Hinreichend verdächtig

LIVE: 26 Messerstiche und ein Netz aus Lügen


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In dieser Live-Episode von "Hinreichend verdächtig" sprechen wir über einen Fall, der das Vertrauen in die Nachbarschaft und die Pflege auf eine harte Probe stellt. Die beiden Freundinnen Helga und Hannelore (alle Namen geändert) leben im Alter gemeinsam in einer Wohnung, Hannelore kümmert sich um die demente Helga. Die Nachbarin Sabine ist ebenfalls in die Pflege involviert. Bis diese eines Morgens einen Notruf absetzt: Helga habe sie angegriffen, ein Streit sei eskaliert. Die Beamten entdecken weitaus Schlimmeres. Hannelore wurde erstochen, mit fast 30 Messerstichen.

Die Verdächtige Helga kommt in eine Klinik. Doch bald wird klar, dass etwas nicht stimmen kann. Wie soll eine fast 90 Jahre alte Frau eine solche Gewalteinwirkung geschafft haben? Worüber könnten die beiden Freundinnen so sehr in Streit geraten sein? Und was hat es mit dem Geld auf sich, dass in den vergangenen Monaten von den Konten der Damen abgehoben wurde? Ein Fall mit zahlreichen Wendungen, aufgezeichnet vor einem Live-Publikum in der Stadtbücherei Düsseldorf-Unterrath.

Zu Gast sind Jill McCuller, Staatsanwältin in Duisburg, und Alexander Triesch, Reporter der Lokalredaktion Duisburg. Sie berichten von der Ermittlungsarbeit, dem Gerichtsprozess und den gesellschaftlichen Fragen, die ein solcher Fall aufwirft.

Im True-Crime-Podcast von Rheinischer Post und Staatsanwaltschaft Duisburg beleuchten wir pro Folge einen abgeschlossenen Kriminalfall aus der Region – mit einem Reporter oder einer Reporterin aus der Lokalredaktion sowie einem Mitglied der Duisburger Staatsanwaltschaft. Gemeinsam zeigen wir, wie Strafverfolgung funktioniert und was sie mit unserer Gesellschaft macht.

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Hinreichend verdächtigBy Lilli Stegner für die Rheinische Post und die Staatsanwaltschaft Duisburg