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Ist die Dekonstruktion unseres Glaubens etwas positives, vielleicht sogar notweniges? Oder gibt es auch ein zu viel? Kann man sich in der Dekonstruktion verlieren?
Kaum ein Thema spaltet die Christenheit gerade so sehr wie dieses. Jede Woche erscheinen neue Podcasts, neue Instagram-Posts — Menschen, die öffentlich erzählen, wie sie ihren Glauben hinter sich gelassen haben. Oder umgebaut haben. Oder neu erfunden haben.
Manche berichten davon wie von einer Befreiung. Der Aufbruch aus dem Käfig. Endlich atmen. Endlich ich selbst sein. Andere erzählen es wie einen Trauerfall. Etwas ist gestorben, und sie wissen nicht genau was — ob es der Glaube war, das Gottesbild, die Gemeinschaft oder sie selbst.
Dekonstruktion ist kein Randphänomen mehr. Die einen sagen: Wer dekonstruiert, hat den Glauben verloren. Die anderen sagen: Wer nicht dekonstruiert, hat nie wirklich nachgedacht. Beides greift zu kurz. Beides macht einsam.
By Johannes BraunIst die Dekonstruktion unseres Glaubens etwas positives, vielleicht sogar notweniges? Oder gibt es auch ein zu viel? Kann man sich in der Dekonstruktion verlieren?
Kaum ein Thema spaltet die Christenheit gerade so sehr wie dieses. Jede Woche erscheinen neue Podcasts, neue Instagram-Posts — Menschen, die öffentlich erzählen, wie sie ihren Glauben hinter sich gelassen haben. Oder umgebaut haben. Oder neu erfunden haben.
Manche berichten davon wie von einer Befreiung. Der Aufbruch aus dem Käfig. Endlich atmen. Endlich ich selbst sein. Andere erzählen es wie einen Trauerfall. Etwas ist gestorben, und sie wissen nicht genau was — ob es der Glaube war, das Gottesbild, die Gemeinschaft oder sie selbst.
Dekonstruktion ist kein Randphänomen mehr. Die einen sagen: Wer dekonstruiert, hat den Glauben verloren. Die anderen sagen: Wer nicht dekonstruiert, hat nie wirklich nachgedacht. Beides greift zu kurz. Beides macht einsam.

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