hier nicht um Märtyrertum, sondern um eine junge Frau, die in ihrem Alltag kompromisslos die Liebe Gottes leben wollte. «Ja, ich glaube» ist ein spannender und gelungener Mix aus High-School-Film und Drama.