In dieser Folge spricht Jan Schaumann darüber, was nach derBewilligung eines Pflegegrades wirklich passiert und warum die meisten Leistungen nicht „von allein“ laufen.
Du erfährst, welche Budgets automatisch bereitstehen und welche Du aktiv anschalten musst, damit Dir kein Geld undkeine Entlastung durch die Lappen geht.
Wir zeigen Dir, wie Du Pflegegeld, Pflegesachleistung und Kombinationsleistung sinnvoll auswählst und warum Pflegegeld kein Taschengeldautomat ist, sondern Pflege absichern soll.
Außerdem geht es um den Pflichttermin nach § 37.3, den Entlastungsbetrag, Pflegehilfsmittel, Wohnungsanpassungen, das neue Entlastungsbudget für Auszeiten und digitale Pflegeanwendungen.
Kurz gesagt: Ein Pflegegrad ist ein Werkzeugkasten – damitarbeiten musst Du allerdings selber.
Links und Infos:
BMG – Leistungen derPflegeversicherung im Überblick Guter Startpunkt, weil Du von dort aus sauber zu Pflegegeld, Sachleistung, Kombi, Entlastungsbetrag und Co. springen kannst.
gesund.bund.de –Entlastungsbetrag (131 Euro) verständlich erklärtSehr alltagstauglich, inklusive „wie wird erstattet“, „wann verfällt was“ und worauf bei anerkannten Angeboten zu achten ist.
GKV-Spitzenverband –Pflegeberatung nach § 7a (Anspruch und Ablauf)Offizielle Seite der Kassen: hilfreich, wenn Du Beratung aktiv einfordern willst und wissen musst, was Dir zusteht.
Deutsche Rentenversicherung –Angehörige pflegen (Rente/Absicherung der Pflegeperson)Praktischer Mehrwert, weil viele Familien nach dem Pflegegrad nicht nur Leistungen, sondern auch die eigene Absicherung klären müssen.
BfArM – DiGA-/DiPA-Portal(offizieller Status und Verzeichnis-Hinweis)Wenn es um DiPA geht, ist das die relevante offizielle Stelle: Hier siehst Du, wie der Stand ist und wo das Verzeichnis veröffentlicht wird.
Checkliste hier herunterladen (PDF)
www.lk2.info