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  • Ist Antizionismus antisemitisch und wenn ja, wann?
    Seit den Terrorattacken der Hamas am 7. Oktober 2023 und dem folgenden israelischen Gaza-Feldzug manifestiert sich der Nahostkonflikt verstärkt in westlichen Gesellschaften. Eine der umstrittensten und schwierigen Fragen ist dabei die Abgrenzung von Kritik an Israel, Israelfeindlichkeit und Antizionismus einerseits sowie Hass auf Juden und Antisemitismus andererseits. Der Vortrag wird dabei einige grundlegende Fragen aus der Antisemitismusforschung aufwerfen, aber auch die Geschichte der verschiedenen Phänomene berücksichtigen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_nahost_uffajensen
    1 hr 4 min
  • Die Histothek | Die frühen Christen
    Die frühen Christen bildeten keineswegs eine homogene Gruppe, geschweige denn eine Kirche. Von ihrem Wirken in der Welt, aber auch von den Irritationen, die sie bei Zeitgenossen auslösten, handelt dieses Buch. Es soll zugleich die modernen Leser irritieren: Die antiken Christen sind durch eine lebendige Erinnerung und durch ein gemeinsames textliches Erbe – die Bibel – eng mit der heutigen Welt verbunden, selbst für diejenigen, die dem christlichen Glauben fernstehen. Allenthalben stoßen wir auf Kirchengebäude, christliche Feiertage rhythmisieren unsere Zeit, weite Teile der Kunst sind durch christliche Motive geprägt, selbst noch in der Persiflage. Doch die sichtbare Nähe kann eine scheinbare sein.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_leppin
    4 min
  • Das Museum. Eine überkommene Einrichtung?
    Das Museum ist historisch eng mit der Epoche der Aufklärung und dem Beginn der Moderne verbunden. Seither schreiben Museen ihre eigene Erfolgsgeschichte, so dass es wenig verwunderlich ist, wenn sich nur nur Städte mit Museen schmücken, sondern zusehends vor allem private Initiativen. Ob es dabei vor allem um die Anhäufung von kulturellem, symbolischen oder eher von monetärem Kapital, sprich um Profite geht, ist eine vieldiskutierte Frage. Auch die Diskussion, inwieweit Ausstellungen in Museen überkuratiert sind und daher auf Konzepte und vorgegebene Erzählungen gänzlich verzichten sollten, wird kontrovers geführt. Letztlich steht zur Debatte, ob die Institution Museum heute überhaupt noch ein zeitgemäßer Ort der (Re-)Präsentation sein kann. Ist das Museum also eine überkommene Einrichtung? Diese und weitere Fragen haben wir in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. mit dem Kunsthistoriker, Ausstellungsmacher und Übersetzer Dr. Christian Welzbacher diskutiert.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_welzbacher_museum
    1 hr 19 min
  • Corona und (k)ein Ende? Rückblick auf eine bewegte Zeit
    Etwas mehr als vier Jahre sind vergangen, seitdem die deutsche Öffentlichkeit erstmals von einem Virus hörte, das sich rasant auszubreiten begann. Im Januar 2020 gab es den ersten bestätigten Covid-19-Fall in Deutschland. Was danach passierte, ist bekannt: Infektions­wellen, überfüllte Kranken­häuser, Abstands- und Hygiene­regeln, Lockdowns…. Wie blicken wir heute auf diese Zeit, die – überlagert von weiteren Krisen – aus dem Zentrum der Öffentlich­keit verschwunden scheint, aber dennoch nach wie vor andauert? Wie bewerten wir das rasante Tempo ihrer Verbreitung und die damit einher­gehende maximale Ent­schleu­ni­gung des gesell­schaft­lichen Lebens?
    Chemiker Patrick Cramer (Akademiemitglied, Präsident Max-Planck-Gesellschaft), Physikerin Viola Priesemann (Junge Akademie, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation) und Politologin Barbara Prainsack (Universität Wien, Wissenschafts­kolleg zu Berlin) werfen mit Moderatorin Anja Martini (NDR) einen Blick zurück auf den Umgang mit der Pandemie und einen Blick nach vorn auf die Forschungs­fragen, die sich jetzt und künftig im Zusammen­hang mit Covid-19 stellen. Wie sind die Maßnahmen und ihre Kommunikation im Nachhinein zu bewerten?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_corona_und_k_ein_ende
    51 min
  • Gendertrouble in der Oper
    In der Oper ist alles im Fluss. Sie ist ein hochpolitisches, subversives Genre, das die angeblich “natürlichste” aller Oppositionen zersetzt: die von Männern und Frauen. Raffiniert und originell sprengt die Oper jedes Genderkorsett. Travestie und Transvestie hebeln männliche Herrschaftsansprüche im Zeichen des Weiblichen und geschlechtlich Unbestimmten aus. Fast kann man sagen, dass Männlichkeit in der Oper ein Schimpfwort ist. Beherrscht wird die Bühne von souveränen Frauen, die große Liebende sind. Mit dieser Liebeskraft, der stärksten aller Kräfte, stellen sie alles in den Schatten. Barbara Vinken hat eine neue überraschend aktuelle, andere Geschichte der Oper geschrieben. Der Thomasius Club fragte nach, wie es der Oper gelingt und welche Bedeutung es hat, Geschlecht kunstvoll als Rollen und nicht als Natur aufscheinen zu lassen.
    Das Gespräch führten Uta Karstein und Ringo Rösener.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_gendertrouble_in_der_oper
    56 min
  • Was wäre gewesen? Barzel gewinnt das Misstrauensvotum
    Es ist der 24. April 1972. Ein Novum in der noch keine dreißig Jahre alten Bundesrepublik: Der Oppositionsführer reicht einen Misstrauensantrag gegen den amtierenden Regierungschef ein. Der damalige Vorsitzende der CDU in Partei und Bundestag, Rainer Barzel, war sich drei Tage später sicher, das konstruktive Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Willy Brandt zu gewinnen und zum fünften Bundeskanzler der Bundesrepublik gewählt zu werden. Tatsächlich kam es vor 50 Jahren anders. Am Ende fehlten Barzel zwei Stimmen. Was aber wäre gewesen, wenn Barzel die Abstimmung gewonnen und eine neue Regierung gebildet hätte? Was wäre aus Brandts "Mehr Demokratie wagen" geworden, was aus der Deutschland- und Ostpolitik? Ein entsprechendes kontrafaktisches Szenario hat der Historiker Prof. Dr. Eckart Conze von der Universität Marburg entwickelt und dieses mit uns in einer neuen Ausgabe von "Was wäre gewesen?" diskutiert.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_eckartconze_brandtbarzel
    1 hr 8 min

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