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  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 050: Nostalgie

    Könnt ihr euch noch an das Buch erinnern, das eure Leidenschaft für das Lesen geweckt hat? In der heutigen Podcastfolge schwelgen wir zusammen in Nostalgie. Wir sprechen über das Buch, das uns langfristig von diesem Hobby überzeugt und den Grundstein für unseren Weg in die Literatur gelegt hat.

    27 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 049: Wassermotivik

    Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, inwieweit euch das Wasser sprachlich, aber auch als Motiv in Literatur, Musik und Film entgegenkommt? Heute wollen wir euch die Spannweite an Möglichkeiten vorlegen und aufzeigen, wie Autor*innen das Wasser in all seinen Facetten und mit seinen Bewohner*innen nutzen. Wir haben uns mit Sprichwörtern, Musik, Jugendliteratur und Romanen beschäftigt, die Wasser als zentralen Gegenstand nutzen oder dieses als Spannungsfeld einbauen, um mystische Handlungsstränge zu vermitteln.

    54 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton - Folge 048: Schundliteratur

    Der Begriff Schundliteratur ist automatisch polarisierend. Schund ist unvermeidlich negativ konnotiert, doch was hat es damit in der Literatur auf sich? Welche Art von Literatur wird als Schund bezeichnet und warum? Was haben die Satanic Panic und Fanfiction damit zu tun? Ist die Abwertung gerechtfertigt oder sollte es andere Bezeichnungen geben? Wir werfen einen Blick auf verschiedene Medien die als Schund bezeichnet wurden und werden, wollen aber davon absehen die Negativität zu reproduzieren.

    1 hr 7 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 047: LGBTQIA+

    Die Rechte von queeren Menschen sind leider auch im Jahr 2026 noch keine Selbstverständlichkeit und bedürfen sowohl Schutz als auch Aktivismus. Wenn man den Blick auf Länder außerhalb von Deutschland richtet, dann wird schnell deutlich, dass es noch sehr viel zu tun gibt. In 66 Ländern sind homosexuelle Handlungen noch strafbar. Teilweise sogar unter Todesstrafe.

    43 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton - Folge 046: Apokalypse

    Man trifft kaum eine Zivilisation an, die keine Geschichte darüber erzählt, wie die Welt untergehen wird oder zumindest kurz davor stand: eine große Flut, die die Welt zerstörte und eine neue hervorbrachte, ein Endkampf zwischen Gut und Böse, eine Götterdämmerung, der Zorn der Mutter Erde, globale Pandemien, Atomkriege, Zombies oder sogar die Außerirdischen. Wie eine düstere Wolke verfolgt die Apokalypse schon seit Anbeginn der Zeit die kollektive Vorstellung der Menschheit. Das Genre der apokalyptischen und postapokalyptischen Literatur hat im Laufe des letzten Jahrhunderts erheblich an Popularität gewonnen. In dieser Folge konzentrieren wir uns auf einige zeitgenössische postapokalyptische Geschichten.


    1 hr
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 045: Folklore

    Folklore sind nicht nur Geschichten. Es sind Erzählungen. Sie wurden über Generationen hinweg weitergegeben. Oft mündlich. Manchmal wurden sie verändert. Aber sie waren nie bedeutungslos. Lange bevor es wissenschaftliche Erklärungen für Naturphänomene, Krankheiten oder den Tod gab, suchten Menschen nach Antworten und fanden sie in Mythen, Legenden und übernatürlichen Wesen. Diese Geschichten halfen dabei, das Unbekannte greifbar zu machen. Sie warnten, erklärten und schützten und manchmal erschreckten sie ganz bewusst.

    Doch Folklore ist nicht nur Angst. Sie ist ein Spiegel der Gesellschaft, aus der sie stammt, mit all ihren Werten, Moralvorstellungen, tiefsten Sorgen und Hoffnungen. In ihr begegnen wir nicht nur Monstern und Geistern, sondern auch uns selbst, unseren Urängsten, unserem Bedürfnis nach Kontrolle und unserer Faszination für das Unsichtbare.In dieser Folge widmen wir uns genau diesen Geschichten aus unterschiedlichen Kulturen, Zeiten und Perspektiven. Jede von ihnen ruft eigene Bilder des Unheimlichen hervor und bietet eigene Erklärungen für das, was im Dunkeln lauert.

    37 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton - Folge 044: Schöpfungsmythen

    Heute geht es um die ersten Geschichten, die Menschen einander erzählt haben: die Schöpfungsmythen. Sie beantworten die Fragen, die sich Menschen bis heute stellen: Warum ist die Welt so, wie sie ist? Woher kommen wir? Wer oder was hat uns erschaffen? Und was ist unser Zweck hier? Am Grundstein fast jeder Mythologie steht ein Schöpfungsmythos, der den Rahmen für alle anderen Geschichten, Werte und sozialen Strukturen bildet. Eine Schöpfungsgeschichte verwandelt das Chaos in Ordnung und bietet ein Modell menschlicher Kreativität: vom Anlegen von Feldern und dem Bauen von Häusern bis hin zu Kunst und Kindererziehung.

