Jahrelang habe ich gedacht, das sind einfach meine Ideen. Meine Bilder, meine Einfälle, mein gutes Gespür für Menschen. Bis mir jemand gesagt hat: Das, was du für deine Ideen hältst, sind gar nicht deine Ideen.
Bei mir klang der Zweifel nie „ich bilde mir das ein". Bei mir klang er „das bin doch nur ich". Und das ist der Grund, warum ich so lange nichts gemerkt habe.
In dieser Folge erzähle ich dir, woran ich heute den Unterschied erkenne. Drei Merkmale, alle drei unspektakulär, alle drei im Alltag anwendbar: Ein echter Impuls überrascht dich. Er kommt ohne Vorlauf. Und manchmal enthält er etwas, das du unmöglich wissen kannst.
Ich drehe die Sache aber auch um. Denn ja, man kann sich etwas zusammenreimen — mir passiert das auch, und ich sage dir ganz genau, wann. Es hat immer mit Erwartung zu tun. Daraus folgt der Satz, der für mich der Kern dieser ganzen Arbeit ist: Die eigentliche Kunst ist nicht das Empfangen. Die eigentliche Kunst ist, die Frage ohne Erwartung zu stellen.
Am Ende erzähle ich dir noch, warum du das Ritual über die Akasha-Chronik im Alltag gar nicht zwingend brauchst, wenn du dich einmal geöffnet hast — und warum ausgerechnet die Frauen, die am meisten zweifeln, oft die sind, bei denen am meisten da ist.
Eine Folge für jede Frau, die etwas wahrnimmt und es sich im selben Atemzug wegerklärt.
Katja Koppe
Artist & Mind Mentor
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