Waren die deutschen Universitäten Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft? Wie erfolgte ab 1933 ihre Einbeziehung in die NS-Diktatur? Und wie positionierten sich die einzelnen Fachbereiche und Wissenschaftszweige, von den Geisteswissenschaften bis zur Medizin, gegenüber Ideologie und Krieg? Diese Fragen haben wir in einer neuen Folge von Zu Gast bei L.I.S.A. anhand des Beispiels der Universität zu Köln mit dem Historiker Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann (Köln) erörtert. Dabei wird auch die Stellung der Kölner Universität als Großstadtuniversität und als „Kind der Weimarer Republik“ berücksichtigt, ebenso die spätere Inszenierung als „Geistige Grenzwacht“ sowie die unmittelbare Nachkriegszeit zwischen Entnazifizierung und Wiederaufbau. Gerade die Spezifika und „Sonderwege“ des Kölner Falls lassen deutlich werden, wie stark die deutschen Hochschulen in die NS-Herrschaft verstrickt waren.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_ullmann_universitaetsgeschichte