    42 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 043: Female Friendships

    In einer Zeit, in der Beziehungskonstrukte und Dynamiken vermehrt und stärker reflektiert werden, priorisieren immer mehr junge Frauen ihre Freundschaften zu anderen Frauen. Jedoch ist die Freundschaft zwischen Frauen nach wie vor ein Thema, das in der Literatur oft von großen Liebesgeschichten überschattet wird.

    Was ist eine Freundschaft für uns? Es gibt Gelegenheitsfreundinnen, Arbeits- oder Schulfreundinnen. Diese Alltagsfreundschaften findet man in verschiedenen Lebensbereichen, in denen sich Lebensverhältnisse oder Interessen überschneiden. Die Freundschaften, die uns hier allerdings beschäftigen, sind die tieferen Verbindungen, die Herzensfreundschaften, die Zeit, Energie und Bereitschaft für Verletzlichkeit benötigen, um sich zu entfalten. So stellt sich die Frage: Was bedeutet es eigentlich, einer anderen Frau nah zu sein und können Freundschaften uns tragen, formen, oder vielleicht sogar begrenzen?

    Gemeinsam möchten wir der Frage nachgehen, wie Freundschaften Identität prägen, welche gesellschaftlichen Rollenbilder darin sichtbar werden und warum weibliche Freundschaften literarisch oft unterschätzt werden.

    50 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton - Folge 042: Same procedure as every year

    Ob Feuerwerk mit bunten Lichtern am Himmel, Wunderkerzen, Bleigießen, Glückskekse, gemeinsames Raclette mit den Liebsten, Weintrauben unterm Tisch essen oder mit einem Glas Sekt in der Hand das neue Jahr um Punkt 12 Uhr begrüßen – wir alle wissen, Silvester ist ein ganz besonderer Tag. Genauer gesagt der Letzte, und eben diesen Tag gebührend zu feiern, hat so einige Silvestertraditionen hervorgebracht.

    Silvester, das heißt doch im Grunde, das alte Jahr verabschieden und das neue Jahr einleiten – und da hat sicher jeder seine ganz persönlichen Wege und Traditionen. Warum also nicht auch mit einer Podcastfolge das Jahr 2025 beenden?

    Es ist eine kleine Folge geworden, in der wir weniger klassisch literarische Empfehlungen, sondern mehr Einblicke in unsere eigenen Überlegungen zum Thema Silvester und Neujahr geben. Ob ihr die Podcastfolge noch im Jahr 2025 vor dem Feuerwerk oder schon 2026 hört, ist natürlich ganz euch überlassen.


    So oder so wünscht euch die Redaktion einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

    24 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 041: Tod und Vergänglichkeit

    TW: In dem folgenden Beitrag geht es unter anderem um die Themen Tod und Sterben. Bei manchen Menschen könnten diese Themen triggernd sein und negative Reaktionen auslösen. Bitte sei achtsam, wenn das bei dir der Fall ist. Weitere Informationen und Hilfsangebote findest du am Ende des Beitrags. 


    Sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen ist zugegebenermaßen ein unangenehmes Gefühl. Kein Mensch geht gerne zu Beerdigungen und doch ist mit Sicherheit jeder von uns schon mal auf einer gewesen. Der Tod ist also etwas, was uns alle betrifft, ein Thema, so alt wie die Menschheit, ja sogar noch älter. Quasi so alt, wie das Leben selbst. Weil der Tod ein ständiger Begleiter unserer Gesellschaft ist, der wie ein Schatten im Hintergrund lauert, bis er plötzlich hervortritt, ist es keine Überraschung, das er seit Menschengedenken auch in der Literatur Einzug findet. Literatur verleiht nun etwas, das eigentlich vergänglich ist, ein Fortbestehen in nachfolgenden Generationen. Literatur ist gewissermaßen etwas, das den Tod überwindet, die Vergänglichkeit übersteht und ewig bleibt. Keiner weiß, was nach ihm kommt, weswegen wir wohl so gerne darüber schreiben. Es gibt so viele literarische Auseinandersetzungen mit dem Tod, unserer Sterblichkeit und Vergänglichkeit, dass es schwerfällt, einzelne Bearbeitungen aus diesem übergroßen Becken der Vergänglichkeitsdarstellungen herauszufischen. Wir probieren’s heute aber trotzdem mal.

    40 min

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