#lutherserbsen

#lutherserbsen

By Eike Thies und Stefanie SippelReligion & SpiritualityChristianity
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#lutherserbsen episodes

  • #lutherserbsen | Folge 24: Einen Pharisäer, bitte. (Lukas 7,36-50 - 11. Sonntag nach Trinitatis)
    Steffi und Eike melden sich mit einer neuen Folge zum 11. Sonntag nach Trinitatis aus der Sommerpause zurück. Der Predigttext aus Lukas 7 erzählt von einer Einladung zum Essen. Jesus ist zu Gast bei Simon, einem Pharisäer. Als eine Frau das Gespräch stört, entwickelt sich ein Lehrgespräch zwischen Simon und Jesus. Steffi und Eike gehen den Figuren im Text auf den Grund und legen dabei ihren Fokus auf den Pharisäer. Es wird ihnen wichtig, diesen von den Vorurteilen und vom Bild des Heuchlers zu befreien. Zur neuen Folge gibt es eine lesenswerte schriftliche Predigthilfe von Steffi verfasst im Band 3 Gottesdienstpraxis Serie A, Perikopenreihe V. Außerdem erscheint eine Predigt zum Nachhören als Extra zur Folge.
    21 min
  • #lutherserbsen | Folge 23: Davongekommen (Jona 4,1-11 - 3. Sonntag nach Trinitatis)
    In Folge 23 von #lutherserbsen beschäftigen sich Steffi und Eike mit dem Predigttext zum 3. Sonntag nach Trinitatis. Der Sonntag steht unter dem Thema, dass Gott sich darüber freut, wenn Menschen an ihn glauben und Gottes Idee von einem guten Zusammenleben in ihr eigenes Leben integrieren. Dazu passt auch der Predigttext, das 4. und letzte Kapitel des Propheten Jona, in dem Gott sich so über die Menschen in Ninive freut. Nur einer ist ärgerlich über Gottes Freude: Jona, der Prophet auf Umwegen, der halbherzig der Stadt Ninive Gottes Zorn angekündigt hat, sollten sie sich nicht bessern. Am Ende lässt Jona Gott in sein Innerstes blicken und erzählt etwas über seine Beweggründe, warum er nicht nach Ninive gehen wollte. Gott hätte Ninive sowieso nicht zerstört. Jona hätte sich diesen Weg sparen können. Schon in der letzten Folge zum Jona-Buch (Juni 2022) haben sich #lutherserbsen dafür stark gemacht, den Propheten Jona von seinem Spott zu befreien, den er gern erntet. In dieser Folge lesen sie Jona als Trauma-Literatur, die sich mit einem universalen Gottesbild auseinandersetzt und Jona als Repräsentant des Volkes Israel mit der Vergangenheit des Krieges ausgehend vom Assyrischen Reich gegen Israel konfrontiert. Jona kehrt damit zurück an den Ort des Schmerzes um ihn zu verarbeiten und um letztlich Vergebung zu lernen.
    22 min
  • #lutherserbsen | Folge 22: Hin und weg (Lukas 24,44-53 - Christi Himmelfahrt 2023)
    Jesus ist hin und weg! Im Apostolischen Glaubensbekenntnis sprechen Christinnen und Christen weltweit: Aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur rechten Gottes ... An Christi Himmelfahrt, 40 Tage nach Ostern, feiern sie diesen Glaubenssatz. Im Zentrum des Feiertages steht das Evangelium, in dem Jesus vor den Augen seiner Jünger*innen in den Himmel aufsteigt, nachdem er ihnen die Bibel ausgelegt und den Heiligen Geist versprochen hat. Aber was heißt das eigentlich, dass Jesus in den Himmel aufgefahren ist? Steffi und Eike gehen dieser Frage in der neuen Folge von #lutherserbsen nach. Geleitet werden sie dabei von der Idee, den Text sensibel gegenüber dem Judentum auszulegen. Aber hört selbst.
    23 min
  • #lutherserbsen | Folge 21: Fa-Fa-Verheißung
    Die neue Folge von #lutherserbsen nimmt den Sonntag Jubilate genauer unter die Lupe. Der dritte Sonntag der sogenannten österlichen Freudenzeit versetzt der Freude über das Aufbrechen der Natur als Bild für die Auferstehung Jesu von den Toten erst einmal einen deutlichen Dämpfer. In Johannes 16,16-23a kehren wir wieder zurück in die Passionszeit. Jesus hat gerade mit seinen Jünger*innen Abendmahl gefeiert und steht kurz davor, verhaftet zu werden. Er verabschiedet sich jetzt bewusst von den Seinen. Auch wenn sie jetzt traurig sind, sollen sie sicher sein, dass sie sich am Ende freuen werden.
    Steffi und Eike folgen verschiedenen Spuren durch den Text und klären über mögliche antisemitische Bilder auf.
    28 min
  • #lutherserbsen | Folge 20: Ja, ich will (Hiob 2)
    Lässt sich die Shoa mit dem Buch Hiob religiös deuten? Nein, das geht nicht und wer das tut, erliegt der Versuchung das exemplarische Leiden im Buch Hiob und den Völkermord an den Jüdinnen und Juden zu schnell in ein und denselben Topf zu werfen. Einen streitbaren und ungeschützten Versuch dazu unternimmt 1945 Margarete Susmann mit ihrem Band »Das Buch Hiob und die Geschichte des Jüdischen Volkes. Margarete Susmann ist selbst Jüdin und ihr Werk gilt bis heute als umstritten. Fest steht, dass es Jüdinnen und Juden vorbehalten sein muss, selbst so zu deuten. Antisemitismus beginnt dort, wo wir als Christinnen und Christen dieser Versuchung widerstehen und uns auf den Gedanken einlassen, dass Gott dieses Leiden zugelassen hat, weil es so in der Bibel schon angekündigt sei.
     
    In der neuen Folge von #lutherserbsen beschäftigen sich Steffi und Eike mit dem 1. Sonntag der Passionszeit, dem Sonntag Invocavit. Als Thema für die Predigt schälen die beiden die »Versuchung« aus dem Proprium des Sonntags. Als Predigttext ist Hiob 2 vorgeschlagen. Ein ganzes Kapitel aus dem Prolog des Hiob-Buches und die zweite der himmlischen Szenen, in denen sich G*tt zu einer Wette hinreißen lässt, die Gesundheit Hiobs in die Hand des Satans zu legen.
    34 min
  • #lutherserbsen | Folge 19: Privatsache (Römer 1,13-17)
    Die erste Folge im neuen Jahr von #lutherserbsen widmet sich dem 3. Sonntag nach Epiphanias. Im Zentrum steht der Predigttext aus dem Römerbrief im 1. Kapitel. Ich schäme mich des Evangeliums nicht, sagt Paulus an prominenter Stelle im Text und nimmt zugleich eine Verhältnisbestimmung vor zwischen Jüdinnen*Juden, Christ*innen und anderen. Das Evangelium ist eine Kraft Gottes, die selig macht, alle die daran glauben, die Juden zuerst. Gerade mit dem Nebensatz ist seit hunderten von Jahren die Mission von Jüdinnen*Juden begründet worden. Dass der Satz dafür völlig aus dem Zusammenhang gerissen wird und offensichtlich absichtlich falsch verstanden wird - geschenkt. Seit 2016 immerhin lehnt die Evangelische Kirche in Deutschland die Mission von Jüdinnen*Juden offiziell ab. Noch sind ihr nicht alle Gliedkirchen gefolgt. Warum sich die Judenmission nicht mit Paulus begründen lassen, erzählen euch Steffi und Eike in der neuen Folge. Steffi hat ihre Predigt zum Erscheinen der neuen Folge übrigens schon fertig. Sie hält sie im Radiogottesdienst am 22. Januar 2023 um 10.00 Uhr auf rbb-Kultur und musste das Skript schon frühzeitig abgeben. Aber hört selbst!
    25 min
  • #lutherserbsen | Folge 18: Applaus, Applaus!
    Freut euch, abermals freut euch! Am Advent in diesem Jahr geht es um die Freude über Gott, der schon ganz nahe ist. Bald schon Weihnachten. Obwohl - so bald nun wieder auch nicht. In diesem Jahr liegt Heiligabend auf einem Samstag und ist damit am weitesten vom 4. Advent weg wie es im Kalender möglich ist. Wir brauchen also noch etwas Geduld für diese Zeitspanne. Der Predigttext aus dem Brief des Paulus an die Gemeinde in Philippi ruft uns auf, nicht Trübsal zu blasen, sondern zur Freude auf Gott, der kommt. Steffi und Eike nehmen euch dieses Mal in die jüdischen und urchristlichen Vorstellungen von Gott, der im Advent auf uns zukommt. Hört selbst!
    29 min
  • #lutherserbsen | Folge 17: Widerstehen
    Am Sonntag ist der 1. Advent. Mit dem 1. Advent beginnt die Adventszeit, die Vorbereitungszeit auf Weihnachten und es beginnt auch das neue Kirchenjahr. Letzten Sonntag ist es zu Ende gegangen mit dem Ewigkeitssonntag. Advents – und Passionszeit sind ja ganz ähnlich. Beides sind ja Vorbereitungszeiten und Bußzeiten. In der Kirche sehen wir das an den lilafarbenen Tüchern auf dem Altar. Außerdem haben der 1. Advent und der Palmsonntag, also der Sonntag vor Ostern, dasselbe Evangelium. Jesus zieht in Jerusalem ein unter großem Jubel der Menschenmassen, die sich kurz darauf von ihm wieder abwenden. Am 1. Advent kommen viele Menschen in die Kirche. Er ist statistisch der Gottesdienst, der am zweithäufigsten nach Heiligabend besucht wird.
    In der neuen Folge von #lutherserbsen beschäftigen sich Steffi und Eike mit dem Predigttext aus Offenbarung 3,14-22, einem Text, der nicht auf Anhieb in die Adventsstimmung passen will. Außerdem geben die beiden einen Einblick in die Auslegungsgeschichte des letzten Buches der Bibel. Immer wieder ist und wird die Offenbarung antisemitisch ausgelegt, obwohl der Verfasser auf einen reichen Schatz des Judentums zurückblickt und selbst Judenchrist gewesen sein wird.
    Hört selbst!
    30 min
  • #lutherserbsen | Folge 16: Schockstarre
    In der neuen Folge von #lutherserbsen widmen sich Steffi und Eike eine der bekanntesten Wundergeschichten in der Bibel: Die Heilung eines Gelähmten. Sie steht im Markus-Evangelium. Markus liebt die Details und erzählt, wie die Freunde den Gelähmten durch das Dach hinunter zu Jesus lassen, weil die Tür versperrt ist durch eine große Menschenmenge. Die Geschichte ist als Predigttext für den 19. Sonntag nach Trinitatis vorgeschlagen und zugleich die Lesung des Evangeliums. Die Heilung und das heil werden stehen im Zentrum des Sonntags. Der Predigttext zeigt, das Heil und Sündenvergebung in der Bibel zusammengehören. Bei der Heilung des Gelähmten wird beides auf einmalige Weise genannt. Dass Jesus die Sündenvergebung zuspricht, wirft bei den Schriftgelehrten die Frage auf, ob Jesus nicht zu weit geht. Die kleine Wunder steht damit für zwei unterschiedliche Wege, die das Judentum und das Christentum gehen werden. Steffi und Eike fragen danach, wie wir als Christ:innen mit dem umgehen, was uns vom Judentum trennt.
    31 min

